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Der Bauer von Gottfried August Bürger - Gedichtanalyse

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Literaturanalysen zur Epoche Sturm und Drang: Die Abitur & Hausaufgabenhilfe: Interpretationen zu Johann Wolfgang v. Goethe, Friedrich Schiller. Matthias Claudius (Textanalysen, Band 7)
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German studies

University, School

Helene-Weber Berufskolleg Paderborn

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1,7, Mertens, 2014

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Seufzer eines Ungeliebten - Gottfried August Bürger Gedichtinterpre­tat­ion Gottfried August Bürger lebte von 1747 bis 1794. Er durchlebte also die wichtigen Epochen des Sturm und Drang und der Aufklärung, welche er durch seine literarischen Texte mitprägte. Gerade zur Zeit des Sturm und Drang befand sich Bürger in einem jungen Alter. Er ließ sich durch seine Gefühle leiten und war ein großer Anhänger der Natur, was sowohl in seinen poetischen Texten gelesen als auch an der Mitgliedschaft im Göttinger Hainbund, eine die Natur verehrende und zum Sturm und Drang tendierende literarische Gruppe, gesehen werden kann. So wird das Wort „Hain“ auch im zu analysierenden Gedicht wiederholt und der Bezug Bürgers zur Natur in Verbindung mit Liebe sichtbar. In dem Gedicht, „Seufzer eines Ungeliebten“, das Bürger 1774 verfasste, thematisiert er die unerwiderte Liebe eines Mannes, der gleichzeitig das lyrische Ich ist. Die unerwiderte Liebe wird mit der Natur verglichen. Gott hat sogar jedem Element der Natur Liebe geschenkt hat. Er ist also der Einzige, der keine Gegenliebe von der Person, die er verehrt, erfährt. Das Gedicht lässt sich in folgende Sinnesabschnitt­e unterteilen: 1 Strophe: Vorwurf des lyrischen Ichs an Gott, jedem Wesen, außer ihm, Liebe g..
Gedichtanalyse zum Gedicht „Gegenliebe“ Gottfried August Bürger wurde 1747 in einer armen Pfarrersfamilie geboren. Er verdiente sein Geld als Justizangestell­ter doch die Dichtkunst war immer ein Hauptaspekt seines Lebens. Er verfasste zahlreiche Gedichte unter anderem das Gedicht „Gegenliebe“ welches im Folgenden erschlossen wird. In dem Gedicht „Gegenliebe“ von Gottfried August Bürger geht es um den Wunsch des lyrischen Ichs, Gegenliebe von seiner Geliebten zu erfahren. Zunächst wird die einseitige Liebe und das Verlangen des lyrischen Ichs nach Gegenliebe von einem Mädchen beschrieben. Anschließend wird die Reaktion des lyrischen Ichs bei Erwiderung der Liebe dargestellt und besonders auf seine Gefühle eingegangen. Daraufhin wird die die Bedeutung und Wirkung der Gegenliebe wiedergegeben. Das Gedicht ist in vier Strophen mit je vier Versen unterteilt, was dem ganzen einen sehr strukturierten Eindruck verleiht. Es herrscht ein durchgehender Kreuzreim mit alternierenden Kadenzen vor, was zusammen mit dem vierhebigen Trochäus und dem gleichmäßigen Rhythmus den strukturierten und gleichmäßigen ..

Gedichtsanalyse „Der Bauer“

Das Gedicht „Der Bauer“ wurde von Gottfried August Bürger im Jahr 1775 verfasst. Es wurde aus dem Buch „Gedichte“ von A. Samer und W. Spemann, welches 1883 in Berlin und Stuttgart veröffentlicht wurde, entnommen.

Das Gedicht lässt sich in die Epoche „Sturm und Drang“ einordnen, da es mehrere Merkmale dieser Epoche aufweist: Es wendet sich gegen die Autorität, welche in diesem Gedicht der Fürst ist, das Volk, hier vertreten durch den Bauern, ist ein wichtiges Thema, die Gefühle und Empfindungen des Bauern werden klar dargestellt, es ist in einer individuellen künstlerischen Form verfasst worden, etc.

Das Thema dieses Gedichtes ist die Klage des Abhängigen gegen die Ungerechtigkeit des Fürsten.

Das Gedicht hat einen Untertitel, welcher zeigt, dass der Bauer sein Gedicht für eine Autorität verfasst hat.

In der ersten Strophe fragt er den Fürsten, warum dessen Wagenrad ihn überrollen darf bzw. sein Pferd ihn treten darf. In der zweiten Strophe fragt er ihn, warum ihn der Hund des Fürsten beißen darf. In der dritten Strophe fragt er den Fürsten, warum er ihn jagen darf wie ein Tier. In der vierten Strophe wendet er sich wieder an den Fürsten und möchte ihm deutlich machen, dass die Saat, welche der Fürst zertritt, ein Verdienst des Bauern ist.

In der fünften Strophe klagt er ihn an und meint, dass der Fürst für das Brot nicht arbeitet, sondern er selbst mit viel Fleiß. In der letzten Strophe stellt er die Frage, ob der Fürst wirklich denkt, dass er die Obrigkeit von Gott sei, da Gott segnet, der Fürst jedoch raubt. Der Bauer endet mit der Aussage, dass der Fürst nicht von Gott sei und bezeichnet ihn als Tyrannen.

Das Gedicht hat einen Untertitel und besteht aus sechs Strophen zu je drei Versen.

Es weist kein Reimschema auf. Es wirkt so etwas ungeordnet und eventuell auch unüberlegt, was auch die Emotionen und die Wut, die aus dem Bauern hervorbrechen, deutlich machen. Das Versmaß ist ein 4hebiger bzw. 3hebiger Jambus. Die Kadenzen sind immer männlich, d.h. die Endungen werden betont. Dies verdeutlicht den Appell an bzw. den Protest gegen den Fürsten. Der Bauer macht seine Auss.....[read full text]

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Der Bauer stellt seine Meinung deutlich klar. Seine unterdrückte Wut, die er gegenüber der Ungerechtigkeit des Fürsten empfindet, wird ebenfalls deutlich. Unter anderem sind diese Ausrufe Antworten auf Fragen, wie z.B. in der letzten Strophe: „Du nicht von Gott, Tyrann!“ (s. V. 19) als Antwort auf die Frage, ob der Fürst die Obrigkeit von Gott sei (vgl. V. 17). Zum anderen wird deutlich, dass der Bauer so direkte Kritik übt, währenddessen er dies durch die Fragen eher indirekt tut.

In dem Gedicht gibt es viele Fragesätze: „Wer bist du?“ (s.

V. 2). Diese verdeutlichen zum einen das Unverständnis des Bauern: Er kann nicht verstehen, wie der Fürst zu dem Recht kommt, so erniedrigend zu handeln. Zum anderen zeigen die Fragen eine gewisse Kritik, da der Bauern den Fürsten direkt herausfordert, dazu zu stehen.

In dem Gedicht gibt es viele Fragesätze: .....

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Diese Fragen wiederholen sich (Anapher) in den ersten drei Strophen. Der Bauer stellt die Autorität bzw. den Fürsten also mehrmals in Frage. Seiner Missachtung ihm gegenüber wird Nachdruck verliehen.

In Vers 10 ist ein Vergleich zu finden: „Entatmet, wie das Wild?“ Der Fürst jagt den Bauern.

Der Bauer vergleicht sich hier mit einem Tier bzw. Jagdwild, das bedeutet, dass er sich wie ein Tier behandelt fühlt und der Fürst ihm keine menschliche Würde entgegenbringt.

In der letzten Strophe ist eine Gegenüberstellung zu finden: „Gott spendet Segen aus; du raubst!“ (s. V. 18). Gott ist also gut, der Fürst böse. Daraus schlussfolgert der Bauer, dass der Fürst nicht von Gott eingesetzt ist und möchte ihm demnach auch keinen Re.....

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