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Homework
Nursing Sciences

University, School

Max Eyth Schule Alsfeld

Grade, Teacher, Year

2, 2015

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Text by Hjørdis T. ©
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Behinderung Definition: Eine Behinderung ist kein feststehender Zustand, sondern ein sich ständig weiterentwickel­nde­r Prozess, der sich nachteilig auswirkt, wenn Menschen auf Barrieren stoßen, die sie an der gleichberechtig­ten Teilnahme am gesellschaftlic­hen Leben hindern. Eine Behinderung ist nicht heilbar (irreversible) und bedeutet eine erhebliche Einschränkung im Lebensalltag, bei der man auf Hilfe angewiesen ist. Zudem ist sie dauerhaft (ab 6 Monate). Gesellschaftlic­he Bewertung/Vorur­tei­le/Woher­?…

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Hygienemaßnahmen

Ausarbeitung

Laura und Schultheiß

Höll


1. Definition

Hygiene im engeren Sinn bezeichnet Maßnahmen zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten, insbesondere die Reinigung, Desinfektion und Sterilisation.


2. Hygieneprinzipien

1. Bei der Händedesinfektion wird eine Vermeidung von (vielen) Keimzahlen angestrebt, da eine komplette Ausschaltung der Keimanzahlen nicht erreichbar ist und daher auch gar nicht erst angestrebt wird.

2. Injektionen (Stichverletzungen) und Infusionen (kontinuierliche Verabreichung von Flüssigkeiten) sollen möglichst aseptisch sein, sprich dass der bestmögliche Zustand der Keimfreiheit angestrebt wird.

3. Kontaminationen (Verunreinigungen, Verseuchungen) werden vermieden.


3. Raumvorbereitung

Man muss dafür sorgen, dass in dem Raum, in dem der Patient behandelt wird, eine angenehme Zimmertemperatur herrscht.

Alle Fenster und Türen sollten geschlossen sein, damit der Patient nicht friert.

Die Pflegekraft muss für passende Lichtverhältnisse sorgen, so dass es für beide angenehm ist zu arbeiten/ sich behandeln zu lassen. Eventuell kann der Vorhang zugezogen werden.

Außenstehende Personen (Zimmernachbaren ausgeschlossen) sollten höflich darum gebeten werden den Raum zu verlassen, damit man mit dem jeweiligen Patienten alleine ist.

Jegliche Materialien müssen vorher bereitgestellt werden und gehören zu einer guten Vorbereitung, damit man unnötiges Verlassen des Raumes vermeiden kann.

Die Wassertemperatur muss angenehm sein, sprich nicht zu heiß und nicht zu kalt. Am besten fragt man den Patienten kurz vorher, wie es ihm am liebsten wäre.

Falls man gebadet/geduscht oder gewaschen wird, sollte das Bad vorgeheizt sein.

Download Eine Ausarbeitung über Hygienemaßnahmen in z.b. Krankenhäusern, Altenheimen etc.
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Ein geregelter Zeitablauf (sprich geregelte Zeiten zum Waschen/Duschen/Baden) sind angenehmer für Patienten.

Stör- und Lärmquellen wie Radios, Fernseher (…) sollten ausgeschaltet werden, damit für eine ruhige und konzentrierte Atmosphäre gesorgt ist.

Wenn eine Signallampe enthalten ist, sollte man daran denken, den Knopf zu drücken, sobald man einen Raum betritt (und ihn wieder verlässt).

Bevor man mit der Arbeit beginnt, sollte man den Patienten über den Vorgang, der stattfinden wird informieren und kurz mit ihm darüber sprechen.


4. Körpervorbereitung

Wenn es nötig ist (zum Beispiel bei MRSA Patienten) sollte man eine Schutzkleidung tragen, die aus einem Kittel, Handschuhe und Mundschutz besteht.

Für das Waschen/Duschen/Baden von Patienten sollten Einweg Handschuhe angezogen werden.

Die Haare sollten ab einer Länge von ungefährer Schulterhöhe zu einem Zopf nach hinten zusammen gebunden werden.

Fingernägel müssen kurz und gepflegt sein. Nagellack und künstliche Nägel sind untersagt.

Weiße Dienstkleidung ist nicht in jeder Einrichtung Pflicht, ist aber immer am besten.

Schmuck wird ebenfalls untersagt, was teilweise mit Eigenschutz, als auch mit Patientenschutz zu tun hat.

Ein gepflegtes Erscheinungsbild ist in dem Beruf wichtig um auch einfach nur schon eine Arbeitsstelle zu bekommen.

Die Hände sollten bevor und nachdem man einen Patient behandelt wird desinfiziert werden.


5. Nachbereitung

Nachdem die Behandlung an dem Patienten beendet wurde, müssen die Abwurfsäcke entsorgt werden.

Benutztes Wasser wird in der Toilette oder im Waschbecken entsorgt.

Waschlappen oder Handtücher kommen in die Wäsche, gegebenfalls in einen Wäschekorb.

Die benutzten Behälter werden mit klarem Wasser ausgespült, getrocknet und desinfiziert.

Die Ablage muss desinfiziert werden.

Hände müssen am Ende ebenfalls noch einmal desinfiziert werden.


6. Händedesinfizierung

Während man sich die Hände desinfiziert soll man keinen Schmuck oder Armreifen tragen.

Die Fingernägel müssen kurz und unlackiert sein, außerdem sollte eine ausreichende Menge an Desinfektionsmittel genommen werden, so, dass die Hände wirklich nass sind. Die Einwirkzeit beträgt 30 Sekunden.

Man muss darauf achten, dass das Desinfektionsmittel wirklich überall mit in Berührung kommt. Insbesondere sollte man auf das Daumen-Sprung-Gelenk, Fingerkuppen und Zwischenräume der Finger achten. Des Weiteren desinfiziert man auch noch einen Teil des Handgelenks.

Die Desinfektion ist wichtig für den Schutz des Bewohners,

für den Schutz meines eigenen sozialen Umfeldes,

und für meinen eigenen Schutz.


7. Finger-/Unterarmschmuck

Ringe verschlechtern die Wirksamkeit der Händedesinfektion.

Eventuelle Desinfektionsmittelreste können eine Hautirritation hervorrufen.

Es kann zu Patientenverletzungen kommen.

Ringe können Handschuhe kaputt machen, sprich es ist keine Schutzfunktion mehr gewährleistet.

8. Piercings

Ein nicht sichtbares Piercing, wie zum Beispiel ein Piercing an Bauchnabel, ist ohne Relevanz.


9. Halsketten/Ohrringe

Wie bei den Piercings, besteht auch bei Halsketten und Ohrringen eine Eigengefährdung durch demente/verwirrte Patienten.

Halsketten können Erregerverbreiter sein, da an ihnen Hautrückstände erhalten sein können.

Bei OPs und in Intensivstationen sind Ketten und Ohrringe grundsätzlich verboten.

Kleine Ohrstecker sind allerdings akzeptabel, im Gegensatz zu großen Ohrringen, bei denen wieder eine Eigengefährdung besteht.


10. Nagellack/künstliche Fingernägel

Nagellack sowie künstliche Fingernägel fördern die Besiedlung von Pilsen und Erregern.

Fingernägel die natürlich, kurz und sauber sind, sind optimal.


11. Tattoos

Bei Tattoos besteht für einen Patienten kein hygienisches Risiko, es sei denn die bestimmten Hautarealen sind entzündet.



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