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Geo Sciences

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Gymnasium Stuttgart

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Donauraum Allgemein:

Der Donauraum liegt im süd-Osten Europas und wird als Makroregion bezeichnet. Eine Makroregion umfasst eine Region aus verschiedenen EU- und nicht-EU-Ländern, die ein wesentliches Element verbindet. Beim Donauraum ist dieses Element die namensgebende Donau, die sich mit einer Länge von 2857 durch die Insgesamt 14 Länder ihren Weg zum Schwarzen Meer bahnt.
Die Länder Deutschland, Österreich, Tschechien, Slowenien, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Rumänien und Bulgarien sind bereits in der EU, während Bosnien, Serbien, Montenegro, Moldawien und die Ukraine noch nicht dazu gehören, aber zu den potentiellen Kandidaten zählen.
Mehr als 100 Mio.

Menschen leben im Einzugsbereich der Donau.

Räumliche Disparitäten:

Beim Vergleich des BNE und dem HDI der Donauländer fällt vor allem eines auf:
Es herrscht ein Wohlstandsgefälle, dass Flussabwärts zunimmt.
Während Deutschland und Österreich die Länder sind, bei denen das BNE/pro Einwohner im Jahre 2009 über 40 000 US$ lag und deren HDI-Werte im Bereich der HDC liegen, ist Moldawien am Flussende mit einem BNE von unter 3 000 US$ und einem HDI-Wert von einem Schwellenland im Vergleich zu anderen Donauländern sehr Unausgeglichen.

Diese räumlichen Unausgeglichenheiten, welche sich innerhalb einer Region befinden und sich in verschiedenen Lebensbedingungen zeigen, wie z.B. dem sozialen Umfeld, der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes oder der Infrastruktur, nennt man räumliche Disparitäten.

Wenn man sich im Atlas die S.84 nr1 anschaut und die Länder am Flussende mit Deutschland und Österreich vergleicht, erkennt man zudem, dass es viel weniger wichtige Wirtschaftszentren, dafür größere, agrarwirtschaftlich geprägte Flächen gibt, welche keine starke Wirtschaftskraft aufweisen.
So gibt es In der Donauregion nicht nur zwischenländliche Disparitäten, hinzu kommen die Disparitäten innerhalb der Länder.

Gründe für Disparitäten:

Für räumliche Disparitäten kann man zwei Gründe nennen.
Der erste Grund sind die geographischen Gegebenheiten. Damit sind Flüsse, Meere, Gebirge und weitere geomorphologische Aspekte gemeint. Den Donauraum umgeben die Adria und das Schwarze Meer. Profitieren davon zwar nur die Länder die direkt damit verbunden sind, ist die Donau als Fluss eine Gegebenheit von der alle Länder in diesem Raum profitieren.

In Rumänien ist ein wirtschaftlicher Nachteil durch die Karpaten zu erkennen, da die Landfläche an diesem Gebirge schlecht kaum genutzt wird (bzw. nicht genutzt werden kann)

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Der Donauraum als zukunft im modernen europa
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Der wohl für den Donauraum bedeutendere Grund für räumliche Disparitäten ist die
historische Entwicklung der Länder. Die östlicheren, also Flussabwärts liegenden Länder waren bis 1989/90 in einer kommunistischen Diktatur. Als diese endete, kam es zu tief greifenden Veränderungen in den Ländern, die vor allem in der Wirtschaft Spuren hinterließ.

Die sozialistische Planwirtschaft und der Transformationsprozess:

Ein Merkmal der kommunistischen Diktatur war die sozialistische Planwirtschaft.
Fabriken, Handelsketten und Großbetriebe – alles war in der Hand des Staates.
Nicht die Nachfrage der Menschen bestimmte was produziert wurde, ein Plan, der von den Ländern festgelegt wurde bestimmte die wirtschaftliche Ausrichtung des Landes.

Die UdSSR hat dabei natürlich versucht den Handel zwischen den kommunistischen Ländern des Ostblocks zu kontrollieren und mischte meistens bei diesen Plänen mit.
Mit dem Zerfall des Ostblocks ab 1990 kam es zur Privatisierung der Wirtschaft und zum marktorientierten System, bei dem die Nachfrage den Wirtschaftsplan bestimmte.

Gewinner und Verlierer des Transformationsprozesses:

Das radikale Umkrempeln der Wirtschaft führte dazu, dass in ohnehin wirtschaftlich starken Regionen ausländische Direktinvestoren die großen Firmen abkauften oder Grundstücke erwerben, wo sie ihre Firmen expandieren und von günstigen, gebildeten Arbeitskräften profitierten.

VW, die ihren Geländewagen „Touareg“ produzieren bieten Löhne für Arbeiter, dass diese in auskömmlichen Lebensstandard leben können.


Auf der Seite der Verlierer kommen hauptsächlich die ländlichen Umgebungen vor, die sehr Landwirtschaftlich orientiert waren. Da in den Städten und wirtschaftlichen Kernzonen qualifizierte Arbeitskräfte gut bezahlt werden, wandern immer mehr Menschen in die Stadt mit dem Ziel ‚Karriere‘ zu machen.

Zudem vergehen die Kleibetriebe im Angesicht der Millionenkonzerne, die sich zu den wirtschaftlichen Kernzonen hingezogen fühlen.
In Vidin, einer 70 000 Einwohner- Stadt in Bulgarien sieht man stillgelegte Fabriken und landwirtschaftliche Brachen, wohin das Auge reicht.

Die Europäische Strategie für den Donauraum (EUSDR):

Um die länderübergreifende Zusammenarbeit zu Fördern und Disparitäten zwischen – und in den Ländern zu beseitigen, hat das Europäische Parlament 2010 eine Strategie für den Donauraum, die EUSDR (european union strategy for the danub region) verfasst. Schon 2008 hat Günther Oettinger die Idee für eine solche Strategie im Donauraum gehabt, wie sie für die Makroregion des Ostseeraums entwickelt und umgesetzt war, jedoch bestanden die Schwerpunkte nur aus den drei Faktoren: Ökologie, Verkehr und sozioökonomische Themen.
Die EUSDR besteht heute aus 4 Säulen, die in 11 Schwerpunktbereiche unterteilt sind.

INFO!! : Dieser Teil meiner Präsentation besteht zum Teil aus Quellen, aber zum größten Teil aus meiner eigenen Erfahrung und meinen eigenen Eindrücken.

Im folgenden Teil gehe ich auf mein Heimatsland Serbien ein und beschreibe – die aus meiner Sicht – umgesetzten Schwerpunkte und Maßnahmen die der EUSDR beschreibt.


Die wohl bemerkbarste Maßnahme, die in Serbien unternommen wurde, ist der Ausbau der Autobahnen und der Erneuerung der Straßen.

links )Unsere Schnellstraße zwischen Kraljevo und Novi Pazar im Jahre 2005
Die wichtigste Verbindung der Stadt Novi Pazar und dem südlichen Teil des Landes mit dem Nördlichen.
rechts) Eine der am besten ausgebautesten Straßen des Landes , die von Belgrad nach Nis führt 2005

Die Beska-Brücke zwischen Novi-Sad und Belgrad war auch ein Teilaspekt der “ Anbindung des Donauraums“ der in Serbien umgesetzt wurde. In Zukunft plante Serbien einen Ausbau der Donau und die Förderung der Schiffbarkeit, jedoch wird sich diese Idee durch die hohen Kosten von ca. 11 Bio. € und der möglichen Wirtschaftskriese in Serbien verschieben.

Die Schiffbarkeit der Donau wurde allerdings minimal verbessert da seit ca.3 Jahren regelmäßig alle Flüsse in Serbien von Müll befreit werden.
( Müllabfuhr kostet Geld, die Bevölkerung findet es einfacher den Müll in die Flüsse zu werfen )


Der Wohlstand In Serbien war bisher nicht im Vordergrund der durchgesetzten Maßnahmen, jedoch fiel mir mit den Jahren auf, dass immer weniger Roma und Sinti diskriminiert und obdachlos leben.
Serbien scheint diese, bei uns recht arme Bevölkerungsgruppe zu fördern indem sie den Bau von Wohnungen finanzieren und Schulen in Wohnvierteln bauen, sodass auch die Kinder der ärmeren Schichten es nicht weit zur Schule haben.

Der Grund hierfür ist, dass das Justiz- und rechtschaffende System in Serbien ein wenig zu korrupt zu sein scheint, und man so leicht einen herkömmlichen Polizeibeamten mit Kaffeegeld und Zigaretten bestechen kann, um so sträflich verfolgbare Delikte ungestraft begehen zu können.

Die „zandermerija“ ist da nicht so einfach bestechlich, da diese im Militär ausgebildet wird.
Zu ihren Hauptaufgaben gehört das Sorgen für Sicherheit und ruhe in der Öffentlichkeit.
Außerdem gehört die Bekämpfung von Terrorismus und die Wiederherstellung von Frieden mit zu ihrem Aufgabenfeld.

Der Grund warum ich dieses Sonderkommando als Maßnahme im Rahmen des EUSDR gewählt habe ist, da das Auftreten dieser Männer bei öffentlichen- und kulturell wichtigen –Veranstaltungen in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. ( Bsp. Fußballspiele / Konzerte / …)
Der letzte aber auch nicht unwichtige Aspekt, den Serbien im Rahmen des EUSDR gefördert hat, ist der Kopaonik als Erholungsgebiet.
Der Копаоник (kyrillisch, Kopaonik) ist ein Gebirge in Südserbien.


Auf der deutschen Seite zur EUSDR findet man einige Laufende Projekte (nur aus dem Raum BW, was aber nicht heißt, dass es wenige sind!), zu denen regelmäßig neue dazukommen.

Für mich ist die EUSDR die Versicherung dafür, dass in naher Zukunft eine wirtschaftliche Stärkung, eine Bekämpfung der Disparitäten zwischen-und inländlich und eine Verbesserung bei der Zusammenarbeit der Länder geschehen wird.
Der Donauraum als Rückgrat, also als wirtschaftliche Stütze ist daher durchaus realisierbar.
Zudem der Standortfaktor der günstigen Arbeitskräfte und der günstigen Flächen sehr ansprechend für Unternehmen ist.

Durch die Stärkung des Donauraums aus wirtschaftlicher Sicht würden auch andere Standortfaktoren an Bedeutung gewinnen, wie z.B. Agglomerationsvorteile und Vorteile der Infrastruktur durch die schiffbare Donau. Also ein perfekter Raum für innovative Firmen, die den Menschen der Umgebung auch bessere Lebensbedingungen liefern könnten.










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