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Literaturanalysen zur Epoche Romantik: Die Abitur & Hausaufgabenhilfe: Interpretationen zu Joseph v. Eichendorff, Clemens Brentano, Heinrich Heine. Heinrich von Kleist (Textanalysen, Band 5)
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Interpretation
German studies

University, School

Internatschule Schloss Hansenberg - Johannisberg

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10 Punkte, 2015

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Interpretation „Deutschland. Ein Wintermärchen“ - Auszug aus Caput I von Heinrich Heine Der Gedichts Auszug aus Caput I von Heinrich Heines „Deutschland. Ein Wintermärchen“, welches 1844 geschrieben wurde, handelt von einem Lyrischen Ich, welches nach Deutschland reist und die dort herrschende politische Situation kritisiert. Im gesamten Gedicht wird deutlich, dass das Lyrische Ich, welches Heinrich Heine selbst darstellt,  den Ideen des Vormärzes entspricht und mit revolutionären Gedanken, dass Volk ermutigen will, die Situation in Deutschland zu verändern. Der Auszug besteht aus 19 Strophen mit je 4 Versen, welche im durchbrochenen Kreuzreim geschrieben sind. Da in dem Gedicht kein Versmaß vorhanden ist, wirkt es so, als wenn ein Reisebericht mit einer volksliederhaft­en Lyrik vermischt wurde. Dies deutet daraufhin, dass das Lyrische Ich, welches im Gedicht genannt wird, Heinrich Heine selbst wiederspiegelt. Da Heinrich Heine, zu dieser Zeit, auf einer Rückreise von Frankreich in sein Geburtsland Deutschland ist, kann man die Aspekte die im Gedicht genannt werden, auf seine eigenen Erf..
„Ein Jüngling liebt ein Mädchen“ von Heinrich Heine Gedichtinterpre­tat­ion Das Gedicht „Ein Jüngling liebt ein Mädchen“ wurde im Jahr 1827 von Heinrich Heine geschrieben. Der Dichter und Schriftsteller wurde im Jahr 1797 in Düsseldorf geboren und gilt als „letzter Dichter der Romantik“ und gleichzeitig als deren Überwinder. Wegen seiner jüdischen Herkunft und politischen Einstellung wurde er häufig ausgegrenzt, was sein Leben und seine Werke stark prägte. Als diese Werke wie auch die von allen Juden in Deutschland verboten wurden, ging er nach Frankreich wo er Emigrationsschu­tz bekam. In dem Gedicht gibt es drei Strophen mit je vier Versen. Das Metrum wechselt ständig zwischen Jambus und Anapäst hin und her. Durchgehend sind weibliche Kadenzen im regelmäßigen Wechsel mit männlichen Kadenzen(wmwm), was auch mit dem Thema „Liebeskummer“ zusammen hängt.  Die Reime sind zwar immer gleich(abcb), aber an kein Schema angepasst. Auch wenn das Gedicht nicht im lyrischen Ich verfasst ist, lässt sich durch den letzten Vers in der dritten Strophe(„Dem bricht das Herz entzwei“) vermuten, dass es sich um eine persönliche Erfahrung Heines handelt. Wenn man sich mit seinem Lebenslauf vertraut macht, kann man sehen, dass er in seiner Jugend in seine Cousine verliebt war, die dessen Gefühle ..

Ein Jüngling liebt ein Mädchen - Heinrich Heine

Analyse und Interpretation

1.   Analyse

Das 1827 veröffentlichte Gedicht „Ein Jüngling liebt ein Mädchen“ von Heinrich Heine aus dem Kapitel „Lyrisches Intermezzo“ aus dem „Buch der Lieder“ behandelt das zeitlose Thema Liebeskummer.

Heine beschreibt in diesem Gedicht, in einem sehr sachlichen und erzählenden Stil, die Geschichte eines jungen Mannes. Es behandelt das Thema Liebeskummer und beschreibt die unerwiderte Liebe dieses Mannes zu einer Frau.

Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen. Es reimen sich jeweils der zweite und vierte Vers. Bis auf Vers fünf und sechs ist das Gedicht im Zeilenstil geschrieben. In Vers fünf und sechs findet sich ein Enjambement.

Das Metrum ist nicht beständig, sondern besteht aus Jamben und Anapästen, wobei Vers eins, zwei und vier immer aus Jamben besteht und Vers drei aus Anapästen. Am Versende wechseln sich männliche und weibliche Kadenzen ab. Hierbei beginnt eine weibliche Kadenz gefolgt von einer männlichen und so weiter.

Dieser ständige Wechsel unterstützt den Inhalt des Gedichts - den ständigen Wechseln zwischen den Personen und Gefühlen - stark. Das gesamte Gedicht ist in Parataxen geschrieben.

Durch den berichtenden Stil werden so gut wie keine bildlichen Figuren von Heine verwendet, dafür jedoch klangliche.

In Vers drei wiederholt sich das Wort „andre“. Diese Anapher kann durch die verschiedenen Bedeutungen, die diesem Wort zugeordnet werden, leicht beim ersten visuellen Überblick zu einer kurzweiligen Irritation führen. So ist beim ersten Mal der Mann gemeint, den das Mädchen liebt, bei der Wiederholung des Wortes jedoch ein Mädchen, in welches eben dieser Mann verliebt ist.

Ein weiteres Klangbild, ein Homöoteleuton findet sich in Vers sechs des Gedichtes mit den Worten „ersten besten“, hierbei stimmen im Gegensatz zu Alliteration die Wortenden statt den Wortanfängen überein. Dieses Klangbild führt zu einem guten und einfachen Lesefluss, was die Schlichtheit und Sachlichkeit des gesamten Gedichts noch einmal hervorhebt.

Zusätzlich wird das darauffolgende Wort „Mann“, welches den Lesefluss abrupt beendet verstärkt hervorgehoben und betont.

Vers sieben und acht beginnen beide mit dem Wort „der“. Diese Anapher bezieht sich, genau wie die Wiederholung von dem Wort „andre“ in Vers drei auf verschiedene Personen. Hierbei bezieht sich das erste „der“ auf den Mann, den das Mädchen aus Trotz heiratet, die Wiederholung bezieht sich .....[read full text]

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Heine schrieb das Gedicht „Ein Jüngling liebt ein Mädchen“ im Alter von circa  25 Jahren in Anlehnung an ein Ereignis seiner Jugend.

Das Gedicht ist auffallend sachlich und kühl geschrieben. Es werden nur Fakten aneinander gereiht, sodass sehr wenig Raum für Interpretationen bleibt.

Durch die klaren Aussagen, denen jede Ausschmückung und jedes Detail fehlt und die alltägliche Sprache, ist das Gedicht auf Jeden zu jeder Zeit anwendbar und hat somit eine allgemeine Gültigkeit.

Die Liebe wird in diesem Gedicht, im Gegensatz zu den meisten anderen Gedichten der Romantik nicht verherrlicht und ausgeschmückt oder detailreich erklärt. Heine schreibt weder über Aussehen noch Ausstrahlung der Personen in diesem Gedicht, das einzige Gefühl, was Heine darstellt ist der Liebeskummer des jungen Mannes, doch selbst dieser wird nicht weiter vertieft, sondern wie alles andere in diesem Gedicht nur festgestellt.

Heine bringt damit die Banalität der Liebe zum Ausdruck, ebenso wie den Zufall, mit dem sich die Liebe auf die versc.....

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So schreibt er in einem Brief „Sie liebt mich nicht!“ und weiter „In den ersten Wörtchen liegt der ewig lebendige Himmel, aber auch in dem letzten liegt die ewig lebendige Hölle.“[2] Doch auch Amalies Liebe zu einem anderen Mann wurde nicht erwidert, woraufhin die verzweifelte Amalie 1821 John Friedländer aus Ostpreußen, der ein Gutsbesitz in Königsberg hatte heiratete.

Heine, der leer ausging, also in dem Fall der Jüngling war, schrieb zunächst in Briefen an Freunde über diese Ereignisse, bis er seine unerwiderte Liebe zu Amalie im „Buch der Lieder“ verarbeitete, aus welchem auch das zu interpretierende Gedicht stammt. In Vers neun des Gedichts („Es ist eine alte Geschichte“) zitiert Heine sich selbst.

Denn genau diesen Satz schrieb er auch in einem der Briefe an seine Freunde, in denen er seinen Kummer zum Ausdruck brachte. In diesem Brief bezeichnete er seine Cousine Amalie auch als eine Klippe, an welcher sein Verstand scheiterte. Auch wenn Heine ziemlich schnell nach seiner Ankunft in Hamburg gemerkt hatte, dass seine Liebe nicht erwidert wurde, hielt diese die ganze Zeit in Hamburg an und auch während seines Studiums ab 1819 in Bonn ließ ihn seine L.....

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