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Essay
Geo Sciences

University, School

Karl-Franzens-Universität Graz - KFU

Grade, Teacher, Year

1, Sulzer

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Excursion report
Grazer Bergland
Exkursion Grazer Bergland – Schöckl Der Schöckl (1445 m) – der „Grazer Hausberg“ – wurde das erste mal 1147 erwähnt, damals noch unter dem Namen Mons Sekkel, seit 1366 heißt er offiziell Schöckl. Oft wurde der Name des Berges auch mit „e“ – also Schöckel – geschrieben, woraufhin seit 1950 eine Verordnung endgültig den Namen Schöckl ohne „e“ bestimmt. Über die Herkunft des Namen gibt es verschiedene Meinungen und Interpretatione­n, eine der logischeren Erklärungen…
Der Karst der Semriacher Region und des Tannebenmassiv im Grazer Bergland



INHALTSVERZEICHNIS


1. EINLEITUNG .3

2.HAUPTTEIL .3-6

2.1. Topographische Karte……………….……… 3

2.2. Grazer Bucht und Grazer Bergland… 3-4

2.3. Semriacher Becken & Lurgrotte……………………………………………………………………….4-5

2.4. Tannebenmassiv & Karst………………………………………………………………………………….5-6


Abbildungsverzeichnis:


Abbildung 1.: Europa im mittleren Miozän – vor 14 Mill. Jahre (Quelle: 4

Abbildung 2: Querschnitt durch das Semriacher Becken (Quelle: Bauer, 2009)…………………………………………………………………………………………………………4

Abbildung 3: Abb. 3.: Entstehung einer Tropfsteinhöhle (Quelle: 5


Grazer Bergland ist eine geographische Begrifflichkeit, auch besser bekannt unter Grazer Paläozoikum

Altpaläozoikum -> alte Lithologien

Graz – Tertiär -> Schotter bei Hilmteich

Quartär -> Terrassen in Graz Flusschotter (fluvial)


1. Einleitung

Am 20. Juni 2014 startete die geographische Exkursion mit dem Themenschwerpunkt Karst unter der Leitung von Dr. Christian Bauer. Die Exkursion wurde auf drei Tage, wobei jeder Tag für sich an einem anderen Standort stattfand, aufgeteilt. Wie erwähnt war der Start am 20. Juni in der Marktgemeinde Semriach, 20 Kilometer nördlich von Graz auf einem Mittelgebirgsstock mit einer Seehöhe von circa 709 Meter, der 21. Juni, Tag zwei der Exkursion, führte uns nach Wildon, die Marktgemeinde welche auf einer Seehöhe von 314 Metern liegt, befindet sich 24 Kilometer südlich von Graz.

Um die drei Exkursionstage voll zu kriegen und den Tannebenstock und sein System beinahe vollständig zu besichtigen bzw. zu verstehen, wurde als letzter Standort die westliche Grenze des Kalkstocks, die Marktgemeinde Peggau, ausgewählt. Peggau, eine vormals vom Bergbau dominierte Gemeinde, liegt ca. 15 km nördlich von Graz.

Um die Ziele der Exkursion, Karsttypen in der Steiermark sowie die Prozesse und Formen der Verkastung, zu verstehen und zu verinnerlichen wird von Seiten der Leitung ein Exkursionsbericht erwünscht. Der Aufbau des schriftlichen Werks kann dabei individuell gestaltet werden.

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Der Karst der Semriacher Region und des Tannebenmassiv im Grazer Bergland
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Diese Arbeit wird durch drei Hauptteile gekennzeichnet sein, welche die drei Tage bzw. die drei Standorte der Exkursion wiedergeben. Als Unterkapitel fungieren die Stationen, welche Herr Dr. Bauer ausgewählt hat. Begleitet werden diese Unterkapitel von kleinen Exkursen, in welchen auf spezielle Themen genauer eingegangen wird.

Um das gestalterische Element nicht zu vernachlässigen und komplexe Zusammenhänge sowie Systeme für den Leser verständlicher näher wird der Exkursionsbericht mit Fotos und Grafiken abgerundet


2. Hauptteil

2.1. Topographische Karte

Zum Beginn der Exkursion erklärte uns Herr Dr. Marke die topographische Karte, was zu beachten ist und wie man richtig eine Karte liest. Wir behandelten den Unterschied zwischen das UTM System und Gauß-Krüger System. Das UTM System ist ein globales Koordinatensystem welche die Erde (80° Süd bis 84° Nord) streifenförmig mit 6° breiten vertikalen Zonen teilt.

Das geodätische Datum bei UTM ist WGS84 zudem sind die Bezugsmeridiane 9° und 15° östliche von Greenwich. Gauß- Krüger handelt es sich um ein kartesisches Koordinatensystem, welches ein Gitternetz von 3° breiten Meridianstreifen hat. Das geodätische Datum ist MGI (Militär Geographisches Institut) und die Bezugsmeridiane 28°, 31° und 34° östlich von Ferro.

2.2 Grazer Bucht und Grazer Bergland

Auf dieser Anhöhe hatte man einen wunderschönen Ausblick auf dem südöstlich gelegenen Schöckl, welcher Teil des Grazer Berglandes ist, sah man Richtung Westen erhob sich vor uns das Tannebene Massiv. Der Schöckl ist gehört zum Grazer Bergland dem Grazer Paläozoikum.

Der 1446 Meter hohe Berg besteht aus Kalk und Glimmerschiefern welcher auf einem kristallinen Untergrund sitzt. Durch Karst und Höhlensystemen trifft das Wasser vom Schöckl unterirdisch auf den Kristallin, welcher das Wasser zwingt hinauszukommen – diese Quellen sind wichtig für die Wasserversorgung.


Weiters erklärte Dr. Marke die Grazer Bucht, welche die Entstehung im Miozän (7 – 22 Millionen Jahre) hatte. Im Helvet bestand die Bucht aus einem Meer – die Thetys, in der Südoststeiermark war der andesitischen trachytischen Vulkan - Gleichenberger Kogel sehr aktiv.


Abb. 1.: Europa im mittleren Miozän – vor 14 Mill. Jahre (Quelle:

Im Quartär (2 Millionen – heute), fand im Pleistozän, frühes Quartär, die Entstehung der Riedellandschaft statt.

2.3. Semriacher Becken & Lurgrotte

Nach diesem Exkurs gingen wir aus Wettertechnischen Gründen in die Lurgrotte, um vom Regen nicht durchnässt zu werden. Auf den Weg zur Grotte, folgten wir den Lurbach, im Bach waren im regelmäßigen Abstand Geschiebesperren. Vor dem Eingang in das Höhlensystem zeigte uns Dr. Marke einen Querschnitt durch das Semriacher Becken.


Abb. 2.: Querschnitt durch das Semriacher Becken (Quelle: Bauer, 2009)

Er erklärte dass das Wasser, im Einzugsgebiet des Lurbach, von Semriach kommend in die Lurgrotte fließt. Dabei erfährt das Wasser ein Gefälle von 70 Höhenmetern, der Untergrund wechselt genauso. Ist es am Anfang der Fließrichtung noch Schiefer, sind es im Becken Alluvial Böden, welche auf den Schiefer und auf Kalkstein lagern.

Dieses Kohlenstoffdioxid ist für die Verkarstung mehr von Vorteil, in Verbindung mit kaltem Wasser (z.B.: Gebirgsbächen), welches mehr CO2 aufnehmen kann als warmes, löst die Verbindung den Kalk sehr gut.


Abb. 3.: Entstehung einer Tropfsteinhöhle (Quelle: öhle.de)

Die Verbindung die bei diesem Prozess entsteht ist Ca(HCO3)2, kohlensäurehaltiges Wasser. Wenn dieses Wasser abtropft, wird Calcit abgelagert und es entstehen an der Decke Stalaktite und am Boden Stalagmite – das entstehende Material wird Sinter genannt. Nach diesem Exkurs erklärte uns der Exkursionsleiter die Mischungskorrosion nach Bögli und das dazu passende Diagramm.

Zu dem wiederholten wir die Erscheinung des Karst – nackter (Fels), bedeckter (Bodenschicht) sowie den grünen (Vegetation reichen) Karst.

Nach dem wir die Lurgrotte vom oberen Einstieg aus erkundeten gingen wir auf das Tannebenmassiv um uns einen Eindruck der Karstlandschaften zu machen, denn das Massiv ist ein Kalkblock. Oben angekommen, sahen wir in einer Lichtung eine kleine Doline und im Wald eine größere.

Dolinen sind Einsturzkuppeln als Folge der fortschreitenden Korrosion und einen Durchmesser von 3 – 100 Meter. Auf unserem Spaziergang sahen wir nahe dem Wegesrand weitere Dolinen (Einsturzdoline mit steilen Flanken) und Kalksteinblöcke, wo man kleine Karren erkennen konnte.

Ein Zusammenschluss mehrerer Dolinen nennt man Uvala. Sie sind unregelmäßige gestaltete Hohlformen des Karstes, entstehen wenn die Kalkgesteinsmauern zwischen den Einzeldolinen beseitigt werden. Dr. Marke erklärte uns zudem noch dass das Semriacher Becken einst eine Polje war, eine kesselartige Hohlform mit ebenen Boden und unlösbaren Sedimenten oder Verwitterungsschichten.

Das Wetter in den Tropen ermöglicht nämlich eine verstärkte chemische Verwitterung und ein enormes Niederschlagsaufkommen.

Der letzte Punkt der Exkursion war der Katzenbach der an einer Stelle, durch feine Risse im Untergrund, im Erdboden verschwand – Katzenbachschwinde. Durch Tracermethoden, Salzlösung od. Farbstoff, konnte festgestellt werden, dass das Wasser sich weiter bis zum Lurbach fließt.

Danach gingen wir zurück zu unserem Ausgangspunkt, wo wir uns verabschiedeten.

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