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University, School

Gymnasium Wolfen

Grade, Teacher, Year

2, Lehrerin, 2016

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Eindrücke und Gedanken über Medien aus philosophisch-e­thi­scher Sicht I N H A L T S V E R Z E I C H N I S 1) Einführung. 3 2) Begründung der Medienethik. 5 3) Das Leitmedium Fernsehen. 10 4) Ein Beispiel: Gewalt und Massenmedien. 12 Literatur 14 Internetseiten: 14 Bücher: 14 1) Einführung Wenn eine Medienethik dem Ganzheitlichkei­tsa­nspruch gerecht werden möchte, muss sie alle drei Faktoren der Vermittlung (Sender – Medium – Empfänger) untersuchen und beschreiben. Nicht nur das Medium steht im Mittelpunkt des Interesses, sondern auch die Frage nach dem, ob der Sender ethisch richtig handelt und auch die Frage nach dem Wollen und Handeln des Empfängers. Alle drei Faktoren sind vielschichtig, denn der Sender beispielsweise verfolgt das Werben durch den Einsatz des Mediums, der Empfänger seinerseits wiederum möchte unterhalten oder vor allem auch informiert werden und das Medium selbst dient nicht nur als Mittel der Kommunikation, sondern es ist wie es McLuhan[1] ausdrückt „die Nachricht“­. Das Medium ist in jedem Fall dafür verantwortlich, dass sich der Weltbezug des Senders und des Empfängers verändert und gerade auf diesem Weg bekommt das Medium selbst einen Eigenwert (vgl. Neuhold 2005, 3). Probleme ergeben sich meiner Meinung nach dadurch, dass sich die Medienproduzent­en selbst gerne als sehr mächtig präsentieren bzw. verstehen. Sie demonstrieren diese Macht, weil
„Der Nationalsoziali­smu­s ist eine radikal antisemitische, rassistische, antikommunistis­che und antidemokratisc­he Weltanschauung und politische Bewegung.Das nationalsoziali­sti­sche Gedankengut formte sich nach dem ersten Weltkrieg hauptsächlich aus den Ideologien und Zielen verschiedener Gruppierungen der „Völkischen Bewegung“, überwiegend aus dem Deutschen Kaiserreich und der Habsburgermonar­chi­e. (=deutschnation­ale und antisemitisch-r­ass­istische Verbände, Parteien etc, ab letzten Viertel des 19. Jhdts großen Einfluss in Deutschland & Österreich Ungarn)Diese Gruppen hatten alle ähnliche Vorstellungen in Sachen Rassismus, Militarismus und Imperialismus. Das stärkste tragende Bindeglied war jedoch der Antisemitismus, der sich im Verlauf der Folgejahre der Novemberrevolut­ion von 1918 äußerte. Die Weimarer Republik wurde dort allgemein als von Novemberverbrec­her­n geschaffene „Judenrepublik“ dargestellt, auch verstand man sich als Gegenbewegung zum Bolschewismus.V­iel­e Personen und Werke, an denen sich die Nazis orientierten, wurden verfälscht oder nach Belieben zurechtgebogen. So zum Beispiel Nietzsches „Wille zur Macht“, Joseph Arthur Comte de Gobineau’s Rassenlehre, Wagner’s Schicksalsglaub­e usw. Hitlers größte Inspiration stellte mit Sicherheit der Zisterziensermö­nch Jörg Lanz von Liebenfels dar. Mein Kampf basiert

Der Holocaust


Beispiel und Eindrücke Konzentrationslager Theresienstadt


Inhaltsangabe


  1. Der Begriff Holocaust


  1. Die Rassenlehre der Nationalsozialisten und der damit verbundene Antisemitismus


  1. Das System und der Nutzen der Konzentrationslager


  1. Das KZ Theresienstadt


    1. Die Geschichte einer Kleinstadt


    1. Die Anlage zur Zeit des Nationalsozialismus


    1. KZ oder Ghetto?


    1. Bilder


  1. Jüdischer Widerstand zur Zeit des Nationalsozialismus


  1. Quellen


  1. Der Begriff Holocaust


Der Begriff Holocaust steht für den Völkermord an 5,6 bis 6,3 Millionen europäischen Juden unter dem NS-Regime im Zeitraum von 1939 bis 1945.

Ursprünglich kommt der Begriff aus dem Griechischen (= vollständig verbrannt) und bezeichnete Brandopfer.

Erstmals für die Morde an Juden wurde der Begriff Holocaust in den 1940er-Jahren von britischen Autoren verwendet. Etwa ein Jahrzehnt später setzte sich dieser auch in den USA für den Völkermord der Juden durch. In Deutschland wurde man erst 1979 auf diese Begrifflichkeit aufmerksam, als diese in einem US-Fernsehfilm benutzt worden war.

Viele Juden benutzen für den Mord ihrer ehemaligen Anhänger statt Holocaust den hebräischen Begriff Schoah.

Dieser heißt übersetzt so viel wie Unheil oder Katastrophe.


  1. Die Rassenlehre der Nationalsozialisten und der damit verbundene Antisemitismus


Das Ziel der Nationalsozialisten war es alle Juden im deutschen Machtbereich zu vernichten.

Darauf beruht auch ihre radikale Rassenlehre mit der Annahme, dass die in Deutschland lebenden Menschen unterschiedlichen Rassen angehören. Die Nazis unterschieden in Juden und Arier. Sie beschrieben den Arier als blond, blauäugig, tatkräftig und treu. Der Jude wurde als dunkelhaarig, dunkle Augen, faul und hinterlistig von den Nazis beschrieben. In einem Arier sahen sie das menschliche Ideal, dass zur Herrschaft über die anderen Rassen bestimmt ist und dass in der Qualität von den Juden gefährdet ist.

Die Nationalsozialisten leiteten ihre Rassenlehre aus zwei Pseudowissenschaften ab: der Rassentheorie und der Rassenhygiene.

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Die Nazis hatten die Vorstellung, dass sich die Menschheit in unterschiedliche Rassen einteilt. Die arische Rasse galt als Urrasse und den anderen überlegen und damit zum Herrschen bestimmt. In der Rassenhygiene liegt die Annahme, dass die Reinheit und Qualität der arischen Rasse erhalten belieben müsse. Nur so könne sich die Menschheit zu größerem entwickeln.

Die Juden waren dabei der Hauptfeind der arischen Rasse. Sie wurden als eigene Rasse eingestuft und ihnen wurde ein schädlicher Einfluss zugeschrieben. Daher so hieß es müsse die Bedrohung vernichtet werden. Man versuchte das deutsche Volk von einer Bedrohung der Juden zu überzeugen. Dafür wurde eine gezielte Propaganda betrieben, die von einer radikalen Gegenüberstellung von Arier und Jude geprägt war.

Das Volk sollte vor dieser angeblichen jüdischen Bedrohung geschützt werden. So wurden über 2000 antijüdische Gesetze erlassen, die den Juden zahlreiche Verbote brachten. Die wichtigsten waren die sogenannten Nürnberger Gesetze, die am 15. September 1935 in Kraft traten. Diese verboten den Juden zum Beispiel die Heirat. Die Rassenlehre der Nationalsozialisten radikalisierte sich zunehmend.

Dieses Auftreten des Fremdenhasses wird auch als Antisemitismus beschrieben. Die Reichsprogromnacht war der vorläufige Höhepunkt des gesetzlich verordneten Antisemitismus. Diese fand in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 statt. Die Nazis steckten im Auftrag Hitlers zahlreiche Synagogen in Brand und verschleppten ca. 26.000 jüdische Männer in Konzentrationslager.

Davon kamen die meisten Anfang 1939 wieder frei, da sie zustimmten Deutschland zu verlassen oder ihren gesamten Besitz überschrieben. Jedoch setzte sich ein grauenvoller Trend durch. Die Rechte der Juden wurde auf ein Minimum reduziert. Am Ende der nationalsozialistischen Rassenlehre wurde „die Endlösung“ in der Juden-Frage verbreitet, womit der Massenmord der Juden in den Konzentrationslagern gemeint war.




Die zahlreichen Konzentrationslager zur Zeit des Nationalsozialismus stellten ein Herrschaftsinstrument des NS-Regimes dar.

In diese konnten politisch Gefangene sowie rassistisch und sozial Verfolgte ohne Gerichtsurteil und auf unbestimmte Zeit eingewiesen werden. In den Lagern starben schätzungsweise 800.000 bis zu einer Million Menschen an Hunger, Arbeit, Gewalt und auch durch gezielte Tötung. Nur ca. 300.000 Häftlinge konnten zu Kriegsende befreit werden.


Die ersten Lager wurden nach Hitlers Machtantritt 1933 für politisch Oppositionelle errichtet.

Die juristische Grundlage dafür bildete die „Reichstagsbrandverordnung“ vom 28. Februar 1933. Durch diese konnten zum „Schutz von Volk und Staat“ politische Gegner verhaftet und inhaftiert werden – ohne jegliches richterliche Urteil. Die ersten Opfer waren vor allem die Kommunisten, Sozialdemokraten, Gewerkschaftler sowie persönliche Gegner des NS-Systems.

Später wurden die Konzentrationslager auch zunehmend zu einem Instrument der radikalisierten NS-Rassenpolitik.

Nun wurden auch die Menschen, die nach der Rassenlehre verfolgt wurden, in solche Lager verschleppt. Dies waren vor allem Juden, aber auch andere sozialschwache Gruppen, wie zum Beispiel Roma und Sinti oder Homosexuelle.

Im Zuge der Kriegsvorbereitungen wurde ab 1936 das Lagersystem umstrukturiert und ausgeweitet.

Die bestehenden Lager wurden, bis auf Dachau, aufgelöst und neue, größere Lager im Hinblick auf einen gewinnbringenden Arbeitseinsatz der Gefangenen dezentral erbaut. Dazu gehörte z.B. auch das KZ Buchenwald (1937 erbaut). Die Konzentrationslager wurden zunehmend zu Stätten der Zwangsarbeit. Die Nationalsozialisten versuchten die Arbeitskraft der Inhaftierten für militärische und zivile Bauvorhaben auszunutzen.

Nach Kriegsbeginn wurden tausende potentielle Kriegsgegner inhaftiert. Die Einlieferungszahlen überstiegen trotz der Errichtung neuer Lager die vorhandenen Unterbringungskapazitäten, so dass katastrophale Versorgungsverhältnisse in den Lagern herrschten.

Die Sterblichkeitsrate in den Konzentrationslagern stieg erheblich an. Immer mehr Menschen wurden in die Konzentrationslager verschleppt, um die Kriegsproduktion unter brutalen Arbeitsbedingungen zu steigern. Unterernährung und Seuchen breiteten sich aus. Nachdem auch Hinrichtungen ohne Todesurteil erlaubt waren, wurden die Lager ab 1939 auch zu gezielten Tötungsorten.

Mord und Gewalt nahm eine neue Dimension an. Die Lager wurden immer mehr für gezielte Massenermordungen an Juden und anderen verfolgten Gruppen genutzt. Zudem wurden auch viele Häftlinge für grausame medizinische Experimente genutzt, deren viele zum Opfer fielen. Die Nazis selektierten die Inhaftierten in arbeitsfähige, die durch Zwangsarbeit vernichtet werden sollten und den „Übrigen“, die sofort nach der Ankunft in Gaskammern ermordet wurden.


  1. Das Konzentrationslager Theresienstadt


    1. Die Geschichte einer Kleinstadt


Theresienstadt in Nordböhmen, das heutige Terezín, war und ist eine Stadt, noch dazu eine überaus idyllische.

Jedoch war es auch ein Ort des Grauens zur Zeit des Nationalsozialismus, da sich hier eines von vielen Konzentrationslagern befand.

Theresienstadt liegt 60 Kilometer nördlich von Prag. Somit war es uns auf unserer Prag-Klassenfahrt 2016 auch möglich einen Tagesausflug dorthin zu unternehmen.

Sowohl die Führung durch die in der NS-Zeit geprägten kleinen Festung als auch die Besichtigung des Ghetto-Museums im Stadtkern Terezíns war sehr aufschlussreich und informativ. Somit bin ich froh Eindrücke durch diese Exkursion gewonnen zu haben.

Die Stadt hat eine viel ältere Festungsvergangenheit als es einem zuerst erscheinen mag. Erbaut wurde Theresienstadt im Rahmen eines ganzen Systems neuer Festungen von den Österreichern. Diese wollten nach dem Schock der Schlesischen Kriege für künftige Kriege gegen Preußen gerüstet sein. Auftraggeberin und Namenspatronin für dieses Vorhaben war die damalige Kaiserin Maria Theresia.

Es entstand zwischen 1780 und 1790 eine Großbaustelle von gewaltigen Dimensionen, um das Elbtal gegen den Feind im Norden zu sichern. Diese mächtige Festungsanlage wurde komplett in Handarbeit in rotem Backstein von insgesamt 14.000 Arbeitern errichtet.

Zu einem Angriff ist es allerdings nie gekommen und die Festung hat alle Kriege kampflos überstanden.


    1. Die Anlage zur Zeit des Nationalsozialismus


Wie schon genannt wurde die Festung Theresienstadt von den Nationalsozialisten in ein Konzentrationslager umfunktioniert.

Wo einst etwa 7000 Bürger und Soldaten gelebt hatten, waren nun bis zu 59.000 Häftlinge gleichzeitig zusammengepfercht. Die Lebensbedingungen in Theresienstadt waren kaum zu ertragen. Kälte, Mangel an Nahrungsmitteln, Enge und minimale Ausstattung der Unterkünfte sowie fehlende Medikamente für grassierende Krankheiten forderten hohe Todeszahlen. Es starben etwa 33.500 Menschen in diesem Lager.

Jedoch galt Theresienstadt auch als das „Vorzeigeghetto“ schlechthin.

Künstler und Schriftsteller gaben im Ghetto Konzerte, Lesungen und Theateraufführungen. Es gab auch eine Bücherei mit über 60.000 Exemplaren. Das NS-Regime nutzte die kulturellen Aktivitäten in Theresienstadt für Propagandazwecke und gestattete einer Delegation des Internationalen Roten Kreuzes, Theresienstadt zu besuchen. Für den Besuch der Delegation am 23. Juni 1944 wurde durch neu eingerichtete Cafés, zahlreiche Geschäfte und durch eine mit Ghettogeld arbeitende Bank die Illusion einer "normalen Stadt" vermittelt.

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs gelang es dem Internationalen Roten Kreuz nach langen Verhandlungen mit der SS, Juden aus Theresienstadt in neutrale Länder zu bringen.

Am 9. Mai 1945 übernahm die Rote Armee die Verantwortung für Theresienstadt. Die hohe Sterblichkeit in Theresienstadt hielt aber auch nach der Befreiung des Lagers an. Viele Menschen waren zu schwach und gesundheitlich nicht in der Lage, den Ort zu verlassen. Die letzten mussten bis zum 17. August 1945 in Theresienstadt bleiben.


    1. KZ oder Ghetto?


Die Funktion von Theresienstadt war von den Nationalsozialisten klar bestimmt als Sammel – und Durchgangslager.

Dies galt jedoch nicht für die Bezeichnung von und nach außen. In Protokollen wird setzt sich in den Jahren der Begriff „Getto“ bzw. „Ghetto“ durch. Damit war vor allem auch beabsichtigt die Opfer zu täuschen. Die Juden glaubten in eine „Judensiedlung“ zu kommen, in der sie wenigstens einigermaßen ruhig leben könnten.

Natürlich gab es auch in Theresienstadt Folter und gezielte Tötungen von Juden und anderen. Aber diese Anlage hatte den Nutzen eines Auffanglagers. Die Insassen wurden von Theresienstadt mit dem Zug in andere Konzentrationslager – vorwiegend Auschwitz – gebracht, um sie dort zu töten. Demnach könnte man sagen, dass es kein Konzentrationslager (im Sinne eines Vernichtungslagers), sondern ein Ghetto war, in dem es für die Häftlinge möglich war über längere Zeit zu leben.

Durch die Propaganda-Maßnahmen galt die Anlage auch als das Vorzeigeghetto schlechthin und die in Haft genommenen waren fast froh, in dieses Lager gelangt zu sein. Doch der Schein trübt – im Lager Theresienstadt war es hinter den Kulissen für die Juden und anderen Gefangenen alles andere als lebenswert.


Sicher leben wir heute auch mit anderen Standards, jedoch würde ich mich nicht dabei wohl fühlen, Gräben und hohe Gemäuer durchqueren zu müssen.

    1. Bilder


Der Verwaltungshof der Kleinen Festung


Gefängniszelle in der Kleinen Festung


Hinrichtungsstätte in der Kleinen Festung


Haupteingangstor der Kleinen Festung

  1. Jüdischer Widerstand zur Zeit des Nationalsozialismus


Die Möglichkeiten für Juden, Widerstand gegen das NS-Regime zu leisten, waren so begrenzt, dass Historiker davon überzeugt waren, es habe ihn nicht gegeben.

Andere bestritten dies jedoch mit dem Verweis auf den Warschauer Ghetto-Aufstand und den Revolten in Auschwitz und Treblinka.

Dass der Widerstand der Juden jedoch einfach die Ausnahme war, entspricht leider der historischen Wirklichkeit. Die Mehrheit der Juden hatte keine Chance, sich gegen den Holocaust aufzulehnen.


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