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Sociology

University, School

MLU Halle-Wittenberg

Grade, Teacher, Year

2008, Dr. Sascha Trültzsch

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Text by Lieselotte K. ©
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Unterrichtsentw­urf (Geographie) Titel: Landflucht Teil 1 – Zwischen Traum und Wirklichkeit (Push- und Pull-Faktoren) Kompetenzen: Die SuS können erklären, warum Menschen ihre Heimat verlassen. (fachlich) Die SuS können die Push- und Pull-Faktoren erklären, die zur Landflucht führen. (fachlich) Die SuS können die Inhalte einer Geschichte kategorisieren und verallgemeinern­. (methodisch) Didaktisch-meth­odi­sche Überlegungen: Der unkontrollierte bis unkontrollierba­re Zuwachs der Millionenstädte­1 ist mit immer…
Gleichberechtig­ung in der Arbeitswelt Anlässlich des Weltfrauentags stellt sich die Frage, ob es heutzutage schon eine Gleichstellung von Frauen und Männern, besonders in der Arbeitswelt, gibt. Seit den siebziger Jahren gab es große Veränderung für Frauen in Österreich, zum Beispiel entstand für die Frau das Recht auf einen Schwangerschaft­sab­bruch. Heute sind die meisten Frauen berufstätig, auch wenn sie eine Familie haben. Früher war es hingegen so, dass die Frau zu Hause war, auf die Kinder aufpasste, keine gute Ausbildung…

Becker und Becker stellten fest, dass die Moderatorinnen bei den kommerziellen Sendern tendenziell jünger sind, als bei den öffentlich rechtlichen. Ca. 40 Prozent sind unter 30 Jahre. Im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen, gibt es kaum Moderatorinnen mit grauen oder weißen Haaren. Die Mehrzahl ist blond. Becker und Becker sehen hierbei ein Indiz für geschlechtsspezifische Attributierungen, da graue und weiße Haare bei Frauen auf „Altern“ und „Verblassen“ verweisen, bei Männern hingegen als Zeichen von Reife, Erfahrung und Weisheit gelten.

Als Fazit fassen sie hier zusammen: „Die Durchschnitts-Moderatorin ist zwischen 30 und 39 Jahre alt, blond und schlank. Sie wirkt attraktiv und hat eine erotische Ausstrahlung. Bei aller Relativität der Datenerhebung, bei aller Unterschiedlichkeit der individuellen moderierenden Frauen und bei aller Differenz zwischen den beiden Organisationssystemen [öffentlich-rechtlich und kommerziell]: Es gibt die standardisierte Einheitsfrau als Moderatorin im deutschen Fernsehen.[21]

Allgemein lässt sich also feststellen, dass der gepriesenen Facettenreichtum an Frauen nicht annähernd der Realität entspricht. Dabei werden bestimmte Altersgruppen, real existierende Probleme und die Vielfalt individueller Äußerlichkeiten ausgeblendet. Ein männlich geprägtes Frauenbild ist im Fernsehen nach wie vor vorherrschend, was nicht zuletzt darin liegt, dass die Film- und Fersehproduktion in Händen von Männern liegt, da sie die Positionen der Geldgeber innehaben und somit entscheiden, wer auf der Bildfläche zu sehen sein darf und wer nicht.

Durch das vermittelte Bild werden zum einen unerreichbare Vorbilder geschaffen und zum anderen Frauen auf bestimmte Verhaltensweisen und Interessengebiete reduziert, was der Sozialisation von einzelnen Individuen - unabhängig von ihrem Geschlecht – im Wege steht.

5.   Fazit

Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind nicht größer als die Unterschiede einzelner Individuen eines Geschlechts. Allein schon die Unterscheidung von (nur) zwei Geschlechtern, also die Kategorisierung in Mann und Frau, ist äußerst fragwürdig, ebenso der Heterosexualität als Standard. Die Aufforderung, sich selbst oder sein Kind einem Geschlecht zuzuordnen, sollte generell gestrichen werden, sowohl bei diversen Anträgen, im Pass, bei der Namensgebung oder bei Bewerbungen.

Eine Neustrukturierung von Haus- und Sorgearbeiten und auch der Erwerbsarbeit durch radikale Arbeitszeitkürzungen im Bereich der Vollzeit-Erwerbstätigkeit könnte zum Ziel haben, dass alle, die das wollen, einer sinnvollen existenzsichernden Tätigkeit nachgehen könnten. Weiterhin hätten alle, unabhängig vom Geschlecht, die Möglichkeit, ihre erwerbsfreie Zeit für politische, kulturelle oder gemeinnützige Arbeit zu nutzen.

Keine Lebensform sollte bevorzugt oder benachteiligt und allen Menschen in der von ihnen gewählten Lebensform die gleiche Existenzberechtigung zugestanden werden, solange dort niemand unterdrückt, ausgebeutet und seinen Interessen widersprechend behandelt wird. So gibt es sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland Individuen, die sich in Familien, Gruppen, Lebens-, Arbeits- oder Wohngemeinschaften, in selbstverwalteten und genossenschaftlichen Betrieben zusammenschließen, um gemeinsam Dinge zu tun, die sie allein nicht tun können oder wollen, Menschen, die auf der Suche sind nach einem würdevollen Leben, ebenbürtigen Geschlechterverhältnissen und .....[read full text]

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-         Joester, Agnes/ Schöningh, Insa (Hrsg.) 1992: So nah beieinander und doch so fern. Frauenleben in Ost und West. Pfaffenweiler: Centaurus


-          Schäfer, Eva et al. 2005: Irritation Ostdeutschland. Geschlechterverhältnisse seit der Wende. Münster: Westfälisches Dampfboot


-         Klann-Delius, Gisela (2005): Sprache und Geschlecht. Eine Einführung. Stuttgart: Metzler.


-         Statistisches Bundesamt. Im Blickpunkt: Frauen 2006


-         Trumann, Andrea (2002): Feministische Theorie. Frauenbewegung und weibliche Subjektbildung im Spätkapitalismus. Stuttgart: Schmetterling.


Internet:

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[1]  Zit. nach Klann-Delius 2005

[2]  Zetkin 1958, S.83

[3]            Verfassung der DDR, Artikel 20, Absatz 2

[4]  Gysi/Meyer 1993, S.160

[5]  Schäfer et al. 2005, S. 181

[6]  Scheller 2004, S.81

[7]  Hampele 1993, S.317

[8]  Wehrdienstgesetz der DDR §3, Absatz 5

[9]  Am 12.12.1983 wurden Ulrike Poppe, Bärbel Bohley, Irena Kukutz und Jutta Seidel verhaftet. Weiterhin kam es zu Verhaftungen in Jena, Weimar und Potsdam. (vgl. Hampele 1993, S.318)

[10] Statistisches Bundesamt 2006, S. 16 - 23

[11]         dip.bundestag.de/btd/

[12] Lutz/Drauschke 2005, S. 179

[13]

[14] 2. Sozialgesetzbuch

[15] Biehn/von zur Gathen/Liebisch 2006, S. 14 - 15

[16] Lutz/Drauschke 2005, S. 191

[17] Zit. nach: Schlieben, Michael: ZEIT online. 28.03.2007

[18] ebenda

[19] Becker/B.....

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