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Dramenanalyse Minna von Barnhelm

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German studies

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Karl-Franzens-Universität Graz - KFU

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Abweichungen von der sächsischen Typenkomödie am Beispiel der Franziska in Minna von Barnhelm Die wichtigsten Neuerungen in Lessings Theater werden im Vergleich mit den vorangegangenen Dramenkonzeptio­nen­ und Theaterreformen sichtbar[1]. Neben Johann Elias Schlegel (1719- 1749), auf den im Folgenden nicht mehr eingegangen wird, ist als wichtigster Theaterreformer Johann Christoph Gottsched (1770- 1766) zu nennen. In Gottscheds Literatur finden wir den Entwurf für die die Verlachkomödie, auch Sächsische Typenkomödie…
11/22/14 Dialoganalyse 2. Aufzug 9.Auftritt In Auftritt 9 des 2 Aufzuges in dem Drama „Minna von Barnhelm“ aus dem Jahr 1767 lässt der Autor Gotthold Ephraim Lessing die Verlobten Minna von Barnhelm und Tellheim erstmals aufeinandertref­fen­. Sie lernen sich kennen als der Major Tellheim in preußischen Diensten von den besiegten Sachsen Kontributionen einfordern soll, die er jedoch aus eigener Tasche vorlegt, da die Sachsen nicht Zahlen können. Aufgrund dieses Edelmutes verliebt sich Minna von Barnhelm, ein reiches Adliges…

Dramenanalyse Minna von Barnhelm


Ich werde das Stück "Minna von Barnhelm" 1von G.E.Lessing behandeln.

Der Begriff Drama wird in Komödie und Tragödie unterteilt, wobei dieses Stück als Lustspiel bezeichnet wird.

Das Drama bedient sich der Regel der drei Einheiten, so kann man diese drei Einheiten auch in Minna von Barnhelm erkennen.

Das gesamte Stück spielt im Saal des Wirtshauses und damit ist die Einheit des Ortes gegeben. Das Stück findet an einem einzigen Tag statt, womit die Einheit der Zeit eingehalten wird.

Die Einheit der Handlung wird dadurch erfüllt, dass es sich um eine gradlinige Geschichte handelt.

Weiters ist das Stück in 5 Aufzüge eingeteilt. Personal und Handlung 2 werden eingeführt. Im ersten Aufzug wird Major Tellheim und sein Charakter vorgestellt. Der Zuschauer bekommt einen Einblick in seine verzweifelte Lage, von seiner Hilfsbereitschaft und seinem Stolz.

Im zweiten Aufzug wird Minna von Barnhelm vorgestellt und es kommt zur ersten Begegnung zwischen Minna und Tellheim.

Im dritten Aufzug kommt es zur Reifung eines Planes von Minna, der im vierten Aufzug dazu führt, dass Minna ihre Intrige gegen Tellheim startet.

Im fünften und letzten Aufzug kommt es zur glücklichen Wendung, Tellheim erhält seine Lektion von Minna, die beiden werden gleichgestellt und dem glücklichen Ende steht nichts mehr im Wege.


Das Stück handelt von Major Tellheim, der während seines Aufenthalts bei der Familie von Barnhelm im siebenjährigen Krieg die Kontributionsgelder von den sächsischen Ständen einsammeln musste. Da die Stände aber schon nicht mehr ausreichend Geld hatten, hat Tellheim sich aus Mitleid kurz entschlossen, selbst das fehlende Geld vorzuschießen.

Die Stände gaben ihm dafür ihren Wechsel, was dann von dem Finanzausschuss der Regierung für gültig erklärt wurde. Doch gerät Tellheim danach in Schwierigkeiten, weil es ihm vorgeworfen wird, er sei von den Ständen bestochen worden, damit sie sich über eine niedrigere Summe einigen konnten.

Weil der Major einen sehr ausgeprägten Ehrbegriff hat, sieht er in diesem Vorwurf eine Kränkung seiner gesellschaftlichen und persönlichen Ehre.

Er verrennt sich in seiner Überzeugung, ohne die Wiederherstellung seiner Ehre Minna gegenüber nichts wert zu sein. Er ist arm und kann nicht einmal sein Zimmer bezahlen, weshalb er seinen Verlobungsring versetzen lässt.

Aber Tellheim hat nicht mit der Hartnäckigkeit Minnas gerechnet, die ihm folgt und ihn zurück holen will.

Sie liebt Tellheim und ist sich auch durchaus bewusst, dass er sie auch liebt.

Doch Tellheim kann Minna nicht heiraten. Das verbietet ihm sein Ehrgefühl. Er sagt Minna, dass sie keinen armen und verkrüppelten Mann heiraten kann und darum trennt er sich von ihr. Minna allerdings liefert Tellheim genügend Argumente, die seine Gründe, sie nicht heira.....[read full text]

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An dieser Szene sieht man, wie bescheiden Tellheim ist, will er doch nur das Beste für seinen Bediensteten. Allerdings ist Tellheim wegen seinem Stolz auch nicht in der Lage Hilfe von Freunden anzunehmen. So schlägt er das Angebot von Paul Werner, seinem ehemaligen Wachtmeister, ihm Geld zu leihen, aus.

Er geht sogar so weit, dass er Werner beinahe beleidigt, weil er sich vehement seiner Hilfe verweigert.

Dies geschieht im dritten Aufzug im achten Auftritt, wo Werner zu Tellheim

sagt: ,,Wer von mir nichts nehmen will, wenn er´ s bedarf, und ich´ s habe, der will mir auch nicht geben, wenn er´ s hat, und ich´ s bedarf."

Tellheims Stolz und seine Vernunft bringen ihn dazu, auch Minna gegenüber uneinsichtig und stur zu sein.

Im zweiten Aufzug im neunten Auftritt treffen Minna und Tellheim das erste Mal aufeinander. Obwohl sich Tellheim freut, Minna wiederzusehen, wird er sofort wieder von seiner Vernunft eingeholt.

Das zeigt sich an seiner Aussage: ,, Sie suchten einen glücklichen, einen Ihrer Liebe würdigen Mann, und finden - einen Elenden." Er macht Minna unmissverständlich klar, dass er arm und ein Krüppel ist, der sie nicht verdient.

Er appelliert an ihre Vernunft: ,, Seitdem mir Vernunft und Notwendigkeit befehlen, Minna von Barnhelm zu vergessen: was für Mühe habe ich angewandt! Eben wollte ich anfangen zu hoffen, dass diese Mühe nicht ewig vergebens sein würde: - und Sie erscheinen, mein Fräulein! Doch Minna sieht sein Verhalten nicht ein und verlangt von ihm eine genaue Erklärung, indem sie meint: ,, Eine Vernunft, eine Notwendigkeit, die Ihnen mich zu vergessen befiehlt?- Ich bin eine große Liebhaberin von Vernunft, ich habe sehr viel Ehrerbietung für die Notwendigkeit. - Aber lassen Sie doch hören, wie vernünftig diese Vernunft, wie notwendig diese Notwendigkeit ist."

Tellheim erzählt von seinem Unglück, seiner Armut und seiner Unwürde, sie zu h.....

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Sie versucht sein Ehrgefühl ins richtige Licht zu rücken, ihm aufzuzeigen, wie peinlich es für sie wäre, von ihm verlassen zu werden.

Minna beginnt mit viel Rationalität und Vernunft Tellheims haltlose Argumente mit klugen Gegenargumenten zu entkräften. Er erzählt ihr, dass er verabschiedet wurde, worauf sie meint: ,, Ich bin ihre Gebieterin, Tellheim; Sie brauchen weiter keinen Herren- Sie verabschiedet zu wissen, das Glück hätte ich mir kaum träumen lassen!"

Er meint, er sei ein Krüppel, worauf Minna sagt: ,, Der Krüppel ist doch noch ziemlich ganz und gerade; scheinet doch noch ziemlich gesund und stark. [ .] Ein Schuss hat Ihnen den rechten Arm ein wenig gelähmt. - Doch alles wohl überlegt: so ist auch das so schlimm nicht."

Minna und Tellheim führen ein langes Gespräch und Minna schafft es nicht, Tellheim trotz aller logischen Argumente umzustimmen. Nun schwenkt Minna um und gibt Tellheim den Ring zurück und verabschiedet sich mit den Worten: ,,Lassen Sie mich. - Meine Tränen vor Ihnen zu verbergen, Verräter!

Tellheim bleibt verwundert zurück und spricht mit Franziska. Diese sagt zu ihm: ,, Es ist für Sie recht gut, Herr Major, dass Sie auf diese Art von ihr losgekommen sind. - [ .] Wir sind entflohen! - Der Graf von Bruchsall hat das Fräulein enterbt, weil sie keinen Mann von seiner Hand annehmen wollte.

Alles verließ, alles verachtete sie hierauf. [ .]" Damit ist Tellheim klar, dass er und Minna doch zusammen sein können, ist sie doch genauso so arm und stellungslos wie er.

Tellheim geht zu Werner, von dem er alles Geld verlangt, .....

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Nun kommt Just zu Tellheim und erklärt ihm, dass Minna bereits seinen Ring beim Wirten ausgelöst hat. Tellheim glaubt nun, dass Minna nur gekommen sei, um mit ihm zu brechen.

Minna versucht, Tellheim zu beruhigen, doch dieser lässt sich nicht beruhigen.

Alles scheint sich zu einer Tragödie zu entwickeln, doch dann erscheint im zwölften und dreizehnten Auftritt des fünften Aufzuges der Oheim. Das ist nun ein Deus ex Machina Moment. Der Oheim wird als die Instanz eingeführt, die das glückliche .....


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