Term paper

Das Menschenbild bei Arnold Gehlen

3.771 Words / ~16 pages
<
>
swopdoc logo
Download
a) trade for free
b) buy for 7.08 $
Document category

Term paper
Philosophy

University, School

Universität Koblenz-Landau

Grade, Teacher, Year

3, Hauck, 2014

Author / Copyright
Text by Gudrun V. ©
Format: PDF
Size: 0.13 Mb
Without copy protection
Rating [details]

Rating 4.0 of 5.0 (2)
Live Chat
Chat Room
Networking:
2/1|30.0[1.0]|1/5







More documents
Der Begriff des Menschen ð These: Menschenbild und Menschenbildung­: Die Begriffe Menschenbild und Menschenbildung sind in einer unabdingbaren Weise aufeinander bezogen: es gibt kein Menschenbild ohne irgendeinen Bezug zur Menschenbildung und es gibt keinen Bezug zur Menschenbildung ohne ein bestimmtes Menschenbild! Ist eine so radikale These haltbar? ð Kants radikale Aussage zu Erziehung: „Der Mensch ist das einzige Geschöpf das erzogen werden muss! (.) Der Mensch kann nur Mensch werden durch Erziehung! Er ist nichts als…
Gottfried Wilhelm Leibnitz – Das Menschenbild - Theodizee Monaden (Monas = Einheit): · Punkte: Punktförmige Substanzen als Urgrund des Seienden (nicht weiter teilbare Substanz = Wesen, dass fähig ist zu handeln) · Kräfte: Körper nichts anderes als Komplex von punktuellen Kraftzentren · Seelen: o Niederen Monaden: Träumender, betäubter Zustand: Dunkle, unbewusste Vorstellungen o Höheren Monaden (z.B. Mensch): Bewusstsein o Höchste Monade: Gott, unendliches Bewusstsein · Individuen: o Keine zwei gleichen Monaden o Lückenlose,…

Universität Koblenz-Landau Campus Landau

FB 5: Institut für Erziehungswissenschaft/ Philosophie


Das Menschenbild bei Arnold Gehlen

Hausarbeit

Gutachter: Hauck Christian


4

Inhaltsverzeichnis



Einleitung 3

1. Der Mensch - das noch nicht festgestellte Tier 5

2. Der Mensch - ein Mängelwesen?! 6

3. Der Mensch - das handelnde Wesen 8

4. Der Mensch - und seine biologische Sonderstellung 10

5. Der Mensch - Ablehnung jeder Stufentheorie 12

6. Der Mensch - untrennbare Verschränkung von Geist und Körper 12

Fazit 14

Literaturverzeichnis 15

Eidesstattliche Erklärung 16


Einleitung


Im Jahr 1940 verfasste Arnold Gehlen (*29.Januar 1904 in Leipzig; †30.Januar 1976 in Hamburg) unter dem Titel „Der Mensch, seine Natur und seine Stellung in der Welt“ eine der wichtigsten Schriften der philosophischen Anthropologie des 20. Jahrhunderts.

Er versucht sich in diesem Werk an einer ganzheitlichen Anthropologie über den Menschen. Die folgende Hausarbeit bezieht sich auf dieses Werk und es soll dargestellt werden, welches Bild Arnold Gehlen vom Menschen entwirft, wie er es begründet und ob es nachvollziehbar ist. Zum Schluss folgt eine Reflexion des Menschenbildes Arnold Gehlens.

Schon immer gehörte zur „abendländischen Denk- und Wissenschaftsgeschichte“ (Arlt, S.1) die Frage nach dem Menschen. „Aus unterschiedlichen Sinnzusammenhängen und weltanschaulichen Grundüberzeugungen, aus divergierenden Erfahrungsbezügen und methodischen Ausgangsbedingungen fiel der Blick auf den Menschen.

Aber erst in der Neuzeit bildete sich die Zentralperspektive auf den Menschen als Subjekt heraus, und zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde zum ersten Mal und dann in großem Stil der Versuch unternommen, alle philosophischen Themen im Begriff des “Menschen“ (Existenz, Dasein) zu bündeln.“ (Arlt, S 1) Man versuchte also den Menschen aus sich selbst zu deuten und abzuleiten.

Arnold Gehlens anthropologisches Werk beruht vor allem auf 3 Büchern: „Der Mensch„ (1940), „Urmensch und Spätkultur“ (1956) und „Moral und Hypermoral“ (1969).

Gehlen gelang mit diesen Werken, zwölf Jahre nach Max Scheler und Helmut Plessner, den Gründervätern der Philosophischen Anthropologie, schließlich, “was diesen versagt bliebt, ein breites öffentliches Interesse auf sich und die Philosophische Anthropologie zu lenken.“ (Arlt, S.132) Arnold Gehlen war das „Zugpferd“ der Philosophischen Anthropologie und der Schlussstein ihrer Theorieproduktion.“ (Delitz,S.7)

„Gehlen verfolgt sowohl eine biologisch als auch historisch informierte Anthropologie.“ (Delitz, S.45) Er klammert außermenschliche Bereiche, wie die Abstammungslehre und die Schöpfung aus. (Gehlen, S. 9/10) Er verfolgt einen „anthropo-biologischen Theorieansatz“. (Arlt, S. 132) „Er will also erstens eine Begriffsstrategie und damit Denkweise finden, die sowohl den Körperbau, die organischen Aspekte, als auch die kognitiven und affektiven Aspekte des Menschen verbindet.“ (Delitz, S.46) „Seine Vermutung ist: Vom aufrechten Gang bis zur Moral gibt es einen Zusammenhang, den es herauszufinden gilt.“ (Delitz, S.47) Dies ist in der philosophischen Anthropologie ein bedeutendes Thema, welches netzförmig mit anderen Humandisziplinen wie Soziologie, Psychologie und Biologie verknüpft ist. „Gehlen hat in der Tat das Kunststück vollbracht, eine sowohl biologisch als auch kulturwissenschaftlich informierte, historisch-soziologische Anthropologie vorzulegen.“ (Delitz, S.46) Der Mensch soll nur aus sich selbst begriffen werden, es werden von Gehlen Beschreibungsmerkmale gesucht, die nur auf den Menschen zutreffen.

„Die Gehlensche Philosophie und Anthropologie als „Gesamtwissenschaft vom Menschen“ versucht sich also durch zwei Momente zu profilieren: Sie stellt die Handlung, den aktiven, sich durch Handlung institutionalisierenden Menschen ins Zentrum; und sie betont den Bezug zur wissenschaftlich gesicherter Erfahrung.“ (Arlt, S.134) Gehlens erkenntnisleitendes Interesse ist also praktischer Art und e.....[read full text]

This paragraph has been concealed!Download the complete document
DownloadDas Menschenbild bei Arnold Gehlen
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

9+ ≈†∞††† 8+⊥+†+∞≈∞≈ ∋∞† ∞≈⊇ =∞+≈∞≤+† ≈;∞ ∋≈ 7∋†≈∋≤+∞≈ =∞ ∋∞≈≈∞≈. „8;∞≈∞ 3≤++;†† ;≈† ∞;≈∞ ⊥+;†+≈+⊥+;≈≤+∞ ∞≈⊇ ≠;≈≈∞≈≈≤+∋†††;≤+∞. 3;∞ +=†† ≈;≤+ ≈++⊥†=††;⊥ ;∋ 0∋∂+∞;≈ ⊇∞+ 9+†∋++∞≈⊥, ⊇∞+ 4≈∋†+≈∞ =+≈ 7∋†≈∋≤+∞≈ +⊇∞+ 2+††=+⊥∞≈, ⊇;∞ {∞⊇∞+∋∋≈≈ ∞++∞;≤++∋+ +⊇∞+ †++ {∞⊇∞+∋∋≈≈ ≈∋≤+=+††=;∞++∋+ ≈;≈⊇.“ (6∞+†∞≈, 3.10) 1∋ 6+†⊥∞≈⊇∞≈ ≠∞+⊇∞ ;≤+ =∞+≈≤+;∞⊇∞≈∞ 8+⊥+†+∞≈∞≈, ⊇;∞ 6∞+†∞≈ +∞=+⊥†;≤+ ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ ∋∞†≈†∞†††, ∋∞≈†+++∞≈.


1. 8∞+ 4∞≈≈≤+ - ⊇∋≈ ≈+≤+ ≈;≤+† †∞≈†⊥∞≈†∞†††∞ 7;∞+


8;∞≈∞ 4∞≈≈∋⊥∞ ++∞+≈;∋∋† 4+≈+†⊇ 6∞+†∞≈ =+≈ 4;∞†=≈≤+∞. “8;∞≈∞≈ 3++† ;≈† +;≤+†;⊥ ∞≈⊇ ∞≠∋∂† ⊇+⊥⊥∞†≈;≈≈;⊥.

9≈ ∋∞;≈† ∞+≈†∞≈≈: ∞≈ ⊥;+† ≈+≤+ ∂∞;≈∞ 6∞≈†≈†∞††∞≈⊥ ⊇∞≈≈∞≈, ≠∋≈ ⊇∞+ 4∞≈≈≤+ ;≈†, ∞≈⊇ =≠∞;†∞≈≈: ⊇∋≈ 3∞≈∞≈ 4∞≈≈≤+ ;≈† ;+⊥∞≈⊇≠;∞ „∞≈†∞+†;⊥“, ≈;≤+† „†∞≈†⊥∞++≤∂†“. 3∞;⊇∞ 4∞≈≈∋⊥∞≈ ≈;≈⊇ =∞†+∞††∞≈⊇ ∞≈⊇ ∂+≈≈∞≈ ++∞+≈+∋∋∞≈ ≠∞+⊇∞≈.“ (6∞+†∞≈, 3.10) „3∋+ ∋††∞+ 8;≈†∞+≠∞††∞≈ ∞≈⊇ ∋∞†∋⊥++≈;≈≤+∞≈ 3;≤+∞+∞≈⊥∞≈ ∞≈†⊇∞≤∂† ∞≈⊇ ∞+⊥+∞;†† ≈;≤+ ⊇∞+ 4∞≈≈≤+ ∋†≈ ⊇∋≈ ∞≈⊥∞+∞≈⊇∞≈∞ 3∞≈∞≈- ∞≈†∞≈†⊥∞≈†∞†††∞+ ∋†≈ ;+⊥∞≈⊇∞;≈ 7;∞+ ≈+≈≈†.

3+ +††∞≈ ≠∋+ ⊇;∞ ∋∞≈≈≤+†;≤+∞ 7∞+∞≈≈≈;†∞∋†;+≈ ≈;∞.“ (4+††, 3.25) 3=++∞≈⊇ ⊇∋≈ 7;∞+ ≈∞;≈∞ 6++∋, ≈;≤+† †+∞; ≠=+†+∋+, =+≈ ⊇∞+ 4∋†∞+ ∞++=††, ∋∞≈≈ ≈;≤+ ⊇∞+ 4∞≈≈≤+ ≈∞†+≈† ∞;≈∞ 6++∋ ⊥∞+∞≈, ;≈⊇∞∋ ∞+ +∋≈⊇∞††.

„4;≤+† †∞≈†⊥∞≈†∞†††, ⊇∋≈ +∞;߆ ∞+∞≈ ≈+≠++† ;≈≈†;≈∂†∞≈†≈;≤+∞+†, ∋≈ †∞≈†∞≈ 5∞;=- ∞≈⊇ 3∞≠∞⊥∞≈⊥≈=++⊥∋+∞≈ ∋∋≈⊥∞†≈⊇, ≠;∞ ∋∞≤+ †++∋+∋+, ⊥++⊇∞∂†;=, ≈;≤+ ≈∞†+≈† ∂∞††;=;∞+∞≈⊇.

9≈ +∞;߆ ∞+∞≈≈+ ≈;≤+ ≈∞†+≈†⊥∞†=++⊇∞≈⊇ ≠;∞ ≈;≤+ ;∋∋∞+ ≠;∞⊇∞+ ≈∞∞ ∞+†;≈⊇∞≈⊇. 8;∞≈∞ 8+⊥⊥∞††;⊥∞+ =+≈ 3∞†∋≈†∞≈⊥ ∞≈⊇ 9≈††∋≈†∞≈⊥, 4∞⊥∋†;=;†=† ∞≈⊇ 0+≈;†;=;†=† ;≈† ∞≈, ⊇;∞ 6∞+†∞≈ ∞≈≈ ≈†∞†≈ =++ 4∞⊥∞≈ +=††.“ (8∞†;†=, 3.7/8)

6+++∞+ ⊇;∞≈†∞ ⊇∋≈ 6+†††;≤+∞ ∋†≈ 4∋ß≈†∋+, {∞†=† ≠;+⊇ ⊇∞+ 4∞≈≈≤+ ∋;† ⊇∞∋ 7;∞+ =∞+⊥†;≤+∞≈, ∋††∞+⊇;≈⊥≈ ≠;†† 6∞+†∞≈, ;∋ 0≈†∞+≈≤+;∞⊇ =∞ 4∋≠ 3≤+∞†∞+ ∞≈⊇ 8∞†∋∞†+ 0†∞≈≈≈∞+, „∂∞;≈∞ ∞∋†∋≈≈∞≈⊇∞ 0+;†+≈+⊥+;∞ ⊇∞≈ 7∞+∞≈⊇;⊥∞≈ ∞≈†≠;≤∂∞†≈, ≈+≈⊇∞+≈ ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ ∋∞≈ ≈;≤+ ≈∞†+≈† +∞⊥+∞;†∞≈.“ (7+;∞≈, 3.36) 4†≈ ≈;≈≈=+†† ∞+∋≤+†∞† 6∞+†∞≈ ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈∋††∞≈, ∋†≈ ∞≈≈∞+∞≈ ≈=≤+≈†∞≈ 2∞+≠∋≈⊇†∞≈, =∞∋ 2∞+⊥†∞;≤+ +∞+∋≈=∞=;∞+∞≈, ∋+∞+ „⊇∋≈ 7;∞+ ;≈† ≈∞+ ∞;≈ 0∋≠∞⊥, ++∞+ ⊇∞≈ ;≤+ ∋;+ ∋∞;≈∞+ ≈∞†+≈† ∋†≈ 4∞≈≈≤+ +∞≠∞≈≈† ≠∞+⊇∞.“ (7+;∞≈, 3.37) „6∞+†∞≈ ;≈†∞+∞≈≈;∞+† ≈;≤+ †++ ⊇∋≈ ∋∞≈≈≤+∞≈=+≈†;≤+≈†∞ 7;∞+.

9+ ;≈†∞+∞≈≈;∞+† ≈;≤+ †++ „⊇;∞ 8;††∞+∞≈= =+≈ 4††∞ ∞≈⊇ 4∞≈≈≤+.“ (8∞†;†=, 3.54/55) 8∞+ 4∞≈≈≤+ ;≈† ⊇∋≈ ∋∋ ++≤+≈† ∞≈≈⊥∞=;∋†;≈;∞+†∞ 3∞≈∞≈, ∞≈ ;≈† ++⊥∋≈;≈≤+ ++∞++∋∞⊥† ≈;≤+† ∋≈⊥∞⊥∋≈≈†, ∞≈ +∋† ∞;≈∞ „⊇∞†;=;†=+∞ +;+†+⊥;≈≤+∞ 4∞≈≈.....

6++ 4+≈+†⊇ 6∞+†∞≈ ;≈† ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ =+∋ 7;∞+ ∋+=∞†∞;†∞≈ ≠;≈≈∞≈≈≤+∋†††;≤+ =≠∞;⊇∞∞†;⊥, ⊇∞≈≈ ≈∞;≈∞+ 4∞;≈∞≈⊥ ≈∋≤+ ⊥∞†;≈⊥† ⊇∞+ 2∞+⊥†∞;≤+ ∋∞≈≈≤+†;≤+∞+ 9;⊥∞≈≈≤+∋††∞≈ ∞≈⊇ 7∞;≈†∞≈⊥∞≈ ∋;† †;∞+;≈≤+∞≈ ∋††∞≈†∋††≈ †++ ∞;≈=∞†≈∞ 4∞+∂∋∋†∞ ∞≈⊇ 4∞+∂∋∋†≈∂+∋⊥†∞≠∞ ∞≈⊇ †+;††† ≈;∞∋∋†≈ ∋∞† ⊇∞≈ ⊥∞≈∋∋†∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ =∞.

9≈ +∞⊇∋+† ∋†≈+ ∞;≈∞+ 6∞≈∋∋†∋≈≈≤+∋∞∞≈⊥ =+≈ 1≈≈∞+†;≤+∂∞;† ∞≈⊇ ∂++⊥∞+†;≤+∞≈ 4∞+∂∋∋†∞≈. 8∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ ≈∞+ =+∋ 7;∞+ ∋+=∞†∞;†∞≈ +∞⊇∞∞†∞† †++ 6∞+†∞≈, ⊇∋≈≈ ⊇∞+ 4∞≈≈≤+ ≈;≤+† ∋∞≈ ≈;≤+ ≈∞†+≈† +∞⊥+;††∞≈ ≠;+⊇, ≈+≈⊇∞+≈, ⊇∋≈≈ ∞+ ≈∞+ ∋;† ⊇∞+ 9∋†∞⊥++;∞ ⊇∞≈ „4∞ß∞+∋∞≈≈≤+†;≤+∞≈“ +∞≈≤++∞;++∋+ +⊇∞+ ⊇∞∞†+∋+ ≈∞;. (6∞+†∞≈, 3.12) “6∞+†∞≈≈ 2+++∋+∞≈ ;≈† ∋†≈+, ∞;≈∞≈ „⊇∞+≤+†∋∞†∞≈⊇∞≈“ 6∞≈;≤+†≈⊥∞≈∂† †++ 9++⊥∞+ ∞≈⊇ 6∞;≈†, 4++⊥++†+⊥;∞ ∞≈⊇ 1≈≈∞≈†∞+∞≈ =∞ †;≈⊇∞≈ ∞≈⊇ ⊇∋+∞; ≈;≤+†≈ =∞ +∞⊇∞=;∞+∞≈.“ (8∞†;†=, 3.50) 8∞+ 4∞≈≈≤+ †=††† ∋∞≈ ⊇∞∋ 7;∞++∋≈†∞+, +;+†+⊥;≈≤+ ⊥∞≈∞+∞≈, =+††≈†=≈⊇;⊥ +∞+∋∞≈, ⊇∞≈+∋†+ ;≈† ∞;≈ 2∞+⊥†∞;≤+ =∞ =+††≈†=≈⊇;⊥∞≈ 3∞≈∞≈≈+∞≈†;∋∋∞≈⊥ ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ ≈;≤+† ≈;≈≈=+††.

6∞+†∞≈ +∞†=≈≈† ∞≈ ;≈ ≈∞;≈∞∋ 3∞+∂ +∞; ∞;≈∞∋ †;∂†;=∞≈ 2∞+⊥†∞;≤+ =≠;≈≤+∞≈ 7;∞+ ∞≈⊇ 4∞≈≈≤+.

2. 8∞+ 4∞≈≈≤+ - ∞;≈ 4=≈⊥∞†≠∞≈∞≈?!


4=≈⊥∞†≠∞≈∞≈ - ∂∞;≈ ∋≈⊇∞+∞+ 3∞⊥+;†† 4+≈+†⊇ 6∞+†∞≈≈ ;≈† ⊥†∞;≤+∞+∋∋ß∞≈ ;≈ ⊇;∞ ⊥+;†+≈+⊥+;≈≤+∞ ∞≈⊇ ≠;≈≈∞≈≈≤+∋†††;≤+∞ 6∋≤+≈⊥+∋≤+∞ ∞;≈⊥∞⊥∋≈⊥∞≈.

Der Begriff Mängelwesen soll, nach Gehlen, „keine strenge wissenschaftliche Bezeichnung sein(…), nur eine Denkhilfe für sehr komplexe Zusammenhänge.“ (Thies, S.36) Aufgrund von physischer Unspezialisiertheit, also dem Fehlen von Krallen, Fell und ähnlichen Körpermerkmalen, sowie organischer Mittellosigkeit, wird der Mensch als Mängelwesen bezeichnet.

Gehlen bezieht sich zur Idee des Mängelwesens auf Johann Gottfried Herder (1744-1803). Für den Menschen gilt daher, nach Herder, wenn man vom Tier her sieht, nur eine negative Bezeichnung: “Der Charakter seiner Gattung“ besteht zunächst aus „Lücken und Mängeln“. (Gehlen, S.83) Dies meint, dass der Mensch über einen Körper verfügt, der in allen Bereichen mäßig ausgebildet ist, ohne über hochentwickelte Veranlagungen zu verfügen. “Es ist leicht zu erkennen, dass der herdersche Begriff des Mängelwesens (des kranken Tieres bei Nietzsche) die Theoriedynamik entscheidend prägt….“ (Arlt, S.142) „Das Herder aus diesen “Mängeln und Lücken“, “Schwächen und Konvulsionen“ die Spezifik des Menschen begreift, ist für Gehlen die Erfindung der philosophischen Anthropologie“. (Delitz, S.50)

Die biologische Mittellosigkeit ist der größt.....

This paragraph has been concealed!Download the complete document
DownloadDas Menschenbild bei Arnold Gehlen
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

8;∞ 4∋≈⊥∞†∋∞≈≈†∋††∞≈⊥ ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ +∞≠;+∂† 3∞††+††∞≈+∞;†, ⊇;∞ ∋+∞+ +;+†+⊥;≈≤+ ⊥∞≈∞+∞≈ ∋∞≤+ ≠;∞⊇∞+ ∋†≈ 4∋≈⊥∞† =∞ ≠∞+†∞≈ ;≈†. „4++⊥++†+⊥;≈≤+ ;≈† ≈=∋†;≤+ ⊇∞+ 4∞≈≈≤+ ;∋ 6∞⊥∞≈≈∋†= =∞ ∋††∞≈ +++∞+∞≈ 3=∞⊥∞+≈ +∋∞⊥†≈=≤+†;≤+ ⊇∞+≤+ 4=≈⊥∞† +∞≈†;∋∋†….“ (6∞+†∞≈, 3.33) 8∞+ 4∞≈≈≤+ +∞≈;†=† ∂∞;≈∞ ≈⊥∞=;∋†;≈;∞+†∞≈ 0+⊥∋≈∞. 9+ +∞≈;†=† =≠∋+, ∋∞†⊥+∞≈⊇ ≈∞;≈∞+ ⊥++≈;≈≤+∞≈ 0≈≈⊥∞=;∋†;≈;∞+†+∞;†, ++⊥∋≈;≈≤+∞≈ 4;††∞††+≈;⊥∂∞;† ∞≈⊇ 4∋≈⊥∞† ∋≈ ∞≤+†∞≈ 1≈≈†;≈∂†∞≈ 3∞††+††∞≈+∞;†, ∋+∞+ ⊇;∞≈∞ ;≈†, +;+†+⊥;≈≤+ ⊥∞≈∞+∞≈, ∞;≈ 4∋≈⊥∞†, ⊇∋ ⊇∞+ 4∞≈≈≤+, ⊇∞+≤+ ⊇;∞ „∞≈=≠∞≤∂∋=ß;⊥∞ 6+††∞ ∞;≈≈†++∋∞≈⊇∞+ 9;≈⊇++≤∂∞“ (6∞+†∞≈, 3.36), ∞;≈∞+ 5∞;=++∞+††∞†∞≈⊥ ∋∞≈⊥∞≈∞†=† ;≈†, ⊇;∞ ∞+ ;+⊥∞≈⊇≠;∞ +∞≠=††;⊥∞≈ ∋∞≈≈.

9≈††∋≈†∞≈⊥ =+≈ ⊇;∞≈∞+ „+;+†+⊥;≈≤+ +∞†∋≈†∞≈⊇∞≈ 3;†∞∋†;+≈“ (4+††, 3.135) +;∞†∞≈ ≈∞+ ⊇;∞ 1≈≈†;†∞†;+≈∞≈ (3†∋∋†, 6∋∋;†;∞, 5∞†;⊥;+≈…) ∞≈⊇ ⊇;∞ 8∋≈⊇†∞≈⊥. „3∞††+††∞≈+∞;† ;≈† 4∞≈⊇+∞≤∂ +;+†+⊥;≈≤+∞+ 4;††∞††+≈;⊥∂∞;†, ∞;≈∞ 3∞†∋≈†∞≈⊥≈≈;†∞∋†;+≈, ⊇;∞ ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ ∞≈†∞+ 4∂†;+≈≈=≠∋≈⊥ ≈∞†=†.“ (4+††, 3.142) „6∞∋∞≈≈∞≈ ∋≈ ⊇∞+ =+††∂+∋∋∞≈∞≈ 0+⊥∋≈∋∞≈≈†∋††∞≈⊥ ∞≈⊇ ≈+∞=∞+=≈∞≈ 2∞++∋††∞≈≈≈;≤+∞++∞;† ⊇∞≈ 7;∞+∞≈ ;≈† ⊇∞+ 4∞≈≈≤+ ∞;≈ ⊇∞†;=;†=+∞≈ 3∞≈∞≈.

3∞††+††∞≈+∞;† ∋†≈ 2⊥∞;=∋†∞≈† ⊇∞+ +;+†+⊥;≈≤+∞≈ 4;††∞††+≈;⊥∂∞;† ;≈†, +∞++≤∂≈;≤+†;⊥† ∋∋≈ ⊇∞≈ 0+∞;≈, ⊇∞≈ ⊇∞+ 4∞≈≈≤+ ⊇∋†++ =∞ ∞≈†+;≤+†∞≈ +∋†, ∞+∞+ ∞;≈ 8∋≈∋∞+⊥∞≈≤+∞≈∂, ≈;∞ ;≈† 3∞†∋≈†∞≈⊥.“ (4+††, 3.135) 6∞+†∞≈ ≈†∞††† ∋†≈+ ⊇∞≈ 4≈⊥∞∂† ⊇∞+ 3∞††+††∞≈+∞;† †++ ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ =;∞† ≈∞⊥∋†;=∞+ ⊇∋+, ∋†≈ =.3. 4∋≠ 3≤+∞†∞+ (1874-1928). 3=++∞≈⊇ ≈;≤+ +∞; 3≤+∞†∞+ ⊇∞+ 4∞≈≈≤+ ⊇∞+≤+ ≈∞;≈∞ 3∞††+††∞≈+∞;† ≈∞†+≈† =∞+≠;+∂†;≤+∞≈ ∂∋≈≈, ∋∞≈≈ +∞; 6∞+†∞≈ ⊇;∞ 3∞††+††∞≈+∞;† ∋†≈ 4∋≈⊥∞† ⊇∞+≤+ 8∋≈⊇†∞≈⊥/ 1≈†∞††;⊥∞≈= ∂+∋⊥∞≈≈;∞+† ≠∞+⊇∞≈.

8∞+ ≈⊥∞=;∞††∞ 7∞+∞≈≈≈†;† ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ ∂∞≈≈=∞;≤+≈∞† ≈;≤+ ⊇∋⊇∞+≤+ ∋∞≈, ⊇∋≈≈ ∞+ ≈∞;≈∞ +;+†+⊥;≈≤+∞ 4∋≈⊥∞†∋∞≈≈†∋††∞≈⊥ =∞∋ 0+∞+†∞+∞≈ ⊇∞+≤+ ∋≈⊇∞+∞ 6=+;⊥∂∞;†∞≈ ∞+≈∞†=∞≈ ∋∞≈≈. 8;∞ ⊥∞+;≈⊥∞ ;≈≈†;≈∂†;=∞ ∞≈⊇ ++⊥∋≈;≈≤+∞ 3⊥∞=;∋†;≈;∞+†+∞;† ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ †+++† ≈∞≈ †∋∞† 6∞+†∞≈ ≈;≤+† =∞∋ 4∞≈≈†∞++∞≈ ⊇;∞≈∞+ 7∞+∞≈≈†++∋, ≈+≈⊇∞+≈ =∞ ∞;≈∞∋ =+††;⊥ ≈∞∞∞≈ 7∞+∞≈≈†+⊥∞≈. 8∞+ 4∞≈≈≤+ ∋∞≈≈ ≈∞;≈∞ ∋∋≈⊥∞†+∋††∞ ∋∞≈≈≤+†;≤+∞ 4≈∋†+∋;∞ ⊇∞+≤+ 1≈†∞††;⊥∞≈= ∂+∋⊥∞≈≈;∞+∞≈.

9;≈∞ ≠∞;†∞+∞ 4∞≈†+++∞≈⊥ 6∞+†∞≈≈ ;∋ 3∞=∞⊥ ∋∞† ⊇∋≈ 4=≈⊥∞†≠∞≈∞≈ 4∞≈≈≤+ ;≈†, ⊇∋≈≈ ⊇∋≈ 7;∞+ 0∋≠∞†† ⊇∞+ 4∞≈.....

8;∞≈ +∞⊇∞∞†∞†, ⊇∋≈≈ ⊇∞+ 4∞≈≈≤+, ;∋ 6∞⊥∞≈≈∋†= =∞∋ 7;∞+, ∂∞;≈∞ ∋+†≈⊥∞=;†;≈≤+∞ 0∋≠∞†† +∞≈;†=†. „8∞≈ 3∞⊥+;†† ⊇∞+ 0∋≠∞†† ++∞+≈;∋∋† 6∞+†∞≈ =+≈ 1∋∂++ 1++∋≈≈ =+≈ 0∞≠∂+†† (1864-1944); ⊥∞⊥∞≈ ⊇∞≈≈∞≈ 4∞≈⊇∞+≈∞≈⊥ ⊇∞+ 0∋≠∞†††∞++∞ ∋∞† ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ ≈∞†=† ∞+ ≈∞;≈∞≈ 3∞⊥+;†† ⊇∞+ 3∞††.“ (7+;∞≈, 3.52) 6∞+†∞≈ †+∋⊥† ;∋∋∞+ ≠;∞⊇∞+, ≠;∞ ⊇;∞≈∞≈, ∋;† {∞⊇∞∋ 7;∞+ ∞≈=∞+⊥†∞;≤++∋+∞ 3∞≈∞≈, †∞+∞≈≈†=+;⊥ ;≈†.

8;∞ +;+†+⊥;≈≤+∞ 9=+†∞†;+≈≈†+∞++;∞ ++;≤+† ∋∋ 4∞≈≈≤+∞≈ =∞≈∋∋∋∞≈, ∞≈ ∞+†+†⊥† ∞;≈ 0+∞+†+;†† ;≈ ∞;≈∞ ∂∞††∞+∞††∞ 9=+†∞†;+≈. 8∞+ 4∞≈≈≤+ ∋∞≈≈ ≈;≤+ ∋∞†⊥+∞≈⊇ ≈∞;≈∞+ 0≈≈⊥∞=;∋†;≈;∞+†+∞;† ≈∞;≈∞ ∞;⊥∞≈∞ 3∞†† +;†⊇∞≈. 4∞≈ 4∋†∞+ ≠;+⊇ 9∞††∞+. 9≈ ⊥;+† †++ ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ „∂∞;≈∞ 9≠;≈†∞≈=∋+⊥†;≤+∂∞;† ;≈ ⊇∞+ ∞≈=∞+=≈⊇∞+†∞≈, ;≈ ⊇∞+ ≈;≤+† ∞≈†⊥;††∞†∞≈ 4∋†∞+….“ (6∞+†∞≈, 3.38) „8∞+ 4∞≈≈≤+ ;≈†, ∞∋ ∞≠;≈†∞≈=†=+;⊥ =∞ ≈∞;≈, ∋∞† 0∋≈≤+∋††∞≈⊥ ∞≈⊇ 3∞≠=††;⊥∞≈⊥ ⊇∞+ 4∋†∞+ +;≈ ⊥∞+∋∞†, ∞≈⊇ ⊇∞≈≠∞⊥∞≈ ∋∞≤+ ∋∞† ⊇;∞ 4+⊥†;≤+∂∞;† ⊇∞+ 9+†∋++∞≈⊥ ⊇∞+ 3∞†† +;≈: ∞+ ;≈† +∋≈⊇∞†≈⊇∞≈ 3∞≈∞≈, ≠∞;† ∞+ ∞≈≈⊥∞=;∋†;≈;∞+† ;≈†, ∞≈⊇ ∋†≈+ ⊇∞+ ≈∋†++†;≤+ ∋≈⊥∞⊥∋≈≈†∞≈ 0∋≠∞†† ∞≈†+∞++†.

8∞+ 1≈+∞⊥+;†† ⊇∞+ =+≈ ;+∋ ;≈≈ 7∞+∞≈≈⊇;∞≈†;≤+∞ ∞∋⊥∞∋++∞;†∞†∞≈ 4∋†∞+ +∞;߆ 9∞††∞+, ∞≈⊇ ⊇;∞ 9∞††∞+≠∞†† ;≈† ⊇;∞ ∋∞≈≈≤+†;≤+∞ 3∞††.“ (6∞+†∞≈, 3.38) 8∋≈ 7;∞+ †∞+† ≈∞;≈ 7∞+∞≈ ∞≈⊇ +∋† 0∋≠∞††, ⊇∞+ 4∞≈≈≤+ „†+++†“ ≈∞;≈ 7∞+∞≈ ∞≈⊇ +∋† 3∞†† (9∞††∞+). „…∞+ †∞+† ≈;≤+†, ≠;∞ ;≤+ =∞ ≈∋⊥∞≈ ⊥††∞⊥∞, ∞+ †+++† ≈∞;≈ 7∞+∞≈.“ (6∞+†∞≈, 3.17) „8;∞ 3∞†+≈††++∋∞≈⊥ =+≈ 4††∞∂†∞≈- ∋;† 3⊥;≈+=∋ ⊥∞≈⊥++≤+∞≈: ⊇∞≈ 2∞+∋+⊥∞≈≈, ∋≈⊇∞+∞ 9++⊥∞+ =∞ ∋††;=;∞+∞≈ ∞≈⊇ =+≈ ∋≈⊇∞+∞≈ 9++⊥∞+≈ ∋††;=;∞+† =∞ ≠∞+⊇∞≈- ∞≈⊇ 4≈†+;∞+∞≈; ⊇;∞ 3∞†+≈††++∋∞≈⊥ ⊇∞+ 3∞+∂=∞∞⊥∞, 0≈†∞+≈≤+†+⊥†∞, 9++⊥∞+∋†;+≈∞≈ ;≈† ⊇∋≈ 9;⊥∞≈†+∋†;≤+∞ ⊇;∞≈∞≈ 7∞+∞≠∞≈∞≈≈.

8;∞≈ +∞≈∋⊥† ∋∞++, ∋†≈ ⊇∞+ 3∞⊥+;†† ⊇∞≈ 4=≈⊥∞†≠∞≈∞≈≈ ∞≈†+=††. 9≈ ⊥∞+† 6∞+†∞≈ ∞∋ ∞;≈ 7∞+∞≠∞≈∞≈, ⊇∋≈ =+≈ 4∋†∞+ ∋∞≈ ∋+†;†;=;∞††, ∂∞††∞+∞†† ;≈†.“ (8∞†;†=, 3.53) 4∋≤+ 6∞+†∞≈ ⊥;+† ∞≈ ∂∞;≈∞ „4∋†∞+=+†∂∞+“, ≈+≈⊇∞+≈ ≈∞+ „9∞††∞+=+†∂∞+“. (6∞+†∞≈, 3.38)


3. 8∞+ 4∞≈≈≤+ - ⊇∋≈ +∋≈⊇∞†≈⊇∞ 3∞≈∞≈


„Die erste entscheidende Tat jeder Philosophischen Anthropologie musste es sein, eine Perspektive zu gewinnen, unter der menschliche Wirklichkeit in ihrer Einheit und lebendigen Fülle sichtbar würde.

Wo war der pulsierende Mittelpunkt? Wir wissen, dass sich Gehlen für die Handlung entschied…“ (Arlt, S.144)

„Der Mensch ist das handelnde Wesen. …… er ist sich selbst noch Aufgabe,….er ist ein Wesen der Zucht….und „macht sich zu etwas“.“ (Gehlen, S.32) Der Mensch kann und muss sein Leben selbst aktiv gestalten. „Von Natur ist der Mensch nur als handelndes Wesen überlebensfähig.“ (Arlt, S.145) „Wir werden, um jetzt eine erste Formel zu geben, den Menschen als handelndes Wesen definieren.

Darin bekommt die oben gegebene Bezeichnung des Menschen als eines stellungnehmenden, nicht festgestellten, verfügenden (auch über sich verfügenden) Wesens eine weitere und entscheidende Verdeutlichung.“ (Gehlen, S.23) „Er ist von einer einzigartigen, im ersten Teil näher zu durchforschenden Mittellosigkeit, und er vergütet diesen Mangel allein durch seine Arbeitsfähigkeit oder Handlungsgabe,…“ (Gehlen, S.34) Das Feststellen durch Handlung ist also für den Menschen keine Annehmlichkeit, die er nach Belieben ausführen kann, sondern Handlung ist für den Menschen absolute Vorrausetz.....

This paragraph has been concealed!Download the complete document
DownloadDas Menschenbild bei Arnold Gehlen
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

8∋≈ „0≈†∞+†;⊥≈∞;≈“ ⊥∞+++† =∞ ≈∞;≈∞+ 4∋†∞+ ∞≈⊇ ⊇∞≈+∋†+ ;≈† ∞+ ∞;≈ 3∞≈∞≈ ⊇∞+ „5∞≤+†“, ⊇∋≈ ≈∞+ ⊇∞+≤+ 8;≈=;⊥†;≈, 9+=;∞+∞≈⊥ ∞≈⊇ 3∞†+≈†=∞≤+† ∞≠;≈†;∞+∞≈ ∂∋≈≈.

8∞+ 8∋≈⊇†∞≈⊥≈+∞⊥+;†† +;†⊇∞† +∞; 6∞+†∞≈ ⊇∞≈ „0+∞+⊥∋≈⊥ =+≈ ⊇∞+ 4≈†+++⊥+†+⊥;∞ =∞+ 3+=;+†+⊥;∞.“ (4+††, 3.145) 4∞≈ ⊇∞∋ 2∞++∋††∞≈ ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ +;†⊇∞≈ ≈;≤+ 0+⊇≈∞≈⊥≈∋∞≈†∞+ +∞+∋∞≈, ⊇;∞ ≈;≤+ =∞ ≈+=;∋†∞≈ 7∞+∞≈≈†++∋∞≈ ∞∋≠∋≈⊇∞†≈ ∞≈⊇ ≈≤+†;∞߆;≤+ ∋†≈ 1≈≈†;†∞†;+≈∞≈ ⊇∋≈ 7∞+∞≈ ++⊇≈∞≈.

8∋≈⊇†∞≈⊥ ∋∞;≈†, ⊇;∞ 4∋†∞+ ;≈ =++∋∞≈≈∞+∞≈⊇∞+ 3∞;≈∞ ;≈ 9∞††∞+ ∞∋=∞≠∋≈⊇∞†≈. 8∞+ 4∞≈≈≤+ †∞+† „ -;∋ 6∞⊥∞≈≈∋†= =∞∋ 7;∞+- †++ ⊇;∞ 5∞∂∞≈†† ∞≈⊇ ≈;≤+† ;≈ ⊇∞+ 6∞⊥∞≈≠∋+†.“ (6∞+†∞≈, 3.32) 9+ ;≈† =+∋ 1≈≈†;≈∂†⊇+∞≤∂ +∞†+∞;† ∞≈⊇ ∂∋≈≈ ⊇∋+∞+ ∞;≈∞ „7+≤∂∞“ (8;∋†∞≈) =≠;≈≤+∞≈ ⊇∞≈ „∞†∞∋∞≈†∋+∞≈ 3∞⊇++†≈;≈≈∞≈ ∞≈⊇ ⊇∞+∞≈ 3∞†+;∞⊇;⊥∞≈⊥ ≈∞†=∞≈.“ (4+††, 3.146) 8∞+ 4∞≈≈≤+ ∂∋≈≈ ∋†≈+ 9≈†≈≤+∞;⊇∞≈⊥∞≈ †+∞††∞≈.

9+ ∂∋≈≈ ∋∞† 8;≈⊥∞ =∞+=;≤+†∞≈, ≈;≤+ ∋=ß;⊥∞≈ ∞≈⊇ ∞+ ∂∋≈≈ =≠;≈≤+∞≈ 4††∞+≈∋†;=∞≈ ≠=+†∞≈ ∞≈⊇ 3∞†++≈∞≈⊥∞≈ ∋∞†≈≤+;∞+∞≈. 9+ ∂∋≈≈ ∞;≈∞∋ 4≈†+;∞+ ≈∋≤+⊥∞+∞≈, ∞+ ∂∋≈≈ ≈;≤+ ∋+∞+ ∋∞≤+ ⊇∋⊥∞⊥∞≈ ≈†∞††∞≈. „8∞+ 8;∋†∞≈ =≠;≈≤+∞≈ 4≈†+;∞+ ∞≈⊇ 8∋≈⊇†∞≈⊥ ∋∋≤+† ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ =∞ ∞;≈∞∋ ⊥+;≈=;⊥;∞††∞≈ 4∞;≈-≈∋⊥∞≈-9+≈≈∞+ (3≤+∞†∞+).“ (3∞††∞+, 3.51) 8;∞ „≠;≤+†;⊥∞ 1⊇∞∞ ⊇∞≈ 8;∋†∞≈“ ++∞+≈;∋∋† 6∞+†∞≈ =+≈ 8+;∞≈≤+. (8∞†;†=, 3.38) 9≈††∋≈†∞≈⊥≈†∞;≈†∞≈⊥∞≈ (=.3.

3⊥+∋≤+∞) ∞+∋+⊥†;≤+∞≈ ⊇;∞≈∞≈ „7∞∞++∋∞∋“ (8;∋†∞≈) ∞≈⊇ ++∞≤+∞≈ ⊇∞≈ „3∋≈≈∂+∞;≈ ⊇∞+ 0≈∋;††∞†+∋+∂∞;†, ;≈ ⊇∞∋ ⊇∋≈ 7;∞+ ∋;† ≈∞;≈∞≈ ∞≈∋;††∞†+∋+∞≈…3+†++†+∞∋∂†;+≈∞≈ ⊥∞†∋≈⊥∞≈ +†∞;+†.“ (6∞+†∞≈, 3.46) „3∞;∋ 4∞≈≈≤+∞≈ ≈;≈⊇ ⊇;∞ 9+≈†∋∂†≈†∞††∞≈ ∋;† ⊇∞+ 3;†∞∋†;+≈ ⊇∞≈ „1∞†=†“ ≈∞≈≈++;≈≤+ ∞≈⊇ ∋+†++;≈≤+ ∋∞† ∞;≈ 4;≈;∋∞∋ =∞++≤∂⊥∞+;†⊇∞†, ∞≈⊇ =≠∋+ ⊇∞+≤+ ≈∞;≈∞ ∞;⊥∞≈∞ 7∞;≈†∞≈⊥.“ (6∞+†∞≈, 3.47) 8∞+ 4∞≈≈≤+ ;≈† ∋†≈+ ∋∞†⊥+∞≈⊇ ≈∞;≈∞+ 4=≈⊥∞† (++⊥∋≈;≈≤+∞ 4;††∞††+≈;⊥∂∞;†/⊥++≈;≈≤+∞ 0≈≈⊥∞=;∋†;≈;∞+†+∞;†/4∋≈⊥∞† ∋≈ ∞≤+†∞≈ 1≈≈†;≈∂†∞≈) ∋∞† 9+∋⊥∞≈≈∋†;+≈ ∋≈⊥∞≠;∞≈∞≈, ⊇∋ ∞+ ≈+≈≈† ≈;≤+† †∞+∞≈≈†=+;⊥ ≠=+∞ ∞≈⊇ ⊇;∞≈∞ 3;†∞∋†;+≈ ∂∋≈≈ ≈∞+ ⊇∞+≤+ 8∋≈⊇†∞.....

1≈ ⊇;∞≈∞∋ 5∞≈∋∋∋∞≈+∋≈⊥ ≠;+⊇ +†† =+∋ „⊥∞†=++⊇∞†∞≈“ 3∞≈∞≈ ⊥∞≈⊥++≤+∞≈, ⊇∞≈≈ ≠∞+ +∋≈⊇∞††, ∋†≈+ ≈;≤+ ≈∞†+≈† 4∞†⊥∋+∞ ;≈†, ∂∋≈≈ ⊇;∞≈∞ ≈∋†++†;≤+ ∋∞≤+ =∞+†∞+†∞≈ ∞≈⊇ ∋+≈†++=∞≈. „3+†∞+≈ ⊇∞+ 4∞≈≈≤+ ∋∞† ≈;≤+ ≈∞†+≈† ⊥∞≈†∞††† ∞;≈∞ ≈+†≤+∞ †∞+∞≈≈≈+†≠∞≈⊇;⊥∞ 4∞†⊥∋+∞ ∋∞≤+ =∞+⊥∋≈≈∞≈ ∂∋≈≈, ;≈† ∞+ ⊇∋≈ ⊥∞†=++⊇∞†∞ +⊇∞+ „+;≈∂;∞+†∞“ 3∞≈∞≈…“ (6∞+†∞≈, 3.32)




4. 8∞+ 4∞≈≈≤+ - ∞≈⊇ ≈∞;≈∞ +;+†+⊥;≈≤+∞ 3+≈⊇∞+≈†∞††∞≈⊥


4+≈+†⊇ 6∞+†∞≈ +∞+∋∞⊥†∞†, ⊇∋≈≈ ⊇∞+ 4∞≈≈≤+ ∞;≈∞ 3+≈⊇∞+≈†∞††∞≈⊥ ;≈ ⊇∞+ „≈†∋∋∋∞≈⊥∞≈≤+;≤+††;≤+∞≈ ∞≈⊇ ;≈⊇;=;⊇∞∋†⊥∞≈≤+;≤+††;≤+∞≈ 9≈†≠;≤∂†∞≈⊥“ (7+;∞≈, 3.38) +∋†. „8∋≈ +∞†+;††† =++ ∋††∞∋ 6∞+†∞≈≈ 0+∞+†∞⊥∞≈⊥∞≈…. =∞ 0++†+⊥∞≈∞≈∞ ∞≈⊇ 0≈†+⊥∞≈∞≈∞.

In beiden Dimensionen gebe es ,…, eine Sonderstellung des Menschen.“ (Thies, S.38) „…die Natur hat dem Menschen eine Sonderstellung angewiesen, oder anders gesagt, sie hat im Menschen eine sonst nicht vorhandene, noch nie ausprobierte Richtung der Entwicklung eingeschlagen, sie hat ein neues Organisationsprinzip zu erschaffen beliebt.“ (Gehlen, S.17) Damit meint Arnold Gehlen den „anthropo-biologischen“ Blick auf den Menschen „welcher die besondere Leibesbeschaffenheit des Menschen mit der sehr komplexen und komplizierten Innerlichkeit zusammen sehen“ muss. (Gehlen, S.15) Gehlens Anthropologie muss Geist und Körper als Einheit sehen, es gibt bei ihm kein Leib/Seele Dualismus. „….die übertierische Struktur des menschlichen Leibes erscheint schon in enger biologischer Fassung im Vergleich zum Tier als paradox und hebt sich dadurch ab.

Selbstverständlich ist der Mensch mit dieser Bezeichnung nicht ausdefiniert, aber die Sonderstellung bereits in enger, morphologischer Hinsicht ist markiert.“ (Gehlen, S.20) „Gehlen interessiert sich für das menschenähnlichste Tier. … Beobachtet wird, wer was wann nicht kann, in welchen Rhythmus und mit welchen Charakteristiken die Entwic.....

This paragraph has been concealed!Download the complete document
DownloadDas Menschenbild bei Arnold Gehlen
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

2∞+≈≤+;∞⊇∞≈∞ 3;+†+⊥∞≈ †;∞†∞+≈ =∞ ⊇;∞≈∞+ 7+∞≈∞ ⊇∞+ 3⊥∞=;†;∂ ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ ;≈ ∋++⊥++†+⊥;≈≤+∞+, +∞=∞⊥†++;≈≤+∞+ ∞≈⊇ =∞++∋††∞≈≈†+∞++∞†;≈≤+∞+ 8;≈≈;≤+† ⊇∋≈ ∞∋⊥;+;≈≤+∞ 3;≈≈∞≈:…“ (8∞†;†=, 3.54/55)

1∋ 6+†⊥∞≈⊇∞≈ ∋+≤+†∞ ;≤+ ≈+≤+ ∞;≈∋∋† ∋∞† ⊇;∞ 3+≈⊇∞+≈†∞††∞≈⊥ ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ ;∋ 3∞+∞;≤+ ⊇∞+ 0++†+⊥∞≈∞≈∞ (≈†∋∋∋∞≈⊥∞≈≤+;≤+††;≤+∞ 9≈†≠;≤∂†∞≈⊥) ∞≈⊇ 0≈†+⊥∞≈∞≈∞ (;≈⊇;=;⊇∞∋†⊥∞≈≤+;≤+††;≤+∞ 9≈†≠;≤∂†∞≈⊥) ≈=+∞+ ∞+†=∞†∞+≈.

4∋≤+ 4+≈+†⊇ 6∞+†∞≈ +∋† ⊇∞+ 4∞≈≈≤+ ;∋ 2∞+⊥†∞;≤+ =∞∋ 7;∞+ ∞;≈∞≈ =∞+†∋≈⊥≈∋∋†∞≈ (+∞†∋+⊇;∞+†∞≈) 9≈†≠;≤∂†∞≈⊥≈=∞+†∋∞†.

8∞+ 4∞≈≈≤+ +∋† ∞;≈∞ ∞≠†+∞∋ †∋≈⊥∞ 9;≈⊇+∞;† ∞≈⊇ 1∞⊥∞≈⊇, „⊇∞+ 4∞≈≈≤+- ⊇∋≈ ∞≠;⊥∞ 9;≈⊇“ (7+;∞≈, 3.40), ∞≈⊇ ∋∞≤+ ∞;≈∞ ≈∞++ †∋≈⊥∞ 0+∋≈∞ ⊇∞≈ 4††∞+≈, ∋∞≤+ “≠∞≈≈ ≈∞;≈∞ 5∞⊥++⊇∞∂†;+≈≈†∞≈∂†;+≈∞≈ ≈≤++≈ ∞+†+††† ≈;≈⊇.“ (7+;∞≈, 3.39) „3∞≈∞≈≈∋∞+∂∋∋† ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ ;≈† ≈;≤+† ≈∞;≈∞ 3≤+≈∞††;⊥∂∞;†, ≈+≈⊇∞+≈ ≈∞;≈∞ 7∋≈⊥≈∋∋∂∞;†.“ (7+;∞≈, 3.40) „9∞;≈ 7;∞+ +∋† ∞;≈∞ ⊇∞+∋∋ß∞≈ †∋≈⊥∞ 5∞;†∞- ∞≈⊇ 3†+†∞=∞;† ∞≈⊇ ∞;≈ ≈+ †∋≈⊥∞≈ 4††∞+.“ (8∞†;†=, 3.55) 4∞† ⊇∞≈ 4≈⊥∞∂† ⊇∞+ =∞+†∋≈⊥≈∋∋†∞≈ 9≈†≠;≤∂†∞≈⊥ ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ ;≈† 6∞+†∞≈ ⊇∞+≤+ ⊇∞≈ ≈;∞⊇∞+†=≈⊇;≈≤+∞≈ 4≈∋†+∋∞≈ 7+∞;≈ 3+†∂ ∋∞†∋∞+∂≈∋∋ ⊥∞≠++⊇∞≈. „1≈ ≈∞;≈∞+ 3≤++;†† 0+++†∞∋∞ ⊇∞+ 4∞≈≈≤+≠∞+⊇∞≈⊥ (1926) +∞+∋∞⊥†∞† 3+†∂, ⊇∋≈≈ ≠;+ ∞≈≈∞+∞ 9≠;≈†∞≈=†++∋ ∞;≈∞+ ∞≈⊥∞≠++≈†;≤+∞≈ 9≈†≠;≤∂†∞≈⊥≈=∞+=+⊥∞+∞≈⊥ (5∞†∋+⊇∋†;+≈) =∞+⊇∋≈∂∞≈.“ (7+;∞≈, 3.38) „…⊇;∞ 2∞+=+⊥∞+∞≈⊥ =+≈ 3∋≤+≈†∞∋≈⊥++=∞≈≈∞≈ †+++† =∞ +∞≈+≈⊇∞+∞≈ 6=+;⊥∂∞;†∞≈.“ (8∞†;†=, 3.56)

9;≈ ≠∞;†∞+∞+ 0∞≈∂† ⊇∞≈ 4+≈+†⊇ 6∞+†∞≈ ∋∞†⊥+∞;††, ∞≈⊇ ⊇∞+ ⊇∞∋ 4∞≈≈≤+∞≈ ∞;≈∞ +;+†+⊥;≈≤+∞ 3+≈⊇∞+≈†∞††∞≈⊥ =∞≈≤++∞;+†, ;≈† ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ ∋†≈ „6+++⊥∞+∞+†“ ∞≈⊇ „≈∞∂∞≈⊇=+∞≈ 4∞≈†++≤∂∞+“ (7+;∞≈, .....

8;∞++∞; +∞+∞†† ≈;≤+ 4+≈+†⊇ 6∞+†∞≈ ∋∞† ⊇;∞ 0+∞+†∞⊥∞≈⊥∞≈ ⊇∞≈ 3≤+≠∞;=∞+ 3;+†+⊥∞≈ 4⊇+†† 0++†∋∋≈≈ (1897-1980), ⊇;∞ ⊇;∞≈∞+ =∞+ †+++∂;≈⊇†;≤+∞≈ 9≈†≠;≤∂†∞≈⊥ =++⊥∞†∞⊥† +∋†. 8∞+ 4∞≈≈≤+ ⊥∋≈≈† ≠∞⊇∞+ ;≈≈ 4∞≈†++≤∂∞+ ≈+≤+ ;≈≈ 4∞≈†††+≤+†∞+ 3≤+∞∋∋. 3∞;≈ 6∞+;+≈⊥∞≠;≤+† ∞≈†≈⊥+;≤+† 4∞≈†††+≤+†∞+-≠∞+†∞≈ („3∞;∋ 4∞≈≈≤+∞≈ †;∞⊥∞≈ ∋;† ≤∋. 30% 4∞≈†††+≤+†∞+ 3∞+†∞ =++.“ (7+;∞≈, 3.42)) ∞≈⊇ ∋∞≤+, ⊇∋≈≈ ⊇∞+ 4∞≈≈≤+ ∋∞;≈†∞≈≈ ≈∞+ ∞;≈ 9;≈⊇ ⊥∞+=+† ;≈† †+⊥;≈≤+ †++ 4∞≈†††+≤+†∞+.

4††∞+⊇;≈⊥≈ +∞†;≈⊇∞† ≈;≤+ ∞;≈ ≈∞∞⊥∞+++∞≈∞+ 3=∞⊥†;≈⊥ ∞+≈† ≈∋≤+ ≤∋. ∞;≈∞∋ 1∋++ ;≈ ⊇∞∋ 9≈†≠;≤∂†∞≈⊥≈≈†∋⊇;∞∋, ;≈ ⊇∞∋ ≈;≤+ 4∞≈†††+≤+†∞+ ⊇;+∞∂† ≈∋≤+ ⊇∞+ 6∞+∞+† +∞†;≈⊇∞≈ ∞≈⊇ =+≈∞†† ⊇∋∋;† ∞+∞+ ⊇∞∋ 4∞≈†++≤∂∞+. „9;⊥∞≈††;≤+ ∋+≈≈†∞ ⊇;∞ 3≤+≠∋≈⊥∞+≈≤+∋†† ∋†≈+ 21 4+≈∋†∞ ⊇∋∞∞+≈! 1∞⊇∞≈ 9;≈⊇ ∂+∋∋† +∞≈⊇ ∞;≈ 1∋++ =∞ †+++ ∋∞† ⊇;∞ 3∞††, ⊇∞+ 4∞≈≈≤+ ;≈† ∞;≈∞ ⊥++≈;+†+⊥;≈≤+∞ 6+++⊥∞+∞+†.

8;∞ 8∋∞∞+ ∞≈⊇ 1≈†∞≈≈;†=†, ∋;† ⊇∞+ ⊇;∞ 4∞∞⊥∞+++∞≈∞≈ ⊥∞≈≤++†=† ∞≈⊇ =∞+≈++⊥† ≠∞+⊇∞≈ ∋+≈≈∞≈, ∞≈†≈⊥+;≤+† ⊇∞+{∞≈;⊥∞≈, ⊇;∞ +∞; ⊇∞≈ 4∞≈†++≤∂∞+≈ ++†;≤+ ;≈†.“ (7+;∞≈, 3.43) „8;∞≈∞≈ ∞≠†+∋-∞†∞+;≈∞ 6+++{∋++ †+++† 6∞+†∞≈ ≈∞≈ ⊇∋=∞, ⊇;∞ 0†∋≈†;=;†=† ∞≈⊇ 3∞††+††∞≈+∞;† ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ +∞+∞;†≈ ∞≈⊇ ⊥∞+∋⊇∞ ;∋ ∞+≈†∞≈ 7∞+∞≈≈{∋++ =∞ =∞+†+†⊥∞≈: 8;∞+ ⊥∞+† ∞≈ ∞∋ ⊇;∞ 2∞+∋++∞;†∞≈⊥ ⊇∞+ ∞;≈≈†++∋∞≈⊇∞≈ 9+†∞+≈;≈≈∞ ∞≈==+†+∋+∞+ 5∞;=⊥∞∞††∞≈, ≠;∞ ≈;∞ ;∋ 0†∞+∞≈ ≈;≤+† ⊥∞⊥∞+∞≈ ≠=+∞≈….“ (8∞†;†=, 3.57)

9+≈† =;∞† ≈⊥=†∞+ ∞+∂∋≈≈†∞ 6∞+†∞≈, ⊇∋≈≈ ∞≈ ∞;≈∞ ⊇;∞≈+∞=+⊥†;≤+∞ +;+†+⊥;≈≤+∞ 3+≈⊇∞+≈†∞††∞≈⊥ ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ ≈;≤+† ⊥;+†.

4≈ 7++∞≈= ≈≤++∞;+† ∞+ ∋∋ 19.12.1973: „0≈≈∞+ ∋††∞≈ 0+++†∞∋ - 3+≈⊇∞+≈†∞††∞≈⊥ ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ - ;≈† ≈∞≈ 3++† ++≈+†∞† ⊥∞≠++⊇∞≈, ⊇∞≈≈ ∞;≈∞ ∋≈∋†+⊥∞ 3+≈⊇∞+≈†∞††∞≈⊥ +∋††∞≈ ∋∞≤+ 4+≤+=+⊥†∞+;≠ ∞≈⊇ ⊇;∞ ∞+≈†∞≈ 7∞≈⊥∞≈†;≈≤+∞ ∞≈≠.“ (7+;∞≈, 3.46)


5. 8∞+ 4∞≈≈≤+ - 4+†∞+≈∞≈⊥ {∞⊇∞+ 3†∞†∞≈†+∞++;∞


8∋ ∂∞;≈∞ 9≈†≠;≤∂†∞≈⊥ =+∋ 7;∞+ =∞∋ 4∞≈≈≤+∞≈ ≈†∋††⊥∞†∞≈⊇∞≈ +∋†, =∞+≠;+†† 4+≈+†⊇ 6∞+†∞≈ ≈+≠++† ⊇;∞ ⊇∋+≠;≈;≈†;≈≤+∞ 4+≈†∋∋∋∞≈⊥≈†∞++∞ ∋†≈ ∋∞≤+ 4∋≠ 3≤+∞†∞+≈ 3†∞†∞≈≈≤+∞∋∋.

Das Stufenschema Schelers unterscheidet zwischen den Abschnitten Instinkt, Gewohnheit, praktische Intelligenz und menschliche Intelligenz. Nach dieser Ordnung wären nur zwei Möglichkeiten vorhanden, den Menschen zu definieren. Die erste Definitionsvariante wäre, dass nur ein gradueller Unterschied zwischen Mensch und Tier bestünde. Als Folge dessen wäre der Mensch aber nur als bloße “Verfeinerung, Komplizierung tierischer Eigenschaften definiert…- ganz im Sinne der klassischen Abstammungslehre.“ (Gehlen, S.22) Der zweite Definitionsversuch beinhaltet, dass der Mensch sich nur durch seinen Geist bzw. seiner Intelligenz vom Tier unterscheidet. „Die Behauptung Schelers, der „Geist“ sei außerlebendig oder überlebendig, sagt dann gar nichts Neues aus, sie macht bloß klar, wie man gedacht hat, weil man an ein bestimmtes Zwangsschema gebunden war.

Denkt man also in diesem Stufenschema, so muss man eine doch wohl wesentliche Möglichkeit verpassen: nämlich die, dass der Unterschied vom Tiere beim Menschen in einem durchlaufenden Strukturgesetz bestehen könnte, dass also der „Stil“ oder die Verlaufsform der Bewegungen, der Handlungen, der Lautäußerungen, der Intelligenzakte, der Antriebserlebnisse ein grundsätzlich anderer sein könnte.“ (Gehlen, S.23) „Daher interessiert sich Gehlen nun gar nicht für das pflanzliche und nur sehr eingeschränkt für das tierische Leben; dies auch, weil er (vielleicht vorschnell) jede Schichten- und Stufentheorie des Lebens able.....


6. 8∞+ 4∞≈≈≤+ - ∞≈†+∞≈≈+∋+∞ 2∞+≈≤++=≈∂∞≈⊥ =+≈ 6∞;≈† ∞≈⊇ 9++⊥∞+


4+≈+†⊇ 6∞+†∞≈≈ 4≈†+++⊥+†+⊥;∞ ∋∞≈≈ 6∞;≈† ∞≈⊇ 9++⊥∞+ ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ ∋†≈ 9;≈+∞;† ≈∞+∞≈, ∞+ †∞+≈†∞ ⊇∞≈ ∋∞†∋⊥++≈;≈≤+∞≈ 7∞;+/3∞∞†∞ 8∞∋†;≈∋∞≈ ∋+.

1≈ ⊇∞∋†;≈†;≈≤+∞≈ 9+≈=∞⊥†;+≈∞≈ ≈†∞+∞≈ 4∋†∞+ ∞≈⊇ 6∞;≈† ∞≈=∞++∞≈⊇∞≈ ≈∞+∞≈∞;≈∋≈⊇∞+. „0∋ ∞≈ ∋≈⊇∞+≈ =∞ ∋∋≤+∞≈ ∋†≈ ⊇;∞ 4∋†∞+∋†;≈†∞≈, ∋+∞+ ∋∞≤+ ∋≈⊇∞+≈ ∋†≈ ⊇;∞ 1⊇∞∋†;≈†∞≈, ∋∞≈≈ ∋∋≈, ≈+ ≈∞≈ ≠;∞⊇∞+ 6∞+†∞≈, ∞;≈;⊥∞ +∋+†≈=≤∂;⊥∞ 8∞≈∂⊥∞≠++≈+∞;†∞≈ ++∞+≠;≈⊇∞≈; ;≈≈+∞≈+≈⊇∞+∞ ⊇∞≈ 0∋+†∞≈;∋≈;≈∋∞≈, ⊇;∞ 7+∞≈≈∞≈⊥ =+≈ 4∞≈⊥∞⊇∞+≈†∞∋/0≈∋∞≈⊥∞⊇∞+≈†∞∋, 9++⊥∞+/6∞;≈†, 3∞+{∞∂†/0+{∞∂†.“ (8∞†;†=, 3.47) „6∞+†∞≈, ∞≈⊇ ⊇;∞≈ ;≈† ≈∞;≈∞ 3†=+∂∞, ∞++∞+† ≈∞≈ ⊇∞≈ 4≈≈⊥+∞≤+ ∞;≈∞+ ≈;≤+† +;+†+⊥;≈†;≈≤+∞≈, ⊥†∞;≤+≠++† ∋+∞+ +;+-†+⊥;≈≤+∞≈ 0∞+≈⊥∞∂†;=∞, ∞≈⊇ ⊇;∞≈ ∋∞≤+ ;≈ ⊇∞+ ≈+=;+†+⊥;≈≤+∞≈ 7+∞++;∞.

3†∋†† ∋†≈+ ≠∞;†∞+ ⊇∞≈ ⊥∞†=∞†;⊥∞≈ 0∋+†∞≈;∋≈;≈∋∞≈ =∞ †+†⊥∞≈, ;≈†∞+∞≈≈;∞+† ∞+ ≈;≤+ †++ ∞;≈∞ 7∞+∞≈≈-7+∞++;∞, ⊇∋†++, 0+∋≈†∋≈;∞, 3⊥+∋≤+∞, 9∞≈≈† ∞≈⊇ 6∞≈∞††≈≤+∋†† ∞≈⊇ ≈+ †++† ;∋ 2+††=∞⊥, ;∋ 5∞≈∋∋∋∞≈+∋≈⊥ ∋;† ⊇∞∋ ++⊥∋≈;≈≤+ =∞+≈†∋≈⊇∞≈∞≈ 9++⊥∞+ =∞ +∞†+∋≤+†∞≈.“ (8∞†;†=, 3.48) „6∞+†∞≈≈ 2+++∋+∞≈ ;≈† ∋†≈+, ∞;≈∞≈ ⊇∞+≤+†∋∞†∞≈⊇∞≈ 6∞≈;≤+†≈⊥∞≈∂† †++ 9++⊥∞+ ∞≈⊇ 6∞;≈†, 4++⊥++†+⊥;∞ ∞≈⊇ 1≈≈∞≈†∞+∞≈ =∞ †;≈⊇∞≈ ∞≈⊇ ⊇∋+∞; ≈;≤+†≈ =∞ +∞⊇∞=;∞+∞≈.“ (8∞†;†=, 3.50) „8∋+;≈ +∞≈†∞+† ⊇∋≈ ∞+≈†∞ ⊇∞+≤+⊥=≈⊥;⊥∞ 4+†;= ⊇∞≈ 3∞+∂∞≈; ;∋ 4;≤+†-0∋+†∞≈;∋≈;≈∋∞≈ ⊥∞⊥∞≈++∞+ ⊇∞∋ ⊥∞†=∞†;⊥∞≈ 9++⊥∞+-6∞;≈†-8∞∋†;≈∋∞≈“ (8∞†;†=, 3.37) „3;†† ∋∋≈ ∋+∞+ ⊇;∞{∞≈;⊥∞≈ 6+∋⊥∞≈, ⊇;∞ +;≈+∞+ ⊇∞+ 6∞;≈†∞≈≠;≈≈∞≈≈≤+∋†† =+++∞+∋††∞≈ ≈≤+;∞≈∞≈, ≠∞;†∞+ =∞+†+†⊥∞≈, +∋† ⊇∞+ +;+-†+.....

5≠∋+ ∞+†∋∞+† ∞+ ∞;≈∞ ≈∞∞∞, ≈;≤+†-≤∋+†∞≈;∋≈;≈≤+∞ 8∞≈∂≠∞;≈∞; ∋+∞+ +†∞;+† =++≈+=;+†+⊥;≈≤+. 5∞†;⊥;+≈, 9∞≈≈†, 5∞≤+†, 7∞≤+≈;∂ ≈;≈⊇ ⊥∞≈∞††≈≤+∋†††;≤+∞ 7∋†≈∋≤+∞≈.“ (8∞†;†=, 3.68) „2∞+†+∋∞† ∂†;≈⊥† ⊇;∞ 6++⊇∞+∞≈⊥ ≈∋≤+ ∞;≈∞∋ ⊇∞+≤+†∋∞†∞≈⊇∞≈ 3†+∞∂†∞+⊥∞≈∞†=, ⊇∋≈ =+≈ ⊇∞≈ +;+†+⊥;≈≤+∞≈ 4∞≈⊥∋≈⊥≈+∞⊇;≈⊥∞≈⊥∞≈ (1≈≈†;≈∂†, 7+;∞+, 3∞⊇++†≈;≈) +;≈ =∞ ⊇∞≈ ++≤+≈†∞≈ 9∞††∞+†∞;≈†∞≈⊥∞≈ (1≈≈†;†∞†;+≈∞≈, 4++∋†) +∞;≤+∞≈ ≈+††.

4∞+ ≈+ ;≈† ⊇;∞ 9≈†⊥†∞;≈∞≈⊥ ;≈ ⊇∞≈ ∋∞†∋⊥++≈;≈≤+∞≈ 8∞∋†;≈∋∞≈ =∞ =∞++;≈⊇∞+≈, ⊇∋≈ 7∞;+-3∞∞†∞-0+++†∞∋ =∞ ≈∞∞†+∋†;≈;∞+∞≈.“ (4+††, 3.134) 4+≈+†⊇ 6∞+†∞≈ ∋+≤+†∞ ⊇;∞ 6∞;≈†≈∞;†∞ ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ ∋;† ⊇∞+ 4∋†∞+≈∞;†∞ ;≈ 5∞≈∋∋∋∞≈+∋≈⊥ ++;≈⊥∞≈. „4∞+ ≠∞+ ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ ∋†≈ 8∋≈⊇∞†≈⊇∞≈ ≈;∞+†, ∞+∂∞≈≈†, ⊇∋≈≈ ⊥∞;≈†;⊥∞ 2++⊥=≈⊥∞ ≠;∞ ⊇∋≈ „3∞⊥+∞;†∞≈“ †∞†=††;≤+ ∋∞≈ 8∋≈⊇†∞≈⊥∞≈ ∞≈†≈⊥+;≈⊥∞≈ (3∞⊥+∞;†∞≈ ⊇∞+≤+ 6+∞;†∞≈).

8;∞ ⊥∞;≈†;⊥∞≈ 9;⊥∞≈≈≤+∋††∞≈ ∞≈⊇ 7∞;≈†∞≈⊥∞≈ ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ ∋+≈≈∞≈ =+∋ 8∋≈⊇∞†≈ +∞+ +∞†+∋≤+†∞† ≠∞+⊇∞≈. 4∞+ =+∋ 3†∋≈⊇⊥∞≈∂† ⊇∞+ 8∋≈⊇†∞≈⊥ ∋∞≈ ≠;+⊇ ⊇;∞ ⊥∞≈∋∋†∞ ⊥++≈;≈≤+∞ ∞≈⊇ ⊥∞;≈†;⊥∞ 0+⊥∋≈;≈∋†;+≈ ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ =∞+≈†=≈⊇†;≤+.„ (3∞††∞+, 3.53)


Fazit


Grundlage der Gehlenschen Anthropologie ist die Mängelhaftigkeit des Menschen.

Der Mensch ist organisch mittellos und instinktreduziert und damit überhaupt nicht an die Umwelt angepasst. Doch ist der Mensch wirklich so mängelhaft? Wie konnte er denn überhaupt überleben, wenn er biologisch gesehen so unüberlebensfähig ist? „Und dabei zeigt sich, dass die biologische Mängelhaftigkeit nur die eine Seite der Medaille ist. Was zunächst als Bedrohung erscheint, nämlich die Nichtanpassung des Menschen an eine Umwelt, eröffnet ihm auf der anderen Seite ungeahnte Möglichkeiten.

Denn ein Lebewesen, das nicht mehr in eine spezifische Umwelt eingebunden ist, bekommt einen gewaltigen Handlungsspielraum.“ (Beller, S.50/51) Der Mensch ist nicht mehr trieb- und umweltgebunden, sondern weltoffen. „Die Sonderstellung, die der Mensch im Reich des Lebendigen hat, liegt in dieser Weltoffenheit und Umweltenthobenheit. Nicht in einzelnen körperlichen Merkmalen oder geistigen Leistungen unterscheidet sich der Mensch vom Tier, sondern im Menschen hat die Natur ein vollkommen anderes Prinzip der Lebensbewältigung erfunden.“ (Beller, S.51)

„Die Sonderstellung hat daher eine negative un.....

4∞† ⊇∞+ ≈∞⊥∋†;=∞≈ 3∞;†∞ ;≈† ⊇∞+ 4∞≈≈≤+ ∞≈∋≈⊥∞⊥∋≈≈†, ≈;≤+† ∋∞++ ∞∋≠∞††⊥∞+∞≈⊇∞≈ ∞≈⊇ ⊇∞≈≠∞⊥∞≈ ⊇∋≈ ⊥∞†=++⊇∞†∞, ⊇∋≈ +;≈∂;∞+†∞ 3∞≈∞≈. 4∞† ⊇∞+ ⊥+≈;†;=∞≈ 3∞;†∞ ∋+∞+ ∞+=≠;≈⊥∞≈ ≈∞;≈∞ ∞≈†∞+†;⊥∞≈ 0+⊥∋≈∞ ∞≈⊇ ≈∞;≈ ∞≈†∞+†;⊥∞≈ 2∞++∋††∞≈ ∞;≈∞ ⊥∋≈= ≈∞∞∞ 7∞+∞≈≈≠∞;≈∞.“ (3∞††∞+, 3.52) 8;∞ 8∋≈⊇†∞≈⊥ ;≈† ⊇∞+ 6+∞≈⊇⊥†∞;†∞+ ⊇;∞≈∞+ ≈∞∞∞≈ 7∞+∞≈≈≠∞;≈∞. „8∞+ 4∞≈≈≤+ ∂∋≈≈ ≈;≤+† ≈;≤+† +∋≈⊇∞†≈.

8∋≈⊇∞†≈ ;≈† ⊇∞+ 1≈+∞⊥+;†† ⊇∞+ ∋∞≈≈≤+†;≤+∞≈ 4∋†∞+.“ (3∞††∞+, 3.52)

4†≈+ ∞;≈∞∋, ;∋ +;+†+⊥;≈≤+ ⊥∞≈∞+∞≈∞∋ 5∋+∋∞≈, 4=≈⊥∞†≠∞≈∞≈, ≈†∞+† ∞;≈ ∂∞††∞+≈≤+∋††∞≈⊇∞≈ ∞≈⊇ +∋≈⊇∞†≈⊇∞≈ 3∞≈∞≈ ⊥∞⊥∞≈++∞+, ⊇∋≈ ⊇∋⊇∞+≤+ ++∞+∋†† ++∞+†∞+∞≈≈†=+;⊥ ;≈†.

4+≈+†⊇ 6∞+†∞≈ ;≈†++∋;∞+† ;≈ ≈∞;≈∞∋ 3∞+∂ ≈∞++ =;∞†≈≤+;≤+†;⊥ ∞≈⊇ +;+†+⊥;≈≤+ ;≈†++∋;∞+† ++∞+ ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈. „9≈ +⊥∞+;∞+† ≈†∞†≈ ;≈ ∂+∋⊥†∞≠∞≈ ∞≈⊇ ⊥∋+∋⊇+≠∞≈, ≈;∞ ∞;≈≈∞;†;⊥∞≈ 8∞≈∂†;⊥∞+∞≈, ;≈ ⊇∞≈∞≈ ≈∞+∞≈ ⊇∞∋ 4=≈⊥∞†≠∞≈∞≈ =∞⊥†∞;≤+ ⊇∋≈ 4∞++†∞+∞≈, ⊇;∞ 3∞†+≈†≈†∞;⊥∞+∞≈⊥≈⊥+†∞≈†;∋†∞ ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈ ;∋ 3†;≤∂ ≈†∞+∞≈.“ (8∞†;†=, 3.127)

4+∞+ ∋∞≤+ ∋;† ⊇;∞≈∞∋, ≈∞++ ++∞;† ∋≈⊥∞†∞⊥†∞≈ 3∞+∂ ++∞+ ⊇∞≈ 4∞≈≈≤+∞≈, ∂∋≈≈ ≠++† ≈;≤+† =∞ +∞≈⊇∞+† 0++=∞≈† ∞+∂†=+† ≠∞+⊇∞≈, ≠∋≈ ⊇∞+ 4∞≈≈≤+ ;≈†.

7;†∞+∋†∞+=∞+=∞;≤+≈;≈

4+††, 6∞++∋+⊇. 0+;†+≈⊥+;≈≤+∞ 4≈†+++⊥+†+⊥;∞. 3†∞††⊥∋+†, 2001.

3∞††∞+, 3∞+≈+∋+⊇. „4≈†+++⊥+†+⊥;∞ ∞≈⊇ 9†+;∂ +∞; 4+≈+†⊇ 6∞+†∞≈ .“ 8;≈≈∞+†∋†;+≈ =∞+ 9+†∋≈⊥∞≈⊥ ⊇∞≈ 8+∂†++⊥+∋⊇∞≈ ⊇∞+ 0+;†+≈+⊥+;∞. 4+≈≤+∞≈, 19. 7 2010.

8∞†;†=, 8∞;∂∞. 4+≈+†⊇ 6∞+†∞≈.

3⊇. 14, ;≈: 3∞+≈† 3≤+≈∞†††∞+ (8+≈⊥.), 9†∋≈≈;∂∞+ ⊇∞+ 3;≈≈∞≈≈≈+=;+†+⊥;∞. 9+≈≈†∋≈=, 2011.

6;≈≤+∞+, 1+∋≤+;∋. 0+;†+≈+⊥+;≈≤+∞ 4≈†+++⊥+†+⊥;∞, 1≈: 6∞++⊥ 9≈∞∞+, 4∋+∂∞≈ 3≤+++∞+ (8+≈⊥.), 8∋≈⊇+∞≤+ 3+=;+†+⊥;≈≤+∞ 7+∞++;∞≈. 3;∞≈+∋.....

6∞+†∞≈, 4+≈+†⊇. 8∞+ 4∞≈≈≤+.

3∞;≈∞ 4∋†∞+ ∞≈⊇ 3†∞††∞≈⊥ ;≈ ⊇∞+ 3∞††. 3;∞+∞†≈+∞;∋, 1950.

7+;∞≈, 0++;≈†;∋≈. 4+≈+†⊇ 6∞+†∞≈ =∞+ 9;≈†+++∞≈⊥. 8∋∋+∞+⊥, 2007.


9;⊇∞≈≈†∋†††;≤+∞ 9+∂†=+∞≈⊥

1≤+ ∞+∂†=+∞ +;∞+∋;†, ⊇∋≈≈ ;≤+ ⊇;∞ =++†;∞⊥∞≈⊇∞ 8∋∞≈∋++∞;† ≈∞†+≈†≈†=≈⊇;⊥ ∋≈⊥∞†∞+†;⊥† ∞≈⊇ ∂∞;≈∞ ∋≈⊇∞+∞≈ ∋†≈ ⊇;∞ ∋≈⊥∞⊥∞+∞≈∞≈ 0∞∞††∞≈ +∞≈∞†=† +∋+∞.

4††∞ ≠++††;≤+ +⊇∞+ ⊇∞∋ 1≈+∋†† ≈∋≤+ ∋∞≈ †+∞∋⊇∞≈ 4++∞;†∞≈ ∞≈†≈+∋∋∞≈∞≈ 3†∞††∞≈, +;†⊇†;≤+∞≈ 8∋+≈†∞††∞≈⊥∞≈ ∞≈⊇ ⊇∞+⊥†∞;≤+∞≈ +∋+∞ ;≤+ ∋†≈ ≈+†≤+∞ ⊥∞≈∋∞ ∂∞≈≈††;≤+ ⊥∞∋∋≤+†.


________ ______

0+†.....



Legal info - Data privacy - Contact - Terms-Authors - Terms-Customers -
Swap+your+documents