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Lesson plan
Mathematics

University, School

Universität Koblenz-Landau

Grade, Teacher, Year

13, Stein, 2014

Author / Copyright
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Seminar für das Lehramt an Grundschulen (G) Unterrichtsentw­urf zum ersten Unterrichtsbesu­ch im Rahmen des Kernseminars im Fach Mathematik Name: xxx Schule: xxx Klasse: 3/4d (27 SchülerInnen: 16 Jungen, 11 Mädchen) Ausbildungslehr­eri­n: xxx Fachleiterin: xxx Kernseminarleit­er: xxx Datum: xx.xx.2012 Zeit: 10.15 Uhr – 11.00 Uhr Thema der Reihe: Eigenschaften natürlicher Zahlen Thema der Stunde: Wir erforschen Zahlen – Die Besonderheit von Primzahlen entdecken Lernzielschwerp­unk­t: Die Schülerinnen und Schüler vergleichen natürliche Zahlen bezüglich der Anzahl ihrer Teiler und entdecken die Besonderheit von Primzahlen, indem sie selbständig die angefertigten Zeichnungen sowie die dazugehörigen Multiplikations­auf­gaben nutzen. Dabei wird ihre Fähigkeit geschult, zu argumentieren, indem sie Vermutungen über Auffälligkeiten von Primzahlen anstellen. 1. Aufbau der Unterrichtsreih­e 1. Sequenz Wir finden alle Teiler einer Zahl – Bestimmung der Teilermenge einer natürlichen Zahl 2. Sequenz Wir erforschen Zahlen – Die Besonderheit von Primzahlen entdecken 3. Sequenz Wir suchen alle Primzahlen bis 100 – Das Sieb des Eratosthenes 2. Begründung des Themas Das Thema der heutigen Stunde „Wir erforschen Zahlen – Die Besonderheit von Primzahlen entdecken“ ist Teil der Unterrichtsreih­e „Eigenschaften natürlicher Zahlen“. Primzahlen
Imaginäre Zahlen Geschichte, Definition, Besonderheiten und Rechenregeln von Imaginären Zahlen (Exkurs zu komplexen Zahlen) Inhaltsverzeich­nis Geschichte und Definition der imaginären Zahlen. 1 Besonderheiten, Vorgehensweisen und Rechenregeln. 3 Komplexe Zahlen. 5 Definition. 5 Geschichte und Definition der imaginären Zahlen Schon im 9. Jahrhundert nach Christus ist die Unmöglichkeit der Lösung der Gleichung  bekannt gewesen. Jedoch geht der Mathematiker Geronimo Cardano (auch Gerolamo oder Girolamo; geboren 1501; gestorben 1576) im 16. Jahrhundert über diese einfache Feststellung hinaus. In seinem 1545 erschienenen Werk Artis magnae sive de regulis algebraicis liber unus versucht er bei quadratischen Gleichungen mit negativen Zahlen unter Wurzeln zu operieren. So schreibt er „für die Gleichung die Lösung  und “ [1] auf. Da die Gleichung umgestellt in der Form   vorliegt (), erlangt man sein Ergebnis üb..


Lehramtsanwärterin für das Lehramt für die Primarstufe



ENTWURF DER ERSTEN LEHRPROBE IM FACH

Mathematik


Thema der Stunde Die Piraten-Klasse in Zahlen:

Wir erstellen Säulendiagramme!


Datum XXXXX


Zeit 8:50 - 9:35 Uhr


Schule XXXXXX


Klasse 2


Vertreter/in des Studienseminars XXXXX


Fachleiterin XXXXXX

Fach: Mathematik Jahr: 2014

Thema: Die Piraten-Klasse in Zahlen: Wir erstellen Säulendiagramme! Klasse: 2.1


INHALTSVERZEICHNIS


Abkürzungsverzeichnis


AB Arbeitsblatt

bzw. beziehungsweise

ca. circa

Ebd.

Ebenda

f. folgende

LAA LehramtsanwärterIn

S. Seite

SuS Schüler und Schülerinnen

u.a. unter anderem

usw. und so weiter

u.v.m. und vieles mehr

z.B.

Zum Beispiel


Vorwort

Mathe über uns – das ist ja geil!“

(Lena Starke)1

Im Zeitalter des Fernsehens, der Printmedien und vor allem der neuen Medien wird es immer wichtiger, dass Schüler2 verstehen, wie Informationen verarbeitet und in Wissen umgesetzt werden.

Durch den immer häufigeren Einsatz von Computern im Alltag nimmt die Bedeutung von Statistiken und deren grafischer Umsetzung stetig zu.

In folgender Unterrichtseinheit wird aufgezeigt, wie Säulendiagramme in einem handlungsorientierten Mathematikunterricht bereits im zweiten Schuljahr anhand eines projektorientierten Mathematikunterrichts „Die Piraten-Klasse in Zahlen“ erarbeitet wird.

Ausgangspunkt (Erste Stunde) für das Projekt ist die Frage „Sind wir mehr Mädchen oder Jungen in der Piraten-Klasse?“. Hierbei lernen die Schüler verschiedene Darstellungsformen zur Überprüfung von Daten kennen. In der darauffolgenden zweiten Stunde sollen sich die Schüler ihrer persönlichen Interessen zum Projektthema bewusst werden und in Kleingruppen Fragen überlegen.

Der Schwerpunkt der Unterrichtseinheit (Dritte bis achte Stunde) liegt auf dem eigenständigen Erheben und Auswerten von Daten sowie Erstellen von Säulendiagrammen. Die Schüler werden in der dritten und vierten Stunde durch eine schrittweise Einführung in die Lage versetzt, ihre Umfragen nach klaren Regeln durchzuführen. In der anschließenden Stunde (Fünfte Stunde der Einheit) werten die einzelnen Gruppen ihre selbst ermittelten authentischen Daten in Form einer Tabelle aus.

In der vorhergehenden, sechsten Stunde erkennen die Schüler durch das Lesen und Interpretieren von Säulendiagrammen, welche Kriterien man beim Erstellen eines Säulendiagrammes beachten muss. Die vorliegende Lehrprobenstunde stellt dabei die fünfte Stunde der Unterrichtseinheit dar, und behandelt die Thematik „Wir erstellen Säulendiagramme!“. Die Schüler stellen letztendlich ihre selbstständig entwickelte und durchgeführte Befragung in Form eines Säulendiagrammes dar.

Generell wird in der Unterrichtseinheit das Darstellen von Daten nicht nur als algorithmisches Vorgehen gesehen, vielmehr geht es darum, einen kritischen Umgang mit Daten, deren Auswertung und Darstellung anzubahnen. Die Kinder sollen wichtige Begriffe im Umgang mit den Säulendiagrammen zunehmend richtig verwenden. Darüber hinaus geht es um die Förderung sozialer Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Mitbestimmung.


2. Sachanalyse

2.1 Stochastik

Der Terminus Stochastik ist von dem altgriechischen Wort stochastikós abgeleitet, welches übersetzt „scharfsinnig im Vermuten“ bedeutet.3 Die Stochastik als Teilgebiet der Mathematik fasst als Oberbegriff die Gebiete Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik zusammen.

Im Elementarbereich gliedert sie sich in drei Teilbereiche: Daten und Häufigkeit, Wahrscheinl.....[read full text]

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Das Streifendiagramm verwendet zur Darstellung der Häufigkeit jeder Merkmalsausprägung Rechtecke in einem rechtwinkligen Koordinatensystem. Bei beiden Darstellungsformen dient die y-Achse meist als Skala für die Häufigkeit, auf der x-Achse werden die Merkmalsausprägungen notiert. Die Höhe der Säulen oder Rechtecke ist ein Maß für die absolute bzw. für die relative Häufigkeit.

Damit das Auge die Größe der Fläche wahrnehmen kann, müssen die Säulen oder Rechtecke eine gemeinsame Breite haben. Die Abstände zwischen den Daten der Merkmalsausprägungen sollten aus optischen Gründen gleich gewählt werden. Die Höhen der einzelnen Säulen sowie Rechtecken müssen maßstabsgerecht sein.7 8 Um Verständnisprobleme zu vermeiden werde ich die Begriffe Säulen- und Streifendiagramm im Rahmen meiner Lehrprobenstunde synonym verwenden. 9


3. Didaktische Analyse

3.1 Einordnung in die Fachdidaktik

Das Fachgebiet Stochastik wurde in der Grundschule lange Zeit sehr stiefmütterlich behandelt.

Erst Ende der 60er Jahre begann man, über seine Einbeziehung in den Grundschulunterricht zu diskutieren, „da das Thema weder Wurzeln im traditionellen Rechenunterricht hat, noch von der Neuen Mathematik miterfasst wurde, sondern sich erst in konsequenter Anwendung mathematischer Grundauffassungen ergab, die sich um die Zeit herausbildeten.“10 Endgültige Wichtigkeit und Verbindlichkeit erhielt das Thema Stochastik mit der Einführung der Bildungsstandards 2004, als man die grundlegende Bedeutung stochastischer Inhalte für den Mathematikunterricht erkannte.11 Alte Lehrpläne befassten sich frühestens ab der siebten, spätestens ab der zwölften Klasse am Gymnasium mit dem Themengebiet der Stochastik.

Dabei erweitert die Stochastik die Gesamtheit der im Mathematikunterricht vermittelten Kenntnisse und verbessert heuristische Denkfähigkeiten. Bei zu spätem Beginn kann die Fähigkeit zu stochastischem Denken nur schwer erlangt und entwickelt werden.12 Aus oben genannten Gründen ist es im Sinne eines Spiralcurriculums sinnvoll, wenn Kinder bereits „in der Grundschule Gelegenheit erhalten, sich mit stochastischen Phänomenen ihres Erfahrungsbereiches auseinanderzusetzen.“13

Nach Wagner sollte der Prozess der Datenanalyse stark vereinfacht, aber dennoch einer auf höherem Niveau durchgeführten Datenanaly.....

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Diagramme sind einerseits Veranschaulichungen und können das Interpretieren von Daten erleichtern. Sie sind andererseits aber auch Zeichen, die als solche gelesen und verstanden, d.h. mit Begriffen verbunden werden müssen.18

Um diese Transferleistung bei den Kindern zu erreichen, möchte ich betonen, dass Veranschaulichungen zunächst von den Schülern selbst geschaffen werden müssen, denn nur so kann eine Grundlage für das Lesen und Interpretieren geschaffen werden.


3.2 Begründung und Einordnung des Themas in den Lehr- und Arbeitsplan

Der Kernlehrplan Mathematik sieht für die 1. und die 2. Klassenstufe der Grundschule unter der Leitidee Daten, Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit die Thematik Daten erfassen und darstellen vor.

Näher bestimmt sollen die Schüler Daten erfassen, indem sie „aus Skalen und Tabellen Informationen entnehmen und Schlüsse daraus ziehen“19 sowie „Daten mit Hilfe von Strichlisten und Häufigkeitstabellen erfassen und darstellen.“20 Eine weitere Kompetenz, die unter Daten erfassen und darstellen genannt wird, ist das handelnde und zeichnerische Lösen einfacher Aufgaben zur Kombinatorik.21 Diese Kompetenz wird in meiner Unterrichtseinheit nicht gefördert, da mein Fokus auf dem Kennenlernen von Darstellungsformen liegt und zunächst den Bereich der Kombinatorik außer Acht lässt.

Die Thematik der Kombinatorik und Wahrscheinlichkeit wird zu einem späteren Zeitpunkt im Arbeitsplan22 aufgegriffen.


3.3 Voraussetzungen der Klasse bezüglich der Kompetenzen

Sachkompetenz: Die Klasse hat in den der Lehrprobe vorangegangenen sechs Stunden der Einheit bereits verschiedene Darstellungsformen zur Überprüfung von Daten kennen gelernt, wie tabellarische Strichlisten und das Erstellen eines Säulendiagrammes auf enaktiver Ebene.

Das Lesen von Säulendiagrammen gelingt bereits den meisten Kindern. Die Schüler sammeln in Form von tabellarischen Strichlisten Daten mit Hilfe eigens erstellter Umfragen und werten diese aus. Des Weiteren haben sie verschiedene Kriterien zum Erstellen eines Säulend.....

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Im weiteren Unterrichtsverlauf wird der Begriff des Säulendiagrammes beibehalten, um die Schüler auf der begrifflichen Ebene nicht zu verwirren. Trotz Differenzierung in mancher Fachliteratur, werde ich aus diesem Grund die Streifendiagramme, die die Schüler im Rahmen des Unterrichts auf Plakaten und Arbeitsblättern erstellen als Säulendiagramm bezeichnen.

  • Bereits zwei Stunden vorher wurde eine Reduktion bei der Auswertung der Daten vorgenommen, indem einige Merkmalsausprägungen zusammengefasst oder vereinfacht wurden.

    Beispielsweise wurde in der Umfrage Was machst du am liebsten in deiner Freizeit, die Angaben der Kinder wie Schwimmen, Boxen, Karate, Turnen etc. unter der Merkmalsausprägung Sport zusammengefasst.

  • Bei der Auswahl der Darstellungsweise von Daten beschränke ich mich mit den Schülern ausschließlich auf das Säulendiagramm, da diese Darstellungsweise für Schüler gut erklärbar ist.

    Denn jede Bildkarte (ikonische Ebene) und jedes Rechenkästchen (symbolische Ebene) steht für einen Schüler, dies bietet für die Kinder eine wichtige visuelle Unterstützung und macht die Darstellung der Anzahl der Kinder auf symbolischer Ebene für sie verständlicher da nachvollziehbarer.

  • Im Zusammenhang mit dem Erstellen von Säulendiagrammen erhalten die Schüler vorstrukturierte Plakate und Arbeitsblätter, auf denen wichtige Strukturen (Koordinatenachsen, Rechenkästchen als Maßstab) als Hilfe vorgegeben sind.

  • In der Erarbeitungsphase, sowie im ersten Teil der Arbeitsphase wird auf den Plakaten die Merkmalsausprägung vorgegeben.

  • Bei der Beschreibung des Diagrammes hinsichtlich der Höhe der Streifen, ist das Verwenden der Begriffe „ mehr als, höher als, kleiner, größer…“ ausreichend.

    Beim Erarbeiten der symbolischen Ebene erhalten die Kinder durch die Rechenkästchen auf dem Arbeitsblatt visuelle Unterstützung.

  • In der abschließenden Sicherungsphase wird eine Zwischenreflexion zur Verständnissicherung in den Verlauf der Stunde eingebaut. Die Schüler dürfen in der Folgestunde mit dem Erstellen der Säulendiagramme fortfahren, danach werden die Ergebnisse besprochen und ab.....

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    TK 5: Die Schüler beurteilen die von ihnen hergestellten Säulendiagramme, indem sie kontrollieren, ob die Kriterien zur Herstellung eines Säulendiagrammes beachtet wurden und die Ergebnisse anhand der Diagramme von ihnen abgelesen und versprachlicht werden. (Sach- und Methodenkompetenz)


    5. Methodische Entscheidungen

    5.1 Erläuterungen der methodischen Konzeption

    Auf den in Kapitel 3.1 dargestellten Überlegungen aufbauend, soll ein aktiv-entdeckender und handlungsorientierter Unterricht in dieser Stunde im Vordergrund stehen, um den Erwerb der in Kapitel 4 aufgeführten Kompetenzen zu unterstützen.

    Die vorliegende Lehrprobenstunde will ausreichend Raum schaffen, damit die Schüler selbstständig und entdeckend Lernen können. Hierbei stellt bereits der Stundeneinstieg, in Form eines visuellen stummen Impulses25 die Kinder vor eine herausfordernde Situation und bietet zudem Motivation und Abwechslung. Dieser kann jedoch von jedem Kind auf der enaktiven Ebene gelöst werden und orientiert sich somit an dem individuellen Entwicklungsstand des Kindes.

    Die gemeinsame Erarbeitungsphase durch Visualisierung an der Tafel verdeutlicht den Kindern die Thematik, da sie bestständig aktiv werden müssen. Die in der Arbeitsphase durchgeführte Sozialform heterogener Partnerarbeit ermöglicht gerade schwächeren Schülern, neues Wissen zu festigen und auf ihren eigenen Sachverhalt zu übertragen. In dieser Phase der Zusammenarbeit entsteht ein für den Unterricht wichtiges sinnstiftendes Kommunizieren.

    Laut Regelein ist diese sinnstiftende Kommunikation und das aktive Handeln im Mathematikunterricht wichtig26, damit „der Übergang von den Handlungen zu den Bildern und schließlich den Symbolen […] mit der Verinnerlichung der konkreten Handlungen zu Denkhandlungen und mit dem Aufbau oder Erweiterung der kognitiven Strukturen beim Kind“ einher geht.27 Diese, aus einer intensiven Begegnung mit den Dingen resultierenden, individuellen Primärerfahrungen, sowie der Austausch und die Versprachlichung über sie, bilden die Grundlage der vorliegenden Stunde.

    5.2 Darstellung der Unterrichtsschritte und deren Begründung28

    Einstieg: Um den Schülern eine möglichst lange Arbeitsphase zu ermöglichen, sitzen die Kinder zu Beginn der Stund.....

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    Diese Aufgabe wird nicht dem Austeildienst überlassen, um eine hohe Lernzeit und eine ordentliche Lernatmosphäre zu gewährleisten. Die im ersten Teil der Anwendungsphase gewählte Methodenform der Partnerarbeit soll gerade die schwächeren Schüler bei der Vernetzung von der enaktiven zur symbolischen Ebene unterstützen. So sollen sie im Anschluss motiviert sein, ihre erworbenen Fähigkeiten auf dem Arbeitsblatt31 in Einzelarbeit umzusetzen.

    Auf diesem Arbeitsblatt sollen sie entsprechend der gesammelten Daten, die Säulen in Form von Rechenkästchen ausmalen. Wenn der Übergang von der ikonischen zur symbolischen Ebene manchen Schülern Schwierigkeiten bereitet, dürfen sie ihren Banknachbar oder das Expertenkind um Rat fragen. Den Kindern, die dieses Arbeitsblatt erfolgreich gelöst haben, wird eine quantitative sowie qualitative Differenzierung angeboten; weitere Säulendiagramme der Parallelklasse zu lesen und in eigenen Worten zu erläutern.

    Schülern, denen diese Aufgabe schwer fällt, können sich bei einem Expertenkind oder der Lehrperson Hilfe nehmen. Bei der quantitativen Differenzierung ist ein Arbeiten auf der symbolischen Ebene gedacht.

    Sicherung: In der Sicherungsphase soll der inhaltliche Lernprozess durch eine Versprachlichung gestützt werden.

    Dabei sollen die Schüler erklären was das Diagramm „uns sagt“?. In diesem Zusammenhang werden die Begriffe wie, am meisten, weniger als, gleich viele,… im Fokus stehen. Bei der Versprachlichung des Lernzuwachses wird auch die in der ganzen Stunde wechselhafte Beziehung der Stufen des EIS-Prinzips deutlich.


    6. Verlaufsplanung

    Artikulation

    Zeit

    Unterrichtsaktivität

    didaktisch-methodischer Kommentar

    Aktions- und Sozialform

    Medien

    Begrüßung

    LAA und SuS begrüßen sich gegenseitig. SuS begrüßen Gäste.

    Ritual: Erziehung zur Höflichkeit

    Plenum


    Einstieg

    5 Min.

    (8:50-8:55)

    LAA deckt die ungeordneten Würfel auf.

    (Impuls: „Schau dir die Würfel genau an und beschreibe, was du siehst! Erkläre, für was die Würfel stehen! Hast du eine Idee, wonach wir die Würfel ordnen können?“)

    SuS äußern Ideen: Wir haben in der Klasse Umfragen gemacht und geschaut welche Kinder, welche Haarfarbe haben.

    LAA bittet SuS die Würfel zu ordnen.

    LAA: „Sag uns, was du jetzt ablesen kannst!“

    SuS: 2 SuS der Klasse haben rote Haare .Die meisten SuS haben braune Haare…

    Stummer Impuls

    Motivation

    Versprachlichung

    TK 1

    Meldekette

    Darstellung auf enaktiver Ebene

    Kinositz


    S-L-Gespräch

    Brett


    Würfel


    Wortkarten:

    Umfrage

    Säulendiagramm

    Erarbeitung

    10 Min.

    (8:55-9:05)

    LAA: „Überlege, wie wir unser Ergebnis nun an der Tafel darstellen können?“

    SuS äußern sich und schlagen gegebenenfalls Strichliste vor.

    Impuls: LAA klappt Tafel mit Koordinatensystem auf.

    LAA: „Beschreibe, was du siehst!“

    SuS äußern sich.

    LAA: „Erkläre mir, wie wir unsere Ergebnisse darstellen können?“

    SuS äußern Ideen.

    LAA bringt Bildkarten bewusst falsch an.

    SuS berichtigen LAA.

    SuS kommen nach vorne und hängen Bildkarten ins Koordinatensystem.

    LAA löst Kinositz auf.

    LAA erklärt Arbeitsauftrag und klappt hierbei Tafel mit Überschriften der Umfragen auf: „Ich werdet nun zusammen mit eurem Banknachbar ein Säulendiagramm zu eurer eigenen Umfrage erstellen, die wir am Ende ausstellen wollen. Ihr bekommt dafür von mir eure ausgewerteten Umfragen und einen Umschlag mit Bildkarten. Die klebt ihr auf ein Plakat in Form eines Säulendiagrammes. Wenn ihr damit fertig seid, hängt ihr euer Plakat hier vorne an die Tafel entsprechend eurer Umfrage auf. Danach nimmt sich jeder einzelne von euch hier vorne ein AB und zeichnet sein erstelltes Säulendiagramm dort ein. Achtung,

    TK 2

    Wiederholung der Kriterien

    Versprachlichung

    Darstellung auf ikonischer Ebene

    Visualisierung

    Ritual

    Formulierung des Arbeitsauftrages

    Aktives Zuhören der SuS wird gefördert

    Zieltransparenz bzw. Zielformulierung

    Kinositz


    Plenum


    S-L-Gespräch

    Brett


    Würfel


    Bildkarten


    Tafel


    Bildkarten für Arbeitsauftrag


    Wortkarten: Umfragen


    Umschläge mit Bildkarten


    Umfragen in Tabellenform



    wir benutzen immer ein Lineal beim Zeichnen! Sobald ihr damit fertig seid, dürft ihr es selbst mit einer Kontrollfolie kontrollieren, ob ihr richtig gezeichnet habt. Die Kontrollfolien liegen hinten auf den Tischen. Gibt es dazu eine Frage?“

    SuS stellen gegebenenfalls Fragen.

    LAA fügt hinzu: „Die Kinder, die von mir einen Umschlag bekommen haben, dürfen sich hinten ein Plakat nehmen und leise beginnen!“

    LAA verteilt die Umschläge!




    Arbeitsphase

    20 Min.

    (9:05-9:25)

    SuS erstellen mit Partner ein Säulendiagramm, indem sie die Bildkarten an die entsprechenden Merkmalsausprägungen im Koordinatensystem anbringen.


    SuS hängen Plakate entsprechend der Umfrage an die Tafel.


    Anschließend nehmen die SuS sich jeweils ein AB mit einem Koordinatensystem als Vorlage und tragen ihr selbst erstelltes Säulendiagramm ein.

    SuS kontrollieren ihre angefertigten Säulendiagramme mit Kontrollfolie.


    Fertige SuS bearbeiten AB „Diagramme lesen und interpretieren“

    LAA beendet die Arbeitsphase mit einem akustischen Signal (Klatschen) und bittet SuS in den Stehkreis: „Mal sehen, wie leise ihr in den Stehkreis schleichen könnt, ohne zu reden!“

    SuS schleichen in den Stehkreis.

    Förderung der Sozialkompetenz

    TK 3

    TK 4

    Quantitative/Qualitative Differenzierung:

    • Transferleistung: Übertragung auf symbolische Ebene

    • AB „Diagramme lesen und interpretieren“

    • LAA steht SuS beratend zur Seite

    • Soziale Differenzierung durch leistungsheterogene Partnerbildung

    • Visualisierung der Kriterien an Seitentafel

    • Gemeinsam erarbeitetes Säulendiagramm auf enaktiver und ikonischer Ebene

    Selbstkontrolle fördert Eigenständigkeit

    Partner-

    und

    Einzelarbeit

    Umschläge mit Bildkarten


    Umfragen in Tabellenform


    Plakate


    AB für Säulendiagramme


    Kontrollfolien


    Tafel


    AB „Diagramme lesen und interpretieren“

    Sicherung

    10 Min.

    (9:25-9:35)

    LAA zeigt erstes Plakat mit Säulendiagramm.

    (Impuls: „Erkläre, was das Säulendiagramm über die Piraten-Klasse aussagt!“)

    SuS erläutern das Säulendiagramm.

    LAA: „Hast du eine Idee, wie wir ganz schnell und einfach ablesen können, wie viele Kinder am liebsten…?“ (Nonverbaler Tipp: LAA zeigt Lineal)

    SuS äußern Vermutungen.

    LAA legt Lineal an und lässt SuS Anzahlen ablesen.

    Ein weiteres Plakat wird ebenso besprochen.

    LAA verabschiedet SuS, SuS verabschieden Gäste.

    Stummer Impuls

    Versprachlichung

    TK 5

    Meldekette

    Ritual: Erziehung zur Höflichkeit

    Stehkreis


    S-L-Gespräch

    Plakate


    Tafel


    Magnete


    Lineal

    Bei Zeitüberschuss werden weitere Säulendiagramme der SuS auf die Einhaltung der Kriterien untersucht und versprachlicht.

    7. Literaturverzeichnis


    Dr.

    Ruwisch, Silke; Verboom, Lilo (Hrsg.) (2009): Grundschule Mathematik – Daten erheben und deuten (Nr. 21). Velber (Kallmeyer)


    Hasemann, Klaus (2010): Anfangsunterricht Matematik. Heidelberg (Spektrum Akademischer Verlag)


    Krauthausen, Günter; Scherer, Petra (2008): Einführung in die Mathematikdidaktik.

    Heidelberg (Spektrum Akademischer Verlag)


    Kütting, Herbert; Sauer, Martin (2011): Elementare Stochastik - Mathematische Grundlagen und didaktische Konzepte. Heidelberg.


    Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes (2009): Kernlehrplan M.....

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