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German studies

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Gymnasium Rostock

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2+ 2015

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Wie, Heinrich? Faust und Gretchen haben im von Goethe verfassten Werk Faust I religiöse Differenzen, aber lieben sich dennoch. Darum geht es in der Gretchenfrage: Die Gretchenfrage ist eines der zentralen Themen im Faust. Sie ist ein braves, gläubiges Mädchen und fragt Faust nach seiner Religion. Was hält er von Gott?, usw. Aber es steckt noch viel mehr dahinter. Es geht ihr nicht nur um die Gewissheit seiner Gläubigkeit, es geht ihr darum, ob eine Zukunft mit ihm möglich ist. Sie zweifelt die Beziehung an, einerseits, weil sie sich…
WS 2013/2014 Fausts zweites Ich: Das Bündnis zwischen Faust und Mephisto Proseminararbei­t Inhaltsverzeich­nis 1 Einleitung .3 2 Die Figur des Mephistopheles und seine Unterordnung als Geselle des Herrn .4 3 Fausts Kritik an der Kirche .5 4 Mephistos extreme Wandlungsfähigk­ei­t 6 4.1 Mephistos Verkleidungen 7 5 Mephisto als Fausts alter ego 8 6 Zwei Wetten, die nicht gewonnen werden können 9 6.1 Die Wette zwischen dem Herrn und Mephisto 9 6.2 Die Wette zwischen Faust und Mephisto .10 7 Gegensätzlichke­it und Spiegelung .11 8 Conclusio…

Faust - Figurencharakterisierung


Lebenslänglich. Dies wäre das Strafmaß für Faust im 21. Jahrhundert. In der Anklage stehen Mord an Gretchens Mutter, Totschlag an Gretchens Bruder Valentin und Verführung Minderjährige. In dieser Charakterisierung wird die Person „Faust“, welcher hinter dieser fiktiven Anklage näher beleuchtet. Der Roman „Faust – erster Teil“ wurde von Johann Wolfgang von Goethe geschrieben.

Die Tragödie umfasst die Literaturepochen des Sturm und Drangs und der Klassik. Es sind jedoch auch Elemente aus der Romantik im Werk erkennbar. Veröffentlicht wurde das Buch 1806.

Der Charakter durchläuft innerhalb dieses Buches verschiedene Stadien, die seinen Charakter veränderten. Deshalb werden die unterschiedlichen Situationen mitbeschrieben.

Dr. Heinrich Faust ist ein mittelalterlicher Universitätsgelehrter. Er ist einer der wichtigsten Hauptprotagonisten, da es ohne ihn weder ein Auftreten Mephistos noch Gretchens geben würde. In diesem Werk tritt er als ein Vertreter der Menschheit auf, der viele Lebensjahre geopfert hat, um verschiedene Studienrichtungen zu erkunden. („Philosophie, Juristerei und Medizin, Und leider auch Theologie Durchaus studiert, mit heißem Bemühn“ Z.354ff).

Er zeichnet sich deshalb durch Wissbegierde, Ehrgeiz und fast krankhaften Wissensdrang aus. Jedoch hat er keine Phase der Vollkommenheit in seinem Leben gefunden und zerbricht jetzt daran. Es geht so weit, dass er mit seine Leben abgeschlossen hat („Mich plagen keine Skrupel noch Zweifel, Fürchte mich weder vor Hölle noch Teufel“ Z.368f und „Es möchte kein Hund mehr länger leben“ Z. 376).

Sein oberstes Ziel, welches er hatte, zu „erkenne[n], was die Welt im Innersten zusammenhält,“ (Z.383f) erreichte er nicht und scheiterte als alter Mann für den das Leben bald zu Ende geht. Er wollte die großen Zusammenhänge dieser Welt erkennen. Er hatte zusätzlich versucht, „Die Menschen zu bessern und zu bekehren“ (Z.373).
Da ihn die rationale Welt begrenzt, versucht er auf magische Weise zur Erkenntnis zu gelangen.

Hier wird deutlich wie aussichtlos die Lage für ihn ist. Er beschwört mit Hilfe der Magie, den Erdgeist. Dieser fühlt sich ihm aber überlegen und verschwindet. Seine Hoffnungen sich tiefere Einsichten in die Welt zu erlangen entschwanden. Faust ist zudem mit dem von der Kirche geprägten, mittelalterlichen Schulwissen unzufrieden. Außerdem ist er in dieser Lebenssituation von vielen Selbstzweifeln geprägt und orientierungslos. („Ich fühlte mich so klein, so groß; Du stießest grausam mich zurücke, Ins ungewisse Menschenlos.

Wer lehret mich? was soll ich meiden? Soll ich gehorchen jenem Drang? Ach! unsere Taten selbst, so gut unsere Leiden, sie hemmen unsres Lebens Gang“ Z. 627ff). Faust erkennt selbst, dass sein Ziel zu hoch war. Im Vergleich zu seinem großen Lebensziel ist er zu klein und damit ist sein Ziel für ihn unerreichbar („Den Göttern gleich ich nicht! Zu tief ist es gefühlt; Dem Wurme gleich ich, der den Staub durchwühlt, Den, wie er sich in staube nährend lebt, des Wanderers Tritt vernichtet und .....[read full text]

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Als Faust aufwachte, ist er verwirrt und denkt, er hat alles geträumt. Hier wird deutlich, dass Faust ein rational und empirisch denkender Gelehrter ist („FAUST (erwachend). … Dass mir ein Traum den Teufel vorgelogen, Und dass ein Pudel mir entsprang?“ Z.1526ff). ). Im Studierzimmer II erzählt Faust Mephisto seine Sorgen. Faust verfügt über kaum soziale Kontakte, mit Ausnahme Famulus Wagner. Er hat das Leben eines Gelehrten über das seiner vielen ausgebildeten Berufe gestellt, welche ihm Wohlstand bereiteten könnten.

Aufgrund seiner vergangenen Tätigkeiten als Arzt genießt er immer noch ein hohes Ansehen im Volk. Seinem unbändigen Willen nach Wissen und Erkenntnis stehen soziale Bedürfnisse an zweiter Stelle. Im Studierzimmer ist er von der Außenwelt abgeschnitten. Im Dialog mit Mephisto nutzt Faust diese Gelegenheit, um über seine Probleme zu sprechen. Er fühlt sich im Erdenleben eingeschränkt und ist mit seiner Welt unzufrieden.

Auch hat Faust Probleme mit seinem fortgeschrittenen Alter. („In jedem Kleide wird ich wohl Pein Des engen Erdenlebens fühlen. Ich bin zu alt, um nur zu spielen […] Was kann die Welt mir wohl gewähren?“ Z. 1545). Mephisto möchte Faust zufrieden stellen, um die Wette mit dem Herrn zu gewinnen. Dabei unterschätzt er Faust. In der Szene in Auerbachs Keller möchte Mephisto Faust auf irdischem Wege verführen und möchte ihm die schönen Seiten zeigen des Lebens zeigen.

Dies versucht er mit Alkohol und Spaß. Faust geht auf keine der Vergnügungen ein und fühlt sich unwohl. Er ist nicht der Mensch, dem man mit Alkohol und Trinkspielen zufrieden stellen kann. Für ihn zählen andere Werte. So sagt Faust fast nichts, sondern hat eher eine Außenseiterposition. Er sagt nur zum Schluss: „Ich hätte Lust, nun abzufahren.“ (Z.2296). Es wird deutlich, dass er an diese Lastern kein Interesse hat.

Dies erkennt auch Mephisto. Deshalb suchen sie die Hexenküche auf, um ihn zu verjüngen, damit er mehr Lebenszeit hat und er seine große Liebe finden kann. Dies ist wieder ein Versuch, um ihn von seinem eigentlichen Ziel, allwissend zu werden, abzubringen. Faust ist sehr skeptisch vor den Hexen und glaubt nicht, dass es funktioniert („Versprichst du mir, ich soll genesen In diesem Wust von Raserei?“ Z. 2338f).

Jedoch ist auch Fausts Neugier geweckt, um neues Wissen zu erlangen („Ich will es wissen“ Z. 2351). In der Hexenküche erblickt Faust seine große Liebe Helena („Das schönste Bild von einem Weibe! Ist’s möglich, ist das Weib so schön? Muss ich an diesem hingestreckten Leibe Den Inbegriff von allen Himmeln sehn? So etwas findet sich au.....

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Jedoch wird zum Ende des Werkes deutlich, dass er keine Familie mit Gretchen führen möchte. Durch ein Missverständnis wird der Schmuck an den Pfarrer abgegeben. Faust wurde aber so von Gretchen imponiert, dass er auf ein neues Geschenk für Gretchen beharrt. Hier wird deutlich, dass er bei ihr einen guten Eindruck hinter lassen möchte und ein Gentleman sein möchte.

In der Szene Straße II kommen weitere Charaktereigenschaften Fausts zum Vorschein. So erfährt der Leser, dass Faust ein sehr ehrlicher und aufrichtiger Mensch ist, der noch nie gelogen oder Gesetze gebrochen hat. Er kritisiert zudem Mephistos riskante und unehrenhafte Vorgehensweise („Ist es das erste Mal in eurem Leben, Dass ihr falsch Zeugnis abgelegt?“ (Mephisto) Z.3042 und „Du bist und bleibst ein Lügner“ (Faust) Z.3050).

Da Faust Gretchen unfassbar unwiderstehlich findet, duldet er Mephistos Vorgehensweise und nimmt ein Teil des „Lügenspiels“(Z.3066) ein („weil ich muss“ Z.3070). Im Garten erfährt, der Leser was Faust an Gretchen findet. Er ist beeindruckt von ihrer Unschuld, Einfachheit, Unverbraucht, Natürlichkeit, Naivität und schüchternen Art. Gretchen symbolisiert das klassische Frauenbild dieser Zeit.

Sie selbst ist sich ihrer Reize nicht bewusst und alleine diese Tatsache macht sie für Faust noch attraktiver („Ach, dass die Einfalt, dass die Unschuld nie Sich selbst und ihren heil’gen Wert erkennt! Dass Demut, Niedrigkeit, die höchsten Gaben Der liebevoll austeilenden Natur“ Z.3102). In der Szene Garten, die die einzige Liebesszene des Dramas ist, wird deutlich, dass Faust und Gretchen eine außereheliche Affäre haben.

Er hat das zerstört, was er an Gretchen am meisten bewundert hat. Sie hat ihre Unschuld und Unverbrauchtheit an Faust verloren. Dies kann als Egoismus Fausts gewertet werden. Das, was ihn an Gretchen am meisten fasziniert hat, hat er selber für sich zerstört. Auf die Gretchenfrage „Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“. Zeichnet sich ab, dass Faust nicht so einen tiefen Glauben besitzt wie Gretchen.

Er hat ein Gefühl, dass es so etwas in der Art geben kann, jedoch hat er erhebliche Zweifel an Gott, der für Gretchen wichtig ist. Er ist an dieser Stelle sehr ausweichend und zeigt sich tolerant für alles. Mit dem Christentum, das zu dieser Zeit verbreitet ist, kann er sich nicht identifizieren („Nenn es dann, wie du willst, Nenn’s Glück! Herz! Liebe! Gott! Ich habe dafür keinen Namen Dafür! Gefühl is.....

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