<
>
swopdoc logo
Download
a) trade for free
b) buy for 3.46 $
Document category

Translation
German studies

University, School

IRPA, Wien

Author / Copyright
Text by Tonni D. ©
Format: PDF
Size: 0.40 Mb
Without copy protection
Rating [details]

Rating 5.0 of 5.0 (1)
Live Chat
Chat Room
Networking:
0/0|0[0.0]|0/3







More documents
Das Mädchen von Joseph Eichendorff Gedichtanalyse & Vergleich mit „Gedicht, sehr früh“ von Jürgen Becker Inhaltsverzeich­nis 1) Erschließung des Gedichts „Das Mädchen“ von Joseph Eichendorff. 1 a) Inhaltlicher und formaler Aufbau im Überblick 1 b) eingefahrene Morgenroutine des Mädchens 1 c) Beschreibung des bildhaften Morgens 2 d) Sehnsucht des Mädchens 2 e) Die Verlockung der Natur 2 2) Vergleich des Morgen-Motivs mit dem Gedicht „Gedicht, sehr früh“ von Jürgen Becker 3 1) Erschließung des Gedichts „Das Mädchen“ von Joseph…

Das Mädchen mit den lockigen Haaren und der guten Tat


In einem Land gab es ein Dorf.  Darin befand sich ein Haus, dass in einem sehr alten Zustand und kurz vor dem Einstürzen war. In dem Haus lebte ein kleines Mädchen mit ihrer alten Mutter.

Das kleine Mädchen hatte langes, schwarzes, lockiges Haar. In dem Dorf wo es lebte nannten es alle „das Mädchen mit dem lockigen Haar“. Das Mädchen stand jeden Morgen, bevor die Sonne aufging, mit ihrer Mutter auf, biss von dem alten Brot ab und nahm einen Schluck Wasser.

Die Tochter und ihre Mutter machten sich auf den langen Weg in den grünen Wald mit den prächtigen Bäumen. Das Mädchen war immer glücklich, wenn es mit seiner Mutter in den Wald ging. Während die Mutter Holz sammelte, lauschte das Kind dem Gesang der Vögel, roch an den einzelnen, bunten Blumen und unterhielt sich mit ihnen.

Wenn die Dunkelheit hereinbrach nahm es auch ein paar Holzstücke auf ihren Rücken und beide machten sich auf den Nachhauseweg. Das Mädchen war mit seiner Mutter sehr verbunden, denn es hatte niemanden außer ihr. Der Vater starb als das lockige Kind ganz klein war.

Abends machte es die Gaslampe aus, schlüpfte zu ihrer Mutter ins Bett und schlief tief und fest ein. Ein neuer Tag begann mit den Sonnenstrahlen. Wie an jedem Tag ging das Mädchen mit seiner Mutter in den Wald um Holz zu sammeln. Das Mädchen spürte, dass es müde wurde und ließ sich neben einer außergewöhnlichen Blume, die verschiedene Farben an den Blättern hatte, nieder.

Es sprach mit der Blume:“ Hallo liebe Blume, die alte Frau, die da vorne geht, ist meine Mutter. Wir sammeln Holz für den Winter, damit es uns vor der Kälte schützt. Unser Haus ist sehr alt, von überall kommt Regen herein. Wie schön, du hast eine Erde die dich umgibt, deine Wurzeln haben sich ganz tief in der Erde verzweigt.

Download Das Mädchen mit den lockigen Haaren und der guten Tat -Sesli Cocuk Masallari: Kivircik Sacli Kiz ve Iyilik
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Wenn sie das Essen der alten Frau geben würde dann hätten sie nichts mehr. Es sah der alten Frau in die Augen und hatte das Gefühl, dass sie  wirklich sehr hungrig war. Es gab das Brot und Wasser der alten Frau, machte seine Tasche zu und machte sich auf den Weg zur  Mutter um sie einzuholen.

Als es am Wald angekommen war, sah es die Mutter an einem Baum angelehnt warten. Die Mutter sagte:“ Mein liebes Kind, gib mir das Brot und Wasser, damit wir ein bisschen essen können“. Das kleine Mädchen erzählte ihrer Mutter, dass es das ganze Essen einer sehr alten Frau gegeben hatte und ihre Tasche jetzt leer sei.

Die Mutter schimpfte ihre Tochter nicht und war stolz auf das, was sie gemacht hat. Mit dem leeren Bauch machten sich Mutter und Kind auf den Weg nach Hause. Die Sonne verzog ihre Sonnenstrahlen und es rieselte ein bisschen Regen. Als sich das Mädchen zu Sonne umdrehte, sah es einen riesigen Regenbogen mit seinen prächtigen Farben.  Es war so, als ob die rote, die blaue und orange Farbe das Gelb umarmen würde.

Von drinnen kamen köstliche Gerüche. Auf dem Herd kochte eine Suppe und auf dem Tisch war Brot, Wasser und ein großes, gebratenes Huhn. Das Mädchen und die Mutter versuchten das Ganze zu verstehen. Die alte Frau, die das Mädchen im Wald getroffen hatte kam herein und sagte:“ Kleines Mädchen du gabst mir Brot und Wasser welches euch gehörte und dafür  schenke ich  dir für deine gute Tat ein Haus, das euch im Winter warm halten wird.

Einen Essensvorrat, der für euer  ganzes Leben reicht, werdet ihr in der Speisekammer finden die sich immer wieder füllt. Jede gute Tat wird früher oder später belohnt“.


Legal info - Data privacy - Contact - Terms-Authors - Terms-Customers -
Swap+your+documents