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Die Geschichte der Wikinger

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Friedrich-Gymnasium Wien

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Die Wikinger in der Geschichte Englands in spätaltenglisch­er Zeit Inhaltsverzeich­nis­ 1 Einleitung . 2 2 Die Wikinger in der Geschichte Englands in spätaltenglisch­er Zeit 3 2.1 Das Ende des zweiten Wikingerzeitalt­ers­ und die normannische Invasion Englands .11 3 Schluss . 12 4 Quellenverzeich­nis­ 13 1 Einleitung Die folgende Ausarbeitung beschäftigt sich mit dem Thema „Die Wikinger in der Geschichte Englands in spätaltenglisch­er Zeit“. Die spätenglische Zeit bezeichnet den Zeitraum von 980-1066,…
Die Wikinger Inhaltsverzeich­nis Inhaltsverzeich­nis Seite 2 Einleitung Seite 3Herkunft und Namenserklärung Seite 3 Mythologie der Wikinger .Seite 5Die Götter der Asen Seite 7Die Götter der Wanen Seite 11Der Untergang der Götter . Seite 13 Das Leben der Wikinger . Seite 14 Riten, Kulte und Bräuche Seite 19 Die Wikinger im Krieg Seite 20 Nachwirkungen der Wikinger in heutiger Zeit . Seite 22 Nachwort Seite 23 Literaturverzei­chn­is Seite 24 Arbeitsprotokol­l Seite 26 Die Wikinger „8. Juni 793: Die Mönche auf Lindisfarne (Holy Island,…

Die Wikinger


Vorwort


Wer sind die Wikinger und woher kamen sie?

Das herauszufinden ist keine leichte Aufgabe. Die schriftlichen Quellen aus der Wikingerzeit sind leider meist wenig aufschlussreich. Da die Skandinavier selbst - mit Ausnahme der in der Regel kurzen und oft schwer deutbaren Runeninschriften - keine zeitgenössischen Texte hinterlassen haben, sind wir auf Außendarstellungen aus verschiedenen Teilen des mittelalterlichen Europa, des byzantinischen und des arabischen Kulturraumes angewiesen.
Diese Texte ermöglichen uns zwar ein recht gutes Bild der Wikingerüberfälle zu zeichnen, sagen aber wenig über die politischen und kulturellen Verhältnisse in den Heimatländern der Wikinger aus.
In Skandinavien wurde erst mit der Christianisierung im 11. Jahrhundert die lateinische Schrift bekannt - Voraussetzung für die Entstehung einer eigenen Geschichtsschreibung.

Darin wurden die Vorfahren, die sich als Wikinger betätigt hatten, nicht selten zu Helden erhoben - der Beginn der Verklärung der Wikingerzeit.
Im Allgemeinen stellt man sich den typischen Wikinger mit Hörnerhelm auf dem Kopf und das Schwert immer kampfbereit in der Hand vor - ein stolzer Krieger, der keine Auseinandersetzung scheut. Dazu gehören natürlich auch - nach den ständigen Raubzügen - gigantische Fress- und Sauforgien, bei denen der Met in Strömen fließt.
Filme und Fernsehserien greifen dieses Szenario begierig auf; auf historisch belegbare Fakten wird in den meisten Fällen wenig Wert gelegt.

Skandinavien - Heimat der Wikinger

Die ursprüngliche Heimat der Wikinger war Skandinavien - genauer gesagt die Gebiete von Dänemark, Norwegen und Schweden. Die meisten Menschen ernährten sich von der Landwirtschaft, die sie in den leicht zugänglichen Gebieten, in Norwegen vor allem an den Fjorden, betrieben. Außerdem züchtete man Tiere wie Schweine, Ochsen und Schafe. 

Meist lagen die einzelnen Höfe weit verstreut, Städte gab es zu Beginn der Wikingerzeit in Skandinavien so gut wie überhaupt nicht, diese entstanden meist erst mit dem aufkommenden Handel. Wenn überhaupt lebte man in kleinen dörflichen Gemeinschaften. Das liegt auch daran, dass die meisten Höfe sich mit fast allen Alltagsgütern selbst versorgen konnten und somit beinahe völlig unabhängig waren.

Die sich entwickelnden wikingischen Städte dienten in erster Linie zu Handelszwecken. Diese wurden an von der See her gut erreichbaren, aber dennoch leicht zu verteidigenden Orten gegründet. Da in diesen Handelsstützpunkten natürlich reiche Waren vorhanden waren, bestand die Gefahr, dass diese Städte geplündert würden, weshalb sie auch einen geschützten Standort benötigten.

Zu den wichtigsten Handelszentren gehörten seinerzeit die Städte Birka (auf einer Insel im schwedischen Mälarsee) und Haithabu.


Gründe Für die Auswanderung

Bekanntlich setzte in der Wikingerzeit eine große Auswanderungswelle in alle möglichen Richtungen ein. Die Ursachen sind noch heute nicht vollkommen geklärt und es gibt auch weiterhin viele Spekulationen darüber. Es ist jedoch am wahrscheinlichsten, dass - zumindest in Norwegen - das nutzbare Land allmählich knapp wurde.

Man konnte nur in den fruchtbaren Gebieten an den Fjorden Landwirtschaft betreiben, das bergige Inland war dafür nicht geeignet. Daher sahen sich viele nach neuen, noch nicht besiedelten Gebieten außerhalb Skandinaviens um.
Ein weiterer Faktor, der zum Verlassen der alten Heimat beitrug, war mit Sicherheit der sich ausweitende Handel, welchem mit der Zeit eine immer größer werdende Bedeutung zukam.

Beispielsweise fuhren schwedische Wikinger oft zu Handelszwecken die russischen Flüsse hinunter und kamen hierbei sogar bis Byzanz (heute Istanbul). Sie verkauften und tauschten begehrte Pelze, Walrosszähne und Federn gegen Luxusartikel wie Wein, Seide oder Gold. Da es für ihre Zwecke viel praktischer war, ließen sie sich v.a. an den Mündungen der Flüsse, die als Handelsrouten dienten, nieder, und gründeten dort beispielsweise die Stadt Nowgorod im heutigen Westrussland.
Natürlich gaben auch mitunter die so berüchtigten, von Zeit zu Zeit durchgeführten Beutefahrten einiger Wikinger mit den Ausschlag: Bei diesen kam man sehr viel herum und es konnte durchaus passieren, dass man in günstigen Gebieten neue Siedlungen gründete.
Es werden oftmals noch viele andere Gründe für die wikingische .....[read full text]

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Viele verschiedene Städte wurden ausgebaut, viele wurden auch zu strategisch wichtigen Handelszentren, wie zum Beispiel Haithabu. In Skandinavien handelte man mit Speckstein, Eisenerz und dänisches Getreide, aber es waren mehr Tauschgeschäfte, obwohl man Münzen kannte. Andere Waren waren zum Beispiel Pelze, die aber nur gering abgehandelt wurden. Man kaufte auch Taue, seltene Essenzen, Walrosselfenbein, getrocknete Fische und Honig.

Die Wikinger brachten aus dem Krieg Gewürze, Wein, Waffen, Glaswaren und Keramik mit nach Hause.
Das beliebteste Zahlungsmittel war Silber in fremden Ländern, es war nicht viel davon vorhanden, das eine richtige Gier zur Folge hatte. Am Beginn des 9.Jahrhunderts begann man mit Münzprägung. Neben den eigenen Münzen, benutzten die Wikinger auch gleichberechtigte Münzen, wie die der Araber.


Auf den Färöern

Die Färöer liegen in etwa auf halbem Weg zwischen Schottland und Island. Noch vor der Landnahme durch Wikinger lebten dort vermutlich irische Mönche als Einsiedler. Als aber von Schottland und Irland her (dort lebten zu dieser Zeit ebenfalls Skandinavier) Wikinger auf die Inseln kamen, flüchteten die Mönche.

Es heißt auch, viele der Siedler seien aus Norwegen angereist, um der Gewaltherrschaft des Königs Harald Schönhaar zu entkommen. Jedenfalls suchte man gezielt im Nordatlantik nach neuem Land zur Kolonisation.
Auf den Färöern, wo aufgrund des wenig fruchtbaren, kargen Bodens und den steilen Hängen kaum Getreideanbau möglich ist, lebten die meisten Menschen in den Küstengebieten und züchteten Schafe.

Weitere wichtige Nahrungsquellen waren der Fischfang und die zahlreich vorhandenen Seevögel, woran sich bis heute nichts geändert hat.
Da auf den Inseln keine Bäume wachsen, musste man sich beim Hausbau anpassen. Die Wände wurden meist aus Steinen und Grassoden errichtet, die Dächer ebenfalls aus Grassoden und Birkenrinde, gestützt durch einige Balken. Holz wurde kaum verwendet, da es schließlich von außerhalb importiert werden musste.
Heute gehören die Färöer-Inseln zu Dänemark, streben aber nach Unabhängigkeit.

Die Besiedlung Islands

Nachdem Seefahrer die Insel entdeckt hatten und in ihrer Heimat davon berichtet hatten, setzte eine regelrechte Auswanderungswelle auf das neu entdeckte Land ein. Die Reise dorthin dauerte von Norwegen aus wahrscheinlich ungefähr drei Wochen. Heute geht man von etwa 20-30000 Siedlern aus, die ihre alte Heimat verließen um auf Island eine neue Existenz zu gründen.

Als Hauptgrund hierfür gilt allgemein die Überbevölkerung in Norwegen, die zu extremer Landknappheit führte, sowie die ungeliebte Herrschaft Harald Schönhaars. Einige der Siedler kamen aber auch aus bereits bestehenden wikingischen Gebieten in Britannien, was auch teilweise keltische Einflüsse mit sich brachte.
Auch Island war nicht völlig unbewohnt. Man geht davon aus, dass sich hier bereits irische Eremiten aufhielten, allerdings verschwanden diese mit dem Auftreten der Wikinger.
Zwar ist das innere der Insel unbewohnbar und weite Flächen von Gletschern und Lavafeldern überzogen, doch gibt es in Küstennähe vor allem im Westen und Südwesten ausgedehnte grasbewachsene Ebenen und Täler.

Diese eigneten sich hervorragend für die Schaf- und Rinderzucht, und vor allem die bekannten Islandponys fühlten sich hier wohl. Von den damals bekannten Getreidesorten konnte man allerdings nur Gerste anbauen, alles andere widerstand dem kaltfeuchten Klima nicht. Bauholz ließ sich nirgends auf der Insel finden. Allerdings gab es in manchen Gebieten größere Birkenwälder, die man für Br.....

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Aber es bestand auch die Möglichkeit, dass sie freigelassen zu werden oder sich selbst freizukaufen, wenn sie genug Handelswaren oder Geld besaßen. Der größte Teil des Volkes waren die freien Männer, sie durften Waffen tragen und am Thing, einer Ratsversammlung, teilnehmen. Es gab keinen König, der über alle Wikinger zugleich herrschte. Jeder einzelne Stamm hatte seinen eigenen Herrscher, der durch den Beschluss des Things regierte.

Das Thing beschloss Gesetzte, politische Angelegenheiten und sprach Recht. Es war eine öffentliche Versammlung der freien Männer. Sie fand regelmäßig zu festgelegten Zeiten und unter freiem Himmel statt.


Familie
Die Frauen hatten eine große Bedeutung, auch wenn die Männer die Gesellschaft anführten. Frauen der obersten Schicht hatten die Möglichkeit sich scheiden zu lassen, wenn die Frau schlecht behandelt worden ist oder man sich nicht genug um sie kümmerte. Durch die Heirat wurden oft Familienbande mit ganz bestimmten Absichten geknüpft.

Zu dieser Zeit war die Ehe sicher keine Liebesheirat, sondern wurde viel mehr als Zweckbündnis oder politisches Instrument benützt. Sie dienten zur Friedensschließung zwischen Sippen und den Besitz einer Sippe zu mehreren. Die Frau kümmerte sich um das Haus, den Hof und den Haushalt. Sie erzog die Kinder, versorgte das Vieh und befehligte die Sklaven. Die Männer hingegen sorgten für handwerkliche Tätigkeiten, sie bewirtschafteten den Acker, betrieben Fischfang, bauten Häuser und produzierten Waffen und Schmuck.

Sie trieben Handel, führten Kriege und sorgten für den Schutz der Familie.


Siedlungen

Eines der wichtigsten Sache war die Gemeinschaft der Familie und Dorfbewohner, innerhalb einer Gruppe sorgte man für gegenseitigen Schutz vor Angreifern und anderen Gefahren. Sie lebten in kleineren Dörfern zusammen, in Form einer Festung mit mehreren Häusern. Wirklich große Städte gab es im Norden zu dieser Zeit noch nicht.

Die Häuser bestanden aus Holz und wurden von schweren Pfosten gehalten. Das Langhaus, welches ein tief heruntergezogenes Dach hatte und bis zu 30 Meter lang sein konnte, wa.....

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Es war anstatt eines heidnischen Götterglaubens mit all seinen Göttern und Göttinnen getreten, von denen jeder die Macht eines bestimmten Teilbereichs des menschlichen Daseins hatte. Die Gottheiten der germanischen Mythologie waren weder allmächtige noch moralisch einwandfreie Wesen. Sie besaßen übermenschliche Stärken, aber auch menschliche Schwächen. So ist es nicht verwunderlich, dass der Mensch, der von den Göttern geschaffen wurde und damit Teil ihrer Existenz ist, sich ihnen nicht knechtig unterordnen musste.

Sie wurden allerdings verehrt und es wurden auch Rituale mit Opfern zu ihren Gunsten abgehalten.

Die Götter hatten menschliche Züge und lebten wie die griechischen Götter des Olymps ein raues Leben. Sie bekämpften einander, aßen und tranken. Sterbliche, die im Kampf fielen, gingen direkt an den Tisch der Götter, um mit ihnen zu schmausen, und den Bestattungssitten nach zu urteilen, benötigen die Toten im jenseits dort die gleiche Ausrüstung wie auf Erden.

Odin, alt und weise, war der Häuptling der Götter und der oberste Gott der nordischen Mythologie.
Thor hieß der Gott der Krieger, und trotz (oder wegen) seines Aufgabengebietes war er der beliebteste Gott im Volk der Normannen, den Bauern galt er zudem als Fruchtbarkeitsgott. Er war der Gewittergott, der Blitze schleuderte, warmen Sommerregen spendete und gegen Riesen kämpfte.
Eine weitere wichtige Gottheit war Freya, die für die Fruchtbarkeit des Bodens und des Viehs sorgte.
Loki war ein listiger Gott, der der Zauberei kundig, aber wenig vertrauenswürdig war, und laut den Legenden sollte dieser Gott hauptverantwortlich werden für Ragnarök, die Götterdämmerung, die in der Mythologie der Nordmänner eine Art Weltuntergangsszenario darstellt.

Das Weltbild der skandinavischen Völker bestand aus 9 Welten, die auf einen gewaltigen Weltenbaum angeordnet sind. Jeweils zwei waren an Bedeutung gegensätzlich, so gab es Dualismen die an christliche Himmel-Hölle Vorstellungen erinnern. Diese Welten werden von verschiedensten Fabelwesen wie Zwergen und Riesen, Elfen und Trollen bewohnt.

Nur die Welt in der Mitte (Midgard) war einzigartig, da in ihr quasi alles aus den anderen Welten möglich war, dies war nach Glauben der Wikinger die Heimat der Menschen.

Grabbeigaben
In der Wikingerzeit wurden die Toten entweder eingeäschert oder aber unverbrannt bestattet. Grabbeigaben waren jedoch in beiden Fällen Sitte. Die Menge der Beigaben spiegelte sowohl Unterschiede in den Bestattungssitten als auch Statusunterschiede in d.....

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In den Gräbern von bedeutenden Frauen wurden keine Waffen gefunden, alle übrige Ausstattung war jedoch vorhanden. Außerdem wurden der toten Hauptperson Gegenstände mitgegeben, die ihre Würde als Verwalterin und Hausfrau auf einem großen Hof symbolisieren. Es ist anzunehmen, dass die Frauen die Verantwortung für den landwirtschaftlichen Betrieb hatten, während die Männer auf Wikingerzug waren.

Viele Holzgegenstände, die in den Gräbern der Normannen gefunden wurden, sind mit reichen Schnitzereien verziert. Die wesentlichen Kenntnisse über die Kunst der Wikingerzeit vermitteln außer dem Osebergfund Schmuckstücke kleineren Formats aus Metall. Die Motivwahl ist die gleiche wie die für Holzschnitzereien. Die Künstler interessieren sich hauptsächlich für Tierfiguren.

Es handelt sich meistens um Fabeltiere, die sich winden und sich zu einem dichten, wirren Muster verflechten. Die Technik ist hoch entwickelt; das heißt, die Holzschneider der Wikinger haben wohl Holzschneideeisen und Schnitzmesser genauso sicher geschwungen wie ihr Schwert.


Waffen der Wikinger:


Waffen waren für die Wikinger nicht nur im Kampf von großer Bedeutung. Oft wurden sie einem Toten zusammen mit seinen Wertsachen ins Grab gelegt. Zudem galten Waffen als Statussymbol, denn je größer die gesellschaftliche Bedeutung und das Vermögen eines Mannes waren, desto prächtiger war auch seine Kampfausrüstung.

Die angesehenste Waffe der Wikinger war das Schwert, durch dessen Hiebe man dem Gegner enorm zusetzten konnte. Anhand der manchmal auf den Klingen eingravierten Namen der Schmiede, lässt sich nachweisen, dass diese oft aus dem Frankenreich importiert wurden. Für die hohe Qualität dieser Schwerter war die Technik des Damaszierens verantwortlich, bei der mehrere verschiedenartige Eisen -und Stahlstränge miteinander tauartig zusammengedreht und dann breit gehämmert wurden.

Die Seiten wurden mit Stahl verstärkt, da dieser härter und besser zu schärfen ist; eine Rinne auf der in der Regel zwischen 70 und 80 cm langen zweischneidigen Klinge machte das Schwert leichter und elastischer. Die Schmiede der Wikinger übernahmen wahrscheinlich diese Technik von den Franken, wodurch ihre selbst hergestellten Schwerter den Importprodukten in nichts nachstanden.

Die Schwertgriffe (die aus Holz, Horn oder Ähnlichem), Knäufe und Parierstangen wurden oftmals mit Elementen der nordischen Kunst verziert, indem man sie tauschierte, also einen Draht aus Edelmetall (meist Gold oder Silber) mit einarbeitete. Man bewahrte sie in der Regel in einer lederbespannten Holzscheiden, die mit Vlieswolle .....

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Das Christentum übernimmt


Um das Jahr 1000 nehmen die Wikingerzüge ab. Die Wikinger waren Christen geworden, der Religionswechsel hatte mit Sicherheit eine dämpfende Wirkung auf ihren Drang zu plündern. Dänemark, Schweden und Norwegen waren selbstständige Monarchien geworden. Das Dasein war selbst in den christlichen Königreichen nicht immer von Frieden geprägt.

Die in der Wikingerzeit geknüpften Handelsbeziehungen blieben bestehen; die nordischen Länder waren jetzt allerdings Teil eines geeinten christlichen Europas, und die Normannen im Westfrankenreich zunehmend sesshaft. Die Normannen nahmen die französische Sprache an und traten dem Christentum bei. Das Herzogtum Normandie wurde gegründet. Im Frankenreich waren die normannischen Überfälle beendet.

Im Frankenreich zeigte sich die Anpassungsfähigkeit der Normannen. Sie nahmen schnell die Kulturen der eroberten Gebiete an.

Seit Ende des 10.Jahrhunderts setzte sich nach fast 1000 Jahren Ruhe wieder die Bedrohung Englands durch die Normannen ein. Der dänische König Knut der Große eroberte 1016 England und fasste es mit Südschweden und später Norwegen zu einem Nordseereich zusammen. Zeitgleich gingen einige Krieger aus der Normandie nach Italien und im verlaufe des 11.Jahrhunderts wurde Italien von Normannen erobert, die auch die islamischen Besatzer aus Sizilien vertrieben.


Ende der Wikingerzeit


Da der neue Glaube, Nächstenliebe und Respekt vor dem Eigentum lehrte, wurden auch die Plünderungen und Raubzüge der Wikinger deutlich geringer. Die Herrscher der Wikingerstämme gewannen immer mehr Prestige (mit Hilfe der Kirche) und somit bildeten sich feste Reichsgrenzen. Das Volk und Gebiet der verschiedenen Stämme war somit in mehreren Ländern aufgeteilt, die jeweils von einem König regiert wurden, der das Ziel hatte, ein friedliches Vol.....

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Dabei veränderten sie zuweilen auch ursprüngliche Strukturen und schufen so aus dem unübersichtlichen Lehnswesen des 10.Jahrhunderts zentralisierte Feudalstaaten. So verschaffen sie Wilhelms England und Rogers Sizilien eine gute und stabile Regierung zu einer Zeit, als in Europa Zersplitterung vorherrschte.

Die Normannen erwiesen sich als große Eroberer und überzeugende Herrscher; weil sie aber kulturell mehr von den Eroberten übernahmen als sie ihnen gaben, war es ihr Schicksal, das Wesen europas zu verändern, um dann als eigenständiges Volk u.....


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