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Der Tanzbär - Interpretation - Lessing

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German studies

Der Tanzbär Lessing Interpretation

University, School

Lise-Meitner-Gymnasium Falkensee

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Abiturient (2012)

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Text by Elena Y. ©
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Fabelinterpreta­tio­n „Der Tanzbär“ von Gotthold Ephraim Lessing Die Fabel „Der Tanzbär“ von Gotthold Ephraim Lessing, verfasst 1759, kritisiert den Adel und diejenigen, die sich vom Adel abhängig machen. Stattdessen wird Tugend, Witz und Unabhängigkeit gelobt. Die Fabel gliedert sich in drei Teile. Der Ausgangsituatio­n, in der der Tanzbär aus einer Gefangenschaft in seine alte Heimat flieht und dort seine erlernten Tanzkünste vorführt. Der Konfliktsituati­on, welche sich aus der Aktion oder Rede und der Reaktion oder…

 - Der Tanzbär -

Interpretation

Die Fabel "Der Tanzbär" wurde von dem Dichter Gotthold Eprahim Lessing geschrieben. Lessing war ein bedeutender  Dichter der Aufklärung. Mit seinen aufklärerischen Werken gehört er heute zu den wichtigsten Dichtern der Literatur. In der Zeit der Aufklärung wandte sich die Literatur an ein bürgerliches Publikum, sie wollte also nicht mehr einen Fürsten hervorheben, wie im Absolutismus, die davor herrschte.

Zuerst möchte ich den Aufbau und typische Merkmale einer Fabel erläutern. Eine Fabel ist eine Kurzgeschichte mit belehrender Absicht, in der Tiere oder Pflanzen menschliche Eigenschaften besitzen (Personifikation). Eine typische Fabel beginnt zunächst mit einem vorangestellten Lehrsatz (Promythion). Dann beginnt die Handlung, indem die Ausgangssituation dargestellt wird (actio).

Danach wird die Reaktion des Betroffenen widergegeben (reactio) und darauf folgt das Ergebnis der Handlung. Meist endet eine Fabel mit einer Moral bzw. einer Lehre. Von der Frage, ob "Der Tanzbär" eine Fabel ist, wird am Ende dieser Interpretation die Rede sein.

Die Fabel "Der Tanzbär" handelt von einem Bär, der aus der Gefangenschaft flieht und in den Wald zurückkehrt. Dort gibt er mit seinen Tanzkünsten an und erkennt nicht, dass sie Ausdruck seiner Sklaverei sind. Es handelt sich um eine Parabel, die im Weiteren auf einen Hofmann angewandt wird, der sich ebenso wie der Bär für die Macht versklavt und seine menschlichen Ideale und Tugenden opfert.

Wenn es um die äußere Form der Fabel geht, ist sie ähnlich wie ein Gedicht aufgebaut, die aus 17 Versen besteht. Des Weiteren reimen sich die Verse am Ende. In den ersten vier Versen gibt es einen umarmenden Reim, das heißt, der erste und vierte Vers und der zweite und dritte Vers reimen sich jeweils. Die restlichen Verse sind von Paarreimen geprägt. Dort reimen sich immer zwei aufeinander folgende Verse am Versende.

Der Tanzbär, der seiner natürlichen Lebensweise mit Gewalt („der Kett’ entrissen“) entfremdet ist, kehrt als vermeintlicher Künstler in seine ursprüngliche Weltabgeschiedenheit zurück. Offensichtlich hat er sich in der Welt Prahlerei und Geltungsbedürfnis zu seinem Eigenen gemacht. Das fordert die Kritik des alten Bären heraus, der mit ironischem Unterton nicht ausschließt, dass das von dem jungen Bären vorgeführte Stück Kunst sei („Dergleichen Kunst, sie sei so schwer, sie sei so rar sie sei“).

Das Missfallen des Alten zielt auf die kritiklose Anpassung des jungen Bären, der sich seiner Natur hat entfremden lassen und stolz auf die Kunst derer ist, .....[read full text]

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Eine richtige Fabel beinhaltet fast immer eine Moral am Ende und das gibt es auch in Lessings Fabel. In den letzten beiden Versen wird die Moral als rhetorische Frage formuliert. Diese Frage: " Ein solcher Mann, ein großer Hofmann sein, Schließt das Lob oder Tadel ein?" (Vers 16/17) sagt indirekt aus, dass man mit einer besonderen Fähigkeit andere belehren soll, um gelobt zu werden.

Der Tanzbär hätte also seine Besonderheit, nämlich das Tanzen, benutzen sollen, indem er es den anderen Bären beibringt. Stattdessen hat er damit eine Arroganz ausgestrahlt, die die anderen Bären eifersüchtig gemacht hat. Sie wollten ihn nicht mehr und somit wurde der Tanzbär aus seiner Gesellschaft ausgegrenzt. Die Moral steht am Ende einer typischen Fabel und damit wurde erneut belegt, dass Gotthold Eprahim Lessings "Der Tanzbär" eine typische Fabel, allerd.....

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