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German studies

University, School

Karl-Franzens-Universität Graz - KFU

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Ich zôch mir einen valken Der von Kürenberg Gedichtanalyse Das Gedicht „Ich zôch mir einen valken“ von „Der von Kürenberg“ aus dem 12. Jahrhundert handelt von der Bedeutung des Symbols des Falken im Zusammenhang zur Liebe und richtet ebenfalls einen Appell an die sich Liebenden aus. Das Gedicht besteht aus zwei Strophen, die jeweils in vier Verse unterteilt sind. Diese weisen Paarreime als Reimschema und überwiegend Jambus als Metrum auf. Es ist außerdem zu beachten, dass das Gedicht in der Zeit des donauländischen Minnesangs verfasst…

KS Wissenschaftliches Arbeiten

Der von Kürenberg: Das Falkenlied


Inhaltsverzeichnis

Vorwort 3

1. Der von Kürenberg 3
2. Überlieferung 4
3. Das Gedicht 6

3.1. Der Originaltext 6
3.2. Edition 6
3.1. Die Übersetzung 7
3.2. Thematik 7

3.2.1. Interpretation 1. Strophe: 8
3.2.2. Interpretation 2. Strophe: 9

3.3. Das Frauenbild im Minnesang 9
3.4. Formaler Aufbau, Metrik, Satzbau, Klang 10
3.5. Perspektive, Gattungsform 11

3.5.1. Das Frauenlied: 11

3.5. Bildlichkeit, Topik 12

Der Falke 12
Topik 12
Termini technici 12

Resümee 13
Literaturverzeichnis 14


Vorwort

In der folgenden Seminararbeit werde ich mich mit dem Falkenlied des Kürenbergers auseinandersetzen. Ich werde im Zuge dessen sowohl die Thematik als auch die Entstehung genauer betrachten und versuchen den Inhalt zu interpretieren. Wichtig für meine Analyse werden auch der Aufbau des Gedichtes und seine besonderen Merkmale sein.

Ich habe mir für meine Interpretationen Ideen aus diversen Fachliteraturen bezogen, da ich so etwas vorher noch nie gemacht habe. Da ich in meiner Analyse davon ausgegangen bin, dass es sich bei dem Falkenlied um ein Frauenlied handelt, habe ich mich mit dem Frauenbild im Mittelalter genauer beschäftigt. Um diese Materie genauer durchleuchten zu können, habe ich mir auch hier wieder Fachliteratur besorgt um darüber Bescheid zu wissen.


1. Der von Kürenberg


Eine Identifikation des Dichters „Kürenberger“ liegt nicht vor. Der Name Kürenberg bedeutet soviel wie „Mühlberg“. Er ist jedoch als Dorfname im oberdeutschen Raum häufig nachweisbar. Ein Vorname des Dichters ist nicht überliefert und auch Datierungshinweise fehlen. Es ist daher nicht möglich den Herkunftsraum und die Identität des Autors mit Bestimmtheit anzugeben.

Man geht jedoch aufgrund der Strophenform seiner Lieder, die der des Nibelungenliedes entspricht, davon aus, dass der Dichter aus dem österreichischen Raum stammt. Man zählt ihn aufgrund dieser Tatasche auch zum donauländischen Minnesang.

Die Literaturgeschichtsschreibung weist das Werk des Kürenbergers trotz der unsicheren Beleglage einheitlich der Frühphase des Minnesangs zu (1150-1160). Als Argumente dafür werden das Fehlen der Hohe-Minne-Thematik und der prinzipielle Einzelstrophencharakter genannt.[1]

2. Überlieferung


Handschrift:


Das Lied ist in der großen Heidelberger Liederhandschrift ('Codex Manesse') überliefert, die in der Universitätsbibliothek Heidelberg aufbewahrt wird (ehem. Bibliotheca Palatina). Der Text findet sich in der Handschrift auf der Rückseite von Blatt 63 in der linken Spalte. Die Signatur und die genaue Stellenangabe lauten in der Fachliteratur

folgendermaßen: Cod. Pal. germ. 848, fol. 63va oder noch kürzer: cpg 848, fol. 63va, sprich: Codex Palatinus germanicus 848, folio 63 verso a. Anders gesagt hat es die Nummer XXIII (eigentlich 26), bl. 63r (Miniatur) 63v (Text) und befindet sich am Beginn der 7. Lage vor Dietmar von Ast (Aist) .....[read full text]

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Er trug an seinem Fuß seidene Bänder,

und sein Gefieder war ihm ganz rotgolden.

Gott bringe diejenigen zusammen, die sich gerne lieben wollen.[4]



3.2. Thematik


 Bei den bisherigen Interpretationen des Falkenliedes wurden folgende Möglichkeiten aus den Strophen herausgelesen:


  1. Die Version, dass mit dem Gedicht tatsächlich nur der Verlust des Falken beklagt wird, wurde aus dem einfachen Grund eher ausgeschlossen, da man der Meinung war, dass ein zweistrophiges Gedicht zu schreiben, ein zu großer Aufwand dafür ist, dass man den Verlust eines Falken beklagt.


  1. Wenn man den Falken metaphorisch  auffasst ergibt sich die Frage, ob er für a) einen Liebesboten (bei Wallner, Wesle, Hatto (der Falke zugleich ein Symbol für die Sehnsucht der Liebenden)
    b) für den Ritter, der im Falken sein eigenes Selbst und seine Ausbildung in der ars amandi apostrophiere: Nordmayer
    c) für einen ungetreuen Geliebten: C. von Kraus (MFU, S. 27)
    d) für ein junges Mädchen: Jansen, der im Falkenlied ein brûtliet sieht und für die Gleichsetzung von valke und Frau auf Str. XV, 1 (MF 10, 17), auf Dietmar, Str. VI (MF 37,4), weiter auf Gottfried von Straßburg u.a. [5]


Aufgrund dessen gehe ich in meiner Interpretation von der wahrscheinlichsten Möglichkeit aus, die wäre, dass wir es mit der Klage einer Dame um ihren ungetreuen Liebhaber, der sie verlassen hat, zu tun haben. Wenn man von dieser Deutung ausgeht, ist das Lied der Gruppe der sogenannten Frauenlieder oder F.....

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In der ersten Strophe des Falkenliedes erzählt das lyrische Ich, das in meiner Analyse eine Frau ist, von der Aufzucht eines Falken. Dies dauerte ein Jahr und als sie ihn mit Gold geschmückt hatte schwang er sich auf und flog davon.

Ich gehe davon aus, dass die Frau eine Liebesbeziehung zu einem Mann hatte, und diese über ein Jahr pflegte. Ich gehe auch davon aus, dass das lyrische Ich die sozial höher gestellte Person in dieser Beziehung war, da sie den Geliebten mit Gold schmückte und herrichtete. Weiters geht daraus hervor, dass sich der Geliebte nach all der Sorge um ihn schließlich von ihr abwendet und verschwindet.



3.2.2. Interpretation 2. Strophe:


Das lyrische Ich beschreibt, wie sie den Geliebten verschwinden sieht und wie schön er ihr erscheint, wie er so seines Weges zieht. Mit einem Aufruf an Gott wird das Gedicht beendet. Ich denke, dass das „Gott bringe diejenigen zusammen, die sich gerne lieben wollen“ das meint, dass die Menschen zusammen sein können, die sich lieben und ein Paar sein wollen.

Ich denke, sie sieht damit ein, dass ihr Geliebter sie nicht so liebt und will deshalb nicht mit ihm zusammen sein.


Im Zusammenhang mit meiner Interpretation, die eine Frau als das lyrische Ich des Falkenliedes vorsieht, habe ich mich mit dem Frauenbild im Mittelalter genauer beschäftigt und folgendes herausgefunden.



3.3. Da.....

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VIII, 1/IX, 1 valken – zôch/sach

VIII, 3/IX, 3 und – im sîn gevidere – mit golden/guldîn

VIII, 2/IX, 4 gezamete/zesamene


Die Reime der ersten Strophe werden durch a-Klänge bestimmt (jâr : hân, bewant : lant), die der zweiten Stophe durch i-Klänge (fliegen : riemen, guldîn : sîn)[7]


Beim Falkenlied ergibt sich das metrische Grundschema, 4 paargereimte Langzeilen und das Kadenzschema kl-st (1-3) bzw. kl-v (4).[8] Die Komplexität dieser differenzierten Kadenzregel (zeilenimmanenter Wechsel und Variation im Schlussvers) korrespondiert zunächst ganz allgemein mit der gehaltlichen Vielfalt des Liedes, wobei die Polarität innerhalb der Zeilen der psychischen Spannung des lyrischen Ich entspricht und insbesondere die volle Kadenz des Schlussverses auch formal die zentrale gehaltliche Relevanz dieser Zeile als Pointe unterstreicht (der Wunsch nach Zusammensein wird artikuliert).


Während es sich bei den Varianten im Anvers um eine auf einzelne Verse beschränkte Lizenz handelt, vergleichbar den Reimgenauigkeiten, könnte der paarweise auftretende Kadenzenwechsel im Abvers Signalfunktion haben: Er begegnet in allen eindeutigen Frauenstrophen, allerdings auch in einigen der meist als Mannesstrophen interpretierten.[9]

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3.5.1. Das Frauenlied:


Frauenlieder zeigen ein reiches Spektrum an weiblichen Typen und Haltungen. Da gibt es die sehnsüchtig Werbende, die Enttäuschte, die Klagende, die sich wehmütig erinnernde und auch die Selbstbewusste. Gemeinsam haben all diese Typen bis ins 13. Jahrhundert, dass sie mehr oder weniger offen und bereitwillig ausgesprochene Zuneigung dem Mann gegenüber zeigen.

Letztlich sind sie aber nichts weiter als poetische Abstraktionen erwünschter Verhaltensweisen, die bei den einzelnen Autoren allenfalls unterschiedliche, jeweils kennzeichnende Prägungen und eine andere Kostümierung erhalten.[12]


3.5. Bildlichkeit, Topik


Der Falke:


Es ist umstritten, für was der Falke stehen könnte. Die wahrscheinlichste Möglichkeit wäre, dass der Falke für einen entflohenen Geliebten steht. Der Falke war im Mittelalter oft das Zeichen für den Geliebten, einen Liebesboten oder für die Sehnsucht der Liebenden. Es ist jedoch eher unwahrscheinlich, dass der Verlust des Falken wörtlich zu nehmen ist.[13]


Topik:


Am Ende des Gedichtes gibt es eine Bitte um göttlichen Beistand.


Gott bringe diejenigen zusammen, die sich gerne lieben wollen[14]

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Ich kann sagen, dass ich einiges über das Falkenlied herausgefunden habe und dass ich durch die Arbeit sehr viel darüber gelernt habe. Ich weiß jetzt auch viel mehr über den Minnesang und das Frauenbild darin. Ich denke, dass das Schreiben der Arbeit eine sehr gute Übung für die weiteren Arbeiten ist, die ich noch zu schreiben haben werde.

Ich weiß auch, dass ich mit dem Zitieren noch einige Probleme habe und noch hart daran arbeiten muss. Ich denke aber, dass ich es für dieses Mal ganz gut hinbekommen habe.


Das Schreiben dieser Arbeit allgemein eine gute Erfahrung und Wiederholung schon bekannter Inhalte war. Ich bin sowieso der Meinung, dass man alles am Besten lernt, wenn man es praktisch durchführt, also dazu zählt auch das Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit. Ich habe mir auch sehr große Mühe gegeben, um die Arbeitsaufgaben so gut wie möglich umzusetzen, damit ich dann selber mit dem Ergebnis zufrieden bin und das bin ich schlussendlich auch. Literaturverzeichnis


Hensel, Andreas: Vom frühen Minnesang zur Lyrik der Hohen Minne. Studien zum Liebesbegriff und zur literarischen Konzeption der Autoren Kürenberger, Dietmar von Aist, Meinloh von Sevelingen, Burggraf von Rietenburg, Friedrich von Hausen und Rudolf von Fenis. In: Europäische Hochschulschriften. Frankfurt am Main [u.a]:Peter Lang 1997 (=Deutsche Sprache und Literatur.1.), S. 33-43.


Schweikle, Günther: Kürenberg. In: Die deutsche Literatur des Mittelalters. Studienauswahl aus dem Verfasserlexikon (Band 1-10). 2., völlig neu bearbeitete Auflage. Hrsg. von Kurt Ruh [u.a.]. Berlin/New York: De G.....

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