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German studies

Brief Aus Amerika Interpretation

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Karl-Franzens-Universität Graz - KFU

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Brief aus Amerika Johannes Bobrowski Aus dem Jahr 1865 Die Kurzgeschichte „Brief aus Amerika“ aus dem Jahr 1965 handelt von einer alten Frau, die von ihrem Sohn in Amerika und den Gefühlen zu ihm loslassen muss. Johannes Bobrowski (1917-1965) war 48 Jahre alt, als er diese Kurzgeschichte schrieb. 1944, im Alter von 27 wurden seine ersten Gedichte in der Zeitschrift „Das innere Reich“ veröffentlicht. 1945-1949 wurde er dann als sowjetischer Kriegsgefangene­r in ein Kohlekraftwerk versetzt. Für Bobrowski war Klopstok eines seiner…
Johannes Bobrowski: „Mäusefest“ In der Kurzgeschichte, „Mäusefest“, geschrieben von Johannes Bobrowski, die 1962 veröffentlicht wurde, geht es um einen alten Juden namens Moise Trumpeter, dessen Leben sich innerhalb kurzer Zeit wegen des Besuches eines deutschen Soldaten plötzlich verändert. „Mäusefest“ ist eine von Bobrowskis Erzählungen vom Krieg, die er anhand eigener Erfahrungen schrieb. Er lebte von 1917 bis 1965. Ich denke, dass der Text zeigt, dass Menschen, die anderen Religionen angehören, auch akzeptiert werden…

Osteuropäische Nationale Lessja-Ukrainka-Universität


Die stilistische Analyse von Johannes Bobrowski „Brief aus Amerika“


Die stilistische Analyse von Johannes Bobrowski „Brief aus Amerika“


1. Biographische Daten des Autors.

Johannes Bobrowski (geb. 1917 in Tilsit, gest. 1965 in Berlin) ist einer der großen Lyriker und Erzähler der Nachkriegsliteratur. Seine Gedichtbände Sarmatische Zeit (1961), Schattenland Ströme (1962), Wetterzeichen (1967), seine Romane Levins Mühle (1964) und Litauische Claviere (1965) sowie seine Erzählungen, so der 1965 im Verlag Klaus Wagenbach als Quartheft erschienene Band Mäusefest und andere Erzählungen hatten ein Echo nicht nur in Ost-Berlin und der DDR, wo der Autor lebte, sondern ebenso in West-Berlin und der Bundesrepublik.


2. Das Genre und die Gattung des Textes.

Nach der Gattung ist das ein epischer Text, nach dem Genre eine Kurzgeschichte.


3. Funktionalstil des Textes.

Nach dem Funktionalstil gehört der Text zum Bereich der schönen Literatur, weil die Geschichte hier sehr lebendig erzählt wurde.


4. Zeit-, Raum-, Personenkonstellation.

Zeitkonstellation.

Hier spricht man über die Zeitdeckung, weil die Erzählzeit so lang wie die erzählte Zeit ist. Die Geschichte ist linear erzählt. Meitens wird Präsens gebraucht.

Es gibt sogar Tendenz zur Zeitdehnung im Garten, und zur Zeitraffung bei Übergang in Situation im Haus.

Raumkonstellation.

Was die Raumkonstellation anbetrifft, geht es in erster Linie um konkrete Handlungsorte:

1. Garten

2. Küche

Einen besonderen Stellenwert hat der Stimmungsraum:

draußen: Sonnenschein, helllichter Tag, Haus und Stall sind weiß, Sonnenstrahlen, keine Geräusche.

drinnen: kühl, Summen von Fliegen, im Vergleich zu draußen dunkler.


Personenekonstallation.

Natürlich wie in jedem epischen Werk gibt es hier eine Teilung auf Haupt- und Nebenfiguren.

Hauptperson:

alte Frau als handelnde Figur.

Nebenfiguren:

Sohn Jons und Schwiegertochter Alice, die ausgewandert sind.

Annus – der gestorbene Ehemann der alten Frau.

Es gibt im Text meistens implizite Chrakteresierungen. Als implizite Charakterisierung des Gestaltes von alter Frau gilt das erwähnte Zitat:

« Brenn mich … singt / dreht sich / schleudert / hat die Ärmel ihrer Bluse hinaufgeschoben / schwenkt die bloßen Arme ».


5. Gegenstand.

Die Erzählung antwortet auf die Frage, ob der Sinn des Lebens im einzelnen oder im Kollektiv liegt?


6. Fabel (kurze Nacherzählung).

Eine alte Frau erhält einen Brief aus Amerika. Es ist ein Brief ihres Sohnes Jons, der mit seiner Frau vor einiger Zeit ausgewandert ist. Dort hat die junge Familie ein neues Leben begonnen, aus dem die Mutter ausgeschlossen ist. Johannes Bobrowski beschreibt das Leben zweier Generationen, die sich immer mehr voneinander entfernen. Die alte Frau fühlt sich allein gelassen und ist entt.....[read full text]

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  1. Die direkte Rede:

« Brenn mich, brenn mich, brenn mich» singt die alte Frau und dreht sich dabei.

Die stumme Rede:

» .Du weißt, ihr Vater hat uns das Geschäft überschrieben, es geht gut.« (Brief des Sohnes Jons)

  1. Der innere Monolog:

«Der Mensch ist jung oder alt. Was braucht der alte Mensch denn schon? Das Tageslicht wird dunkler, die Schatten werden heller, die Nacht ist nicht mehr zum Schlafen, die Wege verkürzen sich. Nur noch zwei, drei Wege, zuletzt einer.»


11. Das Kolorit.

Im Text finden wir nationale (Erdmuthe Gauptate, geb. Atalle, Annus, John, Alice) und territorial (Amerika, Tauroggen) Kolorit.


12. Kohäsion des Textes.

Totale Rekurrenz:

Brenn mich, Frau, Apfelbäumchen, liebe Sonne, Ärmel, Bluse, heller Mittag, Brief, Mutter, Vater, alt, jung, fahren, Du, Amerika, Sohn, Jahn, Alice, Stal, Hau, Fluss, Herd, Tisch, Annus, Mensch, braucht, Schatten, Wege.

Partielle Rekurrenz:

Apfelbäumchen-Bäumchen, herkommen-kommen, Ärmel-Bluseärmel.

Subst.....

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  • Allegorie: «Holzpantinen fliegen…», «…Schatten fallen herab», «Beifußbuch baumelt…»;

  • Hyperbel: «…er weiß ja alles, …»;

  • Synästhesie: «stille Augen».


  • II. Figuren der Hinzufügung.

    1. Anapher: « Der Mensch ist jung oder alt…»;

    2. Epipher: « brenn mich.»;

    3. Wörtliche Wiederholung: «Brenn mich, brenn mich, brenn mich…»;

    4. Gemination: «Als der Annus von Tauroggen gekommen ist, damals, und hiergeblieben ist, damals: es ist wegen der Arme, hat er gesagt, solche weißen Arme gab es nicht, da oben, wo er herkam, und hier nicht, wo er dann blieb.»;

    5. Epanalepse: «Sie hat nicht geschlafen, sie war ohnmächtig.»;

    6. Antithese: «… ehre Vater und Mutter, der Mensch ist alt oder jung.»;

    7. Paradoxon: «Das Tageslicht wird dunkler, die Schatten werden heller.»;

    8. Asyndeton: «Zwischen den beiden Fenstern hängt der Spiegel, da steckt in der unteren Ecke links, zwischen Rahmen und Glas, ein Bild.»;

    9. Polysyndeton: «dass du nicht kommen kannst, weil einer schon bleiben muss, weil a.....

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    Brenn mich, brenn mich, brenn mich.

    Im Haus auf dem Tisch liegt ein Brief Aus Amerika. Da steht zu lesen: Meine liebe Mutter. Teile dir mit, dass wir nicht zu Dir reisen werden. Es sind nur ein paar Tage, sag ich zu meiner Frau, dann sind wir dort, und es sind ein paar Tage, sage ich, Alice, dann sind wir wieder zurück. Und es heißt: ehre Vater und Mutter, und wenn der Vater auch gestorben ist, das Grab ist da, und die Mutter ist alt, sage ich, und wenn wir jetzt nicht fahren, fahren wir niemals.

    Und meine Frau sagt: hör mir zu, John, sie sagt John zu mir, dort ist es schön, das hast du mir erzählt, aber das war früher. Der Mensch ist jung oder alt, sagt sie, und der junge Mensch weiß nicht, wie es sein wird, wenn er alt ist, und der alte Mensch weiß nicht, wie es in der Jugend war. Du bist hier etwas geworden, und du bist nicht mehr dort. Das sagt meine Frau.

    Sie hat Recht. Du weißt, ihr Vater hat uns das Geschäft überschrieben, es geht gut. Du kannst deine Mutter herkommen lassen, sagt sie. Aber Du hast ja geschrieben, Mutter, dass Du nicht kommen kannst, weil einer schon dort bleiben muss, weil alle von uns weg sind.

    Der Brief ist noch länger. Er kommt aus Amerika. Und wo er zu Ende ist, steht: Dein Sohn Jons. Es ist heller Mittag, und es ist schön. Das Haus ist weiß. An der Seite steht ein Stall. Auch der Stall ist weiß. Und hier ist der Garten. Ein Stückchen den Berg hinunter steht schon das nächste Gehöft, und dann kommt das Dorf, am Fluss entlang, und die Chaussee biegt heran und geht vorbei und noch einmal auf den Fluss zu und wieder zurück in den Wald.

    Es ist schön. Und es ist heller Mittag. Unter dem Apfelbäumchen dreht sich die alte Frau. Sie schwenkt die bloßen Arme. Liebe Sonne, .....

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