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Nursing Sciences

University, School

Flois-Gymnasium Berlin

Grade, Teacher, Year

2,0 2014

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Die Verwendung von Getreide durch den Menschen. Geschichte Referat


Fach: Mum

Lehrer: Frau Hefler




Inhaltsverzeichnis


Das Getreide und ihre Geschichte 1

Aussaat, Winter und Sommergetreide 2

Ernte und Wachstumsstadien 3

Die Getreidepflanze 4

Getreidearten und Produkte 5

Futtermittel und Verwendung 6

Krankheiten…………………………………………………… ……………….7

Getreideproduzenten und Verarbeitung……… .………………………………8

Schäden und Bekämpfung in der Mühle…………… ………………………….9

Getreidereinigung, Mahlen und Sieben… ………… .………………………10

Mischen und Verladen … .11

Quellen…… ……………………………………………………… .……12-13

Mind-Map………………………………………………………………………14


Das Getreide


Getreide ist eine Gräserpflanze und Körnerfrucht die zur Familie der Süßgräser gehört. Deren Samen (Getreidekörner) sind Bestandteile der Nahrung. Es ist ein Hauptnahrungsmittel für Menschen und Tiere. Und ist somit das meist verzehrte Nahrungsmittel weltweit mit hohem Nährwert!

Die wichtigsten Getreidesorten sind: Weizen, Dinkel, Roggen, Reis, Hafer, Mais, Gerste, Hirse

Die Getreidepflanze wird auf dem Acker angebaut und kann wenn es reif genug ist geerntet, gemahlen und schließlich zu Brot oder anderen Getreidesachen verarbeitet werden.


Gerste

Geschichte


Vor etwa 10.000 Jahren wurde das Getreide im Osten in Libanon auf dem Acker angebaut. Es ist das wichtigste Nahrungsmittel Zeit Jahrtausenden. Man konnte es viel verwenden und es war lange lagerfähig. Gerste war bis zum 16. Jahrhundert das wichtigste Getreide, heute ist Weizen an erster Stelle wegen einer guten Backfähigkeit.

Heute wird es im Westen Eurasiens von der Westküste Europas bis zur Ukraine angebaut.

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Aussaat

Die Aussaat und der Erntezeitpunkt hängen vom Klima und der Höhenlage des Anbaugebietes ab. Früherntegebiete sind z.B die Niederrheinebene oder Bauland. Spätgebiete dagegen z.B die Schwäbische Alb.


Wintergetreide

Wintergetreide braucht nach der Aussaat und Keimung eine Frostperiode um im Frühjahr dann schossen (die Streckung der Pflanzentriebe und Ausbildung von den Blüten und Samen) zu können. Es kann schon ab September gesät werden und je nach Getreideart ab Juli im nächsten Jahr geerntet werden.

Die bedeutendsten Getreidearten in mitteleuropäischen Raum sind: Winterroggen, Winterweizen und Wintergerste. Bis Ende 19. Jahrhunderts zählte Emmer zum häufigsten Wintergetreide Anbau.

Wintergetreide

Sommergetreide

Das Sommergetreide braucht nicht so lange wie das Wintergetreide, es benötigt nur ein halbes Jahr bis es reif ist und geerntet werden kann. So wird es ab März gesät und ab Juli geerntet. Die bedeutendsten Getreidearten in mitteleuropäischen Raum sind: Saathafer, Mais und Sommergerste.


Ernte und Wachstumsstadien

Getreide wird im Zustand von Voll- oder Totreife geerntet. Ernte mit Mähdreschern ist jedoch erst bei Totreife möglich. Beim Zustand der Totreife ist in der Getreidefrucht auch Mehlkörper und Schale tot. Jedoch bestehen Keimling und Aleuronschicht (Bestandteil von Getreidekörnern der den Mehlkörper von der äußeren Schale trennt) aus lebenden Zellen.

1. Milchreife: Das grüne Korn erreicht seine endgültige Größe und durch quetschen mit Zeigfinger und Daumen lässt sich eine milchige Flüssigkeit herausdrücken.

2. Teigreife: Die milchige Flüssigkeit die man herausdrücken konnte, ist jetzt nicht mehr flüssig sondern deutlich fester geworden.

3. Gelbreife: Das Korn ist hart und lässt sich daher nichtmehr ausdrücken. Man kann es aber mit guten Zähnen zerbeißen.

5. Totreife: Man kann das Korn nicht mehr mit dem Fingernagel eindrücken oder zerbrochen werden, da der Wassergehalt abgenommen hat.

6. Notreife: Das Korn wird zur Abreife gebracht denn die Pflanze hat Wassermangel. Durch hohe Temperaturen, geringe Niederschläge und geringe Luftfeuchtigkeit kann z.B Trockenstress entstehen.

Wachstum der Getreidepflanze

Die Getreidepflanze


- Halm = Ährenachse ist stabil - Grannen - Blatt ‑ Ähre - Knoten - Wurzel - Korn

Die
Wurzeln
versorgen die Getreidepflanze mit Nährstoffen und geben ihr einen guten Halt. Am
Getreidehalm
befinden sich fünf bis sieben Halmknoten, deren Abstände von unten nach oben größer werden. Die
Blätter von der Getreidepflanze
besitzen parallel verlaufende Leitungsbahnen ohne Blattstiel.


Getreidearten und Getreideprodukte


Weizen: Hat meist sehr kurze Grannen. Weizenprodukte: Mehl, Brötchen, Weißbrot, Nudeln usw.

Roggen: Hat mittellange Grannen und sind halb so lang wie die Ähre. Roggenprodukte: Mehl für Sauerteigbrote, Mischbrot, Bier usw.

Gerste: Hat lange Grannen, länger als die Ähre. Gersteprodukte: Grieß, Malzkaffee, Kraftfutter für Nutztiere.

Hafer: Hat keine Grannen. Körnen wachsen an einer Rispe (entlang Hauptachse). Haferprodukte: Haferflocken, Hafermehl, Müsli, Hafergebäck, Futter für Pferde

Mais: Hat keinen Grannen, wächst in einem Kolben umhüllt von Haaren und Blättern. Maisprodukte: Maismehl, Maisgrieß, Maisstärke für Puddingpulver, Feingebäcke, Kuchen, Cornflakes, Popcorn, Öl, Margarine, Viehfutter usw.



Futtermittel

Getreide ist das wichtigste Futtermittel weltweit! Es wird an Wiederkäuer verfüttert wie Roggen, Gerste oder, Mais.


Inhaltsstoffe: (Körner von Getreide) 12% Wasser, 11% Eiweiß, 2% Fett, 2,5% Ballaststoffe, 70% Stärke Mineralstoffe: Kalium, Eisen, Mangan, Zink, Vitamine E, B1 und B2 Anteil der Nährstoffe ist stark vom Boden wo es wächst abhängig.


Verwendung (Lebensmittel und Genussmittel)


Verwendung von Getreide ist vielfältig! Mehl, Getreidekaffee, Schrot, Getreidekeimöl, Pufferreis, Getreidestärke( wird aus Weizen, Reis und Mais gewonnen), Getreideflocken, Malz (Braugerste) = Bier, Spirituosen (Kornbrand, Whisky) und vieles weitere.


Getreidegebäcke


Krankheiten

Getreide ist unterschiedlich anfällig für verschiedene Krankheiten. Es kann z.B von Missernten zu Hungersnot oder gesundheitlichen Schäden kommen. Heute bewirken Getreidekrankheiten hauptsächlich wirtschaftliche Schäden. Getreidekrankheiten sind z.B:

Mutterkorn: lange kornähnliche Form schwarz Erreger= Claviceps purpurea

Schwarzrost: Erreger= Schwarzrostpilz (Puccinia graminis)

Braunrost: Erreger= Braunrostpilz (Puccinia recondita)

Gelbrost: Erreger= Gelbrostpilz (Puccinia striiformis)

Getreideallerigie: Zöliakie (eine
Erkrankung der Dünndarmschleimhaut einer Überempfindlichkeit gegen Bestandteile von
Gluten, dem in vielen
Getreidesorten
vorkommenden Klebereiweiß. Die Unverträglichkeit bleibt lebenslang bestehen, sie ist zum Teil
erblich
und kann derzeit nicht behandelt werden

Mehltau Mutterkoern

Schwarzrost Braunrost Gelbrost


Die größten Getreideproduzenten 2012

Rang

Land

Menge
(in

t)

   1


China   

539.654.000

   2


Vereinigte Staaten   

356.879.850

   3


Indien   

286.500.000




Deutschland ist derzeit auf dem 14 Platz mit 42.496.000 Tonnen.


Getreideverarbeitung


Trocknung: - Getreide muss getrocknet werde - Ist erst ab14, 5% feuchte lagerfähig je nach Witterung - Bei zu hoher Feuchtigkeit muss es durch trocknen entzogen werden - Wenn zu feucht kann Pilzbefall folgen - Nach der Ernte kann nicht das gesamte Getreide getrocknet werden


Vorratsschutz: -Verhindert den Befall vor Schädlingen und bekämpft diese - Lagerverlust auf 10-30% jährlicher Verlust 180 bis 360 Mio. Tonnen Getreide, in Deutschland aber weniger als 1%, eher in Entwicklungsländern


Auftretende Schäden: - Fraßschäden : Keimling aufgefressen -Verschmutzung: Kot, Urin -Veränderung an Inhaltsstoffen: Abnahme an Protein, Vitamine - Folgeschäden: Geruchs- und Geschmacksschäden

Am häufigsten: -Insekten Käfer: Kornkäfer, Mehlkäfer Schmetterlinge: Getreidemotte, Mehlmotte - Mehlmilbe, Hausmaus


Bekämpfung in der Mühle:

Wärmeentwesung: - Ganze Mühle wird abgedichtet und die die Wärmeluft auf 50-60°C erwärmt - Temperatur muss mind. 1-2 Tage bleiben, dadurch werden alle Insekten abgetötet

Kälteentwesung: - Getreide wird auf Paletten in Container gefahren, indem es durch flüssigen Stick- Sauerstoff schockartig auf -20 - -30°C abgekühlt wird -Tötet alle Insekten

Kornkäfer


Getreidereinigung


- Getreide wird bei der Annahme auf Verunreinigung geprüft - Kann meist mit Unkraut, Steinen, Metallteilen und Insekten verunreinigt sein - Alle Verunreinigungen nennt man Besatz - Wenn zu viel Besatz im Getreide ist wird im Mühllabor vermittelt - Bevor Getreide in die Mühle kommt durchläuft es eine Siloreinigung

Reinigung erfolgt durch verschiedene Trennungen in Maschinen:

  • Siebmaschine

  • Dauermagnete

  • Aspirateur (Luftsichter)

  • Steinausleser

  • Trieure

  • Scheuermaschine

  • Farbsortierer

  • Rotationsworfelmaschine


Vermahlung, Siebung


  • Im Walzenstuhl erfolgt die Zerkleinerung und Verarbeitung

  • 2-4 Walzenpaare in Walzenstühlen mit unterschiedlicher Umfangsgeschwindigkeit drehen

  • Beim Walzdurchgang entstehende Haufwerk wird durch Plansichter weitergeleitet

  • Durchgang durch Walzenstuhl und Plansichter nennt man Passage


    Mischen,verladen und absacken


    • Durch Mischung in Maschinen kann Müller verschiedene Typenmehl zusammenmischen

    • Heutige Mehlsilozellen sind elektrisch durch Füllstandmelder überwacht

    • Fertige Mehle kommen in ein Lose – Verladesystem

    • Die übliche Form der Auslieferung die Silowagen- Befüllung

    • In Großbäckerei und Backfarbriken wird Mehl aus Silowagen mit Druckkraft in Mehlsilozellen geblasen

    • Nur Spetzialprodukte oder Mehle für kleinere Bäckereien werden in Säcke gepackt


    Mehl in Säcken


    Quellen


    Webseiten:

    Bilder:


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