<
>
swopdoc logo
Download
a) trade for free
b) buy for 6.97 $
Document category

Lesson plan
History

University, School

Karl-Franzens-Universität Graz - KFU

Grade, Teacher, Year

1, Urbanek, 2015

Author / Copyright
Text by Ruth I. ©
Format: PDF
Size: 0.17 Mb
Without copy protection
Rating [details]

Rating 4.5 of 5.0 (2)
Live Chat
Chat Room
Networking:
2/0|15.0[1.0]|1/4







More documents
Armut Ein potenzielles Forschungsthema Definition Nachdem unsere Welt zwar eine globalisierte ist, es aber in der Realität dennoch Grenzen und Handelszonen gibt, herrscht in vielen Teilen der Erde offensichtlich ein sehr unterschiedlich­er Lebensstandard. Dadurch lässt sich der Begriff „Armut“ praktisch nicht universell definieren, obgleich es doch eine Vielzahl entsprechender Ansätze gibt. Die Vereinten Nationen, die Weltbank, die Weltgesundheits­org­anisatio­n, die Europäische Union, die Vereinigten Staaten…
INDUSTRIELLE REVOLUTION UND SOZIALE FRAGE IN EUROPA (speziell in England und Deutschland) Die Geschichte der Industrialisier­ung begann in Europa. In England begann sie etwa um 1770. In Deutschland setzt man den Beginn etwa 70 Jahre später, also um 1840 an. Die Industrielle Revolution hat das Leben der Menschen von Grund auf verändert. Es gab einen radikalen Bruch mit allen bis dahin bekannten Lebensformen. Voraussetzung für diese Industrielle Revolution waren in Europa naturgegebene Voraussetzungen wie Bodenschätze, günstiges…

Klasse: 20 SchülerInnen

Thema: Industrielle Revolution

Thema der Stunde: Situation der Arbeiter

Lernziele:

  • Die SchülerInnen können textbezogene Fragen in ihren eigenen Worten beantworten.

  • Die SchülerInnen können ihre eigene Lebenswelt mit der, der Arbeiter während der Industriellen Revolution vergleichen und Unterschiede erkennen.

  • Die SchülerInnen können die wichtigsten Eckdaten der Sozialen Frage wiedergeben.

Lehrplanbezug:

Gestaltende Kräfte des 19. Jahrhunderts in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik und ihre Folgen bis 1918 (Nationalismus; Liberalismus; Konservativismus, Sozialismus; Industrielle Revolution; Ursachen und Folgen des Ersten Weltkrieges; etc.)

Zeit

Inhalt

Erwartetes Schülerverhalten

Medien

Einstieg

5‘

Vorstellung

Präsentation des Themas der Stunde

Wiederholung der letzten Einheit

zuhören

---

Stationenbetrieb

35‘

Aufteilen in vier Stationen

Arbeitsbedingungen

Wohnbedingungen

Familie

Wahlstation:

-Frauenarbeit

-Kinderarbeit



Erarbeiten der Themen an den Stationen

(Texte lesen und dazugehörige Fragen beantworten)

Arbeitsblätter

Abschluss

10‘

Standbild

Jede Gruppe zeigt ein Bild, das ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist.


Die Arbeiterfamilie in der Industriellen Revolution

Natürlich blieb die Industrialisierung nicht ohne Folgen. Sie für einige Menschen Vorteile, für die meisten aber große Nachteile.

Auf der einen Seite gab es die Fabrikbesitzer, die Industrieherren. Sie konnten durch Weiterentwicklung der Technik ihre Waren schneller und in besserer Qualität herstellen.Da sie für die Produktion aber weniger Arbeiter brauchten, konnten sie Löhne einsparen. Dementsprechend verdienten diese Fabrikbesitzer sich "eine goldene Nase".

Währenddessen sahen viele Bauern ihr Glück in der Industrie. Also gaben sie die Landwirtschaft auf und zogen in die Städte (Landflucht). Dies führte zu einem Überschuss an Arbeitern. Hinzu kam, dass die Fabrikbesitzer eher Stellen einsparten, als neue zu besetzen. Dies führte zu einer hohen Arbeitslosigkeit in den Städten.

Diesen Zustand machten sich daraufhin die Fabrikherren zu Nutze und senkten zusätzlich noch die Löhne für die übriggebliebenen Jobs. Die Arbeiter konnten nicht anders, als dies stillschweigend hinzunehmen. Denn wer sich beschwerte, der wurde rausgeschmissen, denn Ersatz fand sich immer.

Jeder Arbeitslose hätte dankend die freie Stelle ausgefüllt.

Diese raffgierige Ausbeutung der Arbeiter durch die Industrieherren führte zu Armut im ganzen Land. Es gab mehr Arbeitslose als je zuvor in Deutschland und jeder, der einen Job hatte, musste ständig um diesen Angst haben. Um die Familie in diesen Zeiten noch ernähren zu können, reichte es einfach nicht mehr aus, dass nur .....[read full text]

Download Die Situation der Arbeiter während der industriellen Revolution (mit Wahlstationen)
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Die Situation der Arbeiter während der industriellen Revolution (mit Wahlstationen)
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Wenn man eintritt, ist es, als ob der Saal von dichtem Nebel erfüllt wäre … Ein Genosse, der an der Straße wohnt und alle Arbeiter kennt, sagte mir: "Wenn ein Dienstbote vom Land frisch und gesund in die Fabrik kommt, in vierzehn Tagen merkt man den Unterschied.

Es geht rapide abwärts mit dem Menschen."

Ein anderer Bericht:

"Mein Vater war Spinnmeister … er hat bis Anfang der 50er Jahre jeden Tag, den Gott werden ließ, vierzehn, 15, 16 Stunden bei der Arbeit stehen müssen: 14 Stunden, von morgens 5 bis abends 7, bei normalem Geschäftsgang; 16 Stunden, von morgens 4 bis abends 8 Uhr, bei gutem Geschäftsgang – und zwar ohne jede Unterbrechung, selbst ohne Mittagspause.

Ich selbst habe als Junge zwischen 5 und 9 Jahren jeden Tag abwechselnd mit meiner … Schwester … meinem Vater das Mittagessen gebracht. Und ich habe dabeigestanden, wenn mein Vater sein Mittagessen, an eine Maschine gelehnt oder auf eine Kiste gekauert, aus dem Henkeltopf mit aller Hast verzehrte, um mir dann den Topf geleert zurückzugeben und sofort wieder an seine Arbeit zu gehen.

Mein Vater war ein Mann von Hünengestalt, einen halben Kopf größer als ich, von unerschöpflicher Robustheit, aber mit 48 Jahren in Haltung und Aussehen ein Greis; seine weniger robusten Kollegen waren aber mi.....

Download Die Situation der Arbeiter während der industriellen Revolution (mit Wahlstationen)
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Die Situation der Arbeiter während der industriellen Revolution (mit Wahlstationen)
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Und da gibt es ganz grauenhafte Geschichten, wie es diesen kleinen Kindern ging in diesen Kinderkrippen, die bekamen häufig Mohnschnuller, also so ein bisschen Opium, damit sie nicht so schreien – also ein jämmerlicher Lebensanfang für diese kleinen Würmchen, die abgegeben wurden, weil die Eltern arbeiten mussten.

Gearbeitet wurde immer.

Unter welchen Bedingungen leben die Arbeiter?

Welche Folgen haben die Enge und die katastrophale Hygiene?

Was bedeuten diese Lebensumstände ins besondere für Mütter und Kinder?

Vergleiche deine Wohnsituation mit der einer Arbeiterfamilie während der Industriellen Revolution, welche Unterschiede/Gemeinsamkeiten kannst du erkennen?

Wahlstation 1: Kinderarbeit zu Zeiten der Industrialisierung

Die Kinderarbeit ist nicht nur im Zeitalter der Industrialisierung im 18. und 19. Jahrhundert modern gewesen, sondern hat noch in einigen Ländern bis heute Bestand. Von Kinderarbeit wird gesprochen, wenn Kinder unter 18 eine Erwerbstätigkeit ausüben, für die sie entlohnt werden.

Hierbei wird jedoch auch eine gewisse Regelmäßigkeit der Erwerbstätigkeit vorausgesetzt. Im Zeitalter der Industrialisierung waren nicht genügend Fachkräfte da, um die wirtschaftlichen Tätigkeiten bzw. anfallenden Produktionen im angemessenen Umfang erledigen zu können.

Deshalb wurden auch minderjährige Kinder für die anfallenden Arbeiten herangezogen, die in der Regel minderwertiger bezahlt wurden, als Erwachsene. Viele Kinder halfen durch Arbeit ihren Familien, damit sie wirtschaftlich überleben konnten. Während der Industrialisierung nahm die Kinderarbe.....

Download Die Situation der Arbeiter während der industriellen Revolution (mit Wahlstationen)
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Die Situation der Arbeiter während der industriellen Revolution (mit Wahlstationen)
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Die Arbeitgeber fühlten sich nach außen hin als Wohltäter. Es war aber öffentlich bekannt, dass sie die Kinder aus Profitdenken nur ausgenutzt haben. Arbeitnehmerrechte spielten zu der damaligen Zeit noch überhaupt keine Rolle. Da viele Kinder ihre notleidenden Familien vom Verdienst unterstützten, waren sie dringend auf die Kinderarbeit angewiesen.

Was ist Kinderarbeit?

Welche Berufe mussten die Kinder ausüben?

Wie sahen Arbeitszeiten und Bezahlung aus?

Was glaubst du wieso es auch heute noch Kinderarbeit gibt? Suche dir einen Partner, diskutiert darüber und schreibt eure Ergebnisse auf?

Wahlstation 2: Frauenarbeit in der Industriellen Revolution

Bereits die Industriegesellschaft des 19. Jahrhunderts basierte auf der Trennung von Erwerbsarbeit und Familienarbeit, wobei die Männer für die bezahlte Erwerbsarbeit und die Frauen für die unbezahlte Haus- und Familienarbeit zuständig zu sein hatten. Dennoch gingen schon früh sowohl Frauen aus dem Bürgertum als auch Frauen aus den Arbeiterschichten einer außerhäuslichen Erwerbstätigkeit nach.

Dabei bestimmte die jeweilige Zugehörigkeit zu einer sozialen Schicht, welche Berufs- und Bildungsmöglichkeiten Mädchen und Frauen offen standen.

Während der Industrialisierung hatten sich in den neu entstandenen Betrieben spezifische Männer- und Frauenarbeitsplätze herausgebildet. In der Montanindustrie, wie zum Beispiel im Ruhrgebiet, arbeiteten fast ausschließlich Männer, da seit 1849 die Frauenarbeit im Bergbau gesetzlich verboten war.
Die Textilindustrie, die in Ost-Westfalen und im West-Münsterland stark vertreten war, bot dagegen vielen Frau.....

This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Die Situation der Arbeiter während der industriellen Revolution (mit Wahlstationen)
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Legal info - Data privacy - Contact - Terms-Authors - Terms-Customers -
Swap+your+documents