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Der deutsche Expressionismus in der Kunst

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EXPRESSIONISMUS IN DER KUNST


1. Allgemeines zum Expressionismus


2. Historischer & philosophischer Hintergrund

- geschichtliche Einordnung

- philosophischer Gedanke

- Entstehung


3. Merkmale der expressionistischen Kunst

- Absichten

- Techniken


4. Begründer der Kunstbewegung

4.1. „Die Brücke“

4.2. „Der Blaue Reiter“


5. Fazit


1. Allgemeines zum Expressionismus

Der Expressionismus ist eine Kunstbewegung die Anfang des 20. Jahrhunderts entstand und offiziell bis 1925 reichte und großen Einfluss auf die Zukunft der Kunst hatte. Vor allem Künstler aus Europa und vor allem aus Deutschland und Österreich wollten dem Naturalismus und dem Impressionismus, also der materiellen Kunst, mit neuen Maltechniken entgegentreten und ihren Werken einen seelischen Ausdruck verleihen.

Daher kommt auch der Begriff, denn im lateinischen heißt expressio = Ausdruck, also „Kunst des gesteigerten Ausdrucks“. Gesteigert, weil den Kunstwerken schon im Impressionismus Ausdruck verliehen wurde, der jetzt noch mehr betont werden sollte. Die Bilder sollten Gefühle und Eindrücke der Künstler und seine Erlebnisse ausdrücken, also die innere Wahrheiten, nicht die genaue Gegenständlichkeit.

Man griff auch wieder das Kunstverständnis der Romantik auf, in der Gefühle dargelegt werden sollten. Als Vorläufer der Expressionisten des 20. Jahrhunderts galten Edvard Munch, Paul Cezanne, Paul Gauguin und Vincent van Gogh, sie werden als Wegbereiter des expressionistischen Malstils bezeichnet. Wichtige Vertreter waren Künstler wie Henri Matisse, Emil Nolde, Franz Marc, Erich Heckel, August Macke, Ernst Ludwig Kirchner und Wassily Kandinsky.

Der Begriff „Expressionismus" tauchte zum ersten Mal im Jahr 1911 bei der 23. Ausstellung der Berliner Sezession als Bezeichnung französischer Werke auf. Im gleichen Jahr definierte die Berliner Kulturzeitschrift Der Sturm Expressionismus als Sammelbegriff für gesamteuropäische fortschrittliche Tendenzen der Zeit.


2. Historischer & philosophischer Hintergrund

Anfangs war der Expressionismus eine Art Protestbewegung gegen die Materialisierung und die strenge Ordnung, die am Vorabend des 1. Weltkriegs herrschte. Deutschland war damals mitten in einen Wandel ins Moderne. Man war unzufrieden mit der Zeit, in der sich die Menschen von Wissenschaft, Technik, Industrie, Gemeinschaftsordnungen und bourgeoisen und konventionellen Bräuchen abhängig gemacht hatte.

Deutschland lebte damals in einer Klassengesellschaft, die die Arbeiter benachteiligte und den Adel begünstigte. Demnach sind Lebensangst und Enttäuschung als Merkmale expressionistischer Bilder auch auf die schwierige soziale Stellung der Künstler zurückzuführen. Die spätbürgerlichen kapitalistischen Verhältnisse und die verloren gegangene Einheit von Mensch und Natur rüttelten die jungen Künstler auf und entwickelten den Wu.....[read full text]

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Die meisten empfanden die Kunst als weder konventionell noch bürgerlich und kritisierten die nicht naturgetreue oder schlampige Objektdarstellung. Von den meisten Nationalsozialisten wurde der Expressionismus als „entartet“ abgelehnt, viele Werke wurden beschlagnahmt oder vernichtet. Nach dem 1. Weltkrieg erlebte der Expressionismus jedoch einen Boom. In fast jeder Wohnung hing damals ein expressionistisches Poster.

Der Begriff „Expressionismus" tauchte zum ersten Mal im Jahr 1911 bei der 23. Ausstellung der Berliner Sezession auf. Im gleichen Jahr definierte die Berliner Kulturzeitschrift Der Sturm Expressionismus als Sammelbegriff für gesamteuropäische fortschrittliche Tendenzen der Zeit.



3. Merkmale der expressionistischen Kunst

Der Expressionismus ist die Kunst des Ausdrucks und soll den Betrachter emotional ansprechen. Dabei werden die Welt und das Leben so dargestellt wie sie vom Künstler empfunden werden und ihre innere Wahrheit soll dargestellt werden. Enttäuschung, Trauer, Freude, Müdigkeit, Schmerz, Sehnsucht und Angst z.B, Gefühle und Empfindungen der Maler, sollten sich in ihren Bildern widerspiegeln.

Das Kunstwerk sollte also nichtmehr gezwungenermaßen schön sein, sondern in manchen Fällen sogar erschrecken um Aufmerksamkeit zu erregen. So ist die Ausdrucksfarbe ein wichtiges Merkmal, sie zeigt das Bildobjekt nicht in ihrer natürlichen Farbe, sondern so, dass sie etwas ausdrückt. Die meisten Werke weisen kräftige, ungemischte Farben auf und sind abstrakt, auf energische Weise dargestellt.

Bildobjekte werden vereinfacht, spontan und formverzerrt dargestellt. Oft erscheinen Figuren überzeichnet, roh und grob und erinnern an Karikaturen. An den Aktkunstwerken der Expressionisten ist das sehr deutlich zu sehen. Die Menschen werden nicht mehr schön und detailliert, sondern in einfachen, geschwungenen, flächenartigen Formen dargestellt, o.....

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Doch erst durch eine bestimmte andere Gruppe kam es in Deutschland zur expressionistischen Bewegung. Im selben Jahr in dem der Fauvismus in Frankreich entstand schlossen sich vier junge Architekturstudenten in Dresden zur Künstlergemeinschaft "Die Brücke" zusammen, diese waren Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff.

Weitere Mitglieder wurden später unter anderem Otto Müller, Max Pechstein und nach Anfrage Emil Nolde und es gab auch etliche passive Mitglieder. Der Name der Gruppe soll symbolisch für das Brückenschlagen zu neuen Ufern der Kunst stehen. Die Idee dazu stammt von Rottluff. Als Anfänger in der Malerei richteten sie sich gegen die "spießige" Kunstszene des wilhelminischen Kaiserreichs und suchten stattdessen nach einer Kunst ohne akademische Regeln.

Sie wollten weg von der Harmonie impressionistischer Werke und Leben und Kunst in Harmonie bringen. Für sie stand das Primitive im Vordergrund, einfache Formen und Farben. Häufige Techniken waren der Holzschnitt, die Lithografie und das Aquarell. Ihre Werke sollten schockieren und Eindrücke und Gefühle auslösen, deshalb stellten sie im Gegensatz zu Kunst des Fauvismus, auch oft negative Dinge wie Tod, Krankheit und Kampf dar.

Anfangs waren die Themen der Brücke das Stadtleben, Zirkus und Varieté, der Mensch in Bewegung, Tanz, Aktdarstellungen und Landschaften. Besonders berühmt sind die Aktgemälde, die an den Moritzburger Seen entstanden. All diese Motive sollten Spontanität und Abweichung vom wirtschaftlichen Bürgertum darstellen. Sie drückten Erlebnisse und subjektiven Empfindungen aus.

Das konnte, wie schon bei den Fauvisten, nur durch das Abweichen von der genauen Gegenständlichkeit des Bildobjekts gelingen. Oft ließen sich die Künstler auch von der Kunst der Naturvölker inspirieren. Das Programm der Brücke wurde 1906 von Kirchner verfasst und in Form eines Holzschnitts der Öffentlichkeit präsentiert. Es lautete: Mit dem Glauben an Entwicklung, an eine neue Generation der Schaffenden wie der Genießenden rufen wir alle Jugend zusammen, und als Jugend, die die Zukunft trägt, wollen wir uns Arm- und Lebensfreiheit verschaffen gegenüber den wohlangesessenen älteren Kräften.

Jeder gehört zu uns, der unmittelbar und unverfälscht wiedergibt, was ihn zum Schaffen drängt. Natürlich wurde der Ausdruck der Gefühle und Erlebnisse betont und auch die Bildung eines einheitlichen Gruppenstils zählte zu den erklärten Zielen der Brücke. Aber dieser sollte keinesfalls exakt vorgegeben sein, sondern eine Verbindung unterschiedlicher, aber doch .....

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Zu dem Namen kam es anscheinend, weil Kandinsky eine Vorliebe für Reiter und Marc für Pferde hatte. „Der Blaue Reiter“ war ein Almanach, d.h. ein Jahrbuch. Er zeigte Texte, Partituren und Bilder, die Parallelen von Bildender Kunst, Musik und Literatur aufzeigten. Verschiedene fremde Kulturen wurden vorgestellt, sowie auch unterschiedliche Techniken, und Volkskunst. Daneben gab es auch Kinderzeichnungen und Naive Malerei.

Der Almanach sollte eigentlich jährlich erscheinen und einen Überblick über alle neuen künstlerischen Ideen geben. Es blieb aber aus finanziellen Gründen und Meinungsverschiedenheiten bei der einen Ausgabe, die 1912 bei Piper erschien. Künstler die zum Almanach beitrugen wie Alfred Kubin, August Macke, Paul Klee und Gabriele Münter wurden oft zu Künstlern des Blauen Reiters gezählt, obwohl dieser eigentlich keine Künstlervereinigung wie „Die Brücke“ war.

Er hatte auch kein festgelegtes Programm, wollte sich aber ebenfalls von den akademischen Maltraditionen abgrenzen und neue künstlerische Ausdrucksformen schaffen. Die neue, moderne Kunst einleiten, ohne Gesetzmäßigkeiten. Der blaue Reiter betonte die Gleichberechtigung verschiedener Kunstformen und so verbanden sich die Künstler auch mit anderen Künstlern wie Tänzern, Komponisten oder Bühnendesignern.

Kandinsky wollte vor allem eine Verbindung zwischen der Malerei und der Musik herstellen. Ähnlich wie die Mitglieder der Brücke orientierte sich „Der Blaue Reiter“ an der mittelalterlichen und primitiven Kunst, aber auch an den zeitgemäßen Kunst-Strömungen: z.B dem Fauvismus und dem Kubismus. Die Werke sollten ebenfalls nicht an die Gegenständlichkeit gebunden sein, sondern eine Eigengesetzlichkeit entwickeln und spontane Eindrücke und Empfindungen wiedergeben.

Also bestimmte Stimmungen beim Betrachter auslösen. Statt Dissonanzen wie bei der Brücke, setzen sie Farbharmonien ein. Franz Marc versuchte, mit seinen blauen Pferden eine Beziehung zu den Träumen und Sehnsüchten herzustellen und verband damit beim Betrachter eine geistige Beziehung zu den inneren Prozessen der Natur. Den Menschen empfand er als hässlich, weshalb er meist Tiere malte.

Er hatte die Natur genaustens studiert und so versucht sie vereinfacht darzustellen, auf das Wesentliche reduziert. Eine berühmte Aktion der Künstler war Mackes, Klees und Moilliets zweiwöchige Reise nach Tunis im April 1912, bei der bekannte Aquarelle und hunderte Zeichnungen entstanden. Die Künstler des „Blauen Reiters“ verstanden sich als Expressionisten und viele ihrer Werke sind abstrakter als die Werke der ".....

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