Specialised paper

Das Ökosystem Wiese in Europa

2.541 Words / ~14 pages
<
>
swopdoc logo
Download
a) trade for free
b) buy for 8.09 $
Document category

Specialised paper
Biology

University, School

Deutsche Schule Malaga, Elviria

Grade, Teacher, Year

15, Gerber, 2013

Author / Copyright
Text by Hermann K. ©
Format: PDF
Size: 0.90 Mb
Without copy protection
Rating [details]

Rating 5.0 of 5.0 (2)
Networking:
3/2|42.3[0.0]|2/12







More documents
Das Ökosystem Antarktis Die Lebensformen der Antarktis Facharbeit & Referat in Biologie und Umweltkunde Inhaltsverzeich­nis 1. Die Antarktis im Allgemeinen 2. Flora 2.1. Flechten 2.2. Moose 2.3. Kieselalgen (Diatomeen) 2.4. Die antarktische Braunalge (Himantothallus grandifolius) 2.5. Blütenpflanzen 3. Fauna 3.1. Krill 3.2. Robben 3.3. Pinguine 3.4. Belgica antarctica 1. Die Antarktis im Allgemeinen Die Antarktis ist der zuletzt entdeckte Kontinent der Welt und wurde erstmals 1821 von Robbenfängern betreten. Sie umfasst…
Essay „Europa ist in Deutschland angekommen und Deutschland in Europa“ Die Schilderung und Erläuterung des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland aus den nationalen und nationalistisch­en Erfahrungen des 20. Jahrhunderts heraus und hinein ins 21. Jahrhundert des geeinten Europas Grundlage: „Das politische System der Bundesrepublik Deutschland“ (Volltext)Gert-­Joa­chim Glaeßner Männer und Frauen müssen für gleiche Arbeit gleich bezahlt werden und Kosmetikfirmen dürfen nicht mit Tierversuchen arbeiten.…

Das Ökosystem Wiese in Europa

Inhaltsverzeichnis

Das Ökosystem Wiese- Einleitung und Klassifizierung

Räumliche Struktur der Wiese

Räumliche Struktur der Wiese (Fortsetzung)

Zeitliche Struktur der Wiese

Nahrungsbeziehungen im Ökosystem Wiese

Stoff- und Energiefluss im Ökosystem

Schaubild zum Kohlenstoffzyklus im Ökosystem Wiese

Stabilität des Ökosystems

Veränderungen des Ökosystems           

Abschließende Zusammenfassung

Quellenverzeichnis

1.     Das Ökosystem Wiese- Einleitung

Die Entstehung der Wiese ist auf den Menschen zurückzuführen. Zwar hatte auch die Tierwelt Einfluss auf die Verbreitung der Wiese, aber erst durch das Sesshaftwerden des Menschen wurde dieses Ökosystem zu einem wesentlichen Bestandteil Mitteleuropas.

Mit dem Aufstieg des römischen Reichs fängt der Mensch an zu expandieren. Die Bevölkerungsdichte steigt sprunghaft an und somit auch der benötigte Lebensraum. All diese neuen Menschen brauchen ein Zuhause, und so werden, im Zuge der Holzgewinnung, große Waldstücke gerodet. Zurück bleiben Baumstümpfe und Dickicht, das aber schon bald, durch die hohe Sonneneinstrahlung und den mangelnden Schutz, den vorher der Wald bot, weichen muss.

Gleichzeitig werden immer größere Felder bewirtschaftet, die Agrarwirtschaft des Menschen wächst und mit ihr wiederum die Wiese. Mit der Zeit bilden sich Gräser und Kräuter, die nach und nach unser typisches Bild der Wiese prägen.

Doch der Mensch war nicht nur aktiv an diesem Prozess beteiligt. Wie auch Wisent und Auerochse wildern die menschlichen Haustiere frei im Wald, fressen Jungbäume, Sträucher und Keimlinge und lockern so, über Generationen, den Waldboden auf und schaffen damit Platz für die Entstehung des Ökosystems Wiese.


1.2.Klassifizierung

Wiesen unterscheiden sich nicht nur in ihrer Nutzung, nach Natur- und Kulturwiese, sondern auch in ihrer Herausbildung, als Mager- oder Fettwiesen.

Naturwiesen gibt es im heutigen Sinne nur noch als Feucht-und Trockenwiesen. Dabei sind Feuchtwiesen Salzwiesen in Meeresnähe, Auewiesen in Flussniederungen sowie Sumpf-und Moorwiesen. Trockenwiesen sind meistens in Bereichen mit niedrigem Niederschlag anzufinden. In der Höhe finden sich Hartwiesen mit zum Beispiel Salbei und Wicken, Hochstaudenwiesen mit hochgewachsenen Stauden und Bergwiesen und Almen oberhalb der Baumgrenze.

Ihre landwirtschaftliche Nutzung ist zwar nicht ausgeschlossen, jedoch gering.

Kulturwiesen leiten sich von ‚kultivierbar‘ ab. Sie sind auschlaggebende Graslieferanten für die Viehwirtschaft. Man unterscheidet zwischen Magerwiesen (Mahdwiesen- Abbildung 1)  auf leicht trockenem Boden und Fettwiesen, die uns bekannte, typische Weide. Auf ihnen wachsen Hahnenfuß und Sauerampfer, was eine reichhaltige Nahrungsgrundlage für die Viehwirtschaft bedeutet.[1]

2. Räumliche und zeitliche Struktur des Ökosystem Wiese

2.1. Räumliche Struktur

Bei der räumlichen Struktur der Wiese unterscheidet man drei Schichten oder Stockwerke.

Boden- und Streuschicht:

Der Boden ist die Lebensgrundlage der Wiesenpflanzen. Aus dem Boden ziehen die Gräser und Pflanzen ihre Nährstoffe und das benötigte Wasser. Dabei reicht das dicht verzweigte Wurzelwerk tief in den Boden rein. Doch diese Schicht bietet nicht nur der Vegetation die Lebensgrundlage. Es leben bis zu 800 Regenwürmer pro Quadratmeter im Boden de.....[read full text]

Download Das Ökosystem Wiese in Europa
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Das Ökosystem Wiese in Europa
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Spinnen, Wespen, Hornissen aber vor allem Vögel stellen eine Bedrohung für die Herbivoren dar.

Gräser benötigen keine Hilfe bei der Fortpflanzung. An  sonnigen und trockenen Tagen öffnen die Gräser ihre winzigen Blüten, sodass ihre Staubbeutel freiliegen. Ihre Bestäubung besorgt der Wind, der die Pollen von Pflanze zu Pflanze trägt.[3]


2.2. Zeitliche Struktur

Winter bis März: Es herrschen fast ausschließlich grüne Flächen vor. Durch die winterliche Kälte ist es für Blütenträger schwer zu überleben. Einzig robuste Gräser können bei diesen Temperaturen überleben.

Frühlingswiese: Bei der Frühlingswiese unterscheidet man in sechs verschiedene Wellen, die von der vornehmlichen Färbung der Wiese abhängen;

1.      Gelbe Welle: Es wachsen hauptsächlich gelbe Schlüsselblumen, die das Gesicht der Wiese prägen

2.      Weiße Welle: Gänseblümchen und Wiesen-Schaumkraut lassen die Wiese weiß erscheinen.

3.      Gelbe Welle: Löwenzahn und Wiesen-Bocksbart

4.      Gelbe und rote Welle: Scharfer Hahnenfuß, Kuckucks-Lichtnelke, Sauerampfer, Flockenblume

5.      Weiße Welle: Wiesen-Kerbel

6.      Weiße Welle: Löwenzahnfruchtstände. Diese Welle wird jedoch meist von der Mahd unterbrochen.

Diese erste Mahd findet meistens Ende Juni, beziehungsweise Anfang Juli statt. Danach liegt die Wiese oft wieder als fast ausschließlich grün vor, da bis auf die Gräser alles niedergemäht wurde. Was folgt kann auch als ‚Sommerkleid der Wiese‘[4] bezeichnet werden. Klee, Gräser und Löwenzahn halten sich über den gesamten Sommer bis zum ersten Schnee.





Download Das Ökosystem Wiese in Europa
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Das Ökosystem Wiese in Europa
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Die Endkonsumenten der Wiese sind große Jagdvögel. Eulen und Bussarde ernähren sich von Konsumenten dritter Ordnung, bilden aber im Umkreis der Wiese für keine weiteren Arten die Nahrungsgrundlage.

Beispiel einer Nahrungskette:

Pflanze > halmminierende Fliege > Raubfliege > Libelle > Vogel.

„Es nährt sich jedes Glied der Kette vom vorhergehenden. Man kann auch sagen, Energie fließt von jedem Glied zum nächstfolgenden. Bei jeder Energieübertragung ist ein Energieverlust in Kauf zu nehmen. Es folgt größenordnungsmäßig nur eine Nutzung von 10% der aufgebrauchten Energie.“[5]

Stoff- und Energiefluss im Ökosystem

Die Nahrungsbeziehungen in einem Ökosystem bedingen einen Stoffkreislauf. Er umfasst alle Prozesse der Aufnahme von Stoffen sowie alle Prozesse des Aufbaus, des Umbaus und des Abbaus von Stoffen, zum Beispiel  die Fotosynthese und die  Atmung.


Am Anfang der Nahrungsbeziehungen stehen immer autotroph lebende Organismen, die Chlorophyll besitzen (Produzenten, Erzeuger). Am Beispiel der Wiese handelt es sich hierbei um Gräser, Pflanzen und Bäume. Diese Organismen können im Prozess der Fotosynthese aus Kohlenstoffdioxid und Wasser mithilfe des Chlorophylls und unter Nutzung der Energie des Lichtes Traubenzucker und in Folge zahlreiche weitere organische Stoffe aufbauen.

Wenn heterotroph lebende Organismen Nahrung aufnehmen, nehmen sie gleichzeitig zum Beispiel immer auch Kohlenstoff, Stickstoff und die in der Nahrung enthaltene Energie auf. So werden die von den Produzenten gebildeten organischen Stoffe über die Konsumenten (Verbraucher) bis zu den Destruenten (Zersetzer) weitergegeben. Letztere bauen sie ab, wobei die Ausgangsstoffe wieder freigesetzt werden und erneut von den Produzenten g.....

Download Das Ökosystem Wiese in Europa
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Das Ökosystem Wiese in Europa
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Abbildung 4- Der Kohlenstoffzyklus als Schaubild[9]

Die obige Abbildung verdeutlicht noch einmal anschaulich und in vereinfachter Form den Energiefluss im Ökosystem. Allerdings können nicht 100% der aufgenommenen Energie auch weitergegeben werden. Wie auf den vorherigen Seiten schon beschrieben, gehen ungefähr 10% der Energie bei jedem Schritt verloren. Im Verlaufe der Erdgeschichte hat sich ein  Gleichgewicht zwischen Produktion und Verbrauch durch Organismen eingestellt, so dass der Gehalt der Luft nahezu konstant bleibt.

Dieses Gleichgewicht kann durch menschliche Tätigkeit erheblich gestört werden. Unter anderem werden durch Verbrennung fossiler Stoffe (Öl, Kohle) ungeheure Mengen Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre freigegeben, was zu einer Übersättigung der Luft mit CO2 führt. Die Folge ist eine Störung in diesem empfindlichen Gleichgewicht, die eine Verschiebung aller Stoffkreisläufe auf fotosynthetischer Basis zufolge haben könnte. [10]


St.....

Download Das Ökosystem Wiese in Europa
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Das Ökosystem Wiese in Europa
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

So kann also gesagt werden, dass das Ökosystem Wiese eher instabil ist. Sollte der menschliche Einfluss ausbleiben, würde die periodische „Störung“ ebenso ausbleiben und das Ökosystem würde sich, wie oben beschrieben, stark verändern.[11]



Veränderung des Ökosystems

            Das Ende der Wiese?

Über Jahrhunderte hat der Mensch durch seine landwirtschaftliche Nutzung die Wiese erhalten und gepflegt. Dabei wurde vor allem auf die Güte der Gräser geachtet, da nur so eine exzellente Versorgung der weidenden Tiere gewährleistet werden konnte. Doch dieses Bild ändert sich heutzutage. Dabei halten sich die Landwirte jedoch nur an die Vorgaben, die ihnen der Markt aufzwingt.

Immer mehr, für immer weniger. Diese Vorgaben sind nur noch mit großen und spezialisierten Betrieben zu erreichen.  Dadurch werden Grünflächen auf unrentablen oder nur teilweise ertragreichen Standorten einfach aufgegeben. Beispiele hierfür sind die bekannten Schafsweiden, Streuwiesen, nasse Wiesen oder auch Streuobstwiesen. Ohne Pflege setzt die befürchtete Verbuschung ein, und diese Ökosysteme werden zu Wäldern.

Gleichzeitig stellt auch der technologische Fortschritt eine Gefahr für die Wiese da. Durch starke Maschinen und Mineraldünger können immer mehr Flächen auch als Acker genutzt werden. Dadurch verschwinden Grünlandflächen einfach unter Mais- oder Rapsfeldern. Die übrig gebliebenen Weiden werden immer intensiver genutzt. Anstatt nur ein oder zwei Mahden im Jahr, werden moderne Wiesen auch .....

Download Das Ökosystem Wiese in Europa
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Das Ökosystem Wiese in Europa
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Immer mehr Wiesen verschwinden in Deutschland, und das in einem der grünsten Länder Europas mit immerhin 30% Bewaldung. In dem Fall der Wiese ist Biogas mehr ein Fluch als ein Segen, da Bauern für einen höheren Gewinn die Wiese fast ‚ausnutzen‘.

Die Wiese wurde vom Menschen geschaffen, wird vom Menschen erhalten, und, sollte sich dieser Trend fortsetzen, auch vom Menschen zerstört.


, 06.10.13

Definition Ökosystem:

Ökosystem
(alt griechisch
οἶκος
oikós
,Haus‘ und
σύστημα
sýstema
,das Zusammengestellte‘, ,das Verbundene‘) ist ein Fachbegriff der
ökologischen Wissenschaften. Eine allgemein akzeptierte Definition von „Ökosystem“ existiert nicht; weit verbreitet ist die folgende Definition: Ein Ökosystem besteht aus einer
Biozönose, also interagierenden Organismen mindestens zweier verschiedener Arten, und deren abiotischer Umwelt, die oftmals als
Lebensraum
oder
Biotop
bezeichnet wird, wobei Biozönose und Biotop zusammen als eine übergeordnete Einheit betrachtet werden, deren biotische und abiotische Komponenten durch kausale/funktionale Wechselwirkungen miteinander verbunden sind.[1]

Der Begriff Ökosystem wird in den
Naturwissenschaften
in einem
werturteilsfreien
Sinne gebraucht. In Politik und Alltagswelt wird oftmals so gesprochen, als seien Ökosysteme schützenswert an sich. Wenn dies geschieht, dann sind nicht Ökosysteme im Allgemeinen gemeint, sondern ganz bestimmte Ökosysteme, die man als nützlich oder in andere.....

This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Das Ökosystem Wiese in Europa
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Legal info - Data privacy - Contact - Terms-Authors - Terms-Customers -
Swap+your+documents