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Reflection
Educational Science / Pedagogy

University, School

Freie Universität Bozen

Grade, Teacher, Year

30, Hapkemeyer , 2017/18

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Text by Tara T. ©
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Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz Kinder- und Jugendliteratur Christine Nöstlinger Inhaltsverzeich­nis 1. Definition 1.1. Literatur 1.2. Kinder- und Jugendliteratur 2. Person – Christine Nöstlinger 2.1. Didaktische Ansätze – Vorstellen eines Autors / einer Autorin 2.1.1. Interview 3. Literatur von Christine Nöstlinger 3.1. Die feuerrote Friederike 3.1.1. Inhalt 3.1.2. Hintergrund 3.1.3. Eigene Meinung 3.2. Didaktische Ansätze 3.2.1. Lesedidaktik 3.2.2. Sprechen 3.2.3. Verfassen von Texten 4. Interview…
Kurzkommentar zum „Struwwelpeter“ und zu „Max und Moritz“ „Der Struwwelpeter“ von Heinrich Hoffmann, einem Frankfurter Arzt, wurde im Jahr 1845 erstmals veröffentlicht. Der Gedanke ein solches Buch zu verfassen kam ihm, als er kein geeignetes Bilderbuch für seinen dreijährigen Sohn als Weihnachtsgesch­enk fand. Hoffmans Buch zählt bis heute zu den erfolgreichsten Kinderbüchern in der ganzen Welt. Etwas später im Jahr 1865 erschien schließlich „Max und Moritz“ von Wilhelm Busch. Es handelt von sieben zum Teil recht boshaften…

Didaktische Reflexion:

W. Busch, Max und Moritz


Modul: Kinder und Jugendliteratur und didaktische Aspekte

Vorlesung: Kinder und Jugendliteratur

Dozent: Dr. habil. Hapkemeyer Andreas


Akademisches Jahr: 2017/18

Wintersemester: 2017


Einführung:

Wer kennt ihn nicht, den weltberühmten deutschen Autor, Maler, Zeichner und Dichter – Heinrich Christian Wilhelm Busch? Zahlreiche Gedenkstätten – wie z.B. das Wilhelm-Busch-Museum in Hannover, sein Geburtshaus in Wiedensahl, sowie die Prägung einer 10 Euro Silbermünze sind Beweise für seine Bedeutsamkeit.
In dieser folgenden Reflexion werden wir uns mit seinem Werk „Max und Moritz“ beschäftigen.

Zu Beginn beschreiben wir den Autor Wilhelm Busch und ordnen das Werk zeitlich ein. Im Hauptteil erörtern wir das Buch und dessen Inhalt unter verschiedenen Gesichtspunkten wie: Text, Bild und Epoche, sprachliche Stilmittel usw Den Schwerpunkt legen wir dabei auf die Sprache. Im letzten Teil schildern wir kurz die gewonnenen Erkenntnisse und erläutern, ob und wie wir dieses Buch, in unseren späteren Beruf als Pädagoginnen, einsetzen würden.

Dazu werden wir auch versuchen den Bezug zu den Südtiroler Rahmenrichtlinien für die Grundschule herzustellen.

Wilhelm Busch wurde am 15. April 1832 in Wiedesahl bei Hannover geboren, studierte Malerei und veröffentlichte seine ersten Zeichnungen und Gedichte 1859 in den Zeitschriften „Fliegende Blätter“ und „Münchner Bilderbogen“. Erst im Jahre 1865 begann sein unerwarteter Welterfolg durch die Publikation seiner Geschichte „Max und Moritz – eine Bubengeschichte in sieben Streichen“ durch den Verleger Kaspar Braun (vgl. Scheidweiler, M., 2009: S.26).
Die Geschichte der beiden Buben Max und Moritz wurde in Reim-Form verfasst und erzählt in Versen über ihre sieben bösartigen Streiche gegenüber angesehen Mitgliedern der Gesellschaft.

Die Buben stellen sich gegen jegliche Autorität und treten den Erwachsenen mit Ungehorsam und Respektlosigkeit entgegen. Die erste Geschichte des Buches, und damit auch der erste Streich, handelt von der Witwe Bolte und ihren Hühnern. Die Hühner überleben den Streich nicht und werden schließlich im zweiten Streich von Frau Bolte in der Pfanne gebraten. Es dauerte jedoch nicht lange, bis Max und Moritz die Hühner mit der Angelschnur durch den Kamin aus der Küche holten und sie schließlich selbst verzehren.

Diesem Streich folgen vier weitere Streiche, die die beiden Lausbuben dem Schneider, dem Lehrer, Onkel Fritz und dem Bäcker spielten. Der siebte und letzte Streich bedeutet das Ende der Geschichte, der Streiche und der Buben. Als diese die Säcke von Bauern Mecke aufschneiden, werden sie bemerkt und dem Müller übergeben, der sie schlussendlich zu Schrot verarbeitet (vgl. Hoffmann, H.; Lütje, J.; B.....[read full text]

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Eine Übertreibung der Betonung verstärkt dabei die Komik der Verse. Kennzeichnend für sein Werk sind zahlreiche Lautmalereien wie z.B. „Schupdiwup“, „meck, meck, meck“ oder „Rickeracke!, Rickeracke! Geht die Mühle mit Geknacke.“ Busch verwendet auch Wortgebilde mit Ablautpaaren wie „Ritzeratze!“, „kritze, kratze“ und „knusper, knasper“, wodurch eine besondere Melodie entsteht und seine Verssprache leichter erfassbar wird.

Seine Geschichte beinhalten zudem einige Wortneuschöpfungen wie beispielsweise „Käferkrabbelei“ oder „Flintenpulverflasche“ (vgl. Spinner, K., 1995: S. 196-173).

Bereits im ersten Streich in der Zeile „Die Hühner waren drei“ verwendet Busch ein Partizip und gibt dadurch seiner Geschichte einen dichterischen Charakter. Die Zeile „Kikeriki! Kikikerikih!! Tak, tak, tak! – Da kommen sie“ macht den Leser durch Rufzeichen und Silbenverdoppelungen darauf aufmerksam, dass das zweite Krähen des Hahnes deutlich lauter war.

Der dramatische Höhepunkt des ersten Streiches zeigt sich durch die Interjektion „Ach herrje! Herrjeminie!“ und wird durch die kurz darauf folgende Anapher „Ach!“ noch mal gesteigert. (vgl. Garbe, B., 1982: S. 6-13)

  1. Handlung: realistisch – phantastisch

Die Protagonisten der Geschichte sind realistische Mitglieder der Gesellschaft wie z.B. der Bäcker, der Lehrer oder der Schneider. Die Handlung der Geschichte ist größtenteils wirklichkeitsgetreu. So wäre es durchaus möglich eine Brücke zu entzweien oder Käfer im Wohnraum zu deponieren. Allerdings wurde die zeitliche Abfolge der Streiche in der Geschichte nur angedeutet und sie ist zum Teil widersprüchlich.

Beispielsweise schwirren in Wilhelm Buschs Bildergeschichte Maikäfer statt im Mai und Juni vor der Osterzeit herum und sie sind in den Illustrationen übertrieben groß dargestellt. Zudem ist es realitätsfremd zu behaupten, dass zwei Gänse einen ausgewachsenen Mann tragen können. Ebenfalls die Strafen welche die beiden Buben erwarten sind überspitz dargestellt und unrealistisch (vgl. Feldmann, D.; Jakubo.....

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Seine Bilder sind sehr einprägsam.

Die zahlreichen Bilder der Geschichte sind sehr lebhaft und mit wenigen Details versehen, sodass die Handlung der Geschichte auch ohne Text erahnt werden kann. Die vielen Bilder der Geschichte von Max und Moritz wurden von Wilhelm Busch selbst illustriert. Seine Zeichnungen sind wirklichkeitsgetreu und sprechen mit klarer Aussage die Phantasie des Lesers an. Jeder wichtige Schritt der Geschichte wurde als Zeichnung festgehalten und das Werk steht im Kontrast zwischen komischen Bildern und ernsthaften Zeilen (vgl. Feldmann, D.; Jakubowski, K., 2005: S. 15-19).

  1. Realistische oder idealisierende Sichtweise auf Menschen: Werden auch Konflikte/Probleme thematisiert?

Der Erzähler entrüstet sich mit lakonischen, ruppigen Knittelversen und pointierten Zeichnungen über die Lumpen Max und Moritz, doch seine geheime Verachtung gilt den dörflichen Spießern wie der Witwe Bolte, dem Schneider oder dem Lehrer, deren Lebenszweck auf die Hühnerhaltung, Nadel und Faden oder ein Pfeifchen Tabak beschränkt ist. Es ist eine mitleidlose Welt, in der die Kinder auf sich allein gestellt sind.

Die Bösartigkeit von Max und Moritz ist Ausdruck für ihre Ohnmacht und Hilflosigkeit. In Buschs satirischem Sittenbild überdeckt vordergründig die Komik die pessimistische Weltansicht des Autors. Die Menschheit ist hart, böse und unversöhnlich - so lautet die Botschaft des Autors (vgl. Gawantka, N.; Klaußner, 2006: S. 4-5).

  1. Gibt es Identifikati.....

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Gleichzeitig bietet der Text die Möglichkeit Aspekte sozialen Verhaltens zu thematisieren (vgl. Scheidweiler, M., 2009: S.89).

  1. An wen richtet sich das Buch?

Das Buch „Max und Moritz – Eine Bubengeschichte in sieben Streichen“ richtet sich überwiegend an Kinder im Alter zwischen 8 und 10 Jahren. Im Kindergartenalter würden wir die Geschichte nicht thematisieren, da wir sie für Kinder in diesem Alter noch nicht angemessen empfinden, da auch die Strafe der Buben der Tod ist. Zudem könnten sich einige Begrifflichkeiten und Ausdrücke als schwierig erweisen und zu Verständnisproblemen führen (vgl. Gawantka, N.; Klaußner, 2006: S. 4-5).

Resümee

Wir glauben, wenn die lustigen Geschichten Wilhelm Buschs immer noch zu den meist gelesenen Kindertexten zählen, dann sollten auch wir uns als zukünftige Pädagoginnen damit auseinandersetzen und uns Gedanken darüber machen, wie man diese Geschichten Kindern am besten vermitteln kann. Zudem finden wir die Geschichten insofern interessant, da sie Bild und Text passend kombinieren, in Reimen verfasst wurden und eine Reise in die Vergangenheit zulassen.

Außerdem steht das Werk in enger Verbindung mit den Südtiroler Rahmenrichtlinien für die Grundschule. Dort steht: „Wie im Sprachenkonzept definiert ist Sprache ein vielschichtiges Gebilde Werkzeug und kulturelle Leistung zugleich“ (Südtiroler RRL, 2007). Im Buch Max und Moritz spielt die verwendete Sprache eine bedeutende Rolle. Es bietet sich an, mit Kindern über verschiedene Wortneuschöpfungen, Lautmalereien und Sprachveränderungen im Laufe der Zeit zu sprechen.

Ebenfalls ist in den Rahmenrichtlinien festgehalten: Schüler und Schülerinnen erweitern durch die Lektüre den eigenen Erfahrungshorizont (Vgl. Südtiroler RRL, 2007) und nicht nur das, sie lernen dadurch auch verschiedene literarische Gattungen zu unterscheiden. Dabei ist eine Auseinandersetzung mit diesem Klassiker sicher hilfreich. Bei Nacherzählungen wird zusätzlich das Einhalten von zeitlichen und inhaltliche.....

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  • Feldmann, D.; Jakubowski, K.: Text und Bild bei Wilhelm Busch und Robert Gernhardt. Zwei große „Zeichner -Dichter“ im Vergleich. Essen: Redaktion Linse 2005

  • Gawantka, N.; Klaußner, J.: Materialien zur Leseförderung. Autor/Inhalt/Unterricht. Augsburg: Leseforum Bayern 2006



    Eidesstattliche Erklärung:

    Wir, Anna Verdorfer und erklären hiermit an Eides statt im Sinne des Artikels 47 des D.P.R. Nr. 445/2000, dass wir die vorliegende Arbeit selbständig angefertigt haben. Die aus fremden Quellen direkt oder indirekt übernommenen Gedanken und Formulierungen sind als solche kenntlich gemacht. Uns ist bewusst, dass ein Verstoß rechtliche Konsequenzen nach sich zieht.

    Datum: 22.11.2017 Unterschrift:

    .....


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