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Literaturanalysen zur Epoche Romantik: Die Abitur & Hausaufgabenhilfe: Interpretationen zu Joseph v. Eichendorff, Clemens Brentano, Heinrich Heine. Heinrich von Kleist (Textanalysen, Band 5)
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Interpretation
German studies

University, School

Internatschule Schloss Hansenberg - Johannisberg

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10 Punkte, 2015

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„Ein Jüngling liebt ein Mädchen“ von Heinrich Heine Gedichtinterpre­tat­ion Das Gedicht „Ein Jüngling liebt ein Mädchen“ wurde im Jahr 1827 von Heinrich Heine geschrieben. Der Dichter und Schriftsteller wurde im Jahr 1797 in Düsseldorf geboren und gilt als „letzter Dichter der Romantik“ und gleichzeitig als deren Überwinder. Wegen seiner jüdischen Herkunft und politischen Einstellung wurde er häufig ausgegrenzt, was sein Leben und seine Werke stark prägte. Als diese Werke wie auch die von allen Juden in Deutschland verboten…

Ein Jüngling liebt ein Mädchen - Heinrich Heine

Analyse und Interpretation

1.   Analyse

Das 1827 veröffentlichte Gedicht „Ein Jüngling liebt ein Mädchen“ von Heinrich Heine aus dem Kapitel „Lyrisches Intermezzo“ aus dem „Buch der Lieder“ behandelt das zeitlose Thema Liebeskummer.

Heine beschreibt in diesem Gedicht, in einem sehr sachlichen und erzählenden Stil, die Geschichte eines jungen Mannes. Es behandelt das Thema Liebeskummer und beschreibt die unerwiderte Liebe dieses Mannes zu einer Frau.

Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Versen. Es reimen sich jeweils der zweite und vierte Vers. Bis auf Vers fünf und sechs ist das Gedicht im Zeilenstil geschrieben. In Vers fünf und sechs findet sich ein Enjambement.

Das Metrum ist nicht beständig, sondern besteht aus Jamben und Anapästen, wobei Vers eins, zwei und vier immer aus Jamben besteht und Vers drei aus Anapästen. Am Versende wechseln sich männliche und weibliche Kadenzen ab. Hierbei beginnt eine weibliche Kadenz gefolgt von einer männlichen und so weiter.

Dieser ständige Wechsel unterstützt den Inhalt des Gedichts - den ständigen Wechseln zwischen den Personen und Gefühlen - stark. Das gesamte Gedicht ist in Parataxen geschrieben.

Durch den berichtenden Stil werden so gut wie keine bildlichen Figuren von Heine verwendet, dafür jedoch klangliche.

In Vers drei wiederholt sich das Wort „andre“. Diese Anapher kann durch die verschiedenen Bedeutungen, die diesem Wort zugeordnet werden, leicht beim ersten visuellen Überblick zu einer kurzweiligen Irritation führen. So ist beim ersten Mal der Mann gemeint, den das Mädchen liebt, bei der Wiederholung des Wortes jedoch ein Mädchen, in welches eben dieser Mann verliebt ist.

Ein weiteres Klangbild, ein Homöoteleuton findet sich in Vers sechs des Gedichtes mit den Worten „ersten besten“, hierbei stimmen im Gegensatz zu Alliteration die Wortenden statt den Wortanfängen überein. Dieses Klangbild führt zu einem guten und einfachen Lesefluss, was die Schlichtheit und Sachlichkeit des gesamten Gedichts noch einmal hervorhebt.

Zusätzlich wird das darauffolgende Wort „Mann“, welches den Lesefluss abrupt beendet verstärkt hervorgehoben und betont.

Vers sieben und acht beginnen beide mit dem Wort „der“. Diese Anapher bezieht sich, genau wie die Wiederholung von dem Wort „andre“ in Vers drei auf verschiedene Personen. Hierbei bezieht sich das erste „der“ auf den Mann, den das Mädchen aus Trotz heiratet, die Wiederholung bezieht sich .....[read full text]

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Sein Leben als Außenseiter, durch seine jüdische Herkunft und den Zwang nach Paris zu fliehen, prägte seine Schriften sehr.

Heine schrieb das Gedicht „Ein Jüngling liebt ein Mädchen“ im Alter von circa  25 Jahren in Anlehnung an ein Ereignis seiner Jugend.

Das Gedicht ist auffallend sachlich und kühl geschrieben. Es werden nur Fakten aneinander gereiht, sodass sehr wenig Raum für Interpretationen bleibt.

Durch die klaren Aussagen, denen jede Ausschmückung und jedes Detail fehlt und die alltägliche Sprache, ist das Gedicht auf Jeden zu jeder Zeit anwendbar und hat somit eine allgemeine Gültigkeit.

Die Liebe wird in diesem Gedicht, im Gegensatz zu den meisten anderen Gedichten der Romantik nicht verherrlicht und ausgeschmückt oder detailreich erklärt. Heine schreibt weder über Aussehen noch Ausstrahlung der Personen in diesem Gedicht, das einzige Gefühl, was Heine darstellt ist der Liebeskummer des jungen Mannes, doch selbst dieser wird nicht weiter vertieft, sondern wie alles andere in diesem Gedicht nur festgestellt.

Heine bringt damit die Banalität der Liebe zum Ausdruck, ebenso wie den Zufall, mit dem sich die Liebe auf die verschieden Menschen verteilt.

Heine stellt nicht das Scheitern der Liebe in den Mittelpunkt des Gedichts, sondern die Tatsache, dass diese Geschichte jeden treffen kann, jeden beliebigen Betroffenen verletzt und, dass es kein Trost ist zu wissen, dass es anderen auch so geh.....

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Die verschiedenen Bedeutungen, die den gleichen Worten (andern/andern V3; der/der V7/8) zukommen zeigen den wechselnden und zufälligen Charakter der Liebe. Durch Verwendung der alltäglichen Sprache, der jede Ausschmückung fehlt, stellt Heine die Alltäglichkeit der Liebe dar und, dass diese oft vorkommt.

So ist es normal, wenn diese auch einen selbst trifft.

Die betonte Gleichgültigkeit, mit der Heine die Ereignisse schildert, lässt vermuten, dass eine persönliche Erfahrung mit diesem Gedicht zusammenhängt.
Der junge Heinrich Heine verliebte sich 1814, mit 18 Jahren in seine Cousine Amalie, auch Molly genannt aus Hamburg.

Im Jahr 1816 wechselt er in das Bankhaus seines Onkels Salomon nach Hamburg und berichtet voller Vorfreude einem Freund: „Mit ihr kehrt auch meine Muse zurück. Seit 2 Jahr hab ich sie nicht gesehen. Altes Herz was freust du dich und schlägst so laut!“[1] Doch dort angekommen musste Heinrich Heine feststellen, dass die Cousine von seiner Liebe nichts wissen wollte.

So schreibt er in einem Brief „Sie liebt mich nicht!“ und weiter „In den ersten Wörtchen liegt der ewig lebendige Himmel, aber auch in dem letzten liegt die ewig lebendige Hölle.“[2] Doch auch Amalies Liebe zu einem anderen Mann wurde nicht erwidert, woraufhin die verzweifelte Amalie 1821 John Friedländer aus Ostpreußen, der ein Gutsbesitz in Königsberg hatte heiratete.

Heine, der leer ausging, also in dem Fall der Jüngling war, schrieb zunächst in Briefen an Freunde über diese Ereignisse, bis er seine unerwiderte Liebe zu Amalie im „Buch der Lieder“ verarbeitete, aus welchem auch das zu interpreti.....

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[3] Heinrich Heine an Karl August Varnhagen von Ense am 19. Oktober 1827 (.....

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