<
>
Das Lesetagebuch im Deutschunterricht am Beispiel des Buches
Download
buy for 10.34 $
Document category

Lesson plan
German studies

University, School

Universität Hildesheim

Author / Copyright
Text by Sophia-Lucie Gernhardt ©
Format: PDF
Size: 0.69 Mb
Without copy protection
Rating [details]

Rating 5.0 of 5.0 (9)
Networking:
7/12|28.7[1.0]|3/28







More documents
Hausarbeit - Spezielle Buchbeschreibun­g Tschick(e) von Wolfgang Herrndorf Inhaltsverzeich­nis Charakterisieru­ng von Tschick. 2 Charakterisieru­ng von Maik Klingenberg. 3 Charakterisieru­ng von Horst Fricke. 4 Beginn einer Freundschaft 5 Inhaltsangabe des 19. Kapitels 8 Seite 7. Der Lektüre in Hochsprache. 8 Bearbeitung Kapitel 35. 9 Rezension des Buches Tschick. 9 Cover Gestaltung. 11 Lesetagebuch. 12 Charakterisieru­ng von Tschick Im Jugendroman „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf geht es um eine Freundschaft, die sich…
Nicht Chicago. Nicht hier. Kirsten Boie Kapitel (Seitenzahlen) Aufträge Erledigt am: 1 (S. 6-12) Löse AB 1 „Ein Kaninchen ist verschwunden“ und klebe das fertige AB in dein Lesejournal. Welche Eindrücke hast du vom ersten Kapitel? Fällt dir etwas Bestimmtes auf? 2 (S. 13-23) Wie hängt dieses Kapitel mit dem vorangehenden zusammen? Wie wird Karl vorgestellt? Wie wirkt er auf dich? Niklas fühlt sich bei dem Gedanken, dass Karl zu ihm kommt, unwohl. Erkläre. 3 (S. 24-28) Wer ist wer in der Familie und wie fühlen sie sich im Moment? Beschreibe…

Universität Hildesheim, Institut für deutsche Sprache und Literatur

Seminar: Schreiben zu und nach Texten

Das Lesetagebuch im Deutschunterricht am Beispiel des Buches „Mit Kindern redet ja keiner“ von Kirsten  Boie

Mit Entwürfen für Aufgabenseiten eines Lesetagebuchs

 

Inhalt

1. Leseförderung mit dem Lesetagebuch

1.1 Das Lesetagebuch im Deutschunterricht

1.2 Die Entwicklung des Lesetagebuchs von 1960 bis heute

1.2.1 Von den 1960er bis zu den 1980er Jahren

1.2.2 Was ist ein Lesetagebuch - heute?

1.2.3 Verschiedene Formen des Lesetagbuchs

1.3 Die Arbeit mit dem Lesetagebuch in der Grundschule

2. Hinweise zum Buch „Mit Kindern redet ja keiner“ von Kirsten Boie

2.1 Sachanalyse

2.2.1 Inhalt

2.2.2 Die Hauptpersonen

2.2.3 Zum Thema des Buches und zur Erzählweise der Autorin

2.2 Didaktische Überlegungen

3. Entwürfe für Aufgabenseiten eines Lesetagebuchs

4. Lösungen zu den Aufgabenseiten

5. Literaturangaben

 

1.  Leseförderung mit dem Lesetagebuch

1.1  Das Lesetagebuch im Deutschunterricht

Vor dem Hinter­grund einer häufig fehlenden Lesesozialisation in den Fa­mi­lien wird die Leseförderung im Fach Deutsch immer wichtiger. Weil es eine große Zahl von Nichtlesern, Weniglesern und Ungernlesern gibt und weil Fernsehen und Computer einen so großen Stellenwert im Leben von Kindern und Jugendlichen haben, müssen Schülerinnen und Schüler im Unterricht zum Lesen, vor allem zum Lesen von Bü­chern, hingeführt werden.[1] Dazu gehören auch geeignete Methoden, die das Lesen unterstützen.

Weil es „einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Lesenwollen und Lesenkönnen[2] gibt, muss bei allen Unterrichtsvorhaben, die der Leseförderung dienen sollen, das Lesenwollen, also die Lesemotivation, beson­ders beachtet werden[3]. „Wichtige Bedingungen dafür sind, dass die Schülerinnen und Schüler Bücher als etwas Bedeutungsvolles wahrnehmen und ihren Wert erfahren, dass sie sich mit den Buchfiguren identifizieren und ihre eigenen Erfahrungen und Gefühlserlebnisse mit dem Buchgeschehen verbinden können.

Außerdem müssen sie das Lesen auch genießen können und zu Anschluss­kom­mu­nikationen ermutigt werden.“[4] Hier ist das Lesetagebuch eine bewährte Methode, um diese Zielsetzungen im Deutschunterricht zu erreichen. Wenn man mit einem Lesetagebuch im Unterricht arbeiten will, muss die Unterrichtsgestaltung natürlich dieser Methode angepasst werden; d.h. eine Öffnung des Unterrichts ist unerlässlich.

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten ja meistens individuell und in ihrem eigenen Lesetempo mit dem Buch und den Aufgaben im Lesetagbuch. Es sind also nicht die Lehrerinnen und Lehrer, die den Unterricht strukturieren und alles vorgeben; es wird auch nicht vorrangig in der Klassengemeinschaft gemeinsam gelesen und gearbeitet. Das Lesen des Buches und die Auseinandersetzung mit dem Buch erfolgt vielmehr durch die Aufgaben im Lesetagebuch.

Dadurch wird nicht nur das Lesen, sondern auch die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler und die Verantwortung für das eigene Lernen gefördert.

1.2  Die Entwicklung des Lesetagebuchs von 1960 bis heute


1.2.1  Von den 1960er bis zu den 1980er Jahren


Für den Deutschunterricht stehen beim Lesetagebuch eine intensive Auseinandersetzung mit dem Gelesenen und das Festhalten von individuellen Leseprozessen an erster Stelle. Der Schreiber sollte vorher wissen, was anschließend mit dem Geschriebenen geschieht, da das Lesetagebuch der dem Lehrer und evtl. den Schülern zugänglich gemacht wird. Hier kann es passieren, dass Schüler gehemmt sind alle Gedanken und Gefühle aufzuschreiben.


In den 60er Jahren war das Ziel des Lesetagebuchs die literarische Erziehung von Schülerinnen und Schülern. In dem Tagebuch sollten alle privat gelesenen Bücher aufgeführt werden, mit der Absicht zum privaten Lesen hinzuführen und dieses zu fördern. Auch sollte die Auswahl der Bücher gelenkt und die Anzahl der gelesenen Büc.....[read full text]

Download Das Lesetagebuch im Deutschunterricht - am Beispiel des Buches Mit Kindern redet ja keiner von Kirsten Boie
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Das Lesetagebuch im Deutschunterricht - am Beispiel des Buches Mit Kindern redet ja keiner von Kirsten Boie
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Freie Aufgabenstellungen regen vermehrt zur Reproduktion und Wertung an. Schüler differenzieren und entfalten Anregungen und ergänzen diese durch ihre eigenen Ideen. Sie fühlen sich in die Handlungs- und Denkweisen der handelnden Personen ein, bekommen dadurch ein Fremdverstehen und empfinden Empathie[10].

Das Lesetagebuch in freier Aufgabenstellung bietet sich für alle Jahrgangsstufen an. Die Aufgabenstellungen sind dann jeweils an die Jahrgangsstufe angepasst. Die Erstklässler werden vermehrt beim Schrifterwerb unterstützt, während höhere Klassenstufen Aufgabenstellungen wie: hinzuerfundene Dialoge, Weiterführung des Kapitels oder eine Zusammenfassung schreiben können.[11]


Lesetagebücher mit vorstrukturierten Aufgabenstellungen können gewährleisten, dass alle Schüler sich mit dem ganzen Buch beschäftigen müssen, da sich die Aufgaben sonst nicht bearbeiten lassen. Alle Schlüsselstellen des Buches werden aufgegriffen[12]. Andererseits können sie jedoch auch vom Schüler selbst entdeckte Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit dem Buch behindern.

Um dieses zu unterbinden, können vorstrukturierte Aufgaben als Tipps oder Hilfestellung angeboten werden.[13]


Auch hier gibt es Differenzierungen. Bücher können mit Hilfe buchbezogener Aufgaben bearbeitet werden, die aus Lesekarteien entnommen sein können. Die Lesekarteien zielen speziell auf das gelesene Buch ab und eröffnen vielfältige Zugänge zur vertiefenden Auseinandersetzung (Aufgaben zur Reproduktion, Reflexion, Stellungsnahme etc.). Weiterhin kann die Lehrerin, der Lehrer einen Fragen- bzw.

Aufgabenkatalog erstellen, mit dem die Schülerinnen und Schüler sich während des Lesens und Schreibens auseinandersetzen müssen. Dieser kann aus Pflicht- und Wahlteil bestehen.[14]


1.3  Die Arbeit mit dem Lesetagebuch in der Grundschule


Monika Born stellt in ihrem Buch „Kinderbücher im Unterricht der Grundschule“ heraus, dass das Lesetagebuch besonders dazu geeignet ist, eine Verbindung zwischen schulischem und privatem Lesen herzustellen. Das Lestagebuch soll die Kinder auch Zuhause beim Lesen begleiten und so auch zum Beispiel Klassenkameraden Anregung geben, dieses Buch einmal zu lesen.

So ist es auch möglich, Kinder zum intensiven, reflektierenden Lesen hinzuleiten und ihre literarische Urteilsfähigkeit zu schulen.[15]


Die Leseentwicklung von Kindern verläuft meist ganz unterschiedlich, denn sie sind individuelle Leser. Die Schülerinnen und Schüler bringen schon am Anfang ihrer Schullaufbahn unterschiedliche Voraussetzungen und Fähigkeiten mit, sie sind an verschiedenen Themen interessiert und haben ihr eigenes Entwicklungstempo.

Sie lassen sich durch unterschiedliche Themen zum Lesen motivieren und ihre Fähigkeiten, Schrift zu entschlüsseln und Texten Sinn zu geben, weichen oftmals weit voneinander ab. Einige Kinder haben schon erfahren, dass ihnen Lesen sehr viel Spaß macht, andere können diese Erfahrung noch nicht teilen.[16] Um in der Schule Leseerfahrungen machen zu können, muss den Schülerinnen und Schülern eine Leseumgebung geboten werden, in der sie sich ungestört Büchern widmen können.

Lehrerinnen und Lehrern stehen hier nur am Rande, um Anregung und .....

Download Das Lesetagebuch im Deutschunterricht - am Beispiel des Buches Mit Kindern redet ja keiner von Kirsten Boie
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Das Lesetagebuch im Deutschunterricht - am Beispiel des Buches Mit Kindern redet ja keiner von Kirsten Boie
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Wenn ich davon ausgehe, dass Kinder in der Grundschule, kurz nach dem Lesenlernen, wirklich noch gerne lesen, denke ich, dass sie so über das Lesen in der Schule zum eigenständigen Lesen Zuhause angeleitet werden. Da die Eltern in der Grundschulzeit eine große Vorbildfunktion haben, kann man hierüber ebenfalls eine Menge erreichen, allerdings nur, wenn die Eltern sich ebenfalls gern und viel mit Büchern beschäftigen.

Besonders sinnvoll finde ich, wenn die Kinder auch Zuhause Lesetagebücher zu ihren selbst ausgesuchten Büchern schreiben, dass sie diese untereinander austauschen und so auch ihre Klassenkameraden neugierig auf ihre gelesenen Bücher machen.



2.  Hinweise zum Buch „Mit Kindern redet ja keiner“ von Kirsten Boie


2.1  Sachanalyse


2.2.1  Inhalt


Charlottes Mutter will sich in ihrer Ehe selbst verwirklichen, dringt darauf, dass die Familie aufs Land zieht. Sie beginnt ein Studium in der Stadt, bis ihr alles zu viel wird. Charlottes Vater drängt die Mutter, sich mehr um den Haushalt und Kind zu kümmern, und damit beginnt die schleichende Depression.

Sie liegt nur noch traurig auf dem Sofa oder im Bett. Der Vater ist wütend, er hat kein Verständnis und stellt weiterhin Ansprüche gegenüber seiner Frau. Der Vater schlägt die Mutter zwar nicht, wenn mal wieder kein Essen auf dem Tisch steht, aber er guckt sie scharf an, so dass es auf Charlotte sehr bedrohlich wirkt. Charlotte bekommt einen Hamster geschenkt.

Mit ihm hat sie viel Freude. Immer wieder vergisst Charlotte den Hamster zu füttern, auch ihre Eltern kümmern sich nicht um ihn. Dann ist der Hamster tot. Charlotte hat große Schuldgefühle.


Eines Tages kommt Charlotte von der Schule nach Hause und erfährt, dass ihre Mutter sich mit einer Überdosis Tabletten umbringen wollte. In dieser schwierigen Situation klärt niemand Charlotte über die mütterliche Erkrankung auf. Bis sie ihre Freundin Lule besucht, deren Mutter ganz offen mit Charlotte über die Selbstmordabsichten und der Krankheit ihrer Mutter spricht.

Das Gespräch hat Charlotte so gut getan, sie traut sich sogar ihre Mutter in .....

Download Das Lesetagebuch im Deutschunterricht - am Beispiel des Buches Mit Kindern redet ja keiner von Kirsten Boie
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Das Lesetagebuch im Deutschunterricht - am Beispiel des Buches Mit Kindern redet ja keiner von Kirsten Boie
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Lule ist Charlottes Freundin. Durch den Umzug auf das Land lernt Charlotte Lule kennen. Sie werden zusammen eingeschult, gehen in dieselbe Klasse. Charlotte verbringt aufgrund ihrer häuslichen Situation sehr viel Zeit bei Lule und ihrer Mutter Sabine, zu Hause. Dort erlebt sie ein "normales" Familienleben.

Lule wird als sehr freundlich und stark beschrieben, sie beschützt Charlotte gegen die Gemeinheiten der Mitschülerinnen und Mitschüler. Auch Lules Mutter, Sabine hat eine Schlüsselrolle, sie ist die Einzige, die mit ihr über das Veränderte Verhalten und die Erkrankung der Mutter spricht. Dank dieser Gespräche, lernt Charlotte mit dem Verhalten ihrer Mutter umzugehen und hört auf bei sich die Schuld.



2.2.3  Zum Thema des Buches und zur Erzählweise der Autorin


Die Geschichte beginnt nicht mit einer Einleitung, die in die Ereignisse einführt, es gibt weder eine Vorgeschichte noch eine Hinführung in die Geschichte, sondern der Roman setzt mitten im Geschehen ein. In Rückblenden erfährt der Leser, weshalb die neunjährige Ich-Erzählerin vor einer verschlossenen Tür steht.

Die Ich-Erzählerin Charlotte berichtet über ihre Familie, insbesondere über ihre Mutter und über die Veränderungen der Mutter. Die Mutter, die sich scheinbar unausgeglichen in ihrer Rolle als Ehefrau, Mutter und Hausfrau fühlt, nimmt ein Studium auf, das sie - bedingt durch den Umzug der Familie aufs Land - nicht fortsetzen kann.


Die Depressionen der Mutter werden nur leise angedeutet. Charlotte beschreibt die Vernachlässigungen, die mangelnde Körperpflege der Mutter und schließlich ihren Alkoholkonsum. Das Verhalten der Mutter beeinflusst die Familie. Die Eltern streiten zunehmend, auch regelmäßige Mahlzeiten finden nicht mehr statt und die Mutter vernachlässigt ihre Aufgaben als Mutter und Ehefrau.

Auch die Hilflosigkeit des Vaters wird aus der Sicht der Ich-Erzählerin skizziert. Charlotte nimmt die Veränderungen zwar wahr, die Gründe bl.....

Download Das Lesetagebuch im Deutschunterricht - am Beispiel des Buches Mit Kindern redet ja keiner von Kirsten Boie
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Das Lesetagebuch im Deutschunterricht - am Beispiel des Buches Mit Kindern redet ja keiner von Kirsten Boie
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Schon der Titel „Mit Kindern redet ja keiner“ sowie das Titelbild des Buches müssten auf Schülerinnen und Schüler - auch schon auf Grundschüler - durchaus motivierend und ansprechend wirken, zumal der Roman ohne Einleitung in die Geschehnisse einsteigt. Nicht nur der Umfang von 138 Seiten im Taschenbuchformat kommt dem Lesevergnügen von Kindern entgegen, auch Handlung und Motive entsprechen den Leseerwartungen.

Das Buch entspricht deshalb im Sinne einer gezielten Leseförderung und -motivation den Interessen der Kinder und Jugendlichen und stellt Themen in den Vordergrund, die auch für die junge Leserschaft von hoher Relevanz sind und die im Unterricht klar herausgearbeitet und bewusst werden sollen.


Die Depressionen der Mutter, die Ignoranz des Vaters und dass keiner aus der Familie mit Charlotte spricht und sie informiert, sind sehr zentrale Themen, die in dem Buch angesprochen werden. Charlottes Erfahrungen stellen für die jungen Leserinnen und Leser Identifikationsangebote dar.

Anhand der Geschehnisse wird für die Schülerinnen und Schüler deutlich, dass das Wohl der Kinder psychisch kranker Eltern wie der gesamten Familie nur dann zu sichern ist, wenn alle Familienmitglieder Unterstützung erfahren; denn der Erhalt und das Funktionieren der Familie bietet mit die besten Chancen für ein glückliches Leben und eine positive Entwicklung aller Beteiligten, auch für die erkrankte Mutter.


Gerade für Kinder ist dies entscheidend. Entwicklungsbedingt sind sie in einem sehr hohen Maß materiell wie emotional von ihren Eltern abhängig, wollen Vertrauen aufbauen, suchen Vorbild und Stabilität bei den Eltern, leben von deren Zuneigung und Liebe. Charlotte erfährt in dem Roman ein hohes Maß an Freundschaft und Unterstützung durch ihre Freundin Lule und deren Mutter.

Lules Mutter ist die Einzige, die Charlotte aufklärt und mit ihr spricht; sie versucht Charlotte ihre Ängste zu nehmen und macht ihr damit Mut. Das Thema Freundschaft ist deshalb auch ein zentrales Thema in dem Buch; dank Lule meistert Charlotte so manch ei.....

Download Das Lesetagebuch im Deutschunterricht - am Beispiel des Buches Mit Kindern redet ja keiner von Kirsten Boie
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.
Download Das Lesetagebuch im Deutschunterricht - am Beispiel des Buches Mit Kindern redet ja keiner von Kirsten Boie
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

______________________________________________________



Kapitel 8   (Seite 39 – 46)                                           Datum…………………


Charlottes Vater sagt das Essen mit seinem Chef ab und benutzt dafür eine Notlüge. Hast du auch schon einmal eine Notlüge benutzt? Schreib erst die Notlüge von Charlottes Vater auf und dann deine.


______________________________________

______________

______________



Kapitel 9   (Seite 47 – 51)                                                       Datum…………………


Zeichne oder beschreibe den Indianer von Charlotte, so wie du ihn dir vorstellst.


























Kapitel 10   (Seite 52 – 60)                                       Datum……………………


Die Weihnachtsaufführung, auf die Charlotte sich so sehr gefreut hat, findet ohne sie statt - und alles wegen ihrer Eltern. Wie verhalten sich die Eltern?



Die Mutter __________

__________________________

____________

Der Vater  ___________

________________________________


Was meinst du zu diesem Verhalten der Eltern?

Stell dir vor, du könntest ihnen etwas sagen. Was würdest du sagen?


______________________________
________
________



Kapitel 11   (Seite 61 – 64)                                   Datum……………………


Charlottes Omis kommen zu Besuch. Sie backen für Weihnachten ihre Familienrezepte.

Schreibe hier ein oder zwei Rezepte für Kekse auf, die in deiner Familie gebacken werden.


___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________


Kapitel 12   (Seite 65 – 69)                                      Datum……………………


Schreibe ein kurzes Gebet für Charlotte auf.



Lieber Gott!

__________________________________________________________________


Kapitel 13   (Seite 70 – 76)                               Datum………………………


Rudi Ratlos ist tot. Charlotte gibt sich die Schuld. Ist sie wirklich ganz allein Schuld an Rudis Tod? 

                                                                 ¨  Ja    ¨Nein

Begründe deine Antwort.


__________________________________________________________________


Kapitel 14   (Seite 77 – 80)                                    Datum…………………….


Zeichne den Hamster von Charlotte.
































Überprüfe dein Leseverständnis:                            Datum……………………


Wenn du die Kapitel 1-15 gelesen hast, kannst du die folgenden Fragen beantworten:


Lule ist nur eine Abkürzung,

wie heißt Lule richtig?                                      __ __ __ __ __                                     

                                                                                            1

Als was beschimpft Charlotte ihre Mutter,

nachdem die sie geschlagen hat?                     __ __  __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ 

                                                                                   2

Wenn Charlotte einen Hasen bekommen

hätte, wie wäre sein Name?                            __ __ __ __ __      __ __ __ __ __ __

                                                                                  3

Wie heißt die Mutter von Lule

mit Vornamen?                                                __ __ __ __ __ __

                                                                          4

Welches Hobby hat Charlotte -

außer Klavier spielen?                                      __ __ __ __ __ __ __

                                                                                                    5


Lösungswort:   __  __  __  __  __

                          1    2    3    4    5



Kapitel 16   (Seite 85)                                         Datum………………………


Die Mutter von Charlotte wollte nicht mehrt leben und liegt jetzt auf der Intensivstation. Charlotte hat Angst und ist allein, denn ihr Vater ist bei der Mutter im Krankenhaus.

Versetze dich in die Lage von Charlotte und sammle Stichwörter über ihre Angst.

Denke darüber nach, wovor Menschen Angst haben können und wann du selbst schon einmal Angst gehabt hast. Schreibe dann deinen persönlichen Angst – Text.



│     


──      Angst      ──


                                                             │  



Ich habe Angst

______________________________________


Kapitel 17   (Seite 86 – 94)                               Datum………………


Charlottes Mutter ist außer Gefahr. Die ganze Situation überfordert Charlotte, und niemand spricht richtig mit ihr. Stell dir vor, du bist mit Charlotte befreundet, was würdest du ihr jetzt sagen, um ihr zu helfen?


______________________________________________


Kapitel 18   (Seite 95 – 98)                              Datum …………………


Kannst du dir vorstellen, warum Charlottes Vater ihr nicht erklärt, was genau mit der Mutter passiert ist und wie es mit der Mutter weitergeht?


_________________________________________________________________


Kapitel 19   (Seite 99 – 104)                          Datum  ……………………


Wie empfindest du das Verhalten von Charlottes Vater?

Und wie sollte er sich deiner Meinung nach verhalten?


_________________________________________________________________________


Kapitel 20 und 21   (Seite 105 – 114)                      Datum ……………


Lule ist Charlottes allerbeste Freundin. Hast du auch eine beste Freundin oder einen besten Freund? Was unternehmt ihr zusammen?


__________________________________________________________________


Kapitel 22   (Seite 115 – 118)                         Datum……………………


Charlotte wird von einigen Mitschülern fies behandelt. Welchen Satz der Mitschüler gegenüber Charlotte findest du besonders verletzend? Begründe deine Entscheidung.


__________________________________________________________________


Kapitel 23   (Seite 119 – 124)                              Datum…………………


Charlotte verkriecht sich in der Scheune, die Lule ihr am Tag des Umzugs gezeigt hat. Sie überlegt wegzulaufen. Ist das eine Lösung? Gib Charlotte Ratschläge für mögliche Lösungen ihrer Probleme.


_____________________________________________________


Kapitel 24   (Seite 125 – 133)                         Datum……………………


Niemand spricht mit Charlotte. Mit wem kann sie endlich, einfach so, darüber reden und an was ist denn Charlottes Mutter eigentlich erkrankt?


__________________________________________________________________


Kapitel 25 und 26   (Seite 134 – 138)                    Datum……………….     


Durch das aufklärende Gespräch mit Lules Mutter Sabine ist Charlotte nun nicht mehr so ängstlich. Sie wird mutig. Schreibe einen Mutig–Text. Beginne mit jedem Buchstaben entweder ein Wort oder mehrere Wörter oder einen Satz.


M__________

U __________

T___________
I___________
G __________

4.  Lösungen zu den Aufgabenseiten



Kapitel 5   (Seite 27 – 30)


Löse das Rätsel!




















Was ist noch im Käfig?





















L


















A


















U














Hamsterbehausung

K

Ä

F

I

G
















T














Hamstername



R

U

D

I


R

A

T

L

O

S








O


















M


















M


















E














Freundin von

L

U

L

E













Charlotte



































Überprüfe dein Leseverständnis: 


Wenn du die Kapitel 1-15 gelesen hast, kannst du die folgenden Fragen beantworten:

Lule ist nur eine Abkürzung,

wie heißt Lule richtig?                                         L u i s a                                      


Als was beschimpft Charlotte ihre Mutter,

nachdem die sie geschlagen hat?                      K i n d e r q u ä l e r


Wenn Charlotte einen Hasen bekommen

hätte, wie wäre sein Name?                             R o g e r   R a b b i t


Wie heißt die Mutter von Lule

mit Vornamen?                                                S a b i n e


Welches Hobby hat Charlotte -

außer Klavier spielen?                                    B a l l e t t         


Lösungswort: Angst

5.  Literaturangaben


Bertschi-Kaufmann, Andrea: Ich würte das Buch alen enpfelen es zu lesen. In: Grundschule Sprachen 2002, H. 5, S. 12 – 15


Bertschi-Kaufmann, Andrea (1998): Das Lesen als Schreibhilfe? In: Praxis Deutsch, Heft 147, S. 36-38


Boie, Kirsten: Mit Kindern redet ja keiner. Frankfurt am Main 2005


Born, Monika: Kinderbücher im Unterricht der Grundschule. Baltmannsweiler 1998


Hintz, Ingrid: Das Lesetagebuch: intensiv lesen, produktiv schreiben, frei arbeiten. Baltmannsweiler 2005


Hintz, Ingrid (Hrsg.) (2006): Informationen für Lehrerinnen und Lehrer zum Buch „Sonst kommst du dran!“ von Maja G.....

Download Das Lesetagebuch im Deutschunterricht - am Beispiel des Buches Mit Kindern redet ja keiner von Kirsten Boie
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis
This page(s) are not visible in the preview.
Please click on download.

[16] Vgl. Bertschi-Kaufmann 2002, S. 12

[17] Vgl. ebd., S. 13

[18] Vgl. Bertschi-Kaufmann 1998

[19] Vg.....

Download Das Lesetagebuch im Deutschunterricht - am Beispiel des Buches Mit Kindern redet ja keiner von Kirsten Boie
Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
Upload a document and get this one for free
• No registration necessary, gratis

Legal info - Data privacy - Contact - Terms-Authors - Terms-Customers -
Swap+your+documents