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Final thesis
Philosophy

University, School

Karl-Franzens-Universität Graz - KFU

Grade, Teacher, Year

1, Prof. Camhi, 2011

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Text by Anneliese E. ©
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Einführung in die Philosophie 1.Woher wissen wir etwas? Ø Man kann sich nur über das Innere seines eigenen Bewusstseins ganz sicher sein. Ø Existieret eine “wirklich­e Welt“ oder ist Alles nur eine Halluzination oder ein Traum (aus dem man nie aufwachen könnte, da es ja diese Welt gar nicht gäbe.) Ø Solipsismus: Nur unser Bewusstsein existiert und nichts Körperliches. Bsp: Wie könnten wir ohne Licht sehen? Man kann sich auf Informationen darüber, auf welche Weise visuelle Wahrnehmung verursacht werden, nur dann stützen,…
Einführung in die Philosophie mit einer Einführung in das wissenschaftlic­he Arbeiten Gottlob Frege Leben und Werk von Gottlob Frege Inhaltsverzeich­nis 1. Einleitung 2. Biographie 2.1 Das Leben Freges und seine akademische Laufbahn 3. Werke 3.1 Begriffsschrift - Eine der arithmetischen nachgebildete Formelsprache des reinen Denkens 3.2 Über Sinn und Bedeutung 4. Fazit 5. Literaturverzei­chn­is 1. Einleitung „Wie das Wort schön der Ästhetik und gut der Ethik, so weist wahr der Logik die Richtung. Zwar haben alle Wissenschaften…

Einführung in die Philosophie

mit einer Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten


Abschlussarbeit


1. Einleitung

Gottlob Frege (1848-1925)

„Wie das Wort 'schön' der Ästhetik und 'gut' der Ethik, so

weist 'wahr' der Logik die Richtung. Zwar haben alle

Wissenschaften Wahrheit zum Ziel; aber die Logik beschäftigt sich noch in ganz anderer Weise mit ihr. Sie verhält sich zur Wahrheit etwa so, wie die Physik zur

Schwere oder zur Wärme. Wahrheiten zu

entdecken ist die Aufgabe aller Wissenschaften;

der Logik kommt es zu, die Gesetze des Wahrseins

zu erkennen.“

Gottlob Frege: Der Gedanke. Eine logische Untersuchung (1819)


Friedrich Ludwig Gottlob Frege war ein deutscher Philosoph, Mathematiker und Logiker der eine entscheidende Rolle bei der Entstehung der modernen Logik und analytischen Philosophie spielte. Seine Werke im Bereich der Logik waren revolutionär und werden sehr oft als fundamentaler Bruch zwischen den älteren, aristotelischen Ansätzen traditioneller Logik und denen der modernen Logik angesehen.

Frege wird von vielen als der "Vater der analytischen Philosophie" bezeichnet, unter anderem weil er das erste vollständige formale System der Logik entwickelte. Er wird als Erfinder des modernen quantorenlogischen Systems bezeichnet, denn er schuf das erste volle Axiomensystem für die Logik, welches sich mit der vollständigen Behandlung der Aussagen- und Prädikatenlogik erster Stufe (und in weiterer Folge auch der Logik höherer Stufe) beschäftigte.

Seine formale Sprache und die dadurch gefundenen formalen Beweise werden heute als Grundlage der modernen Informatik und Computertechnik genutzt. Auch in der Philosophie der Mathematik war Frege einer der aktivsten Vertreter, im Besonderen weil er die vorherrschenden Ideen des Psychologismus und Formalismus stark kritisierte. Außerdem waren seine sprachphilosophischen Ausführungen, vor allem seine "Theorie der Bedeutung", welche ich in Punkt 3.2 dieser Arbeit genauer beleuchten werde, gilt in der Sprachphilosophie und der Semantik als bahnbrechend, vor allem wegen Freges Unterscheidung zwischen dem Sinn und der Bedeutung sprachlicher Ausdrücke (was später durch Ferdinand de Sausure zum semiotischen Dreieck führte).

Abschließend werde ich im Fazit die behandelten Themen kurz zusammenfassen sowie meine persönlichen Erkenntnisse zur Person Gottlob Frege sowie zu seinen Werken zum Ausdruck bringen.

Biographie: Das Leben Freges und seine akademische Laufbahn


Friedrich Ludwig Gottlob Frege wurde am 8. November 1848 in Wismar, Mecklenburg-Schwerin (Nord-Deutschland) geboren, wobei über seine Jugend relativ wenig bekannt ist. Sein Vater, Karl Alexander Frege und seine Mutter Auguste Frege (geborene Bialloblotzsky), arbeiteten als Lehrer an einer Wismarer Privatschule, an welcher Freges Vater bis zu seinem Tod 1866 Schulleiter war (siehe Beaney, M.: Frege's Philosophy in Context: S 23). Im Jahr 1852 wurde Arnold Frege, Freges jüngerer und einziger Bruder geboren, der später ein bekannter Schriftsteller wurde, mit welchem Frege jedoch kein besonders gu.....[read full text]

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Trotzdem begann Frege ab 1880 Vorlesungen über seine "Begriffsschrift" abzuhalten, was er bis zu seiner Pensionierung fortführte. Neben seinem Lehrstuhl an der Universität, unterrichtete Frege auch in einigen Privatschulen in Jena Mathematik. Freges akademisches Ziel war es mit der logischen Sprache, die er in seiner "Begriffsschrift" entwickelt hatte, alle grundlegenden Wahrheiten der Arithmetik aus rein logischen Axiomen abgeleiten zu können.

Auf den Rat von Carl Stumpf (der wie Frege ein Schüler Hermann Lotzes war) hin und wegen der scharfen Kritik an der "Begriffsschrift", entschied Frege, ein weiters Werk zu schreiben um seine logischen Ansichten zu verdeutlichen, diesmal jedoch in informeller, gewöhnlicher Sprache. Das Ergebnis war sein zweites großes Werk "Die Grundlagen der Arithmetik" welches im Jahr 1884 veröffentlicht wurde (siehe Beaney: 26).

Er kritisierte in diesem Werk bisherige Ansichten im Bereich der Arithmetik und etablierte seine eigene 'logische' Sichtweise. Kurz darauf heiratete Frege seine Frau Margarete Lieseberg welche jedoch sehr früh verstarb (1904). Über Freges Privatleben ist sehr wenig bekannt, wie es z.B. umstritten ist ob das Ehepaar (eigene) Kinder hatte oder nicht, allerdings weiß man, dass das Ehepaar einen Sohn adoptierte (Paul Otto Alfred Frege).


In den späten 1880er und frühen 1890er Jahren entwickelte Frege neue und interessante Thesen über die Natur der Sprache und deren Funktionen und Konzepte, darunter innovative Theorien über die intrinsische Bedeutung von Wörtern basierend auf der Unterscheidung zwischen Sinn und Bedeutung. Zu dieser Zeit veröffentlichte er zahlreiche richtungweisende Artikel wie z.B. "Funktion und Begriff" (1891), "Über Begriff und Gegenstand" (1892) oder "Über Sinn und Bedeutung" (1892).

Durch das Schreiben dieser Artikel veränderte sich jedoch seine Einstellung bezüglich seines logischen Sprachsystems, weshalb er die Veröffentlichung seines fast abgeschlossen Werkes "Grundgesetze der Mathematik" verschob. Im Jahr 1893 veröffentlichlichte er dann sein Hauptwerk "Grundgesetze der Arithmetik. Band I", welches den Höhepunkt seines wissenschaftlichen Schaffens darstellt.

Obwohl auch dieses Werk unter seinen Zeitgenossen keine große Wertschätzung fand, wurde Frege 1896 zum ordentlichen Honorarprofessor der Universität Jena berufen. Aufgrund der schlechten Rezeption seiner früheren Arbeiten, war Frege gezwungen Band II seiner "Grundgesetze der Arithmetik" auf eigene Kosten zu veröffentlichen (siehe Kreiser, L. 2001. S 170). Daher dauerte es bis 1903 bis der .....

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Dieser Rat war - wie man später erkannte - von grundlegender Bedeutung für die Geschichte der Philosophie. Ein anderer prominenter Student Freges war Rudolf Carnap, dessen Interesse an Logik und Semantik und auch spätere akademische Erfolge zweifellos auch auf Freges Einfluss zurückzuführen sind. (ebd. S.30)


Nach seiner Pensionierung im Jahre 1918 zog Frege nach Bad Kleinen bei Wismar und veröffentlichte trotz mehrmaliger Krankheit eine Reihe wichtiger Artikel wie z.B. "Der Gedanke" (1918), "Die Verneinung" (1918) und "Gedankengefüge" (1923). Im Jahr 1924, ein Jahr vor seinem Tod, rückte Frege vom Logizismus ab und widmete sich dem Versuch die Grundlagen der Arithmetik über das Verständnis der Geometrie zu erfassen.

Er versuchte eine neue Theorie über die Natur der Arithmetik zu entwickeln basierend auf Kants Anschauungen von Raum zu Zeit. Jedoch war er nicht mehr in der Lage viel zu schreiben oder zu veröffentlichen bevor er am 26. Juli 1925 im Alter von 76 Jahren starb (s. Kreiser 2001: 591).


Zum Zeitpunkt seines Todes waren Freges Werke noch nicht sehr weit bekannt. Leider durfte er die tief greifenden Auswirkungen, die er auf die Entstehung der analytischen Philosophie haben sollte nicht mehr miterleben. Nach Michael Dummett war das Leben Freges voller Desillusionierung und Frustration, da er stets das Gefühl hatte, dass seine Arbeiten zu keinen zureichenden (oder besser: nicht zu den erhofften) Antworten führten (siehe Dummet, M.: Frege: Philosophy of Language 1981: xxxi).

Jedoch schien Frege sich der Bedeutung seiner Arbeiten durchaus bewusst zu sein und den Einfluss seiner Arbeit vorauszuahnen, wie man in einer seiner unveröffentlichten Arbeiten, die er seinem Adoptivsohn Alfred vermachte, lesen .....

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Diese unangenehme (obwohl für die Zeit verständliche) Eigenschaft Freges hinterlässt bei einigen Studenten seiner Werke und seiner geistigen Nachkommenschaft einen leicht bitteren Nachgeschmack. (siehe Dummet: 1981: xii)


Konsultierte und Weiterführende Literatur

Primärliteratur:

Frege, G. (1892): Über Sinn und Bedeutung. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik, NF 100. S. 25–50. Auch in: Gottlob Frege: Funktion, Begriff, Bedeutung. Fünf logische Studien. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1962. S. 38–63.

Frege, G. (1892): Über Sinn und Bedeutung. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik, NF 100. S. 25–50. Auch in: Gottlob Frege: Funktion, Begriff, Bedeutung. Fünf logische Studien. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1962. S. 38–63.


Frege, G. (1975): Funktion, Begriff, Bedeutung . ed. Günther Panzig. 4. Auflage. Kleine Vandenhoeck-Reihe .Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.


Alexander, D. (1979): Begriffsschrift. Jenaer Frege-Konferenz. Jena: Friedri.....

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Grundgesetze der Arithmetik. 2 Bände. Jena: Hermann Pohle, 1893-1903

Gottlob Freges Briefwechsel mit D. Hilbert, E. Husserl, B. Russell, sowie ausgewählte Einzelbriefe Freges Meiner Verlag, 1980 S111

Nachgelassene Schriften. Hamburg: Felix Meiner, 1969.

Russell, Bertrand. “The Logical and Arithmetical Doctrines of Frege.” In The Principles of Mathematics, Appendix A. 1903. 2d. ed. Reprint, New York: W. W. Norton & Company, 1996.

Rechnungsmethoden, die auf eine Erweiterung des Grössenbegriffes gründen. Habilitationsschrift: University of Jena, 1874.

“Über Begriff und Gegenstand.” Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Philosophie 16 (1892): 192-205.

“Über formale Theorien der Arithmetik.” Sitzungsberichte der Jenaischen Gesellschaft für Medizin und Naturwissenschaft 19 (1885): 94-104

Über eine geometrische Darstellung der imaginären Gebilde in der Ebene. Ph. D. Dissertation: University of Göttingen, 1873.

“Über Sinn und Bedeutung.” Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 100 (1892.....

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Onlinequellen


Möller, Peter. Einführung in die Philosophie. Kapitel 5 Logik und Denken [Online]

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