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Demenz: ist das Leben als Demenzkranker noch lebenswert ?

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Biology

University, School

Kooperative Gesamtschule Schneverdingen

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10 punkte 2012

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Biologiearbeit Demenz Welche Formen der Demenz gibt es und wie ist die Krankheit behandelbar? Inhaltsverzeich­nis 1. Definition 2. Risikofaktoren 3. Demenzarten Degenerative Demenz Vaskuläre Demenz Sekundäre Demenz 4. Diagnostik 5. Behandlung Medikamentöse Behandlung Nicht-Medikamen­tö­se Behandlung 6. Morbus Alzheimer 7. Quellenangabe Definition Die Demenz ist eine generelle Bezeichnung für alle Krankheiten, bei denen Verluste des Erinnerungsverm­ög­ens zusammen mit anderen Funktionsstörun­ge­n des…
Deutsch-HÜ 18.09.2017 Erörterung: Als das Telefonieren noch geholfen hat Der Zeitungsartikel mit dem Titel „Als das Telefonieren noch geholfen hat“, verfasst von Jürgen Langenbach, herausgegeben von der Monatszeitung „Die Presse“, Ausgabe 2/2017, behandelt die Thematik der sozialen Isolation aufgrund der Nutzung sozialer Netzwerke und deren Auswirkungen auf unsere Psyche. Die Interaktion in öffentlichen Verkehrsmitteln ist beinahe komplett abgelöst worden, durch unseren ständigen Begleiter, das Smartphone. Dieses…
Demenz: ist das Leben als Demenzkranker noch lebenswert ?


1. Einleitung

In der Facharbeit behandle ich das Leben mit Demenzkranken. Zu dem Thema bin ich durch die Medien, da der Fall mit Rudi Assauer sehr aktuell ist, und durch einen eigenen Verwandten, der an Demenz erkrankt ist, gelangt.

Die moderne Medizin hat durch verbesserte Heilungsmethoden und gezielte Vorbeugungsmaßnahmen die durchschnittliche Lebenserwartung des Menschen erheblich verlängert. Zu der Zeit, als Alois Alzheimer 1906 die Alzheimer-Krankheit entdeckte, wurden gerade mal fünf Prozent der Bevölkerung überhaupt 65 Jahre alt. Heute liegt die durchschnittliche Lebenserwartung bei 75 Jahren (Männer) und 81 Jahren (Frauen).1 Unsere Gesellschaft überaltert und vergreist.

Deshalb hat es keinen Nutzen alle Möglichkeiten der Anti-Aging- und der Schönheitsindustrie zu nutzen. Denn die Qualität unseres Lebens zeichnet sich durch ein funktionierendes Gehirn aus.

Ich fixiere mich bei meiner Arbeit aber auf die Alzheimer-Krankheit, da es die häufigste Ursache für Demenz ist. Angesichts der dramatisch ansteigenden Zahl von Demenzkranken – in Deutschland etwa 50.000 neue Fälle pro Jahr – wäre es für den Ersten, der ein Medikament gegen Demenz auf den Markt bringt, ein Milliardengeschäft.2 Ich werde sehr realitätsnahe Fallbeispiele zur Anschauung des Verhaltens mit einbringen.

Meiner Meinung nach ist ein Leben mit Demenz nicht lebenswert, da sich die Qualität des Lebens durch unseren Verstand auszeichnet. Im Fazit versuche ich zu deuten, ob das Leben mit einer Demenz-Krankheit noch für lebenswert bezeichnet werden kann oder ob es doch nur noch eine Verzögerung des Todes ist. Im Laufe meiner Arbeit versuche ich, den Leser auf das Fazit vorzubereiten.

2. Definition von Demenz

„Der Begriff „Demenz“ bezeichnet ein Muster von Symptomen, das bei Krankheiten des Gehirns auftreten kann, wenn diese zu einer ausgedehnten Schädigung oder Zerstörung von Nervenzellen führen. Das Muster ist gekennzeichnet durch eine langsam fortschreitende Minderung der geistigen Leistungsfähigkeit (Gedächtnis, Orientierung, Aufmerksamkeit, sprachlicher Ausdruck und Sprachverständnis, Denkvermögen) bei klarem Bewusstsein.“3

Die Minderung der geistigen Leistungsfähigkeit zeigt sich bei üblichen Alltagstätigkeiten. Anfangs sind komplexe Aufgaben betroffen, später dann immer einfachere. Sobald die Krankheit weiter reift, entstehen Verhaltensänderungen bei den Demenzkranken, wie zum Beispiel die Entstehung von Unruhe, Depressionen, Angst, Aggressivität und wahnhafte Befürchtungen.

Eine Demenz kann durch viele verschiedene Infektionen oder auch durch Stoffwechselkrankheiten entstehen.

Es besteht zu 60-70% die Wahrscheinlichkeit, dass die Alzheimer-Krankheit die häufigste Ursache für Demenz ist. Danach folgen Krankheiten der Blutgefäße, welche die Blutversorgung des Gehirns einschränken und somit Gewebeuntergänge oder auch Hirninfarkte erzeugen. Es besteht eine Chance von 10-20%, dass es die Ursache für Demenz ist.

Andere Ursachen, wie die Pick-, die Parkinson- und die Lewy-Körperchen-Krankheit, treten eher selten auf.4

Von den Demenz Ursachen ist nur ein sehr kleiner Teil durch Therapien behebbar. Dazu gehören: Die Schilddrüsenunterfunktion, Depressionen, Abflussstörungen der Hirnrückenflüssigkeit und chronische Medikamentendosierungen.

3. Primäre und Sekundäre Formen der Demenz

Bei den verschiedenen Formen der Demenz sollte man zwischen primären Demenzen und sekundären Demenzen unterscheiden.

3.1 Primäre Demenzen

Bei primären Formen der Demenz beginnt der Krankheitsprozess direkt im Gehirn. Nach heutiger Forschung gelten die primären Formen der Demenz als irreversibel. Die häufigste primäre Demenz ist die Alzheimer-Krankheit. Des Weiteren gehören zu den primären Demenzen die vaskuläre Demenz und die Lewy-Körperchen-Demenz.5


3.1......[read full text]

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Ein Unterschied zu der Alzheimer-Krankheit ist, dass es bei der vaskulären Demenz zu einem „stufenartigen“ Krankheitsverlauf kommen kann. So besteht die Möglichkeit, dass Episoden mit leichter Verbesserung vorkommen oder der Zustand stabil bleibt. Allerdings besteht auch immer eine Wahrscheinlichkeit, dass sich der Zustand plötzlich verschlechtert.12


3.1.3 Lewy-Körperchen-Demenz

Auch bei der Lewy-Körperchen-Demenz lagern sich im Gehirn winzige Eiweißklumpen ab, die zu schleichenden Ausfallerscheinungen führen können. Allerdings bleibt das Gedächtnis relativ lange unbeeinträchtigt. Ein typisches Merkmal der Lewy-Körperchen-Demenz ist die Schwankung der Symptomatik. Jeden Tag kann die betroffene Person mal munter und mal schwer beeinträchtigt sein.

Die Reaktionen sind stark verlangsamt. Bei dieser Form von Demenz treten andere Symptome auf, unter anderem eine starke Störung der Konzentration aber, vor allem visuelle Situationen, welche sehr detailliert sind. Die Betroffenen meinen, Stimmen zu hören, die sie bedrohen oder verfolgen. Eines der wichtigsten Risikofaktoren der Lewy-Körperchen-Demenz ist wie bei den anderen Formen der Demenz das Alter.

Auch bei dieser Krankheit besteht derzeit keine Möglichkeit der Heilung. Es ist möglich, dass eine Mischform aus verschieden Krankheiten entsteht.13

3.2 Sekundäre Demenzen

Sekundäre Demenzen sind Demenzen, die aufgrund einer anderen Krankheit entstehen. Diese Krankheiten könnten unter anderem Stoffwechselerkrankungen, Vergiftungserscheinungen durch Medikamentenmissbrauch, Vitaminmangelzustände oder auch Depressionen sein. Einige dieser Grunderkrankungen sind behandelbar und somit ist eine Rückbildung der vielleicht schon eingetroffenen Symptome einer Demenz möglich.

Beispielsweise sind „das Korsakow-Syndrom“ und „die Demenz bei Morbus Parkinson“ sekundäre Demenzen.14

3.2.1 Korsakow- Syndrom

Das Korsakow-Sydrom gehört zu den sogenannten hirnorganischen Psychosyndromen. Die häufigste Ursache für das Korsakow-Syndrom ist ein jahrelanger übermäßiger Alkoholkonsum. Es sind bestimmte Teile im Gehirn zerstört worden Das kann durch schwere Kopfverletzungen oder Vergiftungen durch beispielsweise Alkohol, Drogen und Medikamenten geschehen.

Diese Zerstörungen haben Folgen für den gesamten Menschen. Eine schwer verständliche Besonderheit bei diesen Erkrankungen ist, dass sich die Betroffenen selbst ihrer eigenen Erkrankung nicht bewusst sind.

Die größte Störung des Korsakow-Syndroms ist die Beeinträchtigung der Verarbeitung neuer Informationen im Kurzzeitgedächtnis, um diese dauerhaft im Langzeitgedächtnis zu speichern. Anfangs haben die Erkrankten hohes Fieber, welches aber nach einigen Tagen wieder abnimmt. In der Phase des hohen Fiebers fantasieren die Betroffenen.

Danach können die erkrankten Personen zwar auf das Langzeitgedächtnis zurückgreifen, allerdings ist es nicht möglich neue Informationen im Kurzzeitgedächtnis zu verarbeiten und dann im Langzeitgedächtnis zu speichern. Es kommt zu einer anterograden Amnesie: Dem Betroffenen ist es nahezu unmöglich Neues zu lernen. Des Weiteren werden ganze Zeitspannen aus dem Leben de.....

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Ein weiteres Verhalten sind Wutausbrüche der Demenzkranken. Die Wutausbrüche entstehen, weil die Betroffenen sehen, inwieweit sich ihr Wesen verändert. Also werden die Demenzkranken traurig, da einige Erledigungen nicht mehr von alleine vollbracht werden können, sodass die diese überreagieren.21Viele Demenzkranke bringen die Gegenwart mit der Vergangenheit durcheinander, zum Beispiel, „wenn sie sich Sorgen machen, ob die Kinder auch sicher von der Schule nach Hause kommen.“22.

Somit werden die Betroffen unruhig und fürchten sich oder haben Angst.


Allen Demenzkranken überkommt die Antriebslosigkeit. Das Verhalten spiegelt sich darin wieder, dass die Demenzkranken regungslos in einem Sessel sitzen und nur in die Umgebung starren. Den Angehörigen erscheint das Verhalten oft so, als hätten die Betroffenen keine Freude mehr am Leben.23

Rasche Stimmungsschwankung und extreme Traurigkeit oder Fröhlichkeit ist ein weiteres häufiges Verhalten. Die Demenzkranken weinen entweder bitterlich oder lachen sehr extrem über normale Ereignisse, welche keine solche Reaktionen hervorrufen würden.24

Da es schließlich auch zu ganz alltäglichen Situationen kommen kann, wie zum Beispiel der Einkauf im Supermarkt, können peinliche Situationen entstehen. Die Krankheit zerstört Teile des Gehirns, welche für die Hemmung von gewissen Verhaltensweisen verantwortlich sind. Somit könnte folgende Situation entstehen: „Mein Vater ging auf eine Dame zu, deutete auf ein Glas mit Honig und sagte: „Ah, das ist Honig.

Das ist gut!“ Ich schämte mich über die distanzlose Art, wie er die Dame angesprochen hatte.“25


Das Nichterkennen von Personen und Gegenständen ist ein großes Problem der Demenzkranken. Selbst vertraute Personen, wie zum Beispiel den Liebespartner erkennen die Demenzkranken nicht. Bei Gegenständen kann es dazu kommen, dass die Gegenstände falsch gebraucht werden.26

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Die Angehörigen werden darauf oft als „Diebe“ von den Demenzkranken bezeichnet.29


Ein weiterer Teil der Krankheit sind Überreaktionen. Die Demenzkranken reagieren auf belanglose Ereignisse sehr energisch und schreien oder schimpfen. Solch ein Verhalten ist meist sehr besorgniserregend, da man nur selten die Ursache für das Verhalten kennt. Wie auch bei vielen anderen Verhaltensstörungen ist man nicht schuld. Es ist allerdings möglich, die Häufigkeit durch Vorkehrungen zu verringern.

„Wenn er zu einem nahe gelegen Geschäft gegangen ist und nicht zurückkommt, muss ich ihn suchen. Ich versuche, gelassen zu bleiben, wenn ich ihn finde. Manchmal lächelt er und sagt: „Schön dich zu sehen, ich bin lange spazieren gegangen.“30 Die häufigste Verhaltensstörung ist das „Wandern“. Die Betroffenen laufen meist ziellos herum, da sie vergessen haben, wo sie eigentlich hin wollten.

Gründe für dieses Verhalten gibt es viele, aber meist wandern die Demenzkranken aus Langeweile. Für die Angehörigen ist es eine große Belastung sich immer um den Patienten zu sorgen.31

4.2 Leben mit Alzheimer - Kranken

Der Alltag fällt zum einen dem Demenzkranken schon sehr schwer, den Angehörigen bzw. Hilfspersonen fällt es jedoch meist noch schwerer. Besonders die Angehörigen haben den größten Stress mit den Betroffenen, sofern den Demenzkranken keine Ganztagspflege zur Verfügung steht, da die Pflege die Nerven sehr strapazieren kann.

Aus eigener Erfahrung kann ich dies bestätigen, da die Angehörige des Betroffenen an chronischen Krankheiten, aufgrund der dauerhaften Pflege, litt.


Allein die körperliche Pflege des Demenzkranken kann zur Qual werden. Im Verlaufe der Krankheit können die Erkrankten die Fähigkeit verlieren, Gegenstände wie die Zahnbürste oder den Kamm zu verwenden. Viele Betroffene wollen die Hilfe nicht annehmen, da sie denken die helfende Person wolle in die Intimsphäre der B.....

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Die persönliche Beziehung und die Sexualität zu der betroffenen Person verändert sich ebenfalls. So kann es dazukommen, dass die betroffene Person vor der Krankheit ein sturer Mensch oder ein Einzelgänger war, sich die Person jetzt aber zu einer gefühlvollen und freundlichen Person verändert hat. Manche Angehörige denken, dass sie einen Vertrauten verloren haben.

Auch das Sexualleben verändert sich. Die Demenzkranken verlieren entweder das Interesse an Sex oder sie werden besonders fordernd. Für manche ist es schwierig die Rolle des Pflegenden mit der des Sexualpartners in Einklang zu bringen. Wenn sich aber der Sexualpartner an die veränderten Bedürfnisse anpasst, kann es gelingen, eine befriedigende Beziehung aufrechtzuerhalten.36


Um den Demenzkranken ein so normales Leben wie nur möglich führen lassen zu können, sollten die Pflegenden für genug Übungen und Tätigkeiten für den Demenzkranken sorgen um unter anderem die Langeweile zu verhindern. Somit wird auch die Selbstständigkeit und die körperliche und geistige Fähigkeit aufrechterhalten.37

Das Thema Sicherheit ist bei den Angehörigen eine sehr große Rolle. Es ist selbstverständlich das man sich Gedanken wegen möglicher Gefahren macht, da die Demenzkranken nicht nur an Symptomen wie Gedächtnisstörungen, Verwirrtheit und Orientierungsstörung leiden, sondern auch an körperlichen Problemen wie Sehminderung, Gangunsicherheit und Schwerhörigkeit.

Dies hat zur Folge, dass die Möglichkeit besteht, sich zu verbrühen, zu schneiden, zu stürzen, einen elektrischen Schlag ab zu bekommen, sich zu vergiften, eine Überdosis an Medikamenten einzunehmen, einen Brand oder eine Gasexplosion zu verursachen oder sich zu erkälten. Die Erkältung zieht in den meisten Fällen eine Lungenentzündung nach sich, an der die Demenzkranken sehr leicht sterben können.

Im Zusammenleben mit Demenzkranken sollten gefährliche Gegenstände wie Messer oder elektrische Apparate weggeschlossen werden.38

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Im fortgeschrittenen Stadium sind körperliche Hilfestellungen nötig. Besonders auf das Essen und Trinken haben die Angehörigen zu achten, da einige Demenzkranke den Appetit verlieren oder besondere Vorlieben entwickeln.41


In vielen Fällen schaffen es die Angehörigen nicht mehr die Demenzkranken zu Hause zu pflegen. So bleibt nur die Möglichkeit, die Demenzkranken in ein Pflegeheim zu bringen. Allerdings gibt es für Demenzkranke besondere Pflegeheime. Schlussendlich ist die Pflege aber sehr belastend.

4.3 Nebenwirkungen von Medikamenten

Medikamente wie zum Beispiel Cholinesterasehemmer können das Fortschreiten von Alzheimer verzögern. Es ist bekannt, dass dieses Medikament Nebenwirkungen hat. Allerdings nicht wie stark ausgeprägt sie sein können. So fanden kanadische Wissenschaftler heraus, dass diese Patienten doppelt so oft in ein Krankenhaus gebracht werden mussten wie Patienten mit den gleichen Krankheiten, die jedoch nicht diese Medikamente nutzen.

Außerdem hatten die Erkrankten ein 49 Prozent höheres Risiko, einen Herzschrittmacher implantiert zu bekommen und ein 18 Prozent höheres, eine Hüftfraktur zu erleiden. Knochenbrüche haben meist den Tod als Folge. Cholinesterase – Hemmer bleibt trotzdem eines der besten Medikamente gegen die Abschwächung oder Zurückhaltung von Demenz.42

Viele Arzneien gegen Leiden wie Allergien und Kopfschmerzen haben ebenfalls nicht zu unterschätzende Nebenwirkungen. Sie beeinträchtigen das Gehirn. Vor allem ältere Menschen sind davon getroffen. Sie können sich schlechter konzentrieren, werden vergesslich und sogar dement. Viele Ärzte versuchen dann die Nebenwirkungen eines Medikaments mit einem anderen Medikament zu bekämpfen, welches wieder neue Nebenwirkungen nach sich zieht und es zu einem Teufelskreis wird.43 Meines Erachtens ist diese Vorgehensweise lächerlich und man sollte genau informiert werden um somit für sich die besten Medikamente einzunehmen.


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