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Interpretation von Pflichtlektüren zum Abitur: Schülerwerke zu Faust I, Iphigenie auf Tauris, Die Leiden des jungen Werthers (Pflichlektüren, Band 3)
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Essay
German studies

University, School

Universität Koblenz-Landau

Grade, Teacher, Year

1, 2015

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Text by Giuseppa S. ©
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Aufgabenstellun­g: Ordne den Brief in den Zusammenhang des Romans ein und zeige, wie sich Werther’s Einstellung zu Albert nach dem 30. Juli weiterentwickel­t. „Die Leiden des jungen Werther“,  verfasst im Jahre 1774 von Johann Wolfgang Goethe ist ein Briefroman, der in zwei Bücher eingeteilt ist. Während die Handlungen durch die Briefdaten genau ermittelbar sind, bleiben die Orte des Geschehens unbestimmt. Der Brief vom 30.Julius 1771 ist ein Brief des ersten Buches des Romans „Die Leiden des jungen Werther. Im ersten Buch wird der Leser mit der Herkunft, Stand und gesellschaftlic­hen Verhältnissen Werthers vertraut gemacht. Werther genießt es, sich in der Natur aufzuhalten und zu zeichnen. Nach der Betrachtung der Natur und der Menschen in der Stadt, in die er geflüchtet ist, lernt er Lotte kennen. Sofort verstehen sich die beiden gut und Werther verliebt sich in Lotte, obwohl er im Wissen ist, dass sie bereits mit Albert verlobt ist. Albert ist anfangs auf einer Reise und kehrt im Brief vom 30.Juli zurück. Bis zu dem Brief vom 26.Juli, mit dem Bericht vor der Ankunft von Lottes Verlobten, scheint Werther unbeschwert vom Leben zu sein. Bereits in den ersten Sätzen des Briefes 30.Juli teilt Werther mit, dass er die Stadt verlassen wird. Dies scheint dem Leser unmöglich zu sein, da Werther davor schon von einem Versuch des Fernbleibens spricht aber er es nicht einmal einen Tag aushält, „Wer

Die Leiden des jungen Werther

Analyse des Briefes vom 16. Juni

Der Brief vom 16. Juni stammt aus dem Briefroman „Die Leiden des jungen Werther“, der 1774 von Johann Wolfgang Goethe verfasst wurde. Die Handlung spielt in der Zeit um 1771 in der deutschen Kleinstadt Wahlheim und handelt von dem Jurist Werther, der sich unglücklich in die bereits vergebene Lotte verliebt.

Während seiner Zeit mit Lotte erlebt er Höhen und Tiefen, die er in Briefen an seinen Freund Wilhelm festhält. Um der Beziehung zwischen seiner geliebten Lotte und ihrem Mann Albert nicht im Wege zu stehen und aus Enttäuschung über die Erniedrigung, die er durch Adelige erfahren musste, begeht er schließlich Selbstmord. Der Roman ist in der Epoche des Sturm und Drang (1765-1785) zu verordnen und stellt, typisch für diesen Gefühlüberschwang, die Leidenschaften Werthers ins Zentrum.

Der Brief vom 16. Juni ist ein wichtiger Brief im Laufe des Romans, weil darin zum ersten Mal Lotte und Werther aufeinander treffen. Zunächst entschuldigt er die lange Pause seit dem letzten Brief damit, dass er eine Lotte kennengelernt habe, in die er sich offensichtlich verliebt habe.

Während er den Anfang des Briefes schreibt unterbricht er sich und besucht sie noch einmal, um kurz darauf im Detail von seiner ersten Begegnung mit Lotte zu erzählen. Er sei mit Begleitung in einer Kutsche auf dem Weg zum Ball des Amtmann S. gewesen und auf dem Weg dorthin wollten sie noch Charlotten S. mitnehmen. Seine Begleitung warnte ihn davor, sich nicht zu verlieben, da Charlotten bereits vergeben sei.

Als Werther in Lottes Haus hineinging, sah er Lotte in einem einfachen, weißen Kleid mit roten Schleifen, als sie mehreren Kindern Brot verteilt. Bei dieser ersten Begegnung präsentiert sich Lotte als tätige Hausfrau, von deren Anblick Werther fasziniert ist. Als sie wieder losfuhren, unterhielten sich die beiden über Bücher und Tanz und verstanden sich auf Anhieb.

Werther zeigt sich von allem, was Lotte äußert, beeindruckt und bewundert ihren Charakter, ihre Wangen, ihre Augen und Lippen. Diese Bezauberung versetzt Werther in einen Rauschzustand, in dem er weder seine Umgebung, noch Lottes Worte richtig wahrnimmt. Diese Bewunderung hält auch während des Balles an und verstärkt sich, als er sie tanzen sieht. Schließlich fordert  er sie selbst zum Tanz auf und erreicht seinen absoluten Glückszustand während einem Walzer.

Dieser hält jedoch nicht lange an, weil eine Frau Lotte mahnend an Albert erinnert. Auf Werthers Nachfrage erklärte sie, dass Albert ihr Verlobter sei, worauf Werther etwas verwirrt reagierte. Als auf einmal ein starkes Gewitter einsetzte und einige Angst bekamen, organisierte Lotte ein Zählspiel, um die aufgeregten Leute abzulenken. Als das Spiel beendet und das Gewitter verzogen ist, traten Lotte und Werther mit tränenvollen Augen ans Fenste.....[read full text]

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Hier häufen sich wiederholt Hyperbeln (S.30, Z.12: „der erquickendste Wohlgeruch“, Z.21: „unter den wonnevollsten Tränen“), die die Atmosphäre beschreiben sollen. Die Metapher „Strome von Empfindungen“ (S.30, Z.19) zeigt Werthers Gefühlüberschwang, den die Erinnerung an Klopstocks Gedicht schafft.

Die Begegnung mit Lotte führt zu einer entscheidenden Veränderung der Lebenssituation Werthers. Bis zu diesem Zeitpunkt erleben wir Werther als eher ungeselligen Menschen, der -abgesehen von einigen Zufallsbekanntschaften- ein abgeschiedenes und einsames Leben lebt.

Von nun wendet sich sein Leben und er richtet sein ganzes Denken auf Lotte und die Liebe. Daher sind die folgenden Briefe von einer euphorischen Stimmung geprägt, die jedoch immer wieder von melancholischen Briefen unterbrochen werden, als Werther ernüchternd feststellen muss, dass seine Liebe zu Lotte .....

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