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Die sieben Weltwunder

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BRG Kepler

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2009, Pickniter

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Die sieben Weltwunder Die Sieben Weltwunder sind sieben berühmte Bau- und Kunstwerke der Antike, die in unterschiedlich­en Listen zusammengestell­t worden sind. Der heute übliche Katalog der Sieben Weltwunder geht auf den griechischen Schriftsteller Antipater aus Sidon aus dem 2. Jh. v. Chr. zurück. 1. Die Pyramiden von Gizeh Die Pyramiden von Gizeh wurden von den Königen Cheops, Chepren und Mykerinos vor ca. 5000 Jahren errichtet. Die höchste von ihnen ist die Cheopspyramide, sie überragt den babylonischen Turm um mehr als ein…

Die sieben Weltwunder

1. Die Pyramiden von Gizeh         

Das einzige bis heute erhaltene Weltwunder wurde am westlichen Ufer des Nils (heute am Stadtrand Kairos) zwischen 3000 und 1800 v.Chr. von ägyptischen Pharaonen errichtet. Vermutlich dienten die Pyramiden als Gräber; 'vermutlich' deshalb, weil manche Wissenschaftler den Pyramiden auch ganz andere Funktionen - wie z.B. die einer Sternwarte - zuschreiben).

Die Pyramide des Königs Cheops mit ursprünglich 147 Metern Höhe und einer Seitenlänge von 230 Metern, was eine Grundfläche von mehr als 5 Hektar ergibt, ist die größte der drei Pyramiden (Cheops, Chefren, Mycerinos). Sie wurde um ca. 2650 v.Chr. gebaut und hat bei einem Volumen von etwa 2,5 Millionen Kubikmetern ein Gewicht von ungefähr 6 Millionen Tonnen.

Zusammengesetzt wurde sie aus 2,3 Millionen Kalksteinblöcken aus dem Oberlauf des Nils, die je ca. 3-4 Tonnen wiegen. Ursprünglich war sie mit polierten weißen Kalksteinplatten gedeckt, die heute nur noch teilweise erhalten sind, und hatte als Spitze einen 9 Meter hohen Steinblock in Pyramidenform.

Sie dürfte damals - im Gegensatz zu heute - geglänzt und wie aus einem Stück gewirkt haben. Erwähnenswert ist auch, daß sie auf einer fast perfekten Ebene, die mittels wassergefüllter Kanäle vermessen wurde, in 20jähriger Bauzeit von ungefähr 100.000 Menschen errichtet wurde.

Im Inneren der Pyramide befinden sich drei Grabkammern, eine verzierte große Halle und etliche Gänge und Luftschächte. Die Pyramide war Teil eines Grabkomplexes, der auch einen dreiteiligen Taltempel einschließt, und hatte ihren Eingang - wie alle Pyramiden - im Norden.

2. Die hängenden Gärten von Babylon         

Die hängenden Gärten werden im allgemeinen der babylonischen Königin Semiramis (Ende 9.-Anfang 8. Jhdt. v.Chr.) zugeschrieben; griechische Quellen allerdings wollen Nebukadnezar II. (605-562 v.Chr.) als Erbauer der Gärten, die er für seine Gemahlin Semiramis anlegen hat lassen, sehen.

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Aufgrund ihrer Artenvielfalt werden die Gärten auch als der erste botanische Garten der Welt bezeichnet. Das eigentliche Wunder ist aus heutiger Sicht aber die Bewässerungsanlage, die für die damalige Zeit tatsächlich eine Meisterleistung darstellte: Sklaven waren ständig damit beschäftigt (besonders im Sommer bei oftmals 50 °C), Wasser aus dem Schöpfbrunnen in die vielen kleinen Kanäle zu pumpen.


3. Die Zeusstatue des Phidias         

Ähnlich der Statue der Athena im Parthenon war die Zeusstatue ein kolossales Werk des Phidias, das im großen Zeustempel von Olympia (dem Ort, wo sich vermutlich auch die Werkstatt des Phidias befand) stand. Der Körper aus einem Holz- oder Steinkern war mit Elfenbein und Goldornamenten geschmückt.

Der Bildhauer zeigte den Göttervater auf einem mit Elfenbein, Gold und wertvollen Steinen geschmückten Zedernholzthron - gekrönt mit einem Olivenzweig. In seiner rechten Hand hielt Zeus eine Siegesstatue und in der anderen ein Szepter mit einem Adler auf der Spitze.

Die Statue berührte beinahe das 20 Meter hohe Dach des Tempels. Später brachte sie Kaiser Theodorus I. nach Konstantinopel, wo sie 475 n.Chr. bei einem Feuer vernichtet wurde.


Der Artemistempel entstand mit finanzieller Hilfe des Lyderkönigs Krösus, der Ephesos (in Kleinasien) 560 v.Chr. eroberte. Der Tempel hatte eine Länge von 105 Metern und eine Breite von 51 Metern und besaß 127 Marmorsäulen, die jeweils 18 Meter hoch waren. 365 v.Chr. wurde er von Herostrat in Brand gesteckt.

Die Epheser fanden jedoch unter den Trümmern die nahezu unversehrte Statue der Artemis und bauten den Tempel noch schöner und größer wieder auf. Allerdings wurde er 262 n.Chr. abermals - und diesmal endgültig - von den Goten zerstört. In Ephesos wird immer noch ausgegraben.


Der Koloss von Rhodos ist eine Sonnenstatue, die von Chares von Lindos entworfen wurde und den Hafen von Rhodos überblickte. 12 Jahre (292-280 v.Chr.) waren erforderlich, um den Koloss zu bauen. 'Überlebt' hat er aber nur 56 Jahre; 224 v.Chr. zerstörte ihn ein Erbeben.

Die ca. 35 Meter hohe Statue soll angeblich nach ihrer Zerstörung noch 896 Jahre auf ihrer angestammten Stelle gelegen sein, bis ihre Trümmer von einem moslemischen General an einen Juden aus Emesa verkauft wurden.


6. Das Mausoleum von Halikarnaß         

Halikarnaß befindet sich in der heutigen Türkei und war Geburtsort des griechischen Geschichtsschreibers Herodot. Das Marmor-Mausoleum war Grabmahl des Satrapen Mausolus und wurde nach Vorbild des Grabes von König Kyros II. von Persien gestaltet. Es war das erste griechische Bauwerk mit zwei Geschossen (ca. 49 Meter hoch) und wurde um 353 v.Chr. vollendet.


7. Der Leuchtturm Pharos von Alexandria         

Unter Ptolemaios wurde 299 v.Chr. der Bau des Leuchtturmes begonnen. Der Leuchtturm wurde auf der Insel Pharos vor Alexandria errichtet. 20 Jahre nach seiner Fertigstellung unter Ptolemaios II. nahm man ihn in die Liste der antiken Weltwunder auf. Seine Basis war ein Quadrat von 30 Metern Seitenlänge, seine Höhe maß 130 Meter und er unterteilte sich in 3 Bauabschnitte: Der erste, sich verjüngend, endete mit einem Umgang, der zweite war zurückgesetzt und in der Form eines sechseckigen Prismas, und den dritten - er war klein und zylindrisch - zierte eine Bronzestatue des Ptolemaios.



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