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Educational Science / Pedagogy

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Technische Universität Dresden - TUD

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Gesellschaftlic­he Bedingungen von Bildung und Erziehung: Bildung in der Einwanderungsge­sel­lschaft Inhaltsverzeich­nis­: 1) Einleitung Seite 1 2) Individuelle Ausarbeitungen Seite 4 2.1) Definitionen: Seite 5 - mit Migrationshinte­rgr­und Seite 5 - Ausländer Seite 6 - Integration Seite 6 2.2) Bericht zur Exkursion zum Museum für Völkerkunde Seite 8 3) Ausarbeitungen in Gruppen Seite 14 3.1) Frage zum Text „Ökonomisches, kulturelles und soziales Kapital“ von Pierre Bourdieu Seite 15 3.2) Chronologie Seite 17 3.3)…
Bildungstheoret­isc­he Zugänge zum Lehrberuf Frage · Worin besteht die neue Weltsicht von Humanismus und Aufklärung und was bedeutet sie für die Frage der Erziehung? · Was sind die Kernaussagen Wilhelm von Humboldts zur Frage der menschlichen Erziehung und Bildung? Worin besteht die neue Weltsicht von Humanismus und Aufklärung und was bedeutet sie für die Frage der Erziehung? Humanismus: (Beginn: gegen Ende des 14.Jahrhunderts­) · Die Weltsicht des Humanismus besteht darin, die Ideale der Antike zu reaktivieren und zu leben.…

Technische Universität Dresden- Fakultät Erziehungswissenschaften
Institut für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Wohlfahrtswissenschaften


Hausarbeit:Zwang und Freiheit in Bildung und Erziehung

Thema: Die Pädagogik der Unterdrückten von Paulo Freire


Gliederung

1.        Einleitung

2.        Paulo Freire – eine kurze Biographie

3.        Die Pädagogik der Unterdrückten

3.1     Das Bankierskonzept

3.2     Die problemformulierende Bildung

4.        Alphabetisierung nach der „Methode Paulo Freire“

4.1     Der Ablauf des Alphabetisierungsprogramms

5.        Bildung als Erkenntnissituation und Praxis der Freiheit

6.        Schlussgedanken – Die Aktualität Freires am Beispiel frühkindlicher Pädagogik


1.      Einleitung

Im Verlauf des Seminars „Zwang und Freiheit in Bildung und Erziehung“ wurde die Frage, was Freiheit bedeuten kann, von verschiedenen Ansätzen her beleuchtet. Diese Frage stand im Seminar auch für mich selbst im Mittelpunkt. Über die Theologie der Befreiung bin ich dann auf Paulo Freire und die Pädagogik der Befreiung gestoßen.

Paulo Freires Begriff von Freiheit bezieht sich dabei sehr auf den Menschen als soziales Wesen. Für ihn liegt darin kein Widerspruch, dass der Mensch nach Freiheit strebt und sich gleichzeitig zu einer sozialen Gemeinschaft zugehörig fühlen möchte und sich in diese einordnen will. Diese Freiheit hat Selbstbestimmung und Verantwortung zum Ziel und ist nicht asozial und egoistisch auf den eigenen Vorteil bedacht.

Sie schließt damit die Vorstellung einer Diktatur, auch einer Diktatur des Proletariats aus. In Freires Bild vom Menschen ist dieser frei und nicht vorherbestimmt. Er kann sich selbst wandeln und in seiner Umgebung und der Gesellschaft gemeinsam mit anderen einen Wandel bewirken. (vgl. Bruns, Angélique, 1999, 3.1)


2.      Paulo Freire – eine kurze Biographie

Paulo Freire wurde am 19. September 1921 in Recife, der Hauptstadt des Bundesstaates Pernambuco, im Nordosten Brasiliens geboren. Er verbrachte seine ersten Lebensjahre, bis zur Weltwirtschaftskrise Ende der 1920er Jahre, in gesicherten Mittelstandsverhältnissen. Sein Vater Joaquim Temisdocles war Offizier bei der Militärpolizei.

Seine Mutter Edeltrudis war gläubige Katholikin und erzog ihre Kinder religiös. Seinen Vater beschrieb er als einen außergewöhnlich offenen Menschen, als jemanden, der immer auf der Suche war und wo jeder das Recht hatte `Nein` sagen zu dürfen. (vgl. Freire, Paulo, 1981, S.88) “Der im Elternhaus praktizierte Respekt prägte die Persön­lichkeitsentwicklung Paulo Freires nachhaltig.” (Höpken, Stefanie, 2001, S.25) Der Vater lehrte Paulo das Alphabet, bevor der Junge in die Schule kam.

Er malte dabei mit einem Stück Holz Wörter aus dem sprachlichen Universum des Kindes in den Sand, zerteilte sie in Silben und fügte sie zu neuen Wörtern zusammen. Dieses Erlebnis hat Paulo Freire später, nach seinen eigenen Angaben, auf die Erwachsenenalphabetisierung übertragen. (vgl. Gerhardt, Heinz-Peter, 1979, S. 40) Die Weltwirtschaftskrise (1929-32) sowie der Tod des Vaters führten zu einem sozialen Abstieg, durch den Freire Armut und Hunger am eigenen Leib erfahren musste. “Er erfuhr, was Hunger ist und was der Hunger der Entwicklungs- und Lernfähigkeit eines Kindes antut.

Mit elf Jahren legte er ein Gelübde ab: er wollte sein Leben dem Kampf gegen den Hunger widmen, dem Kampf für die Hungernden.” (Lange, Ernst: Einleitungskapitel in Freire, Paulo,  1970, S.8) Trotz materieller Not gelang es ihm 1947 ein Jurastudium an der Universität Recife abzuschließen. Er arbeitete jedoch nur kurze Zeit als Rechtsanwalt. “Als er entdeckte, dass das Recht, das er studiert hatte, das Recht der Eigentümer gegen die Habenichtse war, gab er den Beruf auf.” (ebd.) Während seines Jurastudiums belegte er auch Kurse über Philosophie und Sprachpsychologie. 1944 heiratete Paulo Freire die Primarschullehrerin Elza Maria Oliveira, durch die er verstärkt mit pädagogischen Fra.....[read full text]

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Von diesem waren nämlich AnalphabetInnen ausgeschlossen.“ (aus Kurzbiographie, , download am 23.7.09) 1964 kam es in Brasilien zu einem militärischen Staatsstreich. Dies hatte zur Folge, dass die Alphabetisierung abgebrochen wurde. Paulo Freire wurde zunächst unter Hausarrest gestellt und musste später für 72 Tage ins Gefängnis. Danach ging er nach Chile ins Exil, um einer weiteren Inhaftierung zu entgehen. (vgl. ebd.) Die „Methode Paulo Freire“ wurde von den neuen Machthabern verboten, da sie als subversiv eingestuft wurde. (vgl. Wagner, Christoph, 2001) In Chile war Freire für die UNESCO und die chilenische Weiterbildungseinrichtung tätig.

Ab 1965 wurden nach seiner Methode staatliche Alphabetisierungsprogramme durchgeführt. Von 1968 bis 1970 lehrte er in den USA als Gastprofessor an der Harvard University. Von 1969 an unterrichtete er ebenfalls an der Universität von Santiago de Chile. Anfang der 1970er Jahre wurde er für 10 Jahre zum „Counsellor of the Office of Education“ beim Weltkirchenrat in Genf.

Dabei beriet er auch Regierungen vieler Länder. Er arbeitete mit unterschiedlichen weiteren Institutionen, wie der UNESCO, der ILO (International Labour Agency, UN-Agentur zur Förderung menschenwürdiger Arbeit in der ganzen Welt) und FAO (Food and Agriculture Organization of the UN, Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN gegen den Hunger in der Welt) zusammen.

Er veröffentlichte in dieser Zeit viele Bücher, unter anderem sein 1970 erschienenes Buch „Die Pädagogik der Unterdrückten“, das in 18 Sprachen übersetzt wurde. 1980 konnte Freire aus dem Exil in seine brasilianische Heimat zurückkehren. Er war danach weiterhin als Erziehungs- und Bildungsberater sowie im Lehramt an verschiedenen Universitäten tätig. Er wurde Mitbegründer der oppositionellen Partei „Partei der Arbeiter“ (PT) und war von 1988 – 1991 Städtischer Sekretär für Erziehung und Bildung in São Paulo.

Er erhielt viele Preise und Ehrendoktortitel, darunter 1996 den „Prize for Peace and Education“ der UNESCO. Am 2. Mai 1997 starb Paulo Freire im Alter von 76 Jahren in São Paulo. (vgl. Wagner, Christoph, 2001)


3.      Die Pädagogik der Unterdrückten

Freire beschreibt, wie in unterdrückerischen Systemen die alltäglichen Erfahrungen von Macht und Gewalt die Menschen dazu bringen, gehorsam zu werden und zu verlernen, die gesellschaftliche Wirklichkeit als Machtverhältnis zu erkennen. Sie werden zum Schweigen gebracht durch unterschiedliche Formen von Macht und Manipulation.

Es entsteht eine „Kultur des Schweigens“.(Lange, Ernst: Einleitungskapitel in Freire, Paulo, 1970, S.9 ff) Die Unterdrückten klagen die Ursachen der Ungerechtigkeit und die Täter nicht an, sondern fühlen sich ohnmächtig, etwas zu verändern und verinnerlichen sogar die Werte der Unterdrücker. (vgl Freire, Paulo, 1970, S41 ff, S.61 ff) Freire setzt dieser "Kultur des Schweigens" das Prinzip des Dialogs gegenüber.

Als Voraussetzungen für einen gelingenden Dialog benennt Freire die christlichen Tugenden der Liebe und der Demut. "Wenn ich nicht die Welt liebe, wenn ich nicht das Leben liebe, wenn ich nicht die Menschen liebe, kann ich nicht in den Dialog eintreten. Andererseits kann kein Dialog ohne Demut leben. Die Benennung der Welt, durch die Menschen diese Welt fortwährend neu schaffen, kann nicht als Akt der Anmaßung vor sich gehen." (Freire, Paulo, 1970, S. 96 f)


3.1 .....

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Dabei setzt der Lehrer seine eigene Autorität in den Widerspruch zur Freiheit der Schüler. (vgl. ebd., S. 75) Je mehr die Schüler auf diese Weise mit dem Auswendiglernen dieser Eingaben beschäftigt sind, desto weniger „entwickeln sie jenes kritische Bewusstsein, das entstehen würde, wenn sie in die Welt als Verwandler dieser Welt eingreifen würden“. Je mehr sie diese passive Rolle verinnerlichen, desto mehr passen sie sich den ihnen vermittelten Sichtweisen der Wirklichkeit an. (vgl. ebd.) Diesem erdrückenden Erziehungssystem setzt Freire seine problemformulierende Erziehungsmethode entgegen.


3.2    Die problemformulierende Bildung

In der problemformulierenden Bildung verändern sich die Begriffe des Lehrers und des Schülers hin zu neuen Begriffen des Lehrer-Schülers und des Schüler-Lehrers. „Der Lehrer ist nicht länger bloß der, der lehrt, sondern einer, der selbst im Dialog mit den Schülern belehrt wird, die ihrerseits, während sie belehrt werden, auch lehren.“ (ebd., S. 84) Der dabei entstehende Bildungsprozess, bei dem der Lehrer den Schülern Material zur Forschung und Überlegung vorlegt und sich dann zurücknimmt und auf gleicher Ebene mit den Schülern zum Forscher und Neu-Erfinder wird, ist so nicht mehr hierarchisch - ein­seitig geprägt.

Dabei kann sich bei den Schülern, wie auch beim Lehrer, ein kritisches Bewusstsein für die Wirklichkeit und ein kreatives Umgehen mit ihr entwickeln. Selbst die Wirklichkeit kritisch zu befragen und durch das eigene Handeln verändernd auf sie einzu­wirken hat eine große Befreiung zur Folge. Das verändert auch den Blick auf die gesellschaftliche Wirklichkeit und die eigenen Möglich­keiten, an ihr etwas zu verändern.

Der Dialog auf gleicher Augenhöhe zwischen den Schülern und Lehrern nimmt ei.....

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4.1    Der Ablauf des Alphabetisierungsprogramms

Eine Alphabetisierungskampagne nach Paulo Freire läuft in zwei Phasen ab, der Vorbereitungsphase und der eigentlichen Alphabetisie­rungsphase. Auch schon der Vorbereitungsphase kommt dabei eine hohe Bedeutung zu. In ihr treten zunächst die mit der Bildungs­maßnahme beauftragten Forscher in Kontakt mit den Einwohnern eines bestimmten Gebietes.

Dabei werden die dort lebenden Menschen zunächst über die geplante Alphabetisierung informiert und dazu eingeladen. Das Einverständnis und die eigene Motivation der Alphabetisanden ist eine wesentliche Voraussetzung für die Durch­führung der Kampagne, die ohne diese Grundlage nicht erfolgreich sein könnte. Danach werden die so genannten „generativen Themen“ und „generativen Wörter“ gemeinsam mit den Einwohnern gesucht und erarbeitet.

Das bedeutet, dass die Forscher gemeinsam mit den Alphabetisanden deren Alltag und Leben in den Blick nehmen und darüber gemeinsam diskutieren. Dabei heben sie in gemeinsamer Auseinandersetzung und Abstimmung bestimmte Themenbereiche hervor, die im Alltag und Leben dieser Region besonders wichtig sind. Diese „generativen Themen“ sollen aus der sozialen, kulturellen und politischen Wirklichkeit stammen.

Zentral ist dabei die gemeinsame Diskussion, also der Dialog untereinander und die daraus entstehende Möglichkeit der Bewusstwerdung von Zusammenhängen. Gemeinsam werden daraus dann die „generativen Wörter“ ausgewählt. Solche Wörter können beispielsweise favela (Slum), Arbeit, Brunnen, Nahrung, Regen etc. sein. 16 generative Wörter werden auf Dias, Poster u. a. geschrieben und bildlich, akustisch oder taktil dargestellt.

Diese Darstellung der Wörter bezeichnet Freire als Kodierung. Der Prozess der anschließenden so genannten Dekodierung meint die Diskussion der gezeigten existentiellen Situation und die thematische Interpretation. Das Bild des Schlüsselwortes erscheint dann mit seinen semantischen Gliedern, so zum Beispiel FAVELA, in Silben aufgegliedert FA-VE-LA. Daraufhin werden die phonemischen Gruppen gezeigt: FA-FE-FI-FO-FU, VA-VE-VI-VO-VU, LA-LE-LI-LO-LU. (vgl. Wagner, Christoph, S.4) Eine „Entdeckungskarte“, auf der einzelne Silben abgebildet sind, wird entwickelt.

Da das Portugiesische eine Silbensprache ist, können aus den einzelnen Silben wieder neue .....

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Er prägt dabei den Begriff der conscientização. Darunter versteht er eine Bewusstwerdung, die sich nur bei Menschen vollziehen kann, “die zwischen sich und der Welt Beziehungen der Veränderung herstellen”. Diese conscientização kann nicht von einem Einzelnen individuell, sondern nur in gesellschaft­lichen Bezügen erreicht werden, da sie sich in sozialen Strukturen vollzieht.

Sie ist nur in konkreter Praxis möglich. Sie ist keine individuelle Idee, sondern findet im gemeinsamen Handeln statt. (vgl. ebd.)


6.      Schlussgedanken – Die Aktualität Freires am Beispiel frühkindlicher Pädagogik

Bildung wird von Paolo Freire als Praxis der Freiheit gesehen. Die Wirklichkeit selbst zu entdecken, zu erforschen, dabei Gedanken zu entwickeln und kritische Anschauungen zu diskutieren, befreit den Menschen. Solche Bildung stellt einen Erkenntnisprozess dar, an dem sowohl Lehrer als auch Schüler als gemeinsam Forschende beteiligt sind.

Dabei stehen sie sich nicht in einer hierarchischen Ordnung gegenüber, sondern gleichberechtigt. Sie sind auf gleicher Augenhöhe in der gemeinsamen Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit. Der Lehrer sieht sich nicht als Vermittler von Wissen, sondern mit dem Schüler gemeinsam als Erforscher und Entdecker. Das setzt eine bescheidene Haltung beim Lehrer voraus, mit Neugier und Wissens­durst immer wieder neue Aspekte von Erkenntnissen zu erlangen und mit Fragen gemeinsam mit den Schülern an die Welt heranzugehen.

Meiner Einschätzung nach ist diese Idee von Bildung ganz besonders in der Reggio-Pädagogik verwirklicht, in der die Erzieherin sich eben­falls als Forscherin sieht, die den Kindern als begleitende Hilfe zur Seite steht, sie ihre Entdeckungen aber selbst machen lässt ohne den Erkenntnisprozess vorwegzunehmen. Die Kinder erschauen, ergrei­fen, erforschen und entdecken die Welt um sich und bilden ihr eigenes Weltbild, das sich immer weiter entwickelt.

Ein sehr respekt­volles und wertschätzendes Bild vom Kind, ja von jedem Menschen, liegt dieser Vorstell.....

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Wener, Leokadia K.: Alphabetisierung und Bewusstwerdung, Eine Studie zur Methode Paolo Freire, verbunden mit einer Einführung in die Morphem-Methode, bkv brasilienkunde verlag, Mettingen, 1991

Wikipedia: Paulo Freire, , download am 20.7.09

: Kurzbiographie ohne Autorenangabe , .....

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