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Die Grundpflege von älteren Menschen: Körperpflege.

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Specialised paper
Health and Human Development

University, School

Robert-Koch-Schule Linz/Rhein

Grade, Teacher, Year

2, Herr S., 2013

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Text by Ragna M. ©
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Essen und Trinken I.5 (Hr. ) Allgemein Einflussfaktore­n auf des Essverhalten Tradition, Herkunft, Religion, Soziale Situation, Erziehung, Eigene Gewohnheiten, Alter, Krankheitsbedin­ge Veränderungen Pat. Ess- und Trinkverhalten im Kh Essen nach Plan, Selbständigkeit­, Geschmack Ernährung = Nutritation Körper mit Essen und Trinken zu versorgen um ihn am Leben zu erhalten Ziele einer ausgewogenen Ernährung Lebensnotwendig­e Nährstoffe Ausbildung von Abwehrkräften Leistungsfähigk­ei­t Aktivierung Verdauungsenzym­e…
In der KG lässt sich, wie in Abbilung 8 erkennbar, eine signifikante Veränderung bezüglich des Zeiteffekts auf die relative VO2max verzeichnen (F(1,15)=5,635, p=0,031). Abschließend galt es, mithilfe einer einfaktoriellen Varianzanalyse die Unterschiede zwischen den Gruppen statistisch auszuwerten. Hierbei konnte, ausgenommen hinsichtlich des Parameters Laktat, eine nachweisbar signifikante Ausprägung im Posttest der IG erzielt werden (F(1,33)=4,392, p=0,044). Das Ergebnis für die relative VO2max stellt keinen…

Die Grundpflege von älteren Menschen

In meinem Jahrespraktikum, welches ich im Seniorenstift Diacor in Bad Honnef durchführe, hatte ich die Möglichkeit Erfahrungen im Bereich der Pflege zu sammeln. Da ich oft zusammen mit einer Pflegekraft gearbeitet und auch alleine Bewohner versorgt habe, konnte ich schon vieles über die Grundpflege der Bewohner lernen. In meinem Fachbericht geht es um die Grundpflege/Körperpflege von pflegebedürftigen älteren Menschen.

Ich werde zunächst allgemein etwas zur Grundpflege/Körperpflege erzählen, danach gehe ich speziell auf die Körperpflege im Bett, am Waschbecken, die Intimpflege, die Mundpflege am Waschbecken und die Mundpflege im Bett ein.


Die Grundpflege/Körperpflege

Es ist wichtig, dass man sich vor der Grundpflege vorbereitet. Aus diesem Grund werden alle benötigen Utensilien bereitgestellt, damit unnötige Wege vermieden werden und das Alleinlassen des Bewohners nicht nötig ist. Zur Waschung im Bett benötigt man zwei Waschschüsseln mit Wasser, das nach den Wünschen des Bewohners temperiert ist. Es sollte handwarm sein. Wenn der Bewohner es wünscht kann das Wasser auch kalt sein.

Weitere Utensilien sind je 2 Waschlappen und Handtücher, verschiedenfarbig für den oberen und unteren Körperbereich (bei uns pink für den oberen und blau für den unteren Bereich), bei Inkontinenz Einmalwaschlappen und Handschuhe für den Intimbereich, eine Schürze (um seine Arbeitsklamotten zu schützen und damit keine Keime verteilt werden), Reinigungsmittel, frische Unterwäsche, Kleidung und frische Bettwäsche (bei Verschmutzung).

Vor der Grundpflege informieren wir den Bewohner über die bevorstehende Körperpflege. Dies ist auch ein guter Zeitpunkt sich selber über die Wünsche und aktuelle Befindlichkeiten des Bewohners zu informieren.

Solange der Bewohner in der Lage ist zu sitzen, führen wir die Körperpflege am Waschbecken aus. Das erleichtert es dem Bewohner einige Sachen noch selber durchzuführen, womit die Selbständigkeit des Bewohners erhalten/gefördert wird.

Man sollte Handschuhe immer dabei haben und sie auch tragen, vor allem wenn Infektionen vom Pflegebedürftigen ausgehen können oder die Pflegeperson Hautverletzungen hat.

Bei der Durchführung eines Toilettenganges ist das Tragen von Handschuhen erforderlich. Man sollte sich mehrfach die Hände desinfizieren. Am besten vor und nach dem Betreten bzw. Verlassen des Zimmers und zwischendurch wenn man z.B mal die Handschuhe auszieht.

Während der Körperpflege erkundigen wir uns, ob die Berührungen beim Waschen und Abtrocknen angenehm sind und ob wir etwas verändern sollen. Dabei kontrollieren wir die Haut z.B. auf Rötungen.

Auf der nächsten Seite werde ich die Abfolge bei der Körperpf.....[read full text]

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Anschließend wird alles gründlich abgetrocknet, besonders die Achselhöhlen, die weiblichen Brüste, die Bauchfalten und zwischen den Fingern. An diesen Stellen bilden sich nämlich durch zurückbleibende Feuchtigkeit bevorzugt Rötungen, Risse oder Pilzinfektionen. Man spricht auch von einer Intertrigogefahr. Ein Intertrigo ist eine Hautentzündung die durch die zurückbleibende Feuchtigkeit entstehen kann.

In dem man die Hautfalten beobachten und gut abtrocknet führt man eine Intertrigoprophylaxe durch. Wenn der Bewohner sich nicht aufsetzen kann, wird er dann auf die Seite gedreht und dann gewaschen. Der Rücken wird in kreisenden Bewegungen Richtung Füße gewaschen und dann abgetrocknet. Dies nennt man eine belebte Waschung. Der gesamte Oberkörper wird mit Körperlotion eingecremt, bekleidet und mit einem Handtuch bedeckt.

Anschließend wird der Unterkörper entkleidet und ein Handtuch unter die Beine gelegt. Das Wasser wird gewechselt. Die Beine und Füße werden zuerst Herzabwärts gewaschen, wieder gut abgetrocknet, vor allem zwischen den Zehen, und mit einer Creme oder Venensalbe ausgestrichen. Durch das Ausstreichen der Beine (der Venen) führt man eine Thromboseprophylaxe durch.

Vor allem Bewohner mit starker Bewegungseinschränkung oder Bettlägerigkeit haben ein großes Thromboserisiko. Je nachdem welche Krankheit der Bewohner hat sind noch mehr Prophylaxen erforderlich, auf diese werde ich aber nicht genauer eingehen.

Danach folgt die Intimpflege, die ich nach der Körperpflege am Waschbecken beschreibe.

Die Körperpflege am Waschbecken

Am Waschbecken habe ich öfters jemanden gepflegt und kann deswegen aus eigener Erfahrung sprechen. Zunächst ist wieder die Vorbereitung, wie auf Seite 1 beschrieben, erforderlich.

Sobald es der Zustand des Bewohners erlaubt, sollte die tägliche Körperpflege am Waschbecken durchgeführt werden. Für den Bewohner bedeutet das eine Mobilisation und eine größere Selbständigkeit. Für den Bewohner ist das natürlich eine größere Anstrengung. Daher muss immer eine Sitzmöglichkeit bereitgestellt werden. Sinnvollerweise sollte es ein bequemer Stuhl oder ein fahrbarer Toilettenstuhl sein.

Wenn das Waschen am Waschbecken zu anstrengend wird und der Bewohner über Schwindelgefühl klagt und/oder blass wird, muss der Waschvorgang sofort unterbrochen werden. Nach einer Erholungspause kann .....

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Zum Schluss werden dem Bewohner Unterhose, Hose/Rock, Strümpfe und Schuhe angezogen. Wenn der Bewohner selbständig die Körperpflege durchführt, kann diese Zeit zum Beispiel zum Bett richten genutzt werden.

Nach dem der Bewohner bekleidet wurde, können ihm Schmuck oder Uhren angelegt werden. Er erhält die Möglichkeit, sein Aussehen im Spiegel zu prüfen und die Haare werden gekämmt. Gebenden Falls wird der Bewohner rasiert.


Die Intimpflege

Die Intimpflege sollte wenn möglich vom Bewohner selber durchgeführt werden. Für die Intimpflege wird frisches Wasser (ohne Seife) gestellt, das Handtuch und der Waschlappen gewechselt man muss zum persönlichen Schutz Einmalhandschuhe tragen und sich davor die Hände desinfizieren.

Bei der Intimpflege der Frau werden zuerst die Bauchfalten, die Leisten und die Oberschenkel gewaschen und abgetrocknet. Dann sollten die Beine aufgestellt und gespreizt werden. Es wird immer Richtung Anus gewaschen, damit keine Bakterien in die Scheide gelangen können. Die äußeren Schamlippen werden gewaschen, dann auseinander gespreizt, um den inneren Bereich vorsichtig abzutupfen und zu trocknen.

Als nächstes wird der Bewohner zur Seite gedreht um das Gesäß zu waschen. Dabei wird die Analregion von der Scheide zum Po hin gewaschen und abgetrocknet (also von vorne nach hinten). Dabei muss man immer darauf achten, dass kein Schmutz und Keime in die Scheide gelangen, es könnten ansonsten schwere Entzündungen der Scheide entstehen. Das ist die Gefahr eine .....

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Wenn sich die Bewohner die Zähne selbstständig putzen können, dann lass ich sie dies auch tun. Oftmals brauchen sie allerding kleine Hilfestellungen wie z.B die Zahnpasta auf die Zahnbürste geben oder einen Becher mit Wasser füllen. Ich reiche ihnen die Sachen dann an und wenn sie etwas verwirrt sind sage ich ihnen was sie tun sollen. Außerdem achte ich darauf, dass sie sich drei Minuten lang die Zähne putzen.

Wenn die Bewohner Prothesen tragen nehmen wir diese vorher raus und der Bewohner kann sich erst mal den Mund ausspülen. Danach putz der Bewohner die Prothese entweder alleine oder ich übernehme dies. Damit die Prothese besser haftet kann man Haftcreme benutzen. Über Nacht kann die Prothese, auf Wunsch des Bewohners, in der Prothesenschale mit einer Reinigungstablette aufbewahrt werden.

Ansonsten bleibt die Prothese im Mund, da sich das Gebiss sehr schnell verformen kann. Wenn wir fertig sind reiche ich dem Bewohner ein Handtuch an, damit er sich abtrocknen kann.


Die Mundpflege im Bett

Für die Mundpflege im Bett benötigt man ein Handtuch zum Unterlegen, eine Nierenschale oder eine kleine Schüssel, einen Becher mit Mundwasser oder normales Wasser, eine Zahnbürste und Zahnpasta.

Der Bewohner wird aufgesetzt, das Handtuch unter das Kinn gelegt, die Nierenschale in die Hand gegeben und die Zähne entweder von der Pflegekraft oder von dem Bewohner, je nachdem wie selbständig dieser ist, geputzt. Anschließend den Mund mehrfach ausspülen und in die Nierenschale spucken lassen.

Eine Nierenschale


Die Nachbereitung

Die gesamte Bekleidung des Bewohners wird gerichtet. Die Bewohner die im Bett liegen werden dort bequem gelagert. Für das Frühstück werden sie aufgesetzt und ihnen wird ein Bettschutz auf den Oberkörper gelegt. Falls es bereits Zeit für das Frühstück ist, begleite ich die anderen Bewohner in den Speiseraum.

Ich frage nach dem Befinden des Bewohners und lege die Klingel in die Nähe bzw. hänge sie ihm um. Ich biete dem Bewohn.....

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Ein Toiletten, auf dem die Bewohner gesetzt werden, die eine Gehbehinderung haben.


Hier sieht man eine Spülmaschine für die Waschschüsseln und die Schüsseln des Toilettenstuhls. In der Maschine werden die Schüsseln sehr heiß gewaschen, damit alle Keime getötet werden.


Handschuhe gibt es in verschiedene Größen. Es ist wichtig sie, aus persönlichem Schutz, bei der Grundpflege zu tragen.


Quellenverzeichnis

Bild auf Seite 4:

Pflegestandards Altenpflege von Johann Weigert (Material von meiner Pflegedienstleitung)

Info über Prophylaxen aus dem Qualitätshandbu.....

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