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German studies

Die Schachnovelle Inhalt Und Interpretation

University, School

Friedrich-Gymnasium Wien

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Die Schachnovelle Stefan Zweig In der Novelle Schachnovelle von Stefan Zweig geht es um das Aufeinandertref­fen zweier Schachgenies. Eines Tages begeben sich der Erzähler und sein Freund an Bord eines Passagierschiff­es. An Bord treffen sie auf Mirko Czentovic, den Schachweltmeist­er. Czentovic ist der Sohn eines armen südslawischen Donauschiffers. Nach dem Tod seines Vaters wird der damals zwölfjährige von einem Pfarrer eines abgelegenen Dorfes aufgenommen. Mirko ist jedoch nicht der Hellste: Er schafft es nicht einmal einen…

25.3.2010

Schachnovelle

( Stefan Zweig)


Schach: persisches „Königsspiel“ ; eines der ältesten Brettspiele (ca. 2000 Jahre alt)

2 Spieler

Requisiten: Schachbrett (64 Felder), 2 Sets von 16 Figuren, schwarz und weiß:

8 Spezialfiguren (König, Königin, 2 Läufer, 2 Pferde, 2 Türme), 8 Bauern

jede Figur hat bestimmte Fortbewegungsmöglichkeiten, die von Bauern und

König sind am eingeschränktesten, auf verschiedenen Levels spielbar,

Weltmeisterschaften seit 19.Jh

Simultanpartie: 1 Spieler tritt gegen mehrere andere gleichzeitig an, indem er von Brett zu

Brett geht und einen Zug macht


Novelle: besondere Erzählform

Stoff: außerordentliche Begebenheit; reales Vorkommnis, reale Orte

Form: straffe Erzählung, mit Höhe- und Wendepunkt; häufig eine Rahmenerzählung nach

einem bestimmten Bauplan; Verwendung von Symbolen od. eines bestimmten Motivs

Geschichte: Novellen seit dem 16. Jh. (Renaissance), besonders große Produktion im 19. Jh.,

im 20 Jh. Vermischung mit anderen Textgattungen


Schachnovelle


Hauptfiguren:


- Erzähler: kein Name; kein Beruf angegeben; Österreicher; spielt etwas

Schach als Dilettant; hat besonderes Interesse an besonderen Menschen

- Czentovic: Schachweltmeister; ein sehr maulfauler, stumpfer Mensch, dessen
Unbildung auf allen Bereichen gleich groß ist; spielt nur gegen Bezahlung Schach

- Dr. B.: ein österreichischer Emigrant; ehem. Inhaber einer Wiener
Anwaltskanzlei; wurde von der Gestapo festgenommen und in ein „Hotelzimmer“
gesperrt, wo Schach ihm erst hilft, bei Verstand zu bleiben, ihn dann aber um den
Verstand bringt

- McConnor: ein schottischer, selbstgefälliger und reicher Ingenieur, der aus
Ehrgeiz und Angeberei Schach spielt


Inhalt:

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Die Schachnovelle - Stefan Zweig
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Die „Schachnovelle“ (1941) des österreichischen Erzählers Stefan Zweig (1881-1942)

führt zwei unterschiedliche Menschen, die beide auf merkwürdige Weise zum Schach
kamen und meisterliche Spieler wurden, zu einem Spiel auf einem Passagierdampfer
von New York nach Südamerika zusammen. Historischer Hintergrund ist das
faschistische Regime des Dritten Reiches mit seinen nationalsozialistischen
Terrormethoden.

Erzähler ist ein Mann mit besonderem Interesse an
außerordentlichen Charakteren.

An Bord eines Dampfers befindet sich der Schachweltmeister Czentovic, ein sonst
dumpfer und primitiver Mensch. Andere Passagiere, vor allem der Erzähler und ein
ehrgeiziger Schotte, fordern ihn zu einer Partie heraus, die sie mit vereinten Kräften

verlieren. Bei der Revanche greift plötzlich ein Herr in das Spiel der Dilettanten ein,
der, auf außerordentliche Weise alle Möglichkeiten vorausplanend, die Partie auf
Remis rettet. Aufgeregt fordern alle, er solle allein gegen den Weltmeister spielen,
doch er lehnt ab.

Der Erzähler der Begebenheit sucht den Mann und erfährt von diesem Wiener Anwalt Dr. B., dass er in Gestapo-Einzelhaft heimlich mit Figuren aus Brotkrümeln immer und immer wieder Meisterpartien aus einem gestohlenen Buch nachgespielt habe, um geistig funktionstüchtig zu bleiben.

Um einmal seine Schachkenntnisse an einem realen Gegner zu erproben und mit seiner Vergangenheit abzuschließen, nimmt Dr. B. die Partie auf dem Dampfer gegen die ärztliche Warnung an. Sein Spiel gegen Czentovic beginnt souverän, in Folge der langen Zugzeiten die sein Gegner schamlos ausschöpft, wird er aber so nervös und verwirrt, dass er sich schließlich in eine ganz andere Partie verirrt.

Der Erzähler erzwingt, dass er das Spiel abbricht. Da gewinnt Dr. B. seine Fassung und Vornehmheit zurück und verlässt die peinlich berührte Runde, die den Weltmeister schon besiegt geglaubt hat.



Rahmenhandlung

-----------


Binnenhandlung

ß

Schicksal des Dr. B:

Haft während der

NS- Zeit, spielt

Schach gegen sich

selbst

- Nervenfieber

-Entlassung aus der

Haft

Passagierdampfer

Erzähler trifft auf

Schachmeister

Czentovic,

Schachpartie,

Dr. B. greift in das

Spiel ein

Passagierdampfer

Dr. B. spielt gegen

Czentovic, bis ihn

wieder die Sucht

erfasst, Abbruch

des Spiels


Biographie des Autors:

Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren. Er stammte aus einer wohlhabenden, gebildeten jüdischen Bürgerfamilie, studierte in Berlin und Wien Philosophie, Germanistik sowie Romanistik und promovierte 1904 zum Dr. phil.

Danach unternahm er ausgedehnte Reisen durch die ganze Welt. Während des ersten Weltkrieges im Kriegsarchiv tätig, bekannte er sich 1917 öffentlich zum Pazifismus, lebte bis Kriegsende in Zürich und lebte 1919 vorwiegend in Salzburg. 1934 schuf er sich einen zweiten Wohnsitz in England, wohin er 1938 emigrierte. 1940 übersiedelte Zweig in die USA, 1941 nach Brasilien.

Lyriker, Dramatiker, vor allem aber Erzähler, Biograph und Übersetzer

bekannte Werke:

„Sternstunden der Menschheit“, „Die Welt von gestern“, „Magellan“, „Maria Stuart“


Stefan Zweig gehörte als Jude, Pazifist und Intellektueller zu den Verfolgten des Nationalsozialismus. Im April 1938 fand auf dem Salzburger Residenzplatz eine Bücherverbrennung statt. Auch Zweigs Literatur wurde hier – wie bei der ersten Bücherverbrennung 1933 in Deutschland – ins Feuer geworfen.


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