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Die Erweiterung der EU

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European law

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Fachhochschule Burgenland Eisenstadt - FH

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Der Euro als Währung  in der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU): Im Juni 1988 bestätigte der Europäische Rat das Ziel der stufenweisen Verwirklichung der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU). Es gab drei Einführungssstu­fe­n: 1) Die erste Stufe der WWU begann am 1. Juli 1990 mit der Aufhebung aller Beschränkungen des freien Kapitalverkehrs zwischen den Mitgliedstaaten­.   2) Die zweite Stufe der WWU war die Errichtung des EWI und der EZB. Am 1. Jänner 1994 wurde das Europäische Währungsinstitu­t (EWI) gegründet und war die Vorgängerinstit­ut­ion der späteren Europäischen Zentralbank (EZB) mit der Gründung am 1. Juni 1998. 3) Die dritte Stufe der WWU begann am 31. Dezember 1998. Hier wurden die Wechselkursezwi­sch­en dem Euro und den einzelnen Währungen den ersten 11 Mitgliedstaaten unwiderruflich festgelegt. Am 1. Januar 1999 wurde der Euro gesetzliches Buchgeld. 13,7603 Schilling wurden zu einem Euro! Griechenland folgte am 1.1.2001, später folgten dann noch Slowenien, Zypern, Malta, die Slowakai und als letztes Estland als 17. Mitgliedstaat. Von den 27 Mitgliedstaaten verwenden heute 17 Länder inklusive den drei Zwergstaaten Monaco, San Marino und der Vatikan, den Euro als Währung. Mit der Einführung des Euros am 1.1.2002 kamen auch di..
Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildun­g Lehramt Grundschule Schriftliche Planung zum 5. Unterrichtsbesu­ch im Fach Deutsch Name: Schule: Klasse: / SuS-Anzahl: Fach: Deutsch, 5. Unterrichtsbesu­ch Ausbildungslehr­eri­n: Ausbildungsbeau­ftr­agte: Kernseminarleit­eri­n: Fachleiterin: Datum/Uhrzeit:/ Tel.-Nr. der Schule: Thema der Unterrichtsreih­e: Handlungs – und produktionsorie­nti­erte Auseinandersetz­ung mit dem Kinderbuch „Hexe Lakritze“ von Eveline Hasler im Rahmen eines Leseprojektes Thema der Unterrichtsstun­de: Kreatives Schreiben einer Fortsetzungsges­chi­chte zu einem Erlebnis der Hexe Lakritze, zur Erweiterung der individuellen Schreibfertigke­ite­n der Schülerinnen und Schüler Unterrichtsreih­e Thema der Unterrichtsreih­e Handlungs – und produktionsorie­nti­erte Auseinandersetz­ung mit dem Kinderbuch „Hexe Lakritze“ von Eveline Hasler im Rahmen eines Leseprojektes. Aufbau der Unterrichtsreih­e 1. Einstimmung auf das Thema Hexen. Die Kinder beschreiben, wie sie sich eine Hexe vorstellen und illustrieren ihre Gedanken anschließend. 2. Kennenlernen der Hexe Lakritze. Die Schülerinnen und Schüler1 hören die ersten beiden Kapitel des Buches und verfassen einen Steckbrief zur Hexe Lakritze. 3. Lesen der Lektüre. Die Kinder lesen im individuellen Tempo weiter in der Lektüre und bearbeiten anschließend

Die Erweiterung der EU

Inhalt

1 EINLEITUNG 4

2 VORSTELLUNG DER BEITRITTSKANDIDATEN MIT LAUFENDEN VERHANDLUNGEN 6

2.1 Kroatien. 6

2.1.1 LÄNDERPROFIL KROATIEN 6

2.1.2 WIRTSCHAFTSPROFIL KROATIEN 7

2.1.3 KROATIENS BEITRITT ZUR EU 8

2.1.4 CHANCEN UND RISIKEN 9

2.2 TÜRKEI 10

2.2.1 LÄNDERPROFIL TÜRKEI 10

2.2.2 WIRTSCHAFTSPROFIL TÜRKEI 11

2.2.3 BEITRITT DER TÜRKEI ZUR EU 12

2.2.4 CHANCEN UND RISIKEN 14

2.3 MAZEDONIEN 16

2.3.1 LÄNDERPROFIL UND WIRTSCHAFTSPROFIL MAZEDONIEN 16

2.3.2 MAZEDONIEN’S BEITRITT ZUR EU 17

3 POTENZIELLE EU BEITRITTSKANDIDATEN 18

3.1 Letzter Stand der EU-Diskussionen per Land (Stand Oktober 2009). 19

3.1.1 Albanien. 19

3.1.2 Bosnien und Herzegowina (BiH). 19

3.1.3 Serbien. 20

3.1.4 Montenegro. 20

3.1.5 Kosovo. 20

4 Anhang. 21

4.1 Die 27 Mitgliedsstaaten der EU 21

4.2 Die zehn größten Wirtschaftsmächte und die EU (2008). 21

4.3 Kroatiens jährliches BIP und BIP Wachstum im Vergleich zur EU 22

4.4 Länderüberblick der potenziellen EU Beitrittskandidaten. 23

5 LITERATURVERZEICHNIS. 27

1          EINLEITUNG

Die Europäische Union (EU) ist ein Staatenverbund mit derzeit 27 Mitgliedsstaaten (siehe Anhang 1) und einer Einwohnerzahl von 500 Millionen. Die EU-Mitgliedsstaaten bilden den Europäischen Binnenmarkt, der gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) den größten gemeinsamen Markt global repräsentiert (siehe Anhang 2).

Die Geschichte der EU beginnt mit der Gründung der Europäischen Gemeinschaften in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Die sechs Gründungsstaaten schlossen sich zusammen, um nach dem 2. Weltkrieg weitere militärische Konflikte zu vermeiden und durch einen größeren Markt ein schnelleres Wirtschaftswachstum voranzutreiben.

Über die Jahre hinweg schlossen sich weitere Staaten dieser Gemeinschaft an und im Jahr 1992 wurde mit dem Vertrag von Maastricht die EU gegründet.

Die Euro-Zone umfasst 16 Mitgliedsstaaten der EU, die eine gemeinsame Währung – den Euro – eingeführt haben. Politisch basiert die EU auf zwei Grundverträgen. Der EU-Vertrag (Vertrag über die Europäische Union) und der ÄU-Vertrag (Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union) regeln sowohl überstaatliche als auch zwischenstaatliche Bedingungen und versuchen eine Ausgewogenheit zwischen den nationalen Souveränitätsansprüchen und einer europäischen Integration zu finden.

Organe in der EU:

Ø      Das Europäisches Parlament und der Ministerrat sind die Legislative. Beide Organe sind zusammen als Gesetzgeber tätig und üben und kontrollieren die Haushaltsbefugnisse. Der Ministerrat schließt außerdem international Verträge ab.

Ø      Der Europäische Rat wirkt nicht gesetzgebend sondern legt allgemeine Ziele und Prioritäten fest und sorgt für den Stimulus zur weiteren Entwicklung der EU.

Ø      Die Exekutive ist die Europäische Kommission. Sie führt den Haushaltsplan aus, verhandelt und verwaltet Verträge und besitzt das .....[read full text]

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Im Jänner 2008 erhielt Kroatien einen nicht permanenten Sitz im UN-Sicherheitsrat für die Periode 2008 – 2009 und im April 2009 wurde Kroatien ein NATO-Mitglied.

Kroatien umfasst ein Gebiet von 56,594 km2, wovon 620 km2 auf Wasser entfallen und hat einen 5,835 km langen Küstenstrich. Landmäßig grenzt Kroatien an Bosnien und Herzegowina, Ungarn, Serbien, Montenegro und Slowenien.

Kroatien hat ein mediterranes, kontinentales Klima mit überwiegend heißen Sommern und kalten Wintern bzw. milden Wintern und trockenen Sommern entlang der Küstenlinie. Das Gebiet ist geographisch vielfältig mit flacher Steppe entlang der ungarischen Grenze, niedrigen Bergen und Hochländern nahe der Adriaküste und Inseln.

An Bodenschätzen bietet Kroatien Öl, etwas Kohle, minderwertiges Eisenerz, Kalzium, Kalziumsulfat, Quarz, Glimmererde, Salz und Wasserkraft.

Die Bevölkerung zählt fast 4.5 Millionen Einwohner. 2009 war das geschätzte Durchschnittsalter 41 Jahre, für Männer 39.1 Jahre und für Frauen 42.8 Jahre und die mittlere Lebenserwartung ist 75.35 Jahre. In 2008 lebten 57% der Gesamtbevölkerung im städtischen Bereich und der erwartete Grad der Verstädterung von 2005 – 2010 beträgt 0.4% jährlich.[3]


2.1.2          WIRTSCHAFTSPROFIL KROATIEN

Kroatien war eine der wohlhabendsten der sechs ehemaligen Teilrepubliken der Volksrepublik Jugoslawien und hat Ende der achtziger Jahre ungefähr ein Viertel des Bruttoinlandsprodukts des gesamten Landes beigetragen. Vor Beginn der Kriegshandlungen in 1991 wurden jedoch schon Produktionseinbrüche verzeichnet und heute befindet sich die kroatische Wirtschaft in einem schwierigen Umwandlungsprozess von einer ehemaligen sozialistischen Arbeiterselbstverwaltung in die Marktwirtschaft

Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind die Dienstleistungsbereiche, die ca. 59% der gesamten Wirtschaftsleistung ausmachen, das verarbeitende Gewerbe (ca. 32%), der Schiffbau und der Tourismus. Die Landwirtschaft steckt aufgrund der zollfreien Importe hochsubventionierter Billigeinfuhren aus der EU in der Krise und trägt nur 9% zum BIP bei.

Obwohl Exporte in 2005 um rund 10% gesteigert werden konnten, ist die Außenhandelsbilanz unausgeglichen. Importe steigen weiterhin stärker (ca. 13 %) und lassen somit das Handelsdefizit anwachsen. Der Großteil der Importe sind Konsumgüter, die in Kroatien .....

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2.1.4          CHANCEN UND RISIKEN


Was die wirtschaftlichen Fragen angeht, so wird Kroatien bereits als funktionierende Marktwirtschaft betrachtet, die mindestens so fortgeschritten und stabil wie einige der existierenden EU-Mitgliedstaaten ist.

Im Bericht des Weltwirtschaftsforums 2006 belegt Kroatien als EU-Kandidatenland hinsichtlich der Konkurrenzfähigkeit der Wirtschaft und in anderen Bereichen bereits bessere Ergebnisse als Bulgarien und Rumänien, zwei Staaten, die im Januar 2007 der EU beigetreten sind.

Kroatien profitiert von finanzieller Unterstützung und im Jahr 2009 beliefen sich die IPA-Programme auf 151 Millionen Euro. Kroatien wird auch durch das Krisenpaket für die Region des westlichen Balkans in Höhe von 200 Millionen Euro unterstützt.[7]

Die makroökonomische Stabilität Kroatiens birgt nach wie vor Risiken, die in dem weiter wachsenden Handelsbilanz- und Leistungsbilanzdefizit liegen. Spezielle Aufmerksamkeit vor dem aktuellen Hintergrund der Griechenland-Situation erhält vor allem die extreme Auslandsverschuldung des Landes. Daher müssen weitere Strukturreformen rigoros umgesetzt werden, um einen größeren Grad an Stabilität zu erhalten.

Ein EU-Beitritt Kroatiens bedeutet auch größere Sicherheit für ausländische Investoren, was besonders für Österreich als das führende Hauptinvestorland mit einem FDI-Anteil von 25,6% (Stand 2005), von Bedeutung ist.[8]


2.2        TÜRKEI

2.2.1          LÄNDERPROFIL TÜRKEI

Die Türkei ist eine demokratische Republik und erstreckt sich geografisch über zwei Kontinente, nämlich Asien und Europa.

Der asiatische Teil, Anatolien, nimmt ca. 97% der Fläche ein. Nach dem Untergang des Osmanischen Reiches nach dem Ersten Weltkrieg gründete Mustafa Kemal Atatürk den Einheitsstaat und seither versucht sich die Türkei durch zahlreiche gesellschaftliche Reformen zu modernisieren. Als Vorbild dienen dazu europäische Staaten und seit Oktober 2005 steht die Türkei in Beitritts.....

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Viele internationale Investoren haben den Schritt in den türkischen Markt gewagt und darunter sind auch – unter anderen - österreichische Unternehmen wie OMV, Mayr-Melnhof, und Austria Tabak/Gallaher.

Deutschland ist mit über 13% (11,9 Mrd $) der Importe und ca. 17% (9,4 Mrd. $) der Exporte der größte Handelspartner der Türkei. Österreichische Anbieter im Bereich der Wasserwirtschaft/Energieprojekte sind mit einer Beteiligung von rund einem Drittel aller Projekte in diesem Segment in der Türkei führend.


Zu den interessantesten Segmenten in der Türkei zählen qualitative Baumaterialien, Umweltwirtschaft und Kfz-Zuliefer-Industrie – drei Bereiche, die in den letzten Jahren eine sehr dynamische Entwicklung aufwiesen und für die Zukunft weiterhin ein großes Wachstumspotential in sich bergen.[10]


Etwa 33% der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt. Es wird geschätzt, dass die türkische Landwirtschaft 270 Mio. Menschen ernähren kann. Angebaut werden in der Türkei Getreide, diverse Obst- und Gemüsesorten, daneben ist die Türkei Weltmarktführer bei Haselnüssen. Wichtig sind zudem Baumwolle, Tabak und Oliven.

Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftssektor der Türkei und einer der wichtigsten Devisenquellen des Landes. 2008 erreichte die Zahl der ausländischen Touristen mit 26,3 Mio. Urlaubern einen neuen Rekordstand und erzielte Einnahmen von ca. 21 Mrd. $ (2007 - 18,5 Mrd $).

Die Textilindustrie ist ein wichtiger Industriesektor der Türkei, der ca. 4 Millionen Menschen beschäftigt, und den größten Anteil bei den Ausfuhren darstellt. In 2004 exportierte die türkische Textilindustrie Waren im Wert von ca. 20 Mrd. $ (2003 - 15 Mrd. $). Die Stellung der türkischen Textilindustrie basiert auf dem Status der Türkei als sechstgrößte Baumwollhersteller der Welt.

Die chronische Inflation, die teilweise dreistellige Werte erreichte, scheint überwunden zu sein; 2005 lag sie bei 7,7 % und erreichte damit den niedrigsten Wert seit 37 Jahren. Das Haushaltsdefizit reduziert sich ebenfalls stetig und fiel von 21 % auf 7 % in 2004. Risiken für ein anhaltendes Wachstum liegen in der hohen Verschuldung (78 % am BSP), dem immer noch zu hohen Staatsdefizit und dem hohen Handelsdefizit.[11]

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Die Bevölkerung der Türkei beläuft sich derzeit auf 73 Millionen Menschen und Demographen sehen einen Anstieg auf 80-85 Millionen Menschen in den nächsten 20 Jahren voraus. In Deutschland hingegen, dem größten derzeitigen Mitgliedsland, leben 83 Millionen Menschen. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass seine Bevölkerung bis 2020 auf 80 Millionen schrumpft.

Ein Argument betrifft die geographischen Grenzen Europas und die Frage, ob die Türkei zu Europa gehört. Ein heikles Thema sind auch die kulturellen und religiösen Unterschiede. Die EU betrachtet sich als ein kulturelles und religiöses Mosaik, das Vielfalt respektiert und wertschätzt.

Aus diesem Grund sind Befürworter einer EU-Mitgliedschaft der Türkei der Ansicht, dass kulturelle und religiöse Unterschiede irrelevant seien, solange die Türkei und die EU-Mitgliedstaaten an dieser gemeinsamen Vision festhalten. Zusätzlich sorgen sich EU-Mitgliedstaaten um die Menschenrechtssituation  in der Türkei und den Einfluss von Militär.[13]

Dazu hat jetzt am 7. Mai das türkische Parlament einen Gesetzesantrag der amtierenden AK-Partei zur Verfassungsreform bewilligt und den Weg frei für einen Volksentscheid, den militante Säkularsten blockieren zu wollen, eingeräumt.

Der Entwurf, der die Justiz und die Rolle des Militärs überholen soll, wird nun an Präsident Abdullah Gül zur Unterzeichnung weiter gegeben. Ein Referendum kann anschließend innerhalb von 60 Tagen stattfinden.

Der Entwurf erwirkte nicht die benötigte Mehrheit (2/3), um umgehend zu einem Gesetz zu werden. Aber mit 336 Stimmen in dem Parlament mit 550 Sitzen war es genug um die Vorschläge als Referendum zur Wahl zu stellen.[14]


2.2.4          CHANCEN UND RISIKEN

In einem Interview mit der österreichischen Tageszeitung der “Presse” im August 2009 hat der finnische Nobelpreisträger Martti Ahtisaari bemerkt, dass der Türkei-Beitritt zur EU kaum Risiken birgt.

Ahtisaari spricht sich für einen Beitritt aus, um den internationalen Wettbewerb um Zuwanderer zu realisieren und sieht auch den Vorteil, dass die Türkei bei den Versuchen zur Lösung des Nahostkonfliktes eine wichtige Rolle spielen kann. Er bemerkte, dass sich die türkische Gesellschaft positive verändert hat und die Wirtschaft gewachsen ist und ein Faktor zur Erhaltung des hohen Lebensstandards der derzeitigen EU-Mitglieder ist.[15]

Befürworter sehen den Beitritt der Türkei in die EU generell als Chance für ein Modell der Vereinbarkeit von Demokratie und Menschenrechten mit einer mehrheitlich islamischen Gesellschaft. Die strategische außen- und friedenspolitische Chance für die Union im Rahmen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik .....

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Laute einer kürzlich veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage halten nur 44% der Türken die EU-Mitgliedschaft für eine gute Sache, im Vergleich zu 66% im Frühjahr 2005. Eine im Juni veröffentlichte Umfrage des German Marshall Fund of the US bestätigte diesen Trend.[17]


2.3        MAZEDONIEN


2.3.1          LÄNDERPROFIL UND WIRTSCHAFTSPROFIL MAZEDONIEN

Mazedonien ist ein Binnenstaat., liegt in der Mitte der Balkanhalbinsel und hat eine Einwohnerzahl von 2 Millionen. 1993 wurde der Staat in die Vereinten Nationen aufgenommen. 1999 nahm das Land tausende albanische Flüchtlinge aus dem Kosovo auf und versorgte sie. Im Dezember 2005 wurde Mazedonien der EU-Kandidatenstatus verliehen.

Als Teil von Jugoslawien war Mazedonien eines der wirtschaftlich rückständigsten Gebiete mit einer nur gering entwickelten Industrie und nur geringen Rohstoffvorkommen. Im Jahr 2000 wurden immer noch 9,7 % des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in der Landwirtschaft erwirtschaftet und 31,6 % in der Industrie.

Die Arbeitslosenrate mit bis zu 32,3 % ist alarmierend hoch und mit einem Pro-Kopf-BIP von 3.659 USD ist Mazedonien einer der ärmeren Staaten Europas. Außerdem ist das Handelsbilanzdefizit hoch und die Einfuhren übertreffen die Ausfuhren um über 70 %. Wichtige Exportprodukte sind Nahrungsmittel, Getränke (v. a. Wein) und Tabak sowie Eisen und Stahl.

Die bedeutendsten Zielländer sind Serbien (31,4 %), Deutschland (19,9 %), Griechenland (8,9 %) und Kroatien (6,9&n.....

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