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Der Herzinfarkt - Eine Folge unserer Lebensführung

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Biology

University, School

Gymnasium Köln Nippes

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befriedigend plus, 2016

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Der Herzinfarkt - Eine Folge unserer Lebensführung

Inhaltsverzeichnis



1 Einleitung 1

2 Das gesunde Herz – Aufbau und Funktion 2

2.1 Steckbrief Herz 2

2.2 Der Blutkreislauf 2

2.3 Der Herzzyklus 4

3 Der Herzinfarkt 5

3.1 Was ist ein Herzinfarkt? 5

3.2 Abläufe eines Herzinfarktes 5

4 Symptome und Behandlungen 6

4.1 Was versteht man unter einer „Agina Pectoris“? 6

4.2 Symptome eines Herzinfarktes 6

4.3 Behandlungen 7

4.3.1 Akutbehandlungen 7

4.3.2 Rehabilitationen 7

5 Die Folgen unserer Lebensführung – Herzinfarkt 8

5.1 Risikofaktoren 8

5.1.1 Bluthochdruck 8

5.1.2 Rauchen 9

5.1.3 Erbliche Belastungen 9

6 Schlussbetrachtung 10

7 Literaturverzeichnis 12

Einverständniserklärung


  1. Einleitung

Der Infarkt kam ganz plötzlich. Ich hatte in den Wochen davor zwar mal öfter kurzes Herzrasen, weitere Anzeichen gab es aber nicht. Eines Morgens bin ich dann mit einem starken Druckgefühl in der Brust wach geworden. Zu Beginn dachte ich, es sei ein Muskelkater. Dann habe ich aber schnell gespürt, dass es mehr ist. Die Schmerzen waren wesentlich stärker und kräftiger, so etwas hatte ich vorher noch nicht erlebt.

Die Beschwerden gingen zwischendurch kurzfristig weg, kamen aber nach 10 Minuten wieder. In diesem Moment habe ich Angst bekommen und meine Frau verständigt, die sofort den Rettungsdienst rief. Das bekam ich aber nur noch schemenhaft mit.“1

Dies ist ein Bericht eines Betroffenen, der einen Herzinfarkt erlitt. Jeder Patient erlebt einen unterschiedlichen bzw. individuellen Ablauf eines Herzinfarktes – und dennoch gibt es immer Gemeinsamkeiten, die einen Herzinfarkt kennzeichnen.

In der Familie eines Freundes ist ein Herzinfarkt mehrmals festgestellt worden. Der Umgang mit der Erkrankung im Alltag und vor allem im Berufsleben hat mich dazu bewegt, mehr über dieses Schicksal zu erfahren. Besonders interessieren mich der Ablauf und die Behandlung einer solchen Krankheit. Vor allem möchte ich untersuchen, ob es an den sozialen Faktoren z.B. an dem Wohnort eines Menschen liegt, dass das Risiko eines Herzinfarktes erhöht werden kann: Allein in Deutschland erkrankten im Jahre 2010 55.286 Menschen, davon starben 55,6% Männer.2

Die vorliegende Facharbeit beschäftigt sich mit Entstehung und den Ablauf eines Herzinfarktes, um die Vorgänge deutlich und strukturiert herauszuarbeit. Zudem werde ich auf die Risikofaktoren und insbesondere auf die Symptome eingehen. Um das Verständnis zu vereinfachen erfolgt zunächst eine allgemeine definitorische Beschreibung des Herzens. Hierzu gehe ich auf den Aufbau und vor allem auf die Funktionen ein.

Anschließende werde auf die Ursachen, Wirkungen sowie Behandlungsmöglichkeiten fokussiert.



  1. Das gesunde Herz – Aufbau und Funktion

    1. Steckbrief Herz

Das Herz sitzt etwas weiter links von der Körpermitte hinter dem Brustbein und bildet somit den Mittelpunkt des Kreislaufsystems. Es entspricht in etwa einer Faustgröße des Besitzers und ist 300 Gramm schwer. Das Herz pumpt im Ruhezustand 60-80-mal pro Minute und rund 100 000mal am Tag.3 Es wird durch die Herzscheidenwand in eine linke und in eine rechte Hälfte unterteilt, die jeweils einen Vorhof (Atrium) und eine Hauptkammer (Ventrikel) umfasst.

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Somit ergibt sich daraus, dass der Herzmuskel aus vier Höhlen besteht. Zudem regeln vier Herzklappen den Blutfluss und verhindern so einen Rückstrom in Richtung des Vorhofes.4

    1. Der Blutkreislauf

„Das Blut fließt in einem geschlossenen Röhrensystem, das von Arterien, Kapillaren und Venen gebildet wird durch unseren Körper. Es wird geschlossenes Blutgefäßsystem genannt.“5 Das Herz besteht aus vier Höhlen, die sich durch die Teilung des Herzens, durch eine Herzscheidenwand, bilden. Das Herz wird in eine linke und in eine rechte Hälfte geteilt, die jeweils einen Vorhof und eine Hauptkammer umfassen.

Der rechte Vorhof ist mit einer unteren und einer oberen Hohlvene verbunden. Das Blut, welches sich in den Hohlvenen befindet, ist verbraucht und sauerstoffarm.6 Vom rechten Vorhof fließt das sauerstoffarme Blut über die Trikuspidalklappe weiter in die rechte Herzkammer.7 Die Trikuspidalklappe ist eine Segelklappe, die so ausgelegt ist, dass das Blut nur in eine bestimmte Richtung fließen kann.

Außerdem verhindert sie, dass das Blut in die Vorhöfe zurückfließt.8 Da sie aus drei Segeln besteht, wird sie als eine Trikuspidalklappe bezeichnet. Nun befindet sich das Blut in der rechten Herzkammer und wird von dort in die Lunge gepumpt. Dort findet ein Gasaustausch statt. Um diesen Gasaustausch zu ermöglichen, fließt das Blut zuerst durch eine Pulmonalklappe in die Lungenarterie.9 Die Pulmonalklappe ist eine Taschenklappe und verhindert den Rückstrom des Blutes zum Herzen.10

Der linke Vorhof ist mit den Lungenvenen verbunden. Diese dienen dazu, dass das sauerstoffreiche Blut aus der Lunge, über die Mitralklappe in die linke Hauptkammer fließt. Die Mitralklappe (oder die Bikuspidalklappe) ist ebenfalls, wie die Trikuspidalklappe, eine sogenannte Segelklappe. Jedoch besitzt diese nur zwei Segel. Das Blut, welches sich nun in der linken Hauptkammer befindet, wird nun über die Aortenklappe zu den Organen gepumpt.11 Die Aortenklappe ist eine Taschenklappe, die dafür sorgt, dass das Blut nicht zum Herzen gepumpt wird.12 Das Blutgefäß, welches dafür zuständig ist, das Blut in den Körperkreislauf zu pumpen, nennt sich Hauptschlagader oder Aorta.13 Der Stoffaustausch erfolgt an den Kapillar- gefäßen, die aus feinen dünnwandigen Adern bestehen.14


Die Blutgefäße, die das Blut vom Herzen wegtransportieren, werden als Arterien bezeichnet. Sie enthalten immer sauerstoffreiches Blut. Die Blutgefäße, die das Blut zum Herzen pumpen, werden als Venen bezeichnet und das enthaltene Blut ist immer verbraucht und sauerstoffarm. Zwischen dem Vorhof und der Kammer befinden sich jeweils eine Segelklappe, die ver-hindern, dass das Blut in die Vorhöfe fließt.15 Zwischen den Hauptkammer und den Blutge-fäßen regeln die Taschenklappen die Flussrichtung des Blutes und verhindern somit, dass das Blut in das Herz zurückfließt.16

Der Prozess des Blutkreislaufes unterteilt sich in zwei Kreisläufe:


Körper-und Lungenkreislauf.

Der Körperkreislauf wird als der große Kreislauf bezeichnet, während der Lungenkreislauf den kleinen Kreislauf darstellt.17 Im Lungenkreislauf pumpt die rechte Hauptkammer sauerstoffarmes Blut durch die Lunge in die linke Vorkammer, damit das Blut wieder reich an Sauerstoff wird. Im Körperkreislaufpumpt die linke Hauptkammer das sauerstoffreiche Blut durch den Körper zur rechten Vorkammer, um die Zellen mit Sauerstoff zu versorgen.18


    1. Der Herzzyklus

Der Herzzyklus lässt sich in die Systole und in die Diastole einteilen.19 Bei einem gesunden Herzen ist der Sinusknoten dafür zuständig, den Impuls zu steuern und ihn nach der Belastung anzupassen. Dieser befindet sich in der rechten Vorkammer. Zudem regelt der Sinusknoten die Phasen des Herzzyklus, in dem es durch das Entspannen und durch das Zusammenziehen der Muskelstränge, dem Blut ermöglicht den Körper-und Lungenkreislauf zu bilden.20

Phase wird die linke und die rechte Hauptkammer mit Blut gefüllt. Das Blut wird aus den Lungen- und Körpervenen in den linken und in den rechten Vorhof befördert. Das Blut, welches aus den Lungenvenen in den linken Vorhof gelangt, ist sauerstoffreich und das Blut, welches aus den Körpervenen in den rechten Vorhof gelangt, ist sauerstoffarm. Die Segelklappen des Herzens werden durch das Entspannen der Muskelstränge, geöffnet.

Das Blut strömt nun die Hauptkammern.21 Der Druck, der in dieser Phase entsteht, wird als der „dia- stolische Blutdruck“ bezeichnet. Dieser zeigt den niedrigsten Blutdruck in der Füllungsphase auf.22

Anschließend folgt die Austreibungsphase, die als Systole bezeichnet wird. In dieser Phase werden die Herzkammern zusammengezogen, so dass sich die Segelklappen schließen und sich nun die Taschenklappen öffnen. Diese befinden sich zwischen den Hauptkammern und den Blutgefäßen. Das Blut wird durch die Herzklappen in den Lungen-und Körperkreislauf gepumpt. Das sauerstoffreiche Blut aus der linken Hauptkammer wird durch die Aortenklappe in den Körperkreislauf gepumpt.


  1. Der Herzinfarkt

    1. Was ist ein Herzinfarkt?

Ein Herzinfarkt wird oftmals als ein Myokardinfarkt bezeichnet und kennzeichnet den Verschluss eines Herzkranzgefäßes.25 Das Herz wird durch Herzkranzgefäße mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Die Herzkranzgefäße werden in dem Vorgang des Blutkreislaufes als Arterien bezeichnet. Bei einem gesunden Menschen ist die Gefäßinnenwand der Arterien glatt26, sodass das Herz ohne Schwierigkeiten mit Blut versorgt werden kann.

    1. Abläufe eines Herzinfarktes

Bei einem Herzinfarkt wird die Gefäßinnenwand in mehreren Stadien dicker, woraufhin es zu Ablagerungen durch Blutplättchen kommen kann und somit zu einem Verschluss der Herzkranzgefäße.27 Hierbei handelt es sich um die Arteriosklerose der Herzkranzgefäße. Diese kennzeichnet Fettablagerungen und führt zu sogenannten „atherosklerotischen Plaques“.

Die Plaques verengen das Gefäß zunehmend und die Blutversorgung des Herzens nimmt ab. Schreitet die Entwicklung der Plaques fort, so kann dieses aufreißen und es ent-stehen Blutgerinnsel, die das Gefäß komplett verschließen und es kommt zu einem Herzinfarkt, da der Herzmuskel nicht mit genügend Sauerstoff versorgt werden kann und dadurch ein Teil des Herzmuskels abstirbt.


  1. Symptome und Behandlungen

    1. Was versteht man unter einer „Agina Pectoris“?

Durch die Verengung des Herzkranzgefäßes kann ein Teil des Herzmuskels nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Als Folge stirbt ein Teil des Herzmuskels ab. Das Symptom Angina Pectoris macht sich zunächst an körperlichen Anstrengungen bemerkbar, da das Verhältnis von Sauerstoffverbrauch und Sauerstoffangebot nicht mehr ausgeglichen werden kann.30 Dieses Verhältnis wird als eine Sauerstoffextraktion31 be-zeichnet.

Der Mangel an Sauerstoff führt dazu, dass die Pumpfunktion des Herzens beeinträchtigt wird. Die Beschwerden die als Folge auftreten ist das Engegefühl in der Brust.32 Die Belastung, die in der Brust auftritt, wird als Angina Pectoris gekennzeichnet. Sobald man die körperlichen Anstrengungen unterbricht, kann das Symptom nicht mehr spürbar sein.33

    1. Symptome eines Herzinfarktes

Die Symptome eines Herzinfarktes treten meistens auf, bevor der Herzinfarkt eintritt. Frühe Anzeichen eines Herzinfarktes sind meist Engegefühl in der Brust und Atemnot. Die Haut ist blass und fühlt sich kaltschweißig an. Die Beschwerden können plötzlich auftreten und werden von vielen Menschen zunächst nicht rechtzeitig wahrgenommen, da sie keine deutlichen Anzeichen eines Herzinfarktes darstellen.

Deshalb ist es für einen Arzt besonders schwer einen weiblichen Herzinfarkt zu erkennen, da die Anzeichen nicht eindeutig sind wie bei einem Mann.36

    1. Behandlungen

      1. Akutbehandlungen

Es ist sehr wichtig, dass ein Herzinfarkt-Patient so schnell wie möglich behandelt wird, da der Herzmuskel durch den Verschluss des Herzkranzgefäßes und der Unterversorgung mit sauerstoffreichem Blut nach und nach innerhalb von wenigen Stunden absterben kann. Schon nach den ersten Anzeichen eines Herzinfarktes sollte ein Notarzt aufgesucht werden.

Vor Ort behandelt der Notarzt den Patienten mit einer Soforttherapie, die aus den folgenden vier Vorgängen besteht. Zunächst wird der Patient hingelegt, in dem sich der Oberkörper ein wenig erhöht37, damit das Blut von dem Kopf bis zu den Beinen fließt. Die Belastung des Herzens wird gesenkt und der Patient spürt kein massives Engegefühl mehr.38 Anschließend wird die Sauerstoffextraktion durch eine Nasensonde ausgeglichen und dem Patienten werden verschiedene Medikamente verabreicht.

Die Wiederherstellung der Durchblutung muss so schnell wie möglich durchgeführt werden um weitere Komplikationen zu vermeiden. Um die Wiederherstellung durchführen zu können, werden zunächst zwei Methoden zur Verfügung gestellt, wobei die mechanische Erweiterung des verengten Blutge-fäßes, auch perkutane transluminale coronare Angioplastie (PTCA) genannt, bevorzugt wird.

Dafür werden die Herzkranzgefäße mittels eines Herzkatheters überwacht und anschließend mit einem Ballon ausgeweitet. Zum Schluss wird die Erweiterung des Gefäßes durch einen Stent gefestigt, welches als eine Art Gitter bezeichnet wird.39 Als zweite Methode wird die Lyse-Therapie oder Thrombolyse zur Verfügung gestellt, die die Blutgerinnsel mithilfe des Medikaments Thrombolytikum auflöst.


      1. Rehabilitationen

Sobald der Patient die Klinik verlässt, beginnt die sogenannte Rehabilitation, die sich individuell behandeln lässt. Hierbei stehen die psychische und physische Überwindung des Herzinfarktes und dessen Folgen im Mittelpunkt. Ziel ist es ebenfalls, dass die Betroffenen in ihr soziales und berufliches Leben wieder eingegliedert werden. Die Vorgänge der Behandlung lassen sich stationär oder ambulant durchführen, die in der Klinik abgesprochen und der Reha- Einrichtungen mitgeteilt werden.

  1. Die Folgen unserer Lebensführung – Herzinfarkt

    1. Risikofaktoren

      1. Bluthochdruck

Der Herzzyklus besteht aus zwei Kreisläufen, die durch einen systolischen und durch einen diastolischen Druck begleitet werden. Der systolische Druck stellt den höchsten Wert in der Austreibungsphase dar, während der diastolische Druck den niedrigsten Wert in der Füllungsphase darstellt.

Beide Werte dienen zur Einteilung des Blutdruckes in verschiedenen Klassifikationen.41


Abbildung 1: Klassifikation der Blutwerte42


Der Blutdruck sollte den Wert vom 140 systolisch und 90 diastolisch nicht überschreiten. Wird dies jedoch überschritten, so entsteht ein massiver Druck in den Blutgefäßen. Als Folge wird das Herzkranzgefäß verändert und die Gefäßinnenwand wird beschädigt.43

      1. Rauchen

Rauchen ist eines der Risikofaktoren, welches man sofort spürt. Durch das Rauchen wird die Sauerstoffaufnahme der roten Blutkörperchen gesenkt und das Herz fängt an schneller zu schlagen. Zudem verändert sich die glatte Gefäßinnenwand der Herzkranzgefäße. Durch das rauchen bildet sich durch de Ablagerung der Blutplättchen (Thrombozyten) bildet sich ein dichtes Netz an der Gefäßinnenwand.

      1. Erbliche Belastungen

Studien haben ergeben, dass die Kinder ein verdoppeltes Risiko verfügen einen Herzinfarkt zu erleiden, wenn ein Elternteil des Kindes einen Herzinfarkt erlitten hat.45 Beiläufig werden die Faktoren wie Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte sowie Diabetes vererbt und können zu einem Herzinfarkt führen.46 Der Körper produziert zu viel Cholesterin und das Enzym kann die Produktion nicht hemmen, da das Cholesterin durch den Mangel an Enzymen produziert wird.

Als Folge entstehen zu hohe Cholesterinwerte, die beeinträchtigend auf das Herzkranzgefäß wirken und somit kann ein Herzinfarkt auftreten.


  1. Schlussbetrachtung

Zum Abschluss fasse ich die Recherchen meiner Facharbeit nochmal kurz zusammen. Unser Herz ist der Motor unseres Lebens, der uns jeden Tag ermöglicht unsere Aufgaben zu meistern. Es ist in seinem Aufbau und in seinen Funktionen exzeptionell ausgerüstet. Durch den Blutkreislauf wird das Blut, in einem Kreislauf, durch unseren Körper zu jedem einzelnen Organ gepumpt.

Wenn man von einem Herzinfarkt spricht, so meint man den Verschluss eines Herzkranzgefäßes, welches sich in mehreren Stadien – meist unbewusst – entwickelt. Durch die Herzkranzverengung, der sogenannten Plaques, benötigt das Herz einen höheren Druck, um das Blut durch die Gefäße (Arterien) zu pumpen. Sobald eines der Plaques aufreißt, bilden sich Blutgerinnsel, die den Durchfluss des Blutes verhindern, da sie sich an die Gefäßinnenwand festsetzen.

Somit kommt es zu einem endgültigen Verschluss der Gefäßes und somit zu einem Herzinfarkt. Dieser wird meist unbewusst und spontan ausgelöst, jedoch nicht ohne Grund.  

Heutzutage haben viele Faktoren wie Stress, Fehlernährung, Bewegungsmangel, und vor allem die Lebensweise unserer Gesellschaft einen massiven Einfluss auf die Gesundheit der Menschen. Vergleicht man Industrieländer mit Entwicklungsländern, so stirbt die Mehrheit der Industriebevölkerung an Herz- und Kreislaufkrankheiten und die häufigste Todesursache in den Entwicklungsländern stellen dagegen Infektionskrankheiten dar.47 Betrachtet man Beispielsweise Deutschland, weist es regionale Unterschiede in Bezug auf das Sterberisiko von Herzinfarkt-Patienten.

Zu den signifikanten Risikofaktoren, die die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten eines Herzinfarkts erhöhen, gehören ungesunde Ernährung, Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel sowie hoher Blutdruck und Stress.


Der Risikofaktor Stress kann in unserer schnelllebender Gesellschaft sowohl durch kognitiver Anstrengung am Arbeitsplatz als auch durch emotionaler Belastung im familiären Umfeld entstehen. 49 Vor allem unter Beachtung der heutigen Dynamik, Unsicherheit und Komplexität in der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sind insbesondere psychosoziale Stressfaktoren sehr präsent und ungesunde Esskulturen weitverbreitet, die das Auftreten eines Herzinfarkts begünstigen.

Um Herzinfarkt zu vermeiden sollte ein gesunder Lebensstil geführt werden, d.h. nicht rauchen, weniger tierische Fette und Fleisch konsumieren. Stattdessen soll der tägliche Energiezufuhr aus Obst, Gemüse, Fisch und Eiweiß bestehen. Ferner ist regemäßige Bewegung ebenso wichtig.50 Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein gesundes Bewusstsein für Herzinfarktpräventionen sowie Erste Hilfe-Kenntnisse für den Umgang mit akuten Herzinfarktpatienten immer bedeutender wird.


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