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German studies

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Deutsch-Portfol­io Thomas Bernhard: „Ein Kind“ Wien am 13.1.2012 Inhaltsverzeich­nis 1. Inhaltsangabe..­...­........­........... 3 2. Das entstehende Bild des Großvaters.....­..­....... 4 3. Figurenkonstell­ati­on Großvater-Kind-­Mu­tter.....­..... 4 4. Biographie Johannes Freumbichler...­...­........­..5 5. Stellenwert des Selbstmordes...­...­...... ....5-6 6. Erzählweisen des Autors.........­...­........­6 7. Sprachliche Besonderheiten.­...­........­......6 8. Andere autobiographisc­he Erzählungen des Autors........6­-7 9. Quellenverzeich­nis­........­............ 7 1. Inhaltsangabe: In diesem Buch werden die Jahre zwischen der Geburt des Schriftstellers in den Niederlanden  bis zum Eintritt in das Salzburger Internat erzählt. Es beginnt mit einer gewagten Tat des 8-jährigen, der sich unerlaubt das Fahrrad seines Vormundes holt, seine erste Runde darauf dreht, und auf die Idee kommt in das 36 Kilometer entfernte Salzburg zu fahren. Während der Fahrt steigert sich sein Selbstbewusstse­in enorm und er ist fest davon überzeugt, dass er es schaffen wird. („ Wenn die Meinigen wüssten, was ich, durch einen durch nichts vorher angekündigten Entschluss schon erreicht habe.“ S.8) Das Vorhaben scheitert jedoch, und er muss sich schuldbewusst und voller Angst, mit dem kaputten Fahrrad von fremden Bauernburschen nachhause bringen

„Ein Kind“ von Thomas Bernhard

Inhalt

1.  Welches Großvater-Kind Verhältnis wird in den ersten 38 Seiten beschrieben?. 1

2.  Erläutere die Figurenkonstellation Großvater – Kind - Mutter als Grundlage eines problematischen Familiensystems. 1

3.  Erläutere die Herkunft des Großvaters und seine Laufbahn als Schriftsteller. 2

4.  Erläutere die Schullaufbahn des Kindes und die Einstellung des Großvaters zur Schule. 2

5.  In welchen Zusammenhängen wird Selbstmord zum Thema?. 3


1.     Welches Großvater-Kind Verhältnis wird in den ersten 38 Seiten beschrieben?

Die ersten 38 Seiten beschäftigen sic h mit dem Radausflug des Kindes nach Salzburg, welcher ihm leider misslingt. Es ist das erste Mal, dass das Kind auf einem Fahrrad sitzt und er ist sehr stolz auf sich. Die Fahrradkette reißt aber mitten auf der Strecke nach Salzburg. Das Kind muss also seinen bereits gekommenen Weg mit dem Fahrrad zurückgehen.

Gegen drei Uhr in der Früh kommt er in Traunstein an. Das Kind ahnt jedoch wie seine Mutter reagieren würde, wenn sie ihn in dem Zustand sehe und deshalb beschließt er als erstes zu seinen Großeltern zu gehen.
 „Der Großvater war die Autorität, der sich jeder beugte, der schlichtete, was zu schlichten war, dessen Machtwort das erste und einzige war.

Der Richter. Der Urteilssprecher.“ (S.19/20)

Es wird einem klar, dass das Kind ohne Vater (Vormund) aufwächst. Weil das Kind nie seinen Vater kannte, übernimmt sein Großvater wahrscheinlich diese Rolle. Sie haben auf jeden Fall eine feste Beziehung. Das Kind verehrt seinen Großvater, sieht ihn als eine Art Idol und sucht auch nach seiner Anerkennung.  „Vor allem wünschte ich, während ich die Pedale trat und es schon in die Schluchten unterhalb Surbergs ging, mein wie nichts auf der Welt geliebter Großvater könnte mich auf dem Fahrrad sehen.“  (S.9)
Das Kind nimmt alles was sein Großvater sagt voller Begeisterung auf.

Er lässt sich sehr von dessen Weltbild beeinflussen.  „Die Großväter sind die Lehrer, die eigentlichen Philosophen jedes Menschen…Die Großväter erschaffen seit Jahrtausenden den Teufel, wo ohne sie nur der liebe Gott wäre. Durch sie erfahren wir das ganze vollkommene Schauspiel…Mein Großvater, mütterlicherseits, errettete mich aus der Stumpfheit und aus dem öden Gestank der Erdtragödie.“  (S.23/24) Der Großvater ist sozusagen der erste Lehrer des Kindes.

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Das Kind von Thomas Bernhard - Erläuterungen zum Inhalt
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2.     Erläutere die Figurenkonstellation Großvater – Kind - Mutter als Grundlage eines problematischen Familiensystems.
Die Beziehung zwischen dem Kind, Großvater und der Mutter ist eine ziemlich komplizierte. Wir alle waren fortwährend auf dem Drahtseil und drohten ununterbrochen abzustürzen, tödlich.“  (S.44) Thomas Bernhard erwähnt öfters, dass er sich als Kind sicher war von der Liebe seiner Mutter, auch wenn sie auf ihn einschlug.

Die Mutter wurde früh vom Vater (Vormund) von Thomas Bernhard verlassen. Das Verlassen des Vaters wird auch häufig vom Großvater aufgegriffen. Das Kind sieht dem Vater jedenfalls ähnlich und dient daraus auch als eine ständige Erinnerung an eine misslungene Liebe für die Mutter. Die Mutter kann ihre Zuneigung zum Kind nicht gut zeigen. Zuneigung bekommt daher das Kind eher von seinem Großvater.

Er übermittelt seinem Enkel seine Sicht der Welt durchgehend und nennt ihn ein Genie.
Das Kind verbringt einen Teil seiner Kindheit alleine mit den Großeltern in Seebaden, während die Mutter mit dem Vater in Wien lebt. „Trotzdem, es war das Paradies. Und ich war mir, während ich in diesem Paradies lebte, dieser Tatsache durchaus bewußt.“  (S.84)
Diese Zeit ist für das Kind eine sehr positiv gesehene.
Als er erfährt, dass er mit seiner Mutter in Traunstein leben soll, ist er tot unglücklich. „Ich wünschte nur noch eines auf der Welt: daß mein Großvater kommt und mich rettet, bevor es zu spät ist.“ (S.114) Es geht ihm erst wieder gut wie die Großeltern in ihre Nähe ziehen.

Seine Familie war eine Gastwirtefamilie. Schon in seinen jungen Jahren wollte der Großvater nichts mit dem Einkauf- Verkaufsdenken, um ein Vermögen zu machen, nichts zu tun haben.
Er hatte drei Geschwister. Seine ältere Schwester hieß Marie und war wie er von dem Leben in dem Dorf angeekelt. Sie heiratete einen Maler und zog lang durch den Orient. Die jüngere Schwester hieß Rosina und war die sogenannte Traumtochter, welche nicht von Zuhause wegwollte und so in Henndorf ihr Leben lang blieb.

Der Bruder namens Rudolph wurde Förster und beging schließlich Selbstmord.
Der Großvater zog in die Schweiz und studierte dort Technik. Er sah sich selbst als Anarchist, aber er beschäftigte sich nicht mit der Politik, sondern mit der Literatur. Die Großmutter, welche davor schon verheiratet gewesen war, lernte er in Basal kennen. Dort kam auch die Mutter auf die Welt.
Thomas Bernhard beschreibt seinen Großvater als Stadtmensch, obwohl er in Wien eher unglücklich ist.

Der Großvater sollte auf Kosten seiner Frau und seiner Tochter gelebt haben, wie Thomas Bernhard in „Ein Kind“ öfters erwähnt. „Bis zu seinem fünfundfünfzigsten Lebensjahr verdiente er praktisch nichts. Er lebte von Frau und Tochter, die bedingungslos an ihn glaubten, und schließlich auch noch von seinem Schwiegersohn.“ (S.66/67)


4.     Erläutere die Schullaufbahn des Kindes und die Einstellung des Großvaters zur Schule.
Die Schule wird von dem Kind gehasst.

Doch nicht gleich von Beginn an. Im ersten Schuljahr ist das Kind Klassenbester. Jedoch nur, weil er seine Lehrerin bewundert. Ab dem zweiten Jahr in der Schule geht alles bergab. Das Kind bekommt einen neuen Lehrer. Einen Lehrer, der genau den Beschreibungen des Großvaters entspricht. „In der zweiten Klasse hatten wir einen Lehrer, eine solche Figur, wie sie mir mein Großvater oft beschrieben hatte, mager, despotisch, nach oben buckelnd, nach unten tretend.  (S.92) Der Großvater verabscheute Lehrer. „Polizisten und Lehrer verbreiten einen üblen Geruch über auf der Erdoberfläche… Lehrer seien nichts als Verzieher, Verstörer, Vernichter.“ (S.52/53)
Das Kind begann panische Angst vor der Schule zu haben.

Erst mit seinen sportlichen Erfolgen macht er sich zu einem Art Helden unter den anderen. Seine Schulnoten bleiben jedoch mies.

5.     In welchen Zusammenhängen wird Selbstmord zum Thema?
Das Thema Selbstmord wird durchgehend aufgegriffen.

Das Kind dachte schon mit jungen Jahren daran sein eigenes Leben zu nehmen. Der Großvater übermittelte seine Meinung zu Selbstmord dem Kind deutlich. „Das Wort Selbstmord war eines seiner selbstverständlichsten Wörter… Keine Unterhaltung, keine Unterweisung seinerseits, in welcher nicht unausweichlich die Feststellung folgte, dass es der kostbarste Besitz des Menschen sei, sich aus freien Stücken der Welt zu entziehen durch Selbstmord, sich umzubringen, wann immer es ihm beliebe.“ (S.29/30)
„Die Toten waren schon damals meine liebsten Vertrauten, ich näherte mich ihnen ungezwungen.“ Das Kind hat eine Art krankhafte Beziehung zum Thema Tot.

Dort lebt er mit seiner Mutter und seinem Vormund. In der Schule geht es ihm sehr schlecht und er vermisst seinen Großvater gewaltig. „Zum erstenmal hatte ich den Gedanken, mich umzubringen. Immer wieder zog ich den Kopf durch die Dachbodenluke, aber ich zog ihn immer iweder ein, ich war ein Feigling.“
Schlussendlich bringt sich das Kind nie um, weil er seinem Großvater nicht den Schmerz antun will seinen Enkel zu verlieren.

Ohne seinen Großvater, meint Thomas Bernhard, hätte er höchstwahrscheinlich Selbstmord begangen.


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