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Das literarische Gespräch: Mündlicher Sprachgebrauch in einem kompetenzorientierten Deutschunterricht
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German studies

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Otto-Friedrich-Universität Bamberg

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Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften

Seminar: „Mündlicher Sprachgebrauch in einem kompetenzorientierten Deutschunterricht“


Das Literarische Gespräch


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort 3

2. Wissenschaftliche Perspektive. 5 Entstehung und Aspekte des literarischen Gesprächs. 5

2.1. Die Entwicklung zum literarischen Gespräch. 5

2.2. Merkmale des literarischen Gesprächs. 6

3. Didaktische Perspektive. 8: Umsetzung eines literarischen Gesprächs im Unterricht mit Hilfe des Heidelberger Modells. 8

3.1. Das Modell 8

3.2. Vorbereitung. 9

3.2.1. Textauswahl 9

3.2.2. Setting  9

3.2.3. Gesprächsleitung. 10

3.3. Ablauf eines literarischen Gesprächs. 11

3.3.1. Der Einstieg. 11

3.3.2. Textbegegnung. 11

3.3.3. Erste Runde. 11

3.3.4. Offenes Gespräch. 12

3.3.5. Schlussrunde. 13

3.3.6. Abschluss. 13

3.4. Fazit 14

4. Ausblick. 16

5. Examensaufgabe. 18

5.1. Staatsexamensaufgabe Grundschule. 18

5.2. Gliederung und Kommentar. 18

6. Literatur. 22


Vorwort

"Ich bin nicht nur überzeugt, dass das, was ich sage, falsch ist, sondern auch das, was man dagegen sagen wird. Trotzdem muss man anfangen, davon zu reden. Die Wahrheit liegt bei einem solchen Gegenstand nicht in der Mitte, sondern rundherum wie ein Sack, der mit jeder neuen Meinung, die man hineinstopft, seine Form ändert, aber immer fester wird!"

 Robert Musil, Das hilflose Europa – oder Reise vom Hundertsten ins Tausendste (1922)


„Zwei Monologe, die sich gegenseitig immer und immer wieder störend unterbrechen, nennt man eine Diskussion.

Charles Tschopp


"Einer, das höret man wohl, spricht nach dem andern, doch keiner mit dem andern; wer nennt zwei Monologe Gespräch?"

Friedrich Schiller, Tabulae Votivae, An die Gesetzgeber


Ein gutes Gespräch oder eine offene Diskussion zu führen, ist nicht nur im täglichen Leben eine Herausforderung. Andere Meinungen zulassen und von anderen Ansichten profitieren, miteinander sprechen und seinem Gegenüber nicht die eigene Meinung aufzwängen zu wollen.

All diese Vorsätze schon bei der Diskussion oder in Gesprächen mit Freunden oder Bekannten einzuhalten ist nicht immer leicht. Wirklich spannend wird es aber, wenn man versucht diese in den vier Wänden eines Klassenzimmers umzusetzen.

Nach wie vor wird im Literaturunterricht sehr häufig die Methode des Unterrichtsgesprächs angewandt. Es ist jedoch fraglich, ob es sich dabei wirklich um Gespräche handelt, oder um einseitige Monologe oder eine „Frage-Antwort-Ratestunde“. Immer häufiger wirft diese Tatsache nun die Frage auf, ob die Schülerinnen und Schüler durch diese Form des Unterrichtsgesprächs wirklich etwas lernen können.

Kommunikation nimmt im heutigen Deutschunterricht einen immer größeren Stellenwert ein. Doch wie kann man den Unterricht kommunikativer gestalten?

Eine sehr anspruchsvolle Möglichkeit bietet das literarische Gespräch.

Ein literarisches Gespräch führen .

Was bedeutet es ein literarisches Gespräch im Unterricht zu führen und wie könnte man dies am besten umsetzen?

Diese Frage haben wir uns im Rahmen unseres Seminars „Mündlicher Sprachgebrauch in einem kompetenzorientierten Deutschunterricht“ gestellt und werden nun in der folgenden Ausarbeitung versuchen, diese Frage zu beantworten.

Zunächst wird ein theoretischer Teil die wissenschaftliche Grundlage zum Thema bilden. Im Speziellen werden wir uns in dieser Hausarbeit auf das „Heidelberger Modell“ beziehen. Mitglieder eines Forschungsprojekts an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg haben im Laufe verschiedener Lehrsituationen unterschiedliche Konzepte zur Planung, Leitung und Auswertung von Gesprächen im Litera.....[read full text]

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Das fragend-entwickelte Gespräch war also von einer sehr hierarchischen Struktur geprägt. Die Schüler nahmen eine relativ passive Rolle ein, was zur Folge hatte, dass sie sich inhaltlich wie auch emotional nur wenig mit dem Text auseinandersetzten.

Im Zuge der neuen handlungs- und produktionsorientierten Literaturdidaktik, die in den 70er Jahren aufkam, entstand daher große Kritik an dieser Form des Literaturgesprächs. Literaturunterricht sollte mehr kommunikationsorientiert und auf die Schüler selbst bezogen gestaltet werden. Die Schüler sollten zu selbstständigem Denken angeregt werden, auf ‚gelenkte Gespräche‘ sollte verzichtet werden (vgl. Härle & Steinbrenner 2004, S.2f.).

So wurde durch Ereignisse wie die ‚Kommunikative Wende‘ und den sogenannten ‚Paradigmenwechsel‘ der Literaturdidaktik auch das Unterrichtsgespräch neu definiert. Zwar spielt das fragend-entwickelnde Gespräch nach wie vor eine große Rolle im Literaturunterricht, es wird allerdings immer häufiger durch das literarische Gespräch ersetzt.


1.2.         Merkmale des literarischen Gesprächs


„Didaktische Intention literarischer Gespräche ist es, standardisierte Verfahren des Deutschunterrichts in ihrer Schematik und Monotonie aufzubrechen.“

Kämper v.d. Boogart 2006, S.141


Das literarische Gespräch orientiert sich im Gegensatz zum oben beschriebenen fragend-entwickelnden Gespräch eher an Kommunikation, Rezeption und Verstehen. Der Aspekt des Verstehens ist wohl der zentralste, wenn es um die theoretische Begründung des literarischen Gesprächs geht (vgl. Härle & Steinbrenner 2004, S. 11).

Es grenzt sich stark vom unreflektierten, gelenkten Gespräch ab und hat den Anspruch, das eigenständige Denken der Schüler zu fördern (vgl. Härle & Steinbrenner 2004, S.4).

Die Schüler haben die Möglichkeit ihre eigenen Empfindungen und Gedanken in das Gespräch einzubringen. Subjektive Meinungen sind erlaubt und erwünscht, wodurch bei den Schülern eine motivierende Wirkung erzielt werden kann (vgl. Kämper v.d. Boogart 2006, S.141).

Sie können sich frei äußern und die Angst vor falschen Äußerungen wird ihnen genommen. „Das Gespräch über einen Text wird so zu einem Sprechen über Ansichten, Meinungen und Vorstellungen der Beteiligten, deren Erkenntnisse sich in diesem Prozess formen und weiten. (Kämper v.d. Boogart 2006, S.141).

Die Subjektbezogenheit kann so als ein großes und wichtiges Merkmal des literarischen Gesprächs dargestellt werden.

Durch den Gedanken der Rezeptionsorientierung wird den Schülern ein individueller Zugang zum literarischen Text ermöglicht und ihnen wird die Möglichkeit gegeben, sich untereinander über ihre literarischen Erfahrungen auszutauschen. Durch das literarische Gespräch wird die Kommunikation im Allgemeinen verbessert, die Wahrnehmung der Schüler wird sensibilisiert und trotz allem kann Wissen vermittelt werden.

Die Schüler nehmen also eine aktive Rolle ein, die der des Lehrers nicht untergeordnet ist. Man kann im Gegenteil sogar sagen, dass das literarische Gespräch durch die Schülerinitiative bestimmt wird. Sie werden als gleichberechtigte Literaturinterpreten verstanden, deren Meinung genauso wertvoll und angesehen ist, wie die des Lehrers. Die Gruppe arbeitet gemeinsam an einem Problem und verhilft sich gegenseitig zur Lösung.

„Im Idealfall ergänzen sich die Beiträge der Schüler, auch durch Widerspruch, und führen dazu, daß sich das Anfangsverständnis jedes Schülers mit der Zeit verändert oder vertieft. Dabei spielt es keine Rolle, ob schließlich ein von allen geteiltes Textverständnis herauskommt oder ob unterschiedliche Auffassungen bestehen bleiben; entscheidend ist der Lernvorgang jedes einzelnen.“ .....

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-       Die Lehrperson vertraut auf die Fähigkeit ihrer Schülerinnen und Schüler, den ausgewählten Text zu verstehen oder im Laufe des Gesprächs zu verstehen. Sie gesteht den Schülerinnen und Schülern die Fähigkeit zu, sich in gleichem Maße am Gespräch beteiligen zu können.

-       Sie vermittelt den Schülerinnen und Schülern das Gefühl, dass sie während des Gesprächs gleichwertige Gesprächspartner sind und dass jede Meinung zugelassen ist. Es soll eine Atmosphäre entstehen, in der sich alle Schülerinnen und Schüler je nach Lust einbringen können, ohne Versagensängste zu spüren.


2.2.         Vorbereitung

2.2.1.      Textauswahl

Eine wesentliche Rolle zum Gelingen eines literarischen Unterrichtsgesprächs spielt natürlich die Textauswahl. Es gibt keine Vorgaben aus welchem Bereich der Literatur ein Text stammen soll, jedoch haben sich in der Vergangenheit Gedichte oder Prosatexte bewährt. Es ist wichtig, dass sich sowohl die Lehrkraft als auch die Schüler vom Text angesprochen fühlen, dass er in Ihnen Gefühle weckt, Fragen aufkommen und ein Interesse entsteht, sich über den Text zu unterhalten.

Wenn bereits die Lehrperson kein Interesse am Text hat, wie soll dann einen gute Umsetzung und ein gelungenes Gespräch entstehen.

2.2.2.      Setting

Um sich schon bei der Durchführung vom Alltäglichen etwas abzugrenzen, finden die meisten literarischen Gespräche in einem Stuhlkreis oder einem Sitzkreis statt. Schon durch dieses Abweichen von den Regeln der Schule entsteht für die Schüler eine neue Situation, und ebenfalls die Möglichkeit, auch aus ihrem alltäglichen Schulverhalten auszubrechen.

Der Sitzkreis lässt eine besondere Atmosphäre entstehen und soll den Schülern das Gefühl von m.....

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(Spinner 1987, S.186)


Der Leiter soll also sicherstellen, dass Äußerungen sowohl den Gesprächsgegenstand, als auch die Äußerungen der Beteiligten betreffen. Ebenfalls soll er mit seinen Fragen und Impulsen die Schüler anregen, auf andere Beiträge einzugehen.

Auch schweigsame Schüler werden zur Teilnahme angeregt, allerdings wird niemand namentlich aufgerufen. Jeder darf und soll die Möglichkeit nutzen können, nichts zu sagen. Denn im literarischen Unterrichtsgespräch ist auch Schweigen erlaubt.

Die Schüler sollen immer das Gefühl haben, dass es in diesem Zusammenhang keine richtigen und falschen Antworten gibt.

Jede Meinung ist erlaubt.


2.3.         Ablauf eines literarischen Gesprächs

2.3.1.      Der Einstieg

Wie bereits erwähnt, spielt der Rahmen in dem ein solches literarisches Gespräch stattfindet eine große Rolle. Die Lehrkraft ist dafür verantwortlich den Schülern die Regeln deutlich zu machen, die mit dem literarischen Gespräch verbunden sind. Durch das wechseln in den Stuhlkreis, soll eine Atmosphäre der Vertrautheit und der Gleichberechtigung innerhalb des Klassenverbunds entstehen.

Zudem wirkt er auflockernd und soll den Schülern die Möglichkeit geben sich besser zu konzentrieren, da im Gegensatz zum Frontalunterricht eine entspannte Stimmung herrscht.

2.3.2.      Textbegegnung

Zu Beginn eines literarischen Gesprächs wird der betreffende Text ein- oder mehrmals gut verständlich und langsam vorgelesen. Hier können die Schüler schon einen ersten Eindruck und erste Meinungen zum Text gewinnen. Gewöhnlich wird der Text danach ausgeteilt und die Schüler erhalten die Möglichkeit diesen nochmals still für .....

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Die Schüler sollen sich immer bewusst sein, dass nichts falsch ist, was sie äußern. Es spiegelt nur die verschiedenen Ansichten wider. Eigene Erfahrungen können ebenfalls ins Gespräch mit einfließen. Allerdings sollte der Gesprächsleiter immer darauf achten, dass sich alle Äußerungen auf den Text beziehen. Durch die Vielfalt der unterschiedlichen Beiträge ist es durchaus möglich, dass das Gespräch immer wieder in verschiedene Richtungen verläuft.

Es liegt allerdings am Gesprächsleiter die oben beschriebenen „Regeln“ durchzusetzen.

Falls das Gespräch nicht vorankommt, sich immer wieder um dieselben Punkte dreht oder einfach erlischt, was vor allem während der ersten Versuche oftmals geschieht, kann die Lehrperson das Gespräch durch Gesprächsfördernde Impulse wieder zum Leben erwecken.  Deshalb ist es sehr wichtig, sich im Vorfeld bereits Gedanken über den Text und mögliche Impulse zu machen.

Das literarische Gespräch soll im besten Fall eine Mischung aus textbezogenen Beiträgen und persönlichen Erfahrungen sein. Auch hier liegt es an der Lehrkraft darauf zu achten, dass das Gespräch nicht einseitig wird. Und auch hier spielt die Vorbereitung eine extrem wichtige Rolle.

Durch die entsprechenden Impulse zum Text hin oder zu den eigenen Erfahrungen, muss es dem Lehrkörper immer möglich sein, das Gespräch in die richtige Richtung zu lenken. Hierbei ist es wichtig, dass keine fixierenden Formulierungen gewählt werden, sondern Platz für verschieden Deutungsweisen gelassen wird. Deshalb wird empfohlen, bei den Formulierungen der Impulse Wörter wie „eher“ oder „manchmal“ zu verwenden.

Auch wenn das literarische Gespräch eine Abwechslung zum normalen Unterricht darstellt, gelten auch hier Regeln, deren Einhaltung die Lehrkraft sicherstellen muss.

2.3.5.      Schlussrunde

Die Schlussrunde wird auch „Spiegel“ der ersten Runde genannt. Hier sollen möglichst alle Gesprächsteilnehmer nochmals die Gelegenheit haben sich einzubringen. Diese letzte Runde bietet die Möglichkeit, aufgekommene Gedanken zu reflektieren und kann somit nochmals zum Textverständnis beitragen.

2.3.6.      Abschluss

Auch hier wird der Lehrkraft wieder eine besondere Aufgabe zu Teil. Um das Gespräch zu einem schönen Abschluss kommen zu lassen, sollte das Ende nicht zu abrupt kommen. Die Lehrkraft sollte also ankündigen, dass dies nun .....

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Beim literarischen Gespräch gibt es kein ‚richtig‘ oder ‚falsch‘,  was die verschiedenen Interpretationsvorschläge betrifft.

Alle Teilnehmer sind gleichwertige Partner innerhalb des Gesprächs und der Austausch der Äußerungen kann Anlass zum Weiterdenken bieten.

Allerdings kommt der Lehrkraft oder dem Gesprächsleiter eine besondere Aufgabe zu Teil.

Wie bereits ausgeführt, hat dieser in jeder Phase verschiedene Aufgaben, die für das Gelingen des Gespräches wichtig sind.

Eine wichtige Aufgabe im Vorfeld ist die Vorbereitung verschiedener Impulse für die unterschiedlichen Phasen, um sicherzustellen, dass das Gespräch nicht ins Stocken gerät.

Wie schwierig allein diese Aufgabe ist, wurde während unseres Seminars sichtbar.

Als praktische Aufgabe innerhalb unserer Präsentation erhielten die Studenten und Studentinnen verschiedene Texte, anhand derer sie sich in der Gruppe einige Impulse zur Gesprächserleichterung überlegen sollten.

Diese Impulse sollten auf Basis des Heidelberger Modells erstellt werden, also nicht zu lenkend und zu spezifisch sein. Die Studenten sollten bedenken, dass den Schülerinnen und Schülern immer genug Freiraum zur eigenen Interpretation zugesprochen werden sollte. Allerdings wurde beim Zusammentragen der Ergebnisse ersichtlich, dass schon die Ausarbeitung der Impulse eine schwierige Aufgabe darstellt.

Die in der Gruppenarbeit entstanden Impulse:

Ø Beschreibt und char.....

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