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German studies

University, School

Mallinckrodt Gymnasium Dortmund

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Abiturvorbereit­ung Deutsch 6 Rahmenthemen: Literatur und Sprache um 1800 Drama und Kommunikation Literatur und Sprache um 1900 – neue Ausdrucksformen der Epik Vielfalt lyrischen Sprechens Literatur und Sprache von 1945 bis zur Gegenwart Reflexion über Sprache und Sprachgebrauch Rahmenthema 1: Literatur und Sprache um 1800 Aufklärung: (1720-1800) - Ideal des mündigen Menschen, Ende der Bevormundung durch Staat und Kirche - Vernunft, Toleranz und Humanität (Schlüsselbegri­ffe­) - Ausgangslage: Zweifel, Experimente…
literarische Epochen Die (griech.+röm.) Antike (8. Jh. v. Chr. – 3. Jh. v. Chr.) - Vertreter: Epik: Homer: „Illias“, „Odysee“ ­ Dramatik: Sophokles: „ Antigone“, „Ödipus“ ­ Lyrik:­ Alkmann: Chorlieder - Themen: Nymphen, Götter, Helden, Mythen à Hauptbezug auf die höheren Stände - sehr literarische Phase das antike Theater - große Bedeutung - polit., relig., kultur. Zentrum (später: weltliches Theater) - im Theater: Volksversammlun­gen­ jeder Bürger nahm teil - Aufbau: kein Vorhang ­ unter freiem Himmel ­…

Offene Form – nichtaristotelisches Drama (Woyzeck)

- Dichter des Sturm und Drangs haben sich bewusst gegen aristotelisches Drama hinweggesetzt

- Vorbild: offene Dramen von William Shakespeare

- In der Klassik: Dietrich Grabbels (1801 – 1836) und Georg Büchner (1813 – 1837)

- Handlung ist nicht linear, aus mehreren Handlungssträngen oder Einzelsegmenten

- Das bürgerliche Trauerspiel

eingeführt von Gotthold Ephraim Lessing in der Aufklärung

statt in Versen in Prosaform

nur noch niedriger Adel und das Bürgertum

 andere Themen und Konflikte: Familie, private Beziehungen, Moral und Anstand, Gesellschaftskritik, Willkür des Adels, Reflexionsanregungen

- das epische Theater

eingeführt von Berthold Brecht (1898 – 1956)

Will Distanz aufbauen und zur kritischen Reflexion des Zuschauers anregend

Verfremdungseffekte, damit der Zuschauer sich nicht mit den Personen identifiziert

* Improvisieren, Lieder und Songs, direkte Ansprachen des Publikums, Bühnenkargheit

- Handlung (Das Ganze in Ausschnitten)

 sprunghafte Handlung ohne Aufbauplan, einzelne Episoden, keine Exposition sondern Geschehen im Sinne eines analytischen Dramas (Konfliktvoraussetzungen sind von Anfang an gegeben, werden aufgedeckt), Neben- oder Parallelhandlungen, Zeitsprünge und Ortswechsel, Schluss häufig offen

.....[read full text]

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* nicht objektiv!

Figurenkonstellation: Interaktionen, Gegenspieler, Kontrastfiguren

Dramenanalyse (offenes oder geschlossenes Drama?)

1. Einleitungssatz

- Autor, Titel, Textsorte / Genre, Erscheinungsdatum, Erstveröffentlichung

- (Biografie und Werk des Autors, Adressat)

- geschlossenes oder offenes Drama?

2. Einbettung in den Kontext (kurz davor, momentan, kurz danach)

3. Inhaltsangabe (Eigenständigkeit, Distanz, Sachlichkeit, Kürze)

4. Struktur

- Sinnabschnitte, klar strukturiert mit Themenbenennung

Szene, Akt, Prolog, Epilog, Zwischenspiel

- Argumentationsweise

- Spannungsaufbau und –Erzeugung (geschlossenes Drama mit 3 / 5 Akten?)

5. Sprache (Stil, Rhetorische Mittel)

6. Inhalt dabei

- Zeit: Ordnung und Dauer der Ereignisse: zeitraffend (erzählte Zeit länger als Erzählzeit) / zeitdehnend (erzählte Zeit kürzer als Erzählzeit) / zeitdeckend (decken sich), Zeitsprung (Rückblende, Vorausschauung), zeitunabhängig

- Raum

- Erzählform:

 Er- / Sie-Form:

* Erzähler unsichtbar;

* Erzählerstandort: räumlich-zeitliches Verhältnis (Nähe bis Distanz)

* Erzählperspektive: Innensicht / Außensicht

* Erzählhaltung: Sympathie, Skepsis, Distanz, adressiert, bezeugend, kommentiert

.....

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- psychologische Schuld: innerpsychologischer Konflikt, Überzeugung, jemand anderem / dem Gesetz Unrecht getan haben

- juristische Schuld: Vermeidbare Überschreitung des Gesetzes

* Philosophie und Religion

- Selbst- oder Fremdbewerten menschlichen Handelns

- „Befleckung“, „Abirrung“, „verfehltes Ziel“, „Verirrung“, „Verfehlung gegen Gott“

- Konflikt mit der geltenden Rechtsordnung, verwerfbare / verantwortbare Gesetzesverletzung

- Verschulden: ein benachteiligendes oder schädigendes Verhalten gegen Menschen

- Beurteilungsinstanzen: das eigene Gewissen, Gott, Andere, Gesellschaft, das Recht, Moral

- Tilgung: Wiedergutmachung, Sühnung (Strafe), Reue, Verzeihen

* Kant

- Zuwiderhandeln gegen das Sittengesetz, in dem abweichende Maxime zu Bestimmungsgründen des Handelns werden (eigentlich selbst bestimmend!)

 Natürlicher Hang des Menschen zum Bösen:

1) Gebrechlichkeit der menschlichen Natur (Möglichkeit der Abweichung)

2) Beimischung unmoralischer Motive (individuelle Neigungen)

3) Bösartigkeit (Hang zum Guten und zum Bösen begabt)

* S. Kierkegaard

- „existenziale Schuld“, mit Angst verbunden

* Heidegger

- ursprünglicher Grundzug des Menschen, da jede Entscheidung andere ausschließt

* Heute

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* Wichtige Personen

Männer

Frauen

Onkel Karl (Ersatzvater)

Fräulein (Marika) Bürstner (sexuell unterwürfig)

Advokat Huld

Frau Grubach (Mutterfigur)

Der Prügler

Ks Mutter

Kaufmann Block (Konkurrenz,aufgegeben)

Leni (sexuell dominant)

Maler Titorelli

Cousine Erna

Franz und Willem (Wächter)

Elsa (Prostituierte)

Der Gefängniskaplan

Frauenfigur am Ende (unbekannt, Bürstner?)

Direktor-Stellvertreter (Kpnkurrenz)

Die Köchin

Direktor

Mädchen im Gericht (Hilfe)

Staatsanwalt Hasterer

Fräulein Montag (Freundin von Bürstner)

Die Vollstrecker

Titorelli – Mädchen


Frau des Gerichtsdieners (Machtkampf)

* Fakten

- Entstehungszeit: 1914 – 1915; Erstveröffentlichung: 1925 (postum)

- Genres:
Roman, Dystopie, Absurdismus, Fiktion, Philosophischer Roman, Paranoid fiction

- wichtig: Erster Satz sagt alles über Verlauf, Buch und Besonderheiten (personale erlebte Rede)

- wichtig: Prüglerszene und Torhüterlegende

- Gerichtsmenschen haben alle körperliche Mängel


Franz Kafka Hintergrund

* historisch: gespaltene Nation, Streben nach Unabhängigkeit von Habsburtgerschem Wien, deutsch und tschechisch

* kulturhistorisch: Moderne: rationalistisch, säkularisiert

* Schlüsselfiguren: Friedrich Nietzsche (Religionskritik, Umwertung aller Werte), Charles Darwin (Evolution), Sigmund Freud (Psychoanalsyse)

Nihilismus als Folge vom Christentum, Moral und Wahrheitsbegriff der Philosophie

Keine Erkenntnis an sich, kein Gut und Böse an sich, kein Ziel und keine Herkunft

 kein absoluter, moralischer Wert, ohne Sinn, wo man Wahrhaftigkeit / Erkenntnis vermutet, triebgesteuerte Interessen leiten Wahrnehmungen

E.....

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Wie Kafka erzählt: Der erste Satz

* personale Perspektive und erlebte Rede

* Im ersten Satz („Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hatte, wurde er eines Morgens verhaftet“) sind Gefühle und Rechtfertigungen in der Erzählform, gleichzeitig wird in Er-Form auf die Situation geschlossen

* Gerichtsmetaphern kombiniert mit persönlichen Rechtfertigungen & K., der metaphysisch Böses ausschließt

* eine äußere, unwissende Instanz erzählt, indem sie aus der Situation schließt

 Unvereinbarkeit des Buches, K.s Schicksal sowie des Prozesses, K. kann seinen Prozess nicht begreifen

 gehört zum Vorgang der Verhaftung und desProzesses (Gericht)


Theoretiker

* Sigmund Freud

Es

Ich (vermittelt)

Über-ich

Triebe (unbewusst), Wunschvorstellungen etc. (Lustprinzip)

handelnde“ Instanz, vermittelt zwischen den widersprüchlichen Instanzen / Impulsen von Es und Über-Ich, weiß deren Ansprüche zu „versöhnen“, muss deren Ansprüche der Realität Rechnung tragen (Realitätsprinzip)

Vernunft: Besonnenheit, repräsentiert die Außenwelt

Verinnerlichung von Moral und Wertvorstellungen, menschliches Gewissen, gesellschaftliche Einflüsse, Elterneinfluss etc. (Repräsentanz der Elternerziehung), Anwalt der Innenwelt

* Alfred Weber: Der Beamte (Selbstorganisierendes System)

- „Apparat“ hat die Tendenz, sich über frei und natürlich gewachsene Teile unserer Existenz zu legen

- Gift der Schematisierung, tötet alles Fremde, Individuelle, Selbstgewachsenes

- setzt stattdessen ein riesenhaftes rechnerisches Etwas, ein System mit Vor- und Nacheinander, kaum Miteinander, seelenloses Füreinander

- Psyche der Bevölkerung passt sich diesem Apparat an (bequem, Sehnsucht nach Versorgtsein)

- streben nach Karriere im Apparat, hat fast unbedingte Herrschaft Götzendienst, ausgestattet mit Kräften

 Verschwinden der Persönlichkeit, Funktionieren, Berufshingabe, wesensfremde objektive Arbeit, Opfergabe!

.....

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 Durch Ungewissheit arbeiten die Arbeiter immer pflichtbewusst, als würden sie immer kontrolliert

 Eine wirkliche kontrollierende Instanz ist nicht nötig

 Es entsteht eine Abhängigkeit der Arbeiter & die Verinnerlichung der strafenden Instanz

 Aufdeckung der Wahrheit egal, scheint hinter Verfahrensordnung keine Wahrheit mehr zu geben


Oliver Jahraus: Macht und Sexualität

* Immer eine Verknüpfung von Macht und Sexualität in K.s Leben

* K hat Lust, selbst Macht auszuüben, wird gewalttätig Fräulein Bürstner gegenüber

* Entwickelt Lust an Macht und daran, andere zu quälen und zu erniedrigen

* Pornografie als direkteste Form verschriftlichter oder verbildlichter Sexualität stellt das Gesetz und somit auch das Gericht dar

 K.s Sexualität hilft ihm, die Struktur des Gerichtes zu durchschauen (Gerichtsmacht beruht ebenfalls auf Sexualität, Sexualität statt juristischer Hilfe)

* K.s Macht ist begrenzt, er verliert den Kampf mit dem Studenten und wird von Leni verführt


Der Prozess“ und die Moderne

* Kafka verfasste den Roman Anfang des 20. Jahrhunderts – einer Zeit der vollen Entfaltung der Moderne

- gewohnte Lebenskonzepte werden in Frage gestellt

- dem Christentum und seinen Moralvorstellungen wird immer weniger Glauben geschenkt,

 Nietzsche: Gott als menschliche Erfindung, R.....

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