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Interpretation
German studies

University, School

Gymnasium Engen

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Karl-Franzens Universität Graz Institut für Germanistik Literaturwissen­sch­aftliche­s Interpretieren (Sommersemester 2016) Gedichtinterpre­tat­ion Die Beiden  von Hugo von Hofmannsthal Inhaltsverzeich­nis 1. Einleitung. 3 2.      Kurze Biographie des Dichters Hugo von Hofmannsthal 4 3.      Inhalt des Gedichts Die Beiden von Hugo von Hofmannstahl 5 4. Analyse von Die Beiden von Hugo von Hofmannstahl 6 4.1.      Aufbau des Gedichts Die Beiden. 6 4.2.      Sprache des Gedichts Die Beiden. 8 4.3.      Die Beiden als symbolisches Gedicht 10 4.4.      Interpretation. 13 6.      Literaturverzei­chn­is. 15 1. Einleitung Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem vermutlich im Sommer 1895 und somit zur Zeit des Impressionismus und Symbolismus entstandenen Gedicht Die Beiden von Hugo von Hofmannsthal, das von einer Begegnung eines Mannes mit einer Frau handelt. Das Gedicht ist durch den Symbolismus geprägt, welcher sich durch die Thematisierung von Emotionen und die Verwendung von Symbolen auszeichnet. Hofmannsthal schrieb in seinem Brief an den Vater vom 29. September 1904, dass das Gedicht aus dem Jahr 1896 sei, wobei er sich wahrscheinlich am Erstdruck orientierte. Veröffentlicht wurde das Gedicht am 25. Dezember 1896 zum ersten Mal in der Wiener Allgemeinen Zeitung[1]. In der Analyse des Gedichtes soll zunächst der Aufbau beschrieben

Die Beiden- Hugo von Hofmannsthal

Gedichtinterpretation


In dem Gedicht „Die Beiden“ aus dem Jahre 1896 von Hugo von Hofmannsthal geht es um zwei Personen, eine Frau und einen Mann, die durch die Anwesenheit bzw. Gegenwart des anderen nervös gemacht werden. Die erste Strophe beschreibt, wie eine Frau leicht und sicher einen Becher auf gleicher Höhe mit ihrem Mund und ihrem Kinn trägt, ohne dabei etwas aus diesem Becher zu verschütten.

In der zweiten Strophe wird geschildert, wie ein Mann, der eine leichte und feste Hand besitzt, auf einem jungen Pferd reitet und dieses mit nachlässiger Geste zum Stehen bringt.

Die dritte und letzte Strophe zeigt, dass es dem Mann nicht gelingt der Frau den Becher abzunehmen bzw. dass es ihr nicht gelingt ihm den Becher zu überreichen, weil beide zittern, sodass der Inhalt des Bechers, Wein, verschüttet wird. Nach meinem ersten Textverständnis soll dieses Gedicht aussagen, dass Sachen und Dinge, die einem normalerweise leicht fallen, in Gegenwart eines Menschen, für den man viel empfindet oder den man liebt, zu einer der schwersten Sachen werden können.

Betrachtet man die äußere Form des Gedichts, so kann man sagen, es sich bei der Gdichtart um ein Sonett handelt. Es besteht aus zwei Quartetten und zwei Terzetten, zwei aus  drei Versen bestehenden Strophen, die jedoch zu einer Strophe, die aus sechs Versen besteht, zusammengefasst sind. Bis auf den dritten Vers in der zweiten Strophe handelt es s.....[read full text]

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