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German studies

University, School

Karl-Franzens-Universität Graz - KFU

Grade, Teacher, Year

1, Prof Fuchs

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Text by Anneliese E. ©
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Kinder und Jugendliteratur 19.04.2010 Alice lesen!!! – kaufen – mitnehmen Bis nächstes mal Struwwelpeter Klassiker 1. sind in der zeit in der sie entstanden sind innovativ – wirken weiter siehe Pippi Langstrumpf (neue Figur – rotzfreche gören bei Nöstlinger) können sein: Hauptfiguren Wie wird geschrieben (Gattungen, wie adaptiert, was bisher nicht präsent war) Ad Alice: Sprachbilder zerlegt, Nonsens, Sprachspiele 2. Sind repräsentativ für Zeit oder Land (Karl Bruckner – Sadako muss sterben: Hiroshima in erzählender Form erst 2000 ins japanische übersetzt 3. ästhetische Gestaltung der Sprache (Alice, Nöstlinger, Erich Käsnter – neue Sprache in der kinder und Jugendliteratur wie reden kinder miteinander direktes „ins geschehen hineinschauen) 4. Einfachheit nicht im Sinne von Trivialliteratu­r einfache Satzstruktur aber nicht trivial oder simpel Heinz Janisch – Es gibt so Tage 5. kindliche Erlebniswelt d..
Familiäre Krisen in der psychologischen Kinder- und Jugendliteratur Autor: Als Leistungsnachwe­is für das Seminar: Familienromane für Kinder und Jugendliche im didaktischen Kontext Vorzulegen bei: Dr. Hannelore Daubert Inhaltsverzeich­nis­ 1. Vorbemerkung: Realistische Kinder- & Jugendliteratur 4 1.1 Ausdifferenzier­ung­ des Realismus ab den 1970er Jahren 4 2. Zur Definition: Der psychologische Kinderroman 6 2.1 Skizzierung der Entwicklung des psychologischen Kinderromans 7 3. Familie als Thema in der Kinder- & Jugendliteratur 8 3.1 Familie im Wandel: Familienbilder in der Kinder- & Jugendliteratur der 1970er, 1980er & 1990er Jahre 9 4. Familiäre Krisen als Thema der psychologischen Kinder- & Jugendliteratur 10 5. Tormod Haugen: Die Nachtvögel 12 Literaturverzei­chn­is 14 Vorwort Diese Arbeit widmet sich der kinderliteraris­che­n Gattung des psychologischen Kinderromans. Da diese Textgattung der realistischen Literatur zuzuordnen ist, werde ich mit einer Vorbemerkung über realistische Kinder- und Jugendliteratur beginnen. Über eine kurze Skizzierung der Ausdifferenzier­ung­ des Realismuses, die zu einer stärkeren Beachtung des inneren Erlebnishorizon­tes­ kinderliteraris­che­r Protagonisten führte, komme ich zum ersten Schwerpunkt dieser Arbeit. Der psychologische Kinderroman wird definiert und seine Entwicklung skizziert. Daran schließt sich der

Überblick: Die Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur


b) Erster Definitionsversuch Kinder- und Jugendliteratur in unserer Dreier-Gruppe:


Als Kinder- und Jugendliteratur bezeichnet man jene Texte, die speziell für ein jugendliches

Leserpublikum geschrieben werden.

Früher wurden Texte aus der Erwachsenenliteratur

genommen und zu Kindergeschichten umgeformt. Ziel/ Grund: Meist erzieherische

Intentionen.


Anfänge der KJL bis zum 18. Jahrhundert

- Bis in die 1970er Jahre war man in Lehrkreisen der Meinung, dass erst ab der zweiten Hälfte des 18. Jh.s von Kinder- und Jugendliteratur im eigentlichen Sinne gesprochen werden kann.

Grund: Ausprägung der sehr frühen KJL unterscheidet sich gravierend von der Definition von KJL der Moderne.


- bis in 18. Jh. wurden Kindheit und Jugend nicht als eigene Lebensabschnitte begriffen Kinder wurden als ‚kleine Erwachsene’ behandelt daher können die ‚Entdeckung der Kindheit’ und die damit verbundene ‚spezielle Kinderliteratur’ als Ergebnisse der Aufklärung bezeichnet werden


- sehr frühe KJL bestand eher aus religiöser Erziehung und Belehrung sowie dem Kennenlernen der Heiligen Schriften (z.B.

Nacherzählen von Bibelgeschichten etc.) - weitere KJL vor der Aufklärung Vermittlung ethischer Wertvorstellungen und Verhaltensnormen ( z.B. Tugend- und Standeslehren) + Sozialisationsliteratur (z.B. 3 Anleitungen zum höflichen Benehmen) galt allerdings meist nur für gehobene Stände (Stichwort: Analphabetentum)


- Literatur, die sich an Kinder richtete, waren meist ABC - Büchlein, geistliche Traktate und Vermittlung von Wissen und Weltkenntnis (Sachliche Belehrung) z.B.

Orbis pictus - Erst ab dem 18. Jh. zunehmende Alphabetisierung der Bevölkerung schritt langsam voran (Vgl. Ewers, Hans-Heino: Geschichte der deutschen Kinder- und Jugendliteratur S. 1f.)


- Goethe hatte beispielsweise in seiner Jugend nur das „orbis pictus“ als Kinderliteratur bzw.

Schulbuch kennengelernt Der Orbis sensualium pictus (lat. für „Die sichtbare Welt“), war ein Schulbuch, in lateinischer und deutscher Sprache, das vom 17. bis zum 19. Jahrhundert in Europa zur Ausbildung von Kindern und .....[read full text]


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- Locke kritisierte das System der „reinen Moralerziehung, Zucht und Ordnung“ in der Schule und der KJL und vertrat die Meinung, dass die Individualität von Kindern eher gefördert würde, wenn sie "leichte, vergnügliche Bücher [lesen], die ihren Fähigkeiten angemessen sind" (ebda.

S. 2f.)


- Literatur für Kinder zu jener Zeit sollte also dazu dienen, sie zu „mündigen Bürgern“ zu erziehen z.B. Fabeln mit dem beliebten Ende „…und die Moral von der Geschicht’….“ Metaphern: z.B. „der schlaue Fuchs“ adäquate Literatur nach Locke waren beispielsweise die Fabeln von Aesop (z.B.

Die beiden Frösche in der Milchschüssel)


- In der Aufklärung veränderte sich auch die Buchproduktion Bücher wurden erschwinglicher, wodurch sich auch das Leseverhalten der Menschen veränderte (Leih-) Bibliotheken etablierten sich und Reiseerzählungen waren sehr beliebt Religiöse Texte (z.B.

Fürstenspiegel) wurden immer wieder gelesen weit verbreitet: Wandspiegel, Hauskalender etc.


Spätes 18. Jahrhundert - Bewusstseinswandel "Entdeckung der Kindheit" Jean Jacques Rousseau (1762) "Emile ou sur l'éducation" Fokus auf „Natürliche Erziehung“ von Kindern Bücher wären (laut Rousseau) für Kinder bis zum 12. Lebensjahr schlecht, weil sie bis dahin eher mit der Natur vertraut gemacht werden sollten = besser für Kinder als nur belehrende Lektüre zu lesen Philanthropismus - Rousseau etablierte die Meinung, dass Kinder nicht einfach junge Erwachsene sind, sondern die Kindheit eine eigenständige „Existenzform“ darstellt und sie deshalb auch die Welt dementsprechend spielerisch kennenlernen sollen damit wurden die Inhalte und Themen der Kinder- und Jugendliteratur völlig ausgetauscht - von nun an sollte in der KJL die tatsächliche Lebenswelt von Kindern dargestellt werden - was hier zum ersten Mal als explizit wichtig für Kinder- und Jugendliteratur formuliert wurde (= die Konzentration auf die Lebenswelt von Kindern), kann heute als eines der zentralen Charakteristika der (modernen) Kinder- und Jugendliteratur be.....

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Ewers S. 4) - Zeigt trotzdem das für das 18. Jahrhundert typische Familienbild auf _wichtig: Tugendhaftigkeit „bete und arbeite“

- Geschichten sind sehr inszeniert Themen: Arbeitsethos Triebkontrolle

- Typisch bei Campe Erziehungsoptimismus bei ganz jungen Kindern/Lesern sollten nur positive Vorbilder dargestellt werden ältere Kinder können auch mit negativen Vorbilden wie Robinson konfrontiert werden Gegenteil = Max und Moritz - Am Ende des 18.Jhs wurde Kritik an der Lesewut laut „Viel-Leserei“


- durch die Veränderung der Medialität wurde „zu viel“ Lesen als Gefahr angesehen dieses Phänomen kehrt immer wieder zurück z.B. in den 1980er Jahre wurde das aufkommende Fernsehen als Gefahr (vor allem für Jugendliche) angesehen


- heute kann man wieder eine Veränderung der Medialität beobachten Digitale Medien Internet wird als Gefahr für junge Menschen angesehen daran ist ersichtlich, dass wenn es zu medialen Veränderungen kommt, Menschen besorgt und ängstlich reagieren und diesen Wandel häufig als Bedrohung des „Bekannten/Gewohnten“ erachten.

- Aufkommen von Ratgebern und Mädchenromanen

- auch: erste Adoleszenzromane: - Karl Philipp Moritz (1785/86) Anton Reiser - Ludwig Tieck (1798) Franz Sternbalds Wanderungen - Johann Wolfgang von Goethe (1774) Die Leiden des jungen Werthers

Als Gegenstück dazu: Li.....

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- Christian Felix Weiße deutscher Schriftsteller und Pädagoge zählt zu den Vertretern der Aufklärung und gilt als einer der Begründer der deutschen Kinder- und Jugendliteratur hatte sehr großen Erfolg mit seiner Zeitschrift „Der Kinderfreund“ (zwischen 1775 und 1782) - Gilt als erste Kinderzeitschrift Deutschlands „Der Kinderfreund“ ähnelte jedoch eher dem Vorbild von moralischen Wochenschriften für Erwachsene, und ist - obwohl es sich explizit an Kinder als Adressatenkreis richtet

- mehr als Unterrichtswerk für den häuslichen Gebrauch anzusehen Inhalt: fiktive „Freunde“ dienen als Lehrer flüssig geschrieben und leicht (für Kinder) lesbar (im Sinne Campes sollte Kinder aus „angenehme Weise unterhalten“) trug aber durchaus zur Etablierung einer Literatur eigens für Kinder bei “Der Kinderfreund“ kann als erste erfolgreiche Jugendzeitschrift bezeichnet werden war aber noch sehr moralisierend _Wochenblätter für Kinder wurden oft mit dem Zusatz „lehrreich“ versehen z.B. in Weißes Kinderfreund: „der sanftmüthig lehrende Kinderfreund“


- In Österreich (1777/1778) „Wochenblatt für die österreichische Jugend“ Autor: Franz de Paula Rosalino war Theologe 1802 Antonia Wutka „Encyklopädie für die weibliche Jugend“ (Vgl.

Lukasch 2010 Deutschsprachige Kinder- und Jugendzeitschriften S. 23f.)


Kinder- und Jugendliteratur im Zeichen der Romantik


- in der Romantik wird (im Gegensatz zur Aufklärung) der Pädagogik keine so große Rolle mehr zugeschrieben an Kinder gerichtete Literatur soll weiterhin „kindgemäß“ sein jedoch glaubten die Romantiker, dass die ‚Geistesart’ von Erwachsenen und Jugendlichen gleich sei (aus heutiger Sicht ‚kindlich’) - nach Ewers: „eine Stufe der Menschheitsentwicklung, die keinerlei Dissoziation des Lebensalters kannte“ (S. 6) ein Kind lebt ‚das Natürliche’ Erziehung „durch die Blume“ Erkenntnis durch Lektüre ist möglich (muss aber nicht stattfinden) Pädagogik = zweitrangig

Kennzeichen der Kinder- und Jugen.....

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- Forderung zu Kindern in „Form und Stil der alten Volksdichtung“ zu sprechen


- später wurden die Grimm’schen Ideale jedoch aufgeweicht moderne Konstruktion von Kindheit als Vergangenheit daher sollen moderne Erwachsene die Vergangenheit „inszenieren“, die das Kind (der verbreiteten Meinung nach) verkörpert


- Clemens Brentanos Italienischen Märchen (1805-1811) modernes Element = Erzählweise werden von den Grimm Brüdern als "Kindermärchen“ bezeichnet - im Gegensatz dazu Ludwig Tieck (1811/12) Die Elfen modernes Element = Thematik Gegensatz von Erwachsener „vernünftiger“ Welt und kindlichem Wunderglauben

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