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Das Totenschiff von B. Travens. Inhaltsangabe

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Literature

University, School

Gymnasium Landau a.d. Isar

Grade, Teacher, Year

2, Schmidt, 2014

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Das Totenschiff von B. Travens. Inhaltsangabe

Take-aways

  • B. Travens Totenschiff aus dem Jahr 1926 ist einer der berühmtesten sozialkritischen Romane der Weltliteratur.

  • Das Werk schildert die Abenteuer des amerikanischen Seemanns Gale, der in Antwerpen die Abfahrt seines Frachters verpasst und ohne Dokumente zurückbleibt.

  • Seine Versuche, sich auf den amerikanischen Konsulaten verschiedener Länder neue Papiere zu beschaffen, scheitern an der Bürokratie.

  • Gale wird mehrmals verhaftet und von den Behörden über die Grenzen von Belgien, Holland und Frankreich abgeschoben.

  • Einzig in Spanien erfährt er Gastfreundschaft und wird von der Polizei trotz fehlender Dokumente in Ruhe gelassen.

  • Aus Geldnot und Aberglaube lässt er sich auf dem völlig heruntergekommenen Schiff „Yorikke“ zu einer schmutzigen und gefährlichen Arbeit verpflichten.

  • Die Arbeitsverhältnisse und hygienischen Zustände auf der „Yorikke“ sind katastrophal, doch wenigstens findet der Held im Matrosen Stanislaw einen Freund.

  • Bei einem Hafenrundgang werden die beiden auf ein anderes Schiff entführt, das kurz darauf untergeht, wobei Stanislaw ums Leben kommt. Gales Schicksal bleibt ungewiss.

  • B. Traven hat um seine Herkunft und Biografie zeitlebens ein großes Geheimnis gemacht, das bis heute nicht restlos geklärt ist.

  • Wahrscheinlich verbirgt sich hinter seinem Pseudonym ein um 1890 geborener deutscher Anarchist namens Ret Marut, der nach dem Ersten Weltkrieg hingerichtet werden sollte und nach Mexiko floh.

  • B. Traven ist der Verfasser zahlreicher Abenteuerromane, die ihn noch zu seinen Lebzeiten berühmt machten.

  • Das Totenschiff war auf Anhieb ein großer Erfolg und wurde 1959 verfilmt, wobei Mario Adorf und Horst Buchholz die Hauptrollen spielte


Ein fatales Abenteuer im Hafen von Antwerpen

Auf der „S. S. Tuscaloosa“ hat der amerikanische Deckarbeiter Gale ein schönes Leben. Das Schiff, das eine Ladung Baumwolle von New Orleans nach Antwerpen transportiert, ist modern und sauber, die Verpflegung hervorragend, die Mannschaft zufrieden und motiviert. Während die anderen Matrosen in Antwerpen an Land gehen, bleibt Gale zunächst an Bord.

Dann entschließt er sich ebenfalls zu einem Streifzug durch das Hafenviertel der Stadt, weshalb er einen Offizier um einen Vorschuss von 10 $ bittet. Er landet in einer Kneipe, betrinkt sich und verbringt die Nacht mit einem Mädchen. Als er am Morgen zum Hafen zurückkehrt, stellt er mit Schrecken fest, dass die „Tuscaloosa“ ohne ihn ausgelaufen ist. Schlimmer noch: Sein Pass und seine Seemannskarte sind auf dem Schiff geblieben, und Gale findet sich plötzlich in einer beklemmenden Lage wieder.

Von einem Ordnungshüter aufgegriffen, wird er auf die Polizeistation gebracht. Die Beamten verabreichen ihm ein karges Frühstück und fragen ihn, in welches Land er zu gehen wünsche. Frankreich und Deutschland möge er nicht, lautet seine Antwort. Zwei Polizisten begleiten ihn zum Bahnhof, setzen sich mit ihm in den Zug und bringen ihn zur Grenze. Gale befürchtet, gehängt zu werden.

Stattdessen wird er über einen schmalen Wiesenpfad nach Holland abgeschoben. Er solle zum nächsten Bahnhof gehen und sich eine Fahrkar.....[read full text]

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Die Zeit bis zur Hinrichtung nutzt er, um sich zum maßlosen Erstaunen seiner Wärter den Bauch vollzuschlagen und beharrlich um die Doppelportion für Offiziere zu bitten. Schließlich wird der Gefangene dem Festungskommandanten vorgeführt, der sich bereit erklärt, ihn zu begnadigen, sofern er unverzüglich nach Deutschland zurückkehrt. Doch Gale antwortet seinem verdutzten Gegenüber, in diesem Fall ziehe er es vor, erschossen zu werden.

Er wolle nach Süden, und die einzige mögliche Wahl laute: Spanien oder Tod. Der Kommandant willigt ein, ihn nach Spanien zu entlassen. Als der Matrose abermals nach einem Doppelfrühstück für Offiziere verlangt, brechen sämtliche anwesenden Soldaten über so viel Unverfrorenheit in lautes Gelächter aus.

Heute sind der Pass, das Visum, der Einwanderungsbann die Dogmen, auf die sich die Unfehlbarkeit des Papstes stützt, an die man zu glauben hat, oder man muss die verschiedenen Grade der Folterungen über sich ergehen lassen.“ (S. 56)

Ein Schiff namens „Yorikke“

Die spanischen Grenzwächter empfangen den Erzähler freundlich, obwohl er keine Papiere hat. Allein die Tatsache, dass sie ihn für einen Deutschen halten, verschafft ihm einen gewaltigen Sympathiebonus. Ein Beamter nach dem anderen will ihn im eigenen Haus beherbergen und verköstigen, es kommt zu einem richtigen Wettkampf der Gastfreundlichkeit – bis es dem derart Umschwärmten eines Tages zu viel wird und er die Flucht ergreift.

Von keinem Polizisten belästigt, verbringt er seine Zeit bald in Sevilla, bald in Cádiz. Schließlich lässt er sich von einem Kohlendampfer nach Marseille bringen, in der irrigen Annahme, er könne dort wieder Arbeit auf einem Schiff finden. In einer Hafenkneipe gibt ihm die junge Kellnerin etwas zu essen, sammelt unter den Gästen Geld für ihn und nimmt ihn auch noch mit auf ihr Zimmer.

Wenn er wieder nach Marseille komme, solle er sie besuchen, sagt sie ihm am nächsten Morgen zum Abschied. Gale kehrt nach Barcelona zurück und beobachtet, wie ein komplett heruntergekommenes Schiff in den Hafen einläuft. Am Bug trägt es den Namen „Yorikke“, und seine Besatzungsmitglieder sehen nicht wie Matrosen, sondern wie zerlumpte Bettler aus. Gale ist wie alle Seeleute äußerst abergläubisch, weshalb er eine ihm angebotene Arbeit niemals und unter keinen Umständen ausschlägt.

Als ihn einer der „Yorikke“-Matrosen zum Anheuern auffordert, sieht er sich deshalb mit Schrecken gezwungen, au.....

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„Manches Schiff habe ich gefahren, das wissen die Götter. Und tausend Schiffe habe ich gesehen, das glaubt mir Thomas. Aber nie vorher habe ich ein Schiff gesehen, das diesem gleich gewesen wäre.“ (über die „Yorikke“, S. 111)

Das Abendessen besteht aus einer dünnen Erbsensuppe, Pellkartoffeln und braunem Wasser, das Tee sein soll. In seiner Stellung als Kohlenzieher muss Gale nach dem Essen auch das Geschirr abwaschen und die Aborte scheuern. Seine Arbeitszeit und die zu schiebenden Wachen sind so lang, dass er kaum zum Schlafen kommt. Die anderen Mitglieder der Mannschaft sagen ihm, dass er gerne Überstunden aufschreiben könne, wenn ihm dies Vergnügen bereite.

Aber er solle ja nicht damit rechnen, dass diese bezahlt würden. In kurzer Zeit sieht Gale genauso zerlumpt aus wie die übrige Mannschaft. Er fühlt sich als lebender Toter. Zu desertieren habe ohne gültige Papiere und ohne Geld keinen Sinn, erfährt er von der Mannschaft. In ihrem erbärmlichen Zustand würden die Matrosen sogleich erkannt, festgenommen und auf die „Yorikke“ zurückgebracht, wonach ihnen der Kapitän zwei oder drei Monatsheuern abziehen würde.

„Ich glaube, seit Adam sich im Paradiese langweilte, ist es der Fluch der Menschen, sich nie vollkommen glücklich zu fühlen und immer auf der Jagd nach einem größern Glück zu sein.“ (S. 126)

Grässliche Unfälle und Geschichten

Nach einiger Zeit freundet sich Gale mit Stanislaw an, der als Heizer arbeitet und die „Yorikke“ als Totenschiff bezeichnet. Er hilft Gale bei den schwierigsten und gefährlichsten Arbeiten, z. B. beim Aschehieven oder beim Hantieren im Kesselraum, wo sich die Matrosen oft fürchterliche Verletzungen holen. Am schlimmsten ist es, wenn Roste herausfallen: Sie wieder einzusetzen führt nicht nur zu Verbrennungen, sondern auch zu Schnittwunden, und nicht selten werden den Matrosen bei dieser Arbeit sogar Gliedmaßen abgetrennt.

Stanislaw erzählt, dass ein Mitglied der Mannschaft einmal von einem kochenden Wasserstrahl derart verbrüht worden sei, dass ihm die Haut in Fetzen herunterhing und er nach mehreren qualvollen Stunden starb. Die Schreie, die er vor seinem Tod ausgestoßen habe, hätten nichts .....

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Ähnlich erging es einem Matrosen namens Paul, der aus Mülhausen im Elsass stammte: Für die Franzosen war er Deutscher und umgekehrt. Er ließ sich bei der Fremdenlegion anwerben, hielt es jedoch nicht lange aus und desertierte, streifte einige Zeit lang mittellos durch Nordafrika und wurde beinahe von einer marokkanischen Räuberbande erschlagen. Nur weil er ihnen glaubhaft machte, dass er nicht Franzose, sondern Deutscher sei, ließen sie von ihm ab.

Schließlich landete auch Paul auf der „Yorikke“, die er als zehnmal schlimmer und unmenschlicher bezeichnete als die schlimmste Kompanie der Fremdenlegion. Er begann Blut zu spucken und lag eines Nachts in einer großen Blutlache auf einem Kohlenhaufen. Kurz darauf starb er in seiner Koje.

„Aber der Mensch? Der Herr der Schöpfung? Er liebt es, Sklave zu sein, er ist stolz, Soldat sein zu dürfen und niederkartätscht zu werden, er liebt es, gepeitscht und gemartert zu werden. Warum? Weil er denken kann. Weil er sich Hoffnung denken kann.“ (S. 179)

Endstation „Empress of Madagascar“

Trotz dieser Elendsgeschichten und trotz aller Entbehrungen stellt sich bei Gale nach und nach ein Gefühl der Gewöhnung ein. Ja, er muss sich sogar eingestehen, dass ihm die Existenz des zerlumpten Außenseiters zumindest phasenweise zu gefallen und er die „Yorikke“ zu lieben beginnt. Bei einem Streifzug durch den Hafen von Dakar entdeckt er ein Schiff namens „Empress of Madagascar“, das ihn beeindruckt, weil es sauber und modern wirkt.

Allerdings weist es einen Konstruktionsfehler auf und soll versenkt werden, damit der Besitzer wenigstens die Versicherungsprämie kassieren kann. Gemeinsam mit seinem Freund Stanislaw setzt Gale den Spaziergang fort, als beide plötzlich hinterrücks angegriffen und niedergeschlagen werden. Nach einiger Zeit wacht Gale wieder auf und stellt fest, dass man ihn auf die „Empress of Madagascar“ entführt hat.

Die Mitglieder der Besatzung behaupten allerdings, sie hätten ihn schlafend und besoffen in einer Ladekammer des Schiffs gefunden. Der Kapitän beschimpft ihn als blinden Passagier und Verbrecher, der sich dem Zugriff der Polizei entziehen wolle; eigentlich müsste man ihn über Bord werfen oder auspeitschen. Dann heuchelt der Kapitän Gnade und zwingt Gale, a.....

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