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German studies

University, School

Otto-Friedrich-Universität Bamberg

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„Draußen vor der Tür” - Wolfgang Borchert Analyse und Personencharakt­eri­sierung Bei „Draußen vor der Tür“ handelt es sich um das Hauptwerk des deutschen Autors Wolfgang Borchert. Der Autor verarbeitet in diesem wohl bekanntesten und erfolgreichsten Drama der Nachkriegsjahre die eigenen Erfahrungen als Soldat und in der Zeit nach dem Ende des zweiten Weltkrieges. Angeblich soll Borchert das Werk innerhalb von acht Tagen geschrieben haben. Die Entstehungszeit ist nicht genau bekannt, wird aber zwischen dem Herbst 1946 und dem Frühjahr 1947 vermutet. Das Drama spielt im Nachkriegsdeuts­chl­and. Der Zeitpunkt ist nicht exakt einzugrenzen, jedoch findet die Handlung drei Jahre nach der Schlacht in Stalingrad (September 1942 bis Februar 1943) statt. Bei historisch genauer Betrachtung lässt sich somit der Zeitraum auf das Frühjahr 1946 beschränken, da die Hauptperson Beckmann aus der russischen Kriegsgefangens­cha­ft in Sibirien heimkehrt. Der Handlungszeitra­um umfasst nur einen einzigen Abend. Die Handlung findet somit beinahe in Echtzeit statt und wird nur geringfügig gerafft. Indizien (Elbe, St. Pauli-Landungsb­rü­cken) lassen darauf schließen, dass die Handlung im Hamburger Vorort Blankenese stattfindet. Die Personen sind Beckmann, der Heimkehrer, sowie die Elbe, die ihn ans Ufer zurück spuckt und eine mütterliche Figur darstellt. Sie ist autoritär,
Wolfgang Borchert „Draußen vor der Tür“ (1946/47) 5. Szene - Charakterisieru­ng Frau Kramer - Einordnung in die Gesamthandlung In der 5. Szene geht es um den letzten Versuch Beckmanns sich neuen Lebensmut zu schaffen, indem er seine Eltern besuchen will. Der erste Teil der Szene ist ein Gespräch zwischen ihm und Frau Kramer, der zweite Teil ein Traum Beckmanns, in welchem er noch einmal alle Personen des Dramas sieht und mit ihnen spricht. Die Szene spielt kurz vor dem Ende des Dramas. Zuvor hatte Beckmann vieles ausprobiert, um sich  Hoffnungen zu schaffen als Kriegsheimkehre­r im Nachkriegsdeuts­chl­and. Er versuchte, die Verantwortung, die er in Sibirien vom Oberst bekommen und dadurch Tote zu „verschulden“ hatte, wieder zurückzugeben, er ging ins Theater, auf Empfehlung vom Oberst, und jetzt wollte er als Letztes noch einmal seine Eltern wiedersehen, aber auch das war ein Reinfall. Als im zweiten Teil der Szene Beckmann im Traum der Ex-Ehemann des Mädchens, welches ihm ihre Liebe gesteht, erscheint, wacht er völlig verzweifelt auf und fragt in der Welt nach Antwort, aber keiner reagiert darauf. Damit ist das Drama beendet. Charakterisieru­ng Frau Kramer  1≈ ⊇∞&­#87­15; 8+∋∋­&#­8715; „8+∋ͩ­4­ß∞&­#8776; =++ ⊇∞+ 7++“ =+≈ 3+††­&#­8869;­715;≈& 3++≤+W­34;­+†

Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften

Institut für Germanistik

Seminar: Die Fragen nach dem Sinn: Das Theodizeeproblem und die Literatur

 


Das Gottesbild in Borcherts „Draußen vor der Tür“ im Kontext der Theodizee


Inhalt

1.      „Eloï, … . 2

2.      Verschiedene Auseinandersetzungen mit Theodizee und ihre Gottesbilder. 3

2.1.       Was ist „Theodizee“?. 3

2.2.       Leibniz und das malum . 5

2.3.       John Hick und die „natürlichen Übel“. 7

3.      Dramaturgische Gestaltung. 8

3.1.       Gott im Vorspiel 8

3.2.       Gott in Szene 5. 9

3.3.       Gott und das malum . 11

3.4.       Gott und das natürliche Übel 12

4.      Gott und das Leid. 13

5.      Literatur- und Quellenverzeichnis. 15

6.      Selbstständigkeitserklärung. 17


1.   „Eloï, …

„…Eloï, lema sabachtani?, das heißt übersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Mk 15,34)

Mit diesen Worten beschreibt das Markusevangelium, das älteste der vier Evangelien im Neuen Testament, die letzten Worte Jesu kurz vor seinem Kreuzestod.[1] Selbst Gottes eingeborener Sohn muss sich offenbar dem Leiden und Sterben aussetzen und ist von Gott verlassen worden, und das obwohl er nach christlichem Glauben eines Wesens mit dem Vater ist.[2] Doch wenn man genauer Theologie betreibt, dann weiß man: Jesus ist auch Geschöpf, also aus Fleisch und Blut, eben ein Mensch und Menschen erleben glückliche Momente, freudige Ereignisse, aber eben auch Leid, Trauer, und Böses.

Genau der Frage „unde malum?“ (Woher kommt das Böse?) geht auch Augustinus in seinen Confessiones nach.[3] Jahrhunderte später, 1946[4], schreibt Wolfgang Borchert in einer vom Krieg zerstörten Welt wirkend sein Drama „Draußen vor der Tür“ und zeigt dem Leser auf, in welcher Situation sich Kriegsheimkehrer befinden, d.h. welche psychischen und evtl. auch physischen Probleme sie betreffen und wie sie mit dem Bösen bzw.

Schlechten umgehen. Was die beiden Autoren, wohl auch erst auf den zweiten Blick, vereint, ist die Frage nach Gott. Während Augustinus‘ Confessiones von seinen Gewissenskonflikten über die Existenz Gottes autobiographisch berichten, ist in Borcherts Drama ein anderes Gottesbild präsent, das es auszuarbeiten gilt.   

Die folgende Arbeit im Rahmen des Seminars „Die Frage nach dem Sinn: Das Theodizeeproblem und die Literatur“ will daher das Gottesbild in Borcherts Drama im Kontext dieser Leidensfrage erfassen und herausarbeiten wie Gott charakterisiert und dargestellt wird.

Dazu wird zunächst ein Überblick über verschiedene theologische und v.a. literarische Auseinandersetzungen zum Thema „Theodizee“ erarbeitet, um anschließend in diesem Kontext das Gottesbild dezid.....[read full text]


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2.2.Leibniz und das malum

Leibniz beschäftigte sich ausgiebig mit der Thematik des Übels, seiner Herkunft, dem Sinn und der Kategorisierung.[15] Zum letzteren, der Kategorisierung, erklärt Leibniz, dass „man […] das Übel im metaphysischen, physischen oder moralischen Sinne auffassen [kann.]“[16] Das metaphysische Übel (malum metaphysicum) beinhaltet im Wesentlichen die Unvollkommenheit des Menschen.[17] Dies beinhaltet neben der Unvollkommenheit auch die Endlichkeit, also die Sterblichkeit des Menschen, was für Leibniz allerdings kein großes Problem darstellt, weil der Mensch als Geschöpf Gottes von Gott unterschiedlich sein muss, und wenn er von Gott unterschieden werden kann, dann ist er auch – im Gegensatz zu Gott – unvollkommen und endlich.[18] Damit ist die Erklärung für dieses malum in der Autonomie des Menschen gesichert, denn erst eine Autonomie ermöglicht eine Differenzierung zwischen Gott und der Welt.[19] Beim malum physicum geht es in erster Linie um das Übel in der Welt, d.h. um das Böse, das in der Natur vorkommt.[20] Dieses natürliche Böse trat zum Beispiel bei einem Tod durch eine Naturkatastrophe wie der Vulkanausbruch des Vesuvs 79 n.

Chr. oder bei der Tsunami-Katastrophe am Stephanstag 2004 auf, wobei über 200 000 Menschen starben.[21] Für Leibniz ist dieses Übel eine Strafe Gottes, um abzuschrecken bzw. „das Gute stärker hervortreten zu lassen“.[22] Klaus von Stoschs Erklärung für diese Art des malums ist die Verteidigung der natürlichen Ordnung (natural law defense).[23] Bezüglich des Tsunamis kann man sagen: Hierbei muss es sich um eine Strafe Gottes gehandelt haben, weil die Menschen in Südostasien falsch gehandelt oder sich unkorrekt verhalten haben bzw. eine andere Ordnung eintreten muss, die aber auf den ersten Blick .....

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3.   Dramaturgische Gestaltung

Nach diesem längeren Punkt 2. soll nun die dramaturgische Gestaltung des Dramas von Wolfgang Borchert im Kontext dieser Ansätze erläutert werden. Dazu werden zwei Textstücke verwendet, in denen explizit Gott auftritt. Dies ist zum einen das Vorspiel, das sehr stark an das Vorspiel im Himmel bei Goethes Faust erinnert[40], zum anderen ist es die fünfte Szene.

 

3.1.Gott im Vorspiel

Der Beginn des Stationendramas[41] ist von einem Vorspiel am Abend[42] dominiert, in dem ein Beerdigungsunternehmer auf einen alten Mann trifft, der sich kurze Zeit später als Gott herausstellt, während der Beerdigungsunternehmer niemand anderes als der personifizierte Gott ist.[43] Gott wird zunächst im dramatis personae als „der alte Mann, an den keiner mehr glaubt“[44] vorgestellt.

Damit ist bereits deutlich, dass er eine untergeordnete Rolle spielen wird, weil er keine Bedeutung für die Menschen mehr hat, dies verdeutlich er selber, wenn er sich dann als „der Gott, an den keiner mehr glaubt“[45] dem Beerdigungsunternehmer vorstellt.

Verstärkt wird diese Unterordnung neben dieser Vorstellung auch damit, dass eben im dramatis personae der Tod mehrere Figuren innehat[46], während Gott nur eine Erscheinung darstellt, die „nicht selbsterklärend“[47] ist.

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Das Gottesbild des Dramas in Verbindung mit dem Gottesbild des malum metaphysicum, das zur Abgrenzung von Gott und Mensch dient, ist schon eher zu erkennen. Aber ganz deutlich wird es beim malum morale, das die Verteidigung der Willensfreiheit des Menschen impliziert[72].

Der Gott Borcherts sagt des Öfteren: „Und ich kann es nicht ändern“.[73] Die Autonomie, die Willensfreiheit des Menschen ist hier durchaus das Thema, dessen sich dieser Gott, der ja als „sittlich gut / vollkommen und allmächtig / allwissend“[74] definiert wird, regelrecht ausgeliefert fühlt.[75] Gott wird hier vermenschlicht und übergibt gewissermaßen sein Amt, sein Ansehen an den Tod: „Der Tod? – Du hast es gut! Du bist der neue Gott.

An dich glauben sie!“[76] Das malum morale, das von Menschen verursachte Leid, steht also hier im Drama in größtem Widerstreit mit Gott: Die Menschen tun sich gegenseitig Leid an, indem sie sich ermorden, und Gott wird dieser Lage nicht gerecht, wird dennoch aber von Beckmann angegriffen und beschuldigt, wenn dieser ihm vorwirft: „Du hast es nur zugelassen“.[77] Für Beckmann ist Gott unmodern und tot[78].

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