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Philosophy

University, School

Universität Hildesheim

Grade, Teacher, Year

2011, Lindener

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Sokrates die Klügste ist die, die weiß, was sie nicht weiß Zunächst möchte ich noch die Frage klären: 1) Wer Sokrates eigentlich war? Sokrates ( 470 - † 399 v. Chr.) ist die vielleicht rätselhafteste Person in der Geschichte der Philosophie. In seinem ganzen Leben schrieb er keine einzige Zeile, und doch war er einer der einflussreichst­en Philosophen auf das europäische Denken, nicht zuletzt wegen seines dramatischen Todes durch den Schierlingsbech­er.­ Wir wissen, dass er in einer athenischen Familie geboren wurde. Seine Mutter…
„Die Menschen werden des Glücks müde“ Ein Gespräch mit dem Philosophen Wilhelm Schmid über Glück, Unglück und Melancholie War Glück ein Modethema oder werden wir auch das nächste Jahrzehnt darüber lesen? An jeder Straßenecke wird man mit Glück konfrontiert. Es wäre ja von Vorteil wenn die Diskussion über Glück, den Menschen auch zum Glück verhelfen würde. Das bewirkt jedoch in der Realität genau das Gegenteil. Die Menschen denken, dass jeder Andere glücklicher ist als man selbst. Das ist jedenfalls der subjektive Eindruck vieler.…

Philosophie und Erziehung II Dozent: **** Protokollantin: M. ****rer

Stundenprotokoll vom ****.2011

- Wiederholung der Lehrinhalte aus dem Wintersemester 2010/11


Als Einführung in das Thema der Philosophie und Erziehung behandelten wir im Wintersemester 10/11 als erstes Platon mit: „Das Höhlengleichnis“ [nach 399 v. Chr.]. In: Politeia, Buch VII, St. 514a ff. Dessen Inhalt ist folgender: In einer unterirdischen Höhle sind Menschen seit ihrer Kindheit so festgebunden, dass sie weder ihre Köpfe noch ihre Körper bewegen und deshalb immer nur auf die ihnen gegenüber liegende Höhlenwand blicken können.

Hinter ihnen befindet sich eine Mauer und dahinter brennt ein Feuer, das als Lichtquelle dient. Hinter der Mauer werden Gegenstände vorbeigetragen, die Schatten an die Wand werfen. Außer dieser Schatten können sie nichts sehen. Wenn die Träger der Gegenstände sprechen, hallt es von der Wand zurück. Die Gefangenen haben nie etwas anderes gesehen, insofern halten sie diese Schatten für die wahre Welt.

Aber was würde passieren, wenn man einen Gefangenen befreien würde und er sich umdreht? Das Feuer würde ihn blenden. Alles wäre unreal und er wird sich wieder hinsetzten wollen, zurück zu seiner „wahren Welt“. Würde man ihn dann zwingen, ans Tageslicht zu gehen, würde er nach einer gewissen Zeit des Unverständnis und des Unwohlsein Gegenstände und die Sonne erkennen und bemerken, woher die Schatten kommen.

Jetzt, da er das Wahre gesehen hat, wird er nicht wieder sein altes Leben in der Höhle führen wollen. Würde er aber zu seinen ehemaligen Mitgefangenen zurückkehren, würde er zunächst durch die Dunkelheit nichts erkennen, wodurch die anderen ihn als geblendet einstufen würden. Würde er ihnen dann von der „Wahrheit“ erzählen, würden sie ihn auslachen und „von ihm sagen, er sei mit verdorbenen Augen von oben zurückgekommen“.

Um sich selber vor einem solchen Schicksal zu bewahren, würden sie jeden, der sie befreien und herauf bringen wollte, umbringen.

In diesem Gleichnis ist der Befreite als Philosoph zu sehen. Im Kontext hierzu steht, dass der Philosoph, der der diesen Erkenntnisgang durchlaufen hat, König werden müsse, da er die Wahrheit kennt. Wie schwer es ein solcher aber hat, was die Anerkennung seines Wissens betrifft, zeigt das Ende des Gleichnisses. Es wird deutlich, dass unsere Welt eine zweigeteilte ist.

Es gibt die Welt des Sichtbaren (Höhle) und die Welt des Erkennbaren (Welt außerhalb der Höhle).


Ein weiterer Text zur Einführung war Immanuel Kant: „Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung“

[1784]. In: Akademie-Ausgabe, Bd. VII, S. 33-42. Ein Zitat aus diesem Text lautet: „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. […] Habe Muth, dich deines Verstandes zu bedienen! Ist also der Wahlspruch der Aufklärun.....[read full text]

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Dieser ist detailliert in seinen Büchern beschrieben. Die Stufen dieses Weges sind: Kindererziehung, rhetorische Schulung, Intention des Redners, Struktur der Rede, Stilmittel, Literaturkritik (Buch X) und als letztes das Ideal des Redners.

Dadurch, dass jeder Philosoph auf das Wort angewiesen ist und jeder Redner auf die Philosophie angewiesen ist, sollte sich jeder Philosoph mit der Rhetorik beschäftigen und jeder Redner mit der Philosophie.


4. Augustinus: „Über den Lehrer“ [um 388]

Augustinus war in seiner Laufbahn als Philosoph sehr stark an Platon orientiert. Somit findet man auch hier das Prinzip des Philosophischen Dialogs.

Augustinus beschäftigte sich auch mit der Funktion der Worte für das Lernen. Denn alleine durch Worte ist Lernen nicht möglich. Hier muss man die Reflexion über den Klang und den Zusammenhang von Zeichen und Bezeichnetem berücksichtigen. Nach Augustinus hat „die Seele eine Verbindung zu Gott…“, dementsprechend geht er weg von z.B. Platons Auffassung von der Idee des Guten, zu der Idee des Göttlichen.

Die Ideen liegen hier außer uns und wir empfangen die Wahrheit von Gott. Es wird in Frage gestellt, ob der Mensch überhaupt ein Lehrer sein kann. Man kann an diesen Auffassungen deutlich sehen, dass Augustinus ein Kirchenvater war.


5. Thomas von Aquin: „Über de.....

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7. Johann Amos Comenius: „Große Didaktik“ [1657]

Comenius war Theologe und war für die Schulreform und den Begriff der Didaktik sehr bedeutend. Auf die Frage: „Was ist Didaktik?“, lautet seine Antwort in seinem Lehrbuch der Didaktik: „Große Didaktik, (das bedeutet) die vollständige Kunst, alle Menschen alles zu lehren oder (die) sichere und vorzügliche Art und Weise, in allen Gemeinden, Städten und Dörfern eines jeden christlichen Landes Schulen zu errichten, in denen die gesamte Jugend beiderlei Geschlechts ohne jede Ausnahme rasch, angenehm und gründlich in den Wissenschaften gebildet, zu guten Sitten geführt, mit Frömmigkeit erfüllt und auf dies Weise

in den Jugendjahren zu allem, was für dieses und das künftige Leben nötig ist, angeleitet werden kann; worin von allem, wozu wir raten die Grundlage in der Natur der Sache selbst gezeigt, die Wahrheit durch Vergleichsbeispiele aus den mechanischen Künsten dargetan, die Reihenfolge nach Jahren, Monaten, Tagen und Stunden festgelegt und schließlich der Weg gewiesen wird, auf dem sich alles leicht und mit Sicherheit erreichen lässt.“ (Comenius, Große Didaktik, S.9)

In Comenius Augen ist der Mensch das vollkommenste Geschöpf (von Gott geschaffen; also abhängig von Gott), das erst gebildet werden muss. Dies ist ihm vor allem deshalb wichtig, da man sich auf das Gericht Gottes einstellen muss und bei dieser Abrechnung besonders gebildet und fromm sein sollte, um Milde zu erlangen.


8. John Locke: „Gedanken über Erziehung“ [1693]

Dieser Text ist als einziger nicht so streng strukturiert, wie die anderen, da es „Ratschläge an einen Freund“ sind, die er diesem gibt, um dessen Sohn zu erziehen. Man kann ihn hier als Aufklärer und „praktischen“ Philosophen sehen. Hier stellt er die Frage, was es braucht, um ein „echter Gentleman“ zu werden. Hierzu sind die folgenden vier Punkte von Nöten.

1. Die Tugend – Damit sind di.....

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10. Immanuel Kant: „Vorlesungen über Pädagogik“ [1803]

Kant war ein Aufklärer und Wegbereiter des deutschen Idealismus. Nach ihm hätte damals die Pädagogik schon eine Wissenschaft sein sollen, die durch Forschung etc. zu allmählichem Fortschritt gelangt.

Bei ihm gliederte sich die Erziehung in vier Schritte:

1. Disziplinierung -, sonst wird der Mensch zum Tier, denn er bedarf Erziehung.

2. Kultivierung – Hiermit sind Dinge wie Lesen, Schreiben und Rechnen gemeint.

3. Zivilisierung – wie Anstand, Nettigkeit und Benehmen.

4. Moralisierung – dies fehlt uns noch.


11. Friedrich Schiller: „Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen“ [1795]

In diesen Briefen von Schiller sind die Grundsätze für die ästhetische Erziehung und der Begriff bzw. die Aufgabe der Schönheit dargelegt. Schönheit ist verbindlich und die ästhetische Erziehung soll uns lehren einen Blick für das Schöne zu bekommen. „[E]s giebt keinen andern Weg, den sinnlichen Menschen vernünftig zu machen, als daß man denselben zuvor ästhetisch macht“ (23. Brief).

Die Ästhetik steht also vor allem für den ästhetischen Zustand, das ästhetische Ideal.....

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