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Jurisprudence / Law

University, School

Technische Universität Darmstadt

Grade, Teacher, Year

2011,Schmidt

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Text by Kornelia M. ©
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Bildungsungleichheit


Erläutern sie und diskutieren Sie verschiedene soziologische Erklärungsansätze zum Zusammenhang von Bildung und sozialer Ungleichheit.


Drei Problemkontexte:

-soziale Ungleichheit quantitativ in der Bildungsbeteiligung

-soziale Ungleichheit qualitativ im Bildungsgeschehen

-soziale Ungleichheit im Übergang vom Bildungs- in das Berufssystem


Die soziale Ungleichheit in der Bildungsbeteiligung

-Geschlecht und Konfession unterschiede nivelliert.

-Stadt-Land-disparitäten abnehmend.

-Kinder und Jugendliche durch Bildungsreform insgesamt in mehr Bildungsprozesse integriert. Ob durch Mehr an Beschulung auch schicht- und klassenspezifische Ungleichheit reduziert wird darüber keine Einigkeit!

Erklärung der Diskrepanz:

Zahl der Kinder die weiterführende Schule besuchen ist gestiegen.


1955

1970

1995

Heute

10%

40%

70%

65,4%

Mehrzahl der deutschen Kinder und Jugendlichen heute wesentlicher besser ausgebildet! Somit auch mehr Kinder aus Arbeiterfamilien.

17-18 jährige Anstieg Anteil Gymnasiasten durch Bildungsexpansion:

1976 1989 Steigerung

Arbeiterkinder : 7,1% 11,8% 5% oder 2/3

Angestelltenkinder: 30,7% 40,0% 9% oder 1/3

Je nach Deutung wird mehr Bildungsgewinn der Arbeiterkinder oder die Bildungsdifferenz zwischen den Schichten betont!

Klassenspezifisch soziale Ungleichheit ist vorhanden, fraglich ist nur ob es im Zeitablauf eine Angleichung im Gymnasial- und Hochschulbesuch der verschiedenen sozialen Schichten gegeben hat, die es wert ist als solche bezeichnet zu werden.

Bildungsarmut zieht in der Regel finanzielle Armut nach sich ( und Umgekehrt).

Fehlende Bildung beeinflusst:

-finanziellen Situation

-Familienplanung

-politische Interesse

-Lebenserwartung

Diejenigen die in der Regel aufgrund ihrer familiären Situation- mit der gestiegenen Bildungserwartung nicht mithalten können zu den Verlierern der Bildungsreform-(„Kellerkinder der Bildungsexpansion“).

PISA-studie machte deutlich dass nicht Leistung über den Besuch einer Hauptschule oder einer Realschule entscheidet, sondern die soziale Herkunft:

Die Chance eines Jugendlichen aus einem Facharbeiterhaushalt, ein Gymnasium statt einer anderen Schulform zu besuchen, in etwa bei 3:17 - dagegen für Jugendliche, die aus Familien der oberen Dienstklasse stammen bei 1:1.

Schule gelingt es nicht Bildungsnachteile abzubauen sondern im Gegenteil wird in einem kumulativen Prozess die Spirale von Leistung und Schicht verstärkt. Dies ist im internationalen Vergleich für alle SchülerInnen von Nachteil, da fehlende Fähigkeiten insbesondere in der Lesekompetenz, die Leistungen aller schmälern.

Eher deutet sich eine Tendenz an, dass bei einer Verminderung sozialer Disparitäten auch das Gesamtniveau steigt, ohne dass in der Leistungsspitze Einbußen zu verzeichnen wären.


Die Soziale Ungleichheit im Bildungsgeschehen unter besonderer Berücksichtigung der Schule

Je nach Klasse unterschiedliche Sprachstile und Codes, die später den schulischen Erfolg nachhaltig beeinflussen.

Kinder aus der Arbeiterklasse: restringierten Code (auch „public language“ genannt)

Kurze apodiktische (unumstößlich geltende) Feststellungen sind Sprachstil bestimmend. Sprachgebrauch der Jugendlichen setzt Kontextkenntnisse (Zusammenhang) voraus. Emotionale Aspekte überwiegend, logische wenig betont.

Dieser Sprachstil entwickelte sich in den familiär und nachbarschaftlich organisierten Arbeitervierteln. Kollektives Wissen wurde vorausgesetzt, diskutiert wurden eher praktische Erfahrungen. Eine Sprache, die Normen und Werte nicht expliziert sondern impliziert transportiert ist daher ausreichend.

Explizites (auseinandergefaltetes) Wissen ist für jeden offen und zugänglich (ohne große Mühe zb. Internet,Bücher, etc.)

Impliziertes (eingeschloßenes) Wissen ist verborgen in Einzelnen.


Werden jedoch in der Schule Diskussionen abstrakte Gedanken, Prozesse oder Beziehungen verhandelt scheitern Arbeiterkinder mit ihren implizierten Sprachmustern.

Kinder aus der Mittelschicht entwickelten dagegen einen elaborierten Code („formal language“).

Dieser Sprachstiel reflektiert die Bedeutung der Worte und das Kontextwissen der Zuhörenden. Anpassung von Rede an die jeweilige Situation, gleichzeitig können Prinzipien eloquent (sprachgewandt) erläutert werden. Es fällt ihnen leichter zu verallgemeinern und abstrakte Gedanken werden von diesen Kindern besser formuliert. Sie können sprachlich zwischen Logik, individuellen Intentionen und Gefühlen differenzieren.

<Nach Bernstein liegt dies im Erziehungsstil der Mütter und dem Kindern das eigene Erziehungsverhalten zu begründen. Akademische Ausbildung basiert laut Bernstein auf einer vergleichbaren Begründungskultur.

Kinder aus der Mittelschicht können dies besser reproduzieren als Kinder der Arbeiterklasse. Mittlerweile wird Bernsteins These der 2 kontrastierenden Klassen jedoch erwiesener Maßen als zu einfach bewertet. Ein Kausalzusammenhang zwischen Sprachcode und Schicht (eindeutig gegliedert in 2 Klassen) konnte in empirischen Folgeuntersuchungen nicht überzeugend nachgewiesen werden.

Unterschiedliche Sprachkulturen nach Klassen und Milieus sind jedoch vorhanden - und treffen aufgrund der eigenen sozialen Herkunft der (mehrheitlich aus der Mittelschicht kommenden) Lehrer auf unterschiedliche Akzeptanz und Verständnis. Die Kultur einer Schule wird durch das schichtspezifisches Berufsverständnis, Gesellschaftsbild und Sozialisationsvorstellungen der Lehrer maßgeblich beeinflusst.

Migration & Sprache:

Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss stammen doppelt so häufig aus Migrantenfamilien. In der PISA Studie wurde deutlich das die Sprachkompetenz die entscheidende Schwierigkeit für Kinder aus Migrationsfamilien (im deutschen Bildungssystem) darstellt. So wurde auch schon überlegt ob zum Beispiel der islamische Religionsunterricht in Deutsch oder Türkisch abgehalten werden soll.


Die einen betonen die Unvermeidbarkeit der kompetenten Anwendung der deutschen Sprache für den Bildungserfolg, andere befürworten die Förderung der Herkunftssprache. Unter dem Begriff „Ebonics“ wird in den USA über die Akzeptanz verschiedener Varianten der englischen Sprache diskutiert, wonach Schülern die bestimmten Vierteln (vorwiegend schwarze Bevölkerungsgruppen) entstammen ihr eigener regelgeleiteter Sprachstil nicht mehr als falsches Englisch abgewertet wird.

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