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Educational Science / Pedagogy

University, School

Universität Leipzig

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Das didaktische Konzept des offenen Unterrichts Werkstattunterr­ich­t und Wochenplanarbei­t Studienarbeit Universität Oldenburg Inhaltsverzeich­nis Einleitung. 2 1.        ­  Definition „Offener Unterricht“ 4 1.1.     Freie Arbeit 6 2.        ­  Werkstattunterr­ich­t 7 2.1.     Einleitung. 7 2.2.     Definition Werkstattarbeit 8 2.3.     Überblick der Entwicklung der Lernwerkstatt 9 2.4.     Formen des Werkstattunterr­ich­ts 11 2.5.     Die Planung einer Werkstatt 13 2.6.     Die Einführung…
5 Persönliches Fazit Als ich vor etwa zwei Jahren im Rahmen eines Seminars der Universität zu Köln die Gelegenheit bekam an der Grundschule Harmonie in Eitorf zu hospitieren, hatte ich vorher von dem Begriff „Offener Unterricht̶­0; noch nie etwas gehört. Demzufolge hatte ich auch keine Vorstellung von dem, was mich erwartet. Als ich dann an diesem Morgen in der Schule ankam, hatte ich den Eindruck, in einem Kindergarten zu sein und nicht in einer Schule, da mein Begriff von Schule doch sehr von meiner eigenen Schulzeit geprägt…
Dimensionen des Offenen Unterrichts - Untersuchung zur Häufigkeit der verwendeten offenen Formen an Schülern.

Offener Unterricht

Einleitung 2


1.1 Persönliche Motivation ….2

1.2 Überblicksartige Fakten über die Hospitationsschule „Alexander von
Humboldt“ Mittelschule in Zwickau .3

1.2.1        Äußere Rahmenbedingungen an der Untersuchungsschule … 3

1.2.2        Die Hospitationsklassen …4


2                  Dimensionen des „Offenen Unterrichts“ 5


2.1              Historische Entwicklung und heutiger Forschungsstand .5

2.1.1        Historische Entwicklungslinien … .5

2.1.2        Aktueller Forschungsstand … .5


2.2              Der Begriff „Offener Unterricht“ … 7

2.2.1        Definitionsversuche 7


2.3              Öffnungsdimensionen … .8

2.3.1        Institutionelle Dimension 9

2.3.2        Thematische Dimension … 9

2.3.3        Methodische Dimension 10


2.4              Ziele des „Offenen Unterrichts“ … 12


3                   Forschungsbetrachtungen 13

3.1              Vorbetrachtungen, Methode und Präsentation .13

3.1.1        Forschungshypothese … .13

3.1.2        Forschungsdesign, Forschungsmethode und Durchführung ….13

3.1.3        Forschungsanalyse und Auswertung … 15

3.1.3.1  Schülerfragebögen …15

3.1.3.2  Lehrerfragebögen … 17

3.2              Reflexion und kritische Beleuchtung des „Offenen Unterrichts“ …18


4                   Anhang 21

4.1              Broschüre der Humboldtschule .21


4.2              Unterlagen .22

4.2.1        Abbildung 8.8 aus „Didaktische Modell“ von Werner Jank/Hilbert Meier ….22

4.2.2        Diagramm „Einschätzung der Häufigkeit von offenen Formen durch die Jungen/Mädchen“ .23

4.2.3        Diagramm über die „Meinungsaufteilung der Klassenstufe“ 24

4.2.4        Diagramm über die „Meinungsaufteilung der Jungen/Mädchen“ …25

4.2.5        Diagramm über den „Zukunftsausblick der Jungen/Mädchen“ … .26

4.2.6        Aufgabenblatt für LÜK-Kastenset … . .27

4.2.7        Schülerfragebogen …28

4.2.8        Liste zum „Tag des Schulsports“ an der Humboldtschule … .29

4.2.9        Lehrerfragebogen … 30

4.2.10    Bestätigung der Praktikumsschule …31

4.2.11    Verschwiegenheitsverpflichtung 32

4.2.12    Selbstständigkeitserklärung … 33


4.3              Literaturverzeichnis 34


1         Einleitung


Anmerkung: Falls in dieser Arbeit von „Lehrer(n)“ und „Schüler(n)“ die Rede ist, so sind selbstverständlich auch immer die femininen Pendants miteinbezogen.

1.1       Persönliche Motivation


Der Grund für das Auswählen des Seminars „Strukturierung der Öffnung von Unterricht“ und der daraus entstehenden Folgerung auch meine Forschungsarbeit in Bezug auf dieses Thema „Offener Unterricht“ zu schreiben, besteht darin, dass sich Schule wandelt und sich auch wandeln muss.

Die Institution „Schule“ hat sich im Laufe der Zeit, ob man von der griechischen Antike über das Römische Reich, die Klosterschulen im Mittelalter oder die Bürgerschulen in der Neuzeit immer gleich bleibend präsentiert. Doch die Schule des 19.Jahrhundert, die reformpädagogische beeinflusste Schule, die nationalistisch-rassistische Schule des 3.Reiches oder die Schule nach den Reformen der 70er Jahre wurden immer wieder anders gesehen. (in Bezug auf ihre Zuständigkeit, Methoden, Ziele )


Genau aus diesem Standpunkt heraus, dass sich nicht nur Schule ändert sondern auch der

Lehrer eine innovative Aufgabe innerhalb der Gestaltung seines Unterrichts anstreben sollte, muss man sich als angehender Lehrer entscheiden, wie und in welcher Art und Weise halte ich meinen Unterricht. Deshalb sollte sich der Lehrer in Bereichen der verschiedenen Theorien, Modelle und Konzepten auskennen.

Herausgehend aus der Aktualität der Thematik „Offener Unterricht“ und die in größerer Anzahl erscheinenden empirischen Untersuchungen als zukünftige Schul- und Unterrichtsmodelle, habe ich mich für diesen Themenbereich entschieden.

Genauer betrachte ich die Häufigkeit der verwendeten offenen Formen im fächerspezifischen Unterricht.

Das heißt, gibt es einer Tendenz in den einzelnen Unterrichtsfächern über die Verwendung von offenen Formen?

Als abschließenden Vergleich, möchte ich die Vorstellung der Schüler der Klasse 6 und der Lehre bezüglich des Themas „Offener Unterricht“ darlegen.


1.2       Überblicksartige Fakten über die Hospitationsschule „Alexander von Humboldt Mittelschule“ in Zwickau

1.2.1       Äußere Rahmenbedingungen an der Untersuchungsschule


Die Mittelschule liegt an einer Hauptverkehrskreuzung,gegenüberliegend befindet sich eine groß angelegte Parkanlage, die zu einigen Schulveranstaltungen als Austragungsort genutzt wird.

Die Schule verfügt über 3 neu aufgebaute Sporthallen, einen ebenfalls neu gebauten Sportplatz und einen kleinen begrünten Schulhof, der es den Schülern ermöglicht während der Pausen außerhalb des Schulgebäudes zu entspannen oder zu spielen.

Im Keller ist eine Garderobe und ein mit Schließfächern bestückter Abschnitt eingebracht.

Innerhalb der seit 2008 neu restaurierten Schule wird seit ca. 3 Jahren ein 2-Klassenzugsystem angewandt, d.h. es gibt in jeder Klassenstufe 2 Klassen, mit dieser neu reduzierten Schüleranzahl wurde auch die Möglichkeit der frei nutzbaren Klassenräume für Besprechungen der Schüler oder Projektklassenzimmer besser.

In den letzten 2 Jahren ist ein Projekt mit anderen Schulen geknüpft worden, indem jede Schule eine der neu aufgenommenen Klassen als Sportklasse bildet, sodass es möglich ist zusammen zu trainieren, Sportwettkämpfe auszutragen oder gemeinsame Ausflüge zu machen.

Ab der 7.Klasse erfolgt die Aufspaltung in Hauptschul- und Realschulabschluss, desweiteren gibt es innerhalb der 7. Klasse keine Profilsaufteilung, sondern es wird ein 3 Profilfach, „WTH“ (Wirtschaft-Technik-Haushalt), genutzt, durch das die Schüler eine allgemeine Einführung in alle drei Bereiche erhalten und es ihnen freigestellt bleibt, in welche Richtung sie sich weiter bilden möchten.

So gibt es auch die freiwillige Auswahl von zusätzlichen Neigungskursen, diese finden direkt im Anschluss an den normalen Unterricht statt. Sodass die Schüler eine Vielzahl von individuellen Kompetenzausbildungen nutzen können.

Es steht ihnen frei eine weitere Sprache neben Englisch zu erlernen, wie z.B. Französisch oder Latein. Auch gibt es ein Streitschlichterprojekt oder auch freiwillige Projekte über Ernäh.....[read full text]

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Eine gegensätzlicher Beleg für die positiven Effekte des „Offenen Unterrichts“, der 1992 durch Wagner und Schöll veröffentlicht, beschrieb, dass leistungsschwächere Schüler weniger selbstständig arbeiten als leistungsstärkere, wurde 1999 durch Lipowsky widerlegt.

Denn er formulierte, dass leistungsstärkere wie auch schwächere Schüler Aufgaben gleichermaßen intensive lösen, sogleich sie eine ausgewählt haben.

Ein Jahr später wurde eine andere Ansicht der Merkmale des „Offenen Unterrichts“ begutachtet, denn die Schülermitbestimmung korreliert nach Gruehn (2000) eher negativ mit der Leistungsentwicklung der Schüler, doch Hartinger, der seine Forschung 1998 begann und 2006 noch einmal verbesserte, begründete, dass die Schülerselbstbestimmung mit ihrer intrinsischen Motivation positiv korreliert.

Die Erfahrungen mit der Wirkung des „Offenen Unterrichts“ sind also, wie man gut an den zwiespältigen Berichten erkennen kann, noch sehr umstritten und nur unzureichend erforscht.


Zusammenfassend kann man allerdings sagen, dass „Offener Unterricht“ aufgrund seiner organisatorischen Gestaltung Interaktions- und Kommunikationsstrukturen hervorbringt, die es gerade Problemschülern ermöglicht, sich in ihrem emotionalen und sozialen Verhalten eigenverantwortlich zu entfalten und zu stabilisieren.

Weiterhin ist bis hier zu erkennen, dass die Qualität offener Unterrichtsformen nicht nur auf ihrem räumlichen, zeitlichen oder materielle Begebenheiten im Unterricht bzw. Schulalltag zu messen, sondern das der Unterschied zwischen den einzelnen Befunden auf der Mikroebene der Handlungs-, Prozess-, und Bedingungsstruktur des Unterrichts zu machen ist.

2.2      Der Begriff „Offener Unterricht“


Der Begriff „Offener Unterricht“ stammt ursprünglich aus dem englischsprachigen Amerika und geht auf die Ansätze der „open-education“ zurück. Diese haben eine enge Verwandtschaft zu der in England durchgeführten Primarstufenreform, in der ein Konzept zur Neugestaltung des Unterrichts entstand. Dazu gehört zum Beispiel: der Hadow-Report von 1931 oder der Plowden-Report von 1964, in denen Forderungen nach „informal education“, „informal learning“ oder „open classroom“…usw. aufgestellt worden sind.


2.2.1      Definitionsversuche


Unter der Begrifflichkeit „Offener Unterricht“ wird keine einheitliche Definition angegeben, vielmehr ist es ein Sammelbegriff unter dem sich andere Schlagwörter wie schülerorientierter Unterricht, schülerzentrierter Unterricht, informeller Unterricht und handlungsorientierter Unterricht, handelnder Unterricht, erfahrungsbezogener Unterricht oder aber ganzheitlicher Unterricht ganz oder teilweise zusammenfassen lassen.

Der im Mittelpunkt stehende Schwerpunkt liegt jedoch bei allen gleich in der Eigenverantwortung und Mitbestimmung der Schüler im Unterricht.

Um eine wissenschaftlich fundierte Kenntnis darüber zu gewinnen, was den nun „Offenen Unterricht“ charakterisiert, wendeten einige Forscher die Möglichkeit an, statt einer konturenlosen und nichts sagenden Definition, Merkmale des „Offenen Unterrichts“ zu beschreiben.


So verfasste Schittko die 4 schülerbezogenen Merkmale:

Þ    „Beteiligung der Schüler an unterrichtlichen Entscheidungen“

Þ    „Einbeziehung der Erfahrungen, Fragen und Anliegen der Schüler“

Þ    „Berücksichtigung der unterschiedlichen Ausgangslage der Schüler“

Þ    „Förderung der sozialen Beziehungen und des kooperativen Verhaltens“ [5]


Auch Wallrabenstein formulierte einige Dimensionen bezüglich der Öffnung des Unterrichts:

Þ    inhaltliche Dimension: Einbinden der Erfahrungen und Kenntnisse aus der
unmittelbaren Lebenswelt der Schüler

Þ    methodische Dimension: Mitgestaltung des Unterrichts und Methodenwechsel
innerhalb der Unterrichtsformen

Þ    organisatorische Dimension: Änderung der Unterrichtsabläufe und
Organisationsformen


2.3      Öffnungsdimensionen


Damit „Offener Unterricht“ nicht als neuste Entdeckung einer klar definierten und strukturierten anderen Organisationsform abgetan wird, setzten die Vertreter keine festgelegten Richtlinien, wie dieser Unterricht abzulaufen hat, sondern bezogen sich eher auf die Dimensionen der Offenheit.

Die größte Anzahl der Autoren nennen, wenn sie die Öffnungsdimensionen angeben, Wagner als Quelle, denn er benannte die 5 Dimensionen der Öffnung so:





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Doch dieses Eingreifen in den Lösungsgedanken der Schüler erfordert von jedem Helfer ein gewisses Fingerspitzengefühl, denn jeder versucht seinen eigenen Möglichkeiten entsprechend einen Lösungsweg zu modellieren.

Jedes zu frühe Einschreiten würde das „Lernen lernen“ der Schüler unterbinden. In dem Moment, wenn sie anfangen und Lösungen erraten wollen, sollte der Lehre mit didaktisch ausgearbeitetem Material eine Hilfestellung anbieten.

Lehrende sollten es als eine Aufgabe ansehen, Stärken und Schwächen ihrer Lernende festzustellen und somit Lernsituation so vorzubereiten, dass bei Schülern dort angesetzt wird, wo sie tatsächlich stehen.

„Wenn sich der Lehrer den Lernvorstellungen der Schüler öffnet, das Lernvermögen dieser berücksichtigt und sie als eigenständige handelnde Persönlichkeiten anerkennt, kann er darauf vertrauen“ [8], dass Schüler lernen möchten.

Denn nur so ist es möglich, dass Schüler zur Eigenständigkeit hinsichtlich Entscheidungen über Arbeitsformen und Arbeitsmöglichkeiten, sozialen Beziehungen und Kooperationsmöglichkeiten erzogen werden.

Weiterhin sollten sie die Chance bekommen Unterrichtsinhalte mitzubestimmen bzw. auszuwählen, den Unterrichtsablauf und die Unterrichtsdurchführung mit zuplanen.

Dadurch wird die Selbständigkeit in Planung, Auswahl und Durchführung von Aktivitäten geschult und der Lehrer kann sich an den Interessen, Ansprüchen, Wünschen und Fähigkeiten der Schüler orientieren.

2.3.3      Methodische Dimension


Unterricht kann in Bezug auf die Unterrichtsmethodik offen genannt werden, sobald er auch methodisch „an die biografischen und sozialen Erfahrungen der Heranwachsenden anschließt und diese weder als mögliche Stör- noch als bloße Bedingungsfaktoren ansieht, sondern in die Konstitution des Unterrichtsgegenstandes mit einbezieht.“[9]

Also versteht man den Schüler nicht als puren Adressat von fertig geplanten und strukturierten Lerninhalten, sondern als Detektiv in sei.....

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Der Lehrer hat die Möglichkeit seine Schüler intensiv individuell zu fördern, während alle anderen Teilnehmer des Unterrichts schließlich ihre eigenen Aufgaben zu erledigen haben.

Die Qualität der Endergebnisse ist natürlich unterschiedlich gut ausgeprägt, so wie auch Schüler unterschiedliche Persönlichkeiten mit Stärken und Schwächen sind.

Zum Beispiel lösen Mathematik-Asse Aufgaben vielleicht im Kopf, andere mit schriftlichen Notizen oder noch anderen Lösungswegen. Manche suchen Informationen im Buch, im Computer oder haben selbst einige Vorkenntnisse zur Verfügung.

Somit spielt nicht nur der schüler- und handlungsorientierte Unterricht eine große Rolle, sondern auch die materiellen und räumlichen Rahmenbedingungen sind entscheidend für die Möglichkeit den Unterricht methodisch zu öffnen. Ein Klassenraum sollte ein Lernort sein indem klar verteilte Funktionsecken existieren, sodass die Schüler wieder verwendbares Material oder Arbeitsmittel, das für die Überprüfung und Hilfe von Aufgaben vorhanden ist, schnell nutzen kann.

Beispiele dafür wären Regale für einzelne Fächer, Präsentationsflächen oder Sitzflächen.

Gleichzeitig gibt es den Einsatz von fächerübergreifendem Unterricht, bei dem meist kein zusätzliches Material benötigt wird, sondern nur eine andere Unterrichtsplanung und – organisation erforderlich ist. Schüler sind in dieser Unterrichtsform aktiver und kreativer bei der Gestaltung von Inhalten, Informationsbeschaffung und Materialpräsentationen.

2.4      Ziele des „Offenen Unterrichts“


Die Schwierigkeit allgemeine Zielstellungen zu formulieren beschäftigt nicht nur Forscher sondern auch in der Literatur herrscht darüber Uneinigkeit!

Aus diesem Grunde verwende ich die Aussagen und Einteilung nach Müller, der seine Ziele nach dem Thema der „Freien Arbeit“ aufgeschrieben hat, diese jedoch so allgemein gehalten wurden sind, dass man sie problemlos für das übergeordnete Thema „Offener Unterri.....

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Woraus sich für mich die Forschungsfrage ergab: Gibt es eine Tendenz in der Häufigkeit der Verwendung von offenen Formen in einzelnen Unterrichtsfächern?

3.1.2      Forschungsdesign, Forschungsmethode und ihre Durchführung


Ich wollte nun mir noch Unbekanntes kennen lernen und in diesem Gebiet erforschen, somit entschloss ich mich für ein exploratives Forschungsdesign.

Dabei besteht die Auswahl zwischen qualitativer und quantitativer Form. Ich habe mich für die erstere Variante entschieden, da ich das Thema besser verstehen und vielleicht sogar eine Theorie für die nächsten Forschungen finden wollte. Ebenso kann ich hierbei die Entwicklungsgeschichte, Theorien- und Umsetzungsvielfalt des „Offenen Unterrichts“ einbringen, sowie die Erforschung durch selbst aufgestellte Befragungsbögen an die Schüler und die Lehrer umsetzen.

Damit ich mich besser mit der Umgebung der Schule, den Schüler und dem Unterricht auskennen konnte, führte ich eine Feldforschung durch. Das heißt ich habe systematisch den Alltag der Schüler verstanden und mich in ihr Schulleben eingefügt.

Dabei ist am wichtigsten, die Würde, Privatsphäre und Anonymität der Schüler zu wahren und die ethischen Richtlinien einzuhalten.

Ich hatte, für die folgenden Wochen in der Schule, die Aufgabe den Unterricht zu beobachten und notierte mir in einem ganz unterrichtsstündlichen Protokoll die Vorgehensweisen der jeweiligen Lehrer, wie auch die genutzten offenen Strukturen.

Durch diese Art der Beobachtung ist es mir in nachhinein möglich gewesen eine detaillierte Aufgliederung der in den Unterrichtsfächern vorgekommenen offenen Formen anzugeben, durch grafische Darstellungsformen darzulegen oder auch die Häufigkeit .....

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Die Fragebogenlänge hielt ich bei den Schülern bei einer Seite mit insgesamt 7 Fragen und den Lehrern bot ich ein 2-seitiges Blatt an, indem es auch die Möglichkeit gab in der Schlussfrage weitere Anregungen oder Stellungsnahmen abzugeben.

3.1.3      Forschungsanalyse und Auswertung

3.1.3.1  Schülerfragebögen


Mithilfe einer tabellarischen Aufstellung erkennt man, dass die Schüler der Klassenstufe 6 hinsichtlich der Häufigkeit der zur Anwendung kommenden offenen Formen sehr einheitlich Meinungen haben. Das häufigste genannte ist die Gruppenarbeit, die bei beiden Geschlechtern mehr als 2mal im Schuljahr ausgeübt wird. Eine unterschiedliche Auffassung zwischen Jungen und Mädchen gibt es bei der nächsten häufigsten Form.

Die Mädchen finden, dass die Stationsarbeit und die Jungen die Projektarbeit die 2. häufigste offene Struktur ist.

Dieses Auseinandergehen kann ich mir nur durch die vielleicht vorliegende Unwissenheit über die Abgrenzung dieser zwei Arten vorstellen. Weiterhin liegt der Unterschied bei nur zwei öfteren Nennungen, was bei dieser geringen Anzahl der Probanden nicht so aussagekräftig ist. Deshalb erkennt man, dass doch eine relative Häufigkeit an offenen Organisationsformen vorliegt und meine vorher zu erwartende Überlegung, dass es eine niedrige Angabe zu diesen geben würde, widerlegt wurde.[13]

Die Meinungsaufteilung in der gesamten Klassenstufe liegt deutlich bei ca. dem 7-fachen an positiven gegenüber negativen Angaben. D.h. mit ungefähr 12% sind die negativen Meinungsäußerungen einer größeren positiven Einstellungsgruppe von 88% entscheidend unterlegen.[14] Also sind die Vorraussetzung für einen „Offenen Unterricht“ bezüglich der Bereitschaft der Schüler auf einem guten Stand- und Startpunkt.Eine bessere Aufteilung kann ich für die Meinung der Jungen und der Mädchen abgeben, denn die positiven und negativen Meinungen ähneln sich mit 87,50% und 88, 24% [15]sehr stark und lassen erkennen, dass es nicht geschlechtsspezifisch ist, ob „Offener Unterricht“ akzeptiert wird.

Ebenso kann man die positiven Äußerungen der jeweiligen Geschlechter noch in die zukunftssausblickenden Richtung auswerten und erkennt bei den männlichen Teilnehmern eine leichte Tendenz mit 60%iger Zustimmung für die weitere .....

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