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Bachelor thesis
Nursing Sciences

University, School

Fachhochschule Campus Wien - FH

Grade, Teacher, Year

Mag. Beichler

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Depression

Möglichkeiten des Entgegenwirkens und Herausforderungen für die Pflege

Bachelorarbeit I

Vorgelegt von:

Seyfouri-

Abgabetermin: 27.06.2011


Abstract


An der Krankheit „Depression“ leiden heutzutage über 100 Millionen Menschen in der ganzen Welt. Was ein Mensch in einer Depression alles durchmacht und wie er sich fühlt, wird in dieser Arbeit anhand einer Literaturrecherche aufgezeigt. Die Depression, deren Ursachen, Symptome sowie Therapiemöglichkeiten und das Thema „Suizid“ wird zum besseren Verständnis beschrieben.

Es wird den Fragen nachgegangen, was Pflegepersonal für depressive Menschen Gutes tun können und welche Ratschläge Personen im Umgang mit einem Depressiven meiden sollen. Die Informationen wurden aus verschiedenen Büchern und Zeitschriften entnommen.


Nowadays more than 100 million people all over the world suffer from „depression“. The aim of this dissertation is to show how a person suffering depression feels, and what he/she experiences while depressive. A case study and literature research were both carried out.

For better understanding, a description of the following points has been written: depression causes of depression, symptoms of depression, depression therapy, suicide. Furthermore it discusses how nurses can help a depressed person, and what should be avoided. The information is from different books and journals.


Inhaltsverzeichnis


1. Einleitung . 4

2. Depression, was ist das? . 6

2.1. Depression, eine Definition 6

2.2 Depression nach ICD-10 . 7

3. Behandlungsmöglichkeiten bei Depression 14

3.1 Klassische Behandlungsmöglichkeiten 15

3.2 Antidepressiva . 16

3.3 Ernährung 17

3.4 Sport 20

3.4.1 Pflegebezug . 21

3.5 Der Schlaf 23

3.5.1 Entstehung des Schlafs 23

3.5.2 Der Schlafentzug . 25

3.5.3 Schlafplan erstellen 26

3.5.4 Pflege bei Schlafstörungen . 28

3.6 Lichttherapie 31

3.7 Elektrokrampftherapie (EKT) 32

3.8 Transkranielle Magnetstimulation (TMS) 32

3.9 Meditation . 33

4. Psychotherapie . 34

4.1 Gesunde soziale Kontakte und Selbsthilfegruppen . 34

5. Professionelle Betreuung 35

5.1 Voraussetzungen 35

5.2 Richtlinien, Mitwirkung des Pflegepersonals an der Therapie . 36

5.3 Der pflegerische Umgang mit Depressiven 37

6. Suizid . 38

6.1 Begriffserklärung . 38

6.2 Pflege einer Person nach versuchter Selbsttötung 39

In der akuten Phase 39

Nach der akuten Phase . 40

6.3 Fallbeispiel 41

7. Schluss 44

8. Inhaltsverzeichnis . 45



1. Einleitung


Nur wenige haben eine klare Vorstellung vom Ausmaß und den Folgen der Depression. Dabei sind Millionen Menschen betroffen. In Frankreich, einem der Länder mit dem größten Verbrauch an Psychopharmaka, wird geschätzt, dass allein im Jahre 2006 drei Millionen Menschen an Depressionen erkrankt sind. (vgl. Depression, Früherkennung und Wege aus der Dunkelheit, 2006).

Laut Statistik Austria hatten 75.8 Prozent der Österreicher in den letzten zwölf Monaten chronische Angstzustände oder eine Depression beziehungsweise wurden bei 79.8 Prozent diese Krankheiten von einem Arzt diagnostiziert (vgl. Statistik Austria, Gesundheitsbefragung 2006/07). Die Brüsseler Kommission geht davon aus, dass 4.5 Prozent der europäischen Bevölkerung an Depressionen oder psychischen Störungen leiden.

Nach den Prognosen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) soll bis 2020 die Depression nach den Herz-Kreislauf Erkrankungen, weltweit die zweithäufigste Krankheit überhaupt sein. Die Depression ist eine Krankheit, eine Volkskrankheit die, unabhängig von Geschlecht, Alter und sozialem Umfeld, jeden treffen kann. Trotzdem ist die Depression ein Tabuthema. Dabei ist sie eine häufig tödlich verlaufende Krankheit durch eine suizidale Einwirkung. (Volkskrankheit Depression? Bestandsaufnahme und Perspektiven, Springer Medi.....[read full text]

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Die Tatsache, dass Depression sich in sehr vielen unterschiedlichen Facetten äußern kann, erschwert wie gesagt eine einheitliche Definition. Dennoch möchte ich an dieser Stelle eine mögliche allgemeine Definition von Depressionen bereitstellen. Depression beschreibt einen krankhaften Zustand, indem sich der Erkrankte in Zuständen von Hoffnungslosigkeit, großer Traurigkeit und mangelndem Antrieb befindet.

Passivität macht es dem Betroffenen schwer, alltägliche Dinge zu verrichten. Selbstvorwürfe und Klagen sowie eine negative Ansicht der Dinge treten bei dieser Krankheit gehäuft auf und verstärken die Problematik. In vielen Fällen sind kognitive Fähigkeiten – wie zum Beispiel das Gedächtnis und die Konzentration – beeinträchtigt. Auch der Verlust des Selbstvertrauens geht mit einer solchen Erkrankung einher.

Insbesondere die Folgewirkungen der Depression können verheerend sein. So wird vermutet, dass zwei Drittel der begangenen Selbstmorde mit Depressionen zusammenhängen ( vgl. Hegerl U., Althaus D., Holger R. 2005, S.13-17).

Depressive befinden sich oft in einem Teufelskreis aus dem sie eigentlich ausbrechen wollen, es aber häufig mit eigener Kraft nicht schaffen. Oft machen sie sich Selbstvorwürfe, was die Depression verstärken kann. Nicht umsonst werden Depressionen in anderen Kulturen mit Dämonenaustreibung behandelt. Denn ein Depressiver gleicht einem, der etwas selbstverletzendes (also dämonisches), das er in sich trägt, loswerden will.

Diese annähernde Definition soll vorerst ausreichen. Im Laufe dieser Arbeit werden weitere Symptome beschrieben.

Da Depressionen oft bagatellisiert und verschwiegen wurden und werden ist es schwierig zu sagen, wie viele Menschen von Depressionen betroffen sind. Im Folgenden wird deshalb unter anderen auf die geschätzte Häufigkeit der in Deutschland lebenden Erkrankten eingegangen (mehrere Quellen: Hegerl u. a. 2005 &. Hautzinger 1998 & Eberhard-Metzger C. 2001 & Mauthe K. 1999)

2.2 Depression nach ICD-10

Gemütsschwankungen sind Teil des menschlichen Daseins. Wohl jeder hat Situationen erfahren, in denen er sich verstimmt oder depressiv gefühlt hat. Das liegt in der Sache Mensch: Der Mensch besteht aus Gefühl und Vernunft. Deshalb ist es nicht wirklich einfach eine Depression zu diagnostizieren.

Man bedarf hierzu einer genaueren Definition von Depression. Diese ist an Hand des ICD-10-Systems möglich. Hierin werden Kriterien zusammengestellt, welche der Zuordnung und somit der Diagnose einer Krankheit erleichtern sollen. Erfüllt der Patient einige der Kriterien nach ICD-10, so kann beispielsweise die Diagnose „Depression“ gestellt werden. Depression findet sich im ICD-10-System unter den affektiven Störungen.

Sie kann verschiedene Gestalten annehmen:


Bipolare affektive Störung:

„Hierbei handelt es sich um eine Störung, die durch wiederholte (d. h. wenigstens zwei) Episoden charakterisiert ist, in denen Stimmung und Aktivitätsniveau des Betreffenden deutlich gestört sind. Bei dieser Störung treten einmal eine gehobene Stimmung, vermehrter Antrieb und Aktivität (Manie oder Hypomanie) auf, dann wieder eine Stimmungssenkung, verminderter Antrieb und Aktivität (Depression).“(vgl. Dilling H.; Mombour W., Schmidt M. H. 2000, S.135) Man spricht bei dieser Krankheit auch von einer „manisch-depressiven Psychose“.

Die auftretenden Episoden bei einer bipolaren affektiven Störung können verschiedenen Charakter haben. Der ICD-10 unterteilt diese Episoden in:

l  Hypomanische Episoden

Bei einer Hypomanie herrscht eine leicht gehobene Stimmung, die einige Tage anhält. Man könnte auch von einer leichten Manie sprechen. Der Betroffene hat einen erhöhten Antrieb und eine gesteigerte Aktivität. Auffallende ist in diesen Episoden, dass eine erhöhte Geselligkeit auftritt und eine gesteigerte Libido. Häufig wird das Bedürfnis nach Schlaf geringer. Außerdem kann es vorkommen,

dass sich Konzentrations- und Aufmerksamk.....

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l  Rezidivierende depressive Störung

Bezeichnet eine depressive Erkrankung, die wiederholt auftritt. Anhaltende affektive Störungen können sich in Form einer Zyklothymia oder Dysthymia äußern:



l  Zyklothymia

Bei dieser Art der Depression herrschen abwechseln niedergeschlagene und gehobene Stimmung. Sie ähnelt der bipolaren Störung, ist allerdings weniger stark ausgeprägt und dauert mindestens zwei Jahre (vgl. Hautzinger 1998, S.10).

l  Dysthymia

Die Dysthymia ist eine Form der Depression, die nicht zyklisch abläuft, vielmehr befindet sich die betroffene Person in einem Zustand der ständigen Schwermut. Früher wurde diese Erkrankung als neurotische oder depressive Neurose bezeichnet. Sie gleicht der verminderten Form einer schweren Depression und hält mindestens zwei Jahre an.

Dieser Zustand ist gekennzeichnet durch eine pessimistische Einstellung und durch anhaltende Müdigkeit und Freudlosigkeit (vgl. Eberhard-Metzger 2001, S.18 & Hautzinger 1998, S.30-32).

Die Saisonal Abhängige Depression findet man zwar nicht im ICD-10, dennoch sollte sie hier kurz angeführt werden:

l  Saisonal Abhängige Depression (SAD), Winterdepression

Von einer Winterdepression wird gesprochen, wenn die Symptome einer Depression verstärkt in den Herbst und Wintermonaten auftreten, also saisonal bedingt sind. Sonnige, südlichere Länder wie Italien oder Griechenland verzeichnen eine geringere Selbstmordrate als nördlichere Länder mit weniger Sonnetage im Jahr.

Eine amerikanische Studie, die in Alaska, New York und Florida durchgeführt wurde bestätigt die Theorie der Winterdepression. In Alaska waren es mehr als 20%, in New York circa 12% und in Florida weniger als 3% der Bevölkerung, die unter Symptomen einer Winterdepression litten (vgl. Eber.....

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Im Folgenden werde ich mich mit den möglichen Symptomen der Depression beschäftigen.


2.3 Symptome der Depression

Für Depressionen gibt es kein eindeutiges Krankheitsbild, wie man es beispielsweise bei einer Virenerkrankung hat. Depressionen sind vielschichtiger und komplizierter und können sich auf unterschiedliche Weise äußern. Es handelt sich bei der Depression um ein Syndrom, das sich aus verschiedenen Symptomen zusammensetzt.

Depressionen können unterschiedlich stark ausfallen. Treten sie leicht auf spricht man von einer „minoren“ Depression, bei starken von einer „majoren“ Depression. Depressionen zählen zu den affektiven Störungen, da sie Affekte („Gemütsbewegungen“) beeinflussen. Kennzeichnend für eine Depression ist der Verfall in negative Denkstrukturen und das Auftreten einer gedrückten Stimmung.

Hinzu tritt der Verlust der Freude. Oft geschieht es, dass die betroffene Person an einer Gefühlsarmut leidet. Das bedeutet, dass ihre Gefühlswelt stark eingeengt ist. Viele Depressive berichten von einer „inneren Leere“. Charakteristisch für eine Depression ist auch das Fehlen von Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl. Damit verbunden treten Gefühle der Minderwertigkeit, Unsicherheit und Hoffnungslosigkeit auf.

Wenn diese Gefühle zu stark werden und die Überhand über den Kranken gewinnen, kann dies zu suizidalen Gedanken und Handlungen führen (Vgl. Eberhar.....

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Die körperlichen Symptome einer Depression können vielschichtig sein. Ein frühes Warnzeichen für eine Depression sind Schlafstörungen. Wie genau diese aussehen wird weiter unten in einem eigenen Kapitel beschrieben. Daneben kann Verdauung, Appetit, Herz und Atmung betroffen sein.

So klagen Depressive über Magenkrämpfe, Verstopfung, Durchfall, Blähungen, auch Kreislaufbeschwerden, eine verminderte Libido, Verspannungen, Appetitlosigkeit beziehungsweise Heißhunger und vertrübte Sinneswahrnehmungen (zum Beispiel geringeres Geruchsempfinden) oder Übersensibilisierung der Sinne (Stimme einer Person hört sich übertrieben laut an).

Nicht nur körperlich und geistig macht sich eine Depression bemerkbar. Auch in sozialen Beziehungen kann sich eine Depression zeigen. Soziale Kontakte gehen zurück und neue werden nicht mehr eingegangen. Der Betroffene fühlt sich häufig unfähig, neue Kontakte einzugehen (vgl. Eberhard-Metzger 2001, S. 9-14).

3. Behandlungsmöglichkeiten bei Depression

Aufgrund der vielschichtigen Erklärungsansätze zur Entstehung von Depressionen kristallisierten sich verschiedene Behandlungsformen heraus. In den nächsten Abschnitten wird daher auf diese Behandlungsformen eingegangen; dabei möchte ich die Behandlungsmöglichkeiten in „klassische“ und „alternative“ Hilfen kategorisieren.

3.1 Klassische Behandlungsmöglichkeiten

Anhand des Kenntnisstandes über Depressionen ergibt sich aus biologisch-medizinischer Sicht die Behandlung der Krankheit durch Antidepressiva. Aus psychologischer Sicht die Behandlung durch Psychotherapien, die den Betroffenen durch Umstellen ihres Denkens und Handelns aus der Depression helfen sollen.

Da sich bei Depressionen aber meist nicht eindeutig körperliche oder psychische Ursachen zuordnen lassen, ist derzeit eine kombinierte Therapie die gängige Form. Das bedeutet die Behandlung mit pharmazeutischen Mitteln in Kombination mit Psychotherapie. Beides kann wirksam sein. Die Wirkungsweise wurde in Versuchen mit Ratten getestet. Hierbei wurden Ratten so gezüchtet, dass sie eine erhöhte Anfälligkeit hatten, an einer Depression zu erkranken.

Diese Ratten wurden unter Stress gesetzt. Die Stressreize verursachten die Entwicklung von depressiven Symptomen, wie Appetitlosigkeit, Schlafstörungen und mangelndes Fortpflanzungsinteresse bei den Ratten. Anschließend stellte sich heraus, dass die „depressiven“ Ratten mehr Rezeptoren für den Botenstoff Noradrenalin im Hippocampus gebildet hatten, als im Verglei.....

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Sie bewirken eine Hemmung des Enzyms Monoamin-Oxidase. Die Monoamin-Oxidase bewirkt normalerweise einen Abbau der Monoamine in den neuronalen Schaltkreisen. Wird nun dieses Enzym am Abbau der Stoffe Serotonin und Noradrenalin gehindert, bleiben diese Stoffe im Nervenschaltkreis verstärkt erhalten. Daraus resultiert eine Verminderung der depressiven Erscheinung (vgl. Lenz-Küfferle 2008, S. 110-117).

Medikamente, die den Rücktransport (Zellen schütten Serotonin aus und Regulieren die Ausschüttung mit Rücktransport in die produzierende Zelle) von Serotonin verhindern, führen zu einem verstärkten Serotoninvorkommen im synaptischen Spalt, wodurch es dort länger verweilt. Diese Wirkstoffgruppen werden trizyklische Antidepressiva genannt. Die andere Form dieser Medikamente nennen sich Selektive-Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI, selective serotonin reuptake inhibitor).

Sie wirken gezielter auf die Serotoninrückgabehemmung und beeinflussen andere Botenstoffe weitaus weniger als die Vorgängermedikamente. Ein bekanntes SSRI-Antidepressivum ist Prozac®, dass Fluoxetin als Wirkstoff beinhaltet. Zwar spricht ein Großteil depressiver Patienten auf SSRI-Medikamente an, dennoch wirken sie bei mehr als einem Drittel nicht (vgl. Lenz-Küfferle 2008, S.110-117).

Kurz kann gesagt werden, dass Antidepressiva dafür sorgen, dass mehr Serotonin im synaptischen Spalt zurückbleibt und zu einer Linderung der depressiven Symptome führt. Bei MAOHemmern geschieht dies durch die Blockierung eines Enzyms, was bewirkt, dass dieses Botenstoffe nicht mehr abbauen kann.

Bei den tri- und tetrazyklischen Medikamenten wird der Rücktransport der Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin gehemmt: Auch hier bleiben die Botenstoffe verstärkt im synaptischen Spalt vorhanden, allerdings werden andere Botenstoffe mitbeeinflusst (so z.B. Acetylcholin). Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer wirken gezielt auf den Botenstoff Serotonin, ohne andere Transmitter (Botenstoffe) zu beeinflussen.

Ihre Wirkungsweise gleicht so den trizyklischen Medikamenten. Antidepressiva müssen über längere Zeit eingenommen werden damit ihre Wirkung zu spüren ist. Frühestens nach zwei Wochen sind sie für den Betroffenen eine Hilfe. Bei schweren Depressionen sind sie bei circa 70-80 Prozent der Patienten erst nach fünf bis acht Wochen wirksam. Aber nicht jedes Produkt wirkt bei den Depressiven.

Bei circa 20-30 Prozent der an schweren Depressionen Erkrankten tritt die Wirkung noch später ein. Bei manchen sogar gar nicht. Man hat bis heute noch keine Erklärung dafür, weshalb das so ist. Fest steht nur, dass die unterschiedlichen Antidepressiva für den Einzelnen unterschiedlich geeignet sind. So kann es eine Weile dauern bis man die richtige Medikation für den Patienten gefunden hat (vgl. Eberhard-M.....

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