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Claude Lefort: Die Frage der Demokratie

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Political Studies

University, School

Universität Bremen

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Demokratie – Was ist das? Referat Ausarbeitung über Demokratie in der Schule, indirekte und direkte Demokratie in Österreich Inhaltsverzeich­nis 1. Demokratie in der Schule: 1 2. Direkte und indirekte Demokratie. 2 2.1. Direkte Demokratie. 2 2.2. Indirekte Demokratie. 3 2.3. Demokratie in Österreich. 5 1. Demokratie in der Schule: Am Beginn jedes Schuljahres wird vom Direktor bzw. der Direktorin die Zusammensetzung der Klassen festgelegt. Die Einteilung häng von vielen Faktoren ab, wie Größe der Schule, Schüleranzahl, Räumlichkeiten…

Einführung in die Politische Theorie


(1.) Claude Lefort startet mit seinem Anliegen, die politische Philosophie wieder herstellen zu wollen. Hierbei stellt er sich gegen Philosophen, Intellektuelle und Linke, welche sich „auf ihrer vermeintlichen Suche nach einem exakten Wissen […] von der politischen Theorie“ (Lefort 1990: 281-282) entfernen würden.

Im weiteren Verlauf erläutert Lefort dies weiter, ebendiese würden sich weigern, „die Freiheit in der als ‚bürgerlich‘ definierten Demokratie […] zu entdecken“ (Lefort 1990: 283). Somit wird relativ schnell deutlich, dass Politische Freiheit ein wichtiger Begriff in Leforts Vorstellung des Politischen einnimmt.

Lefort fordert eindeutig „einen Bruch mit dem Standpunkt der Wissenschaft im allgemeinen und mit jenem Standpunkt, der sich in den sogenannten Politikwissenschaften und politischen Soziologie durchgesetzt hat“ (Lefort 1990: 283).

Vor allem in Bezug auf jene Politikwissenschaften und der Soziologie beginnt Lefort im Folgenden, die gegenwärtigen Sozialwissenschaften zu kritisieren. Zunächst stellt er klar, dass die Politikwissenschaft sehr wohl durch eine „Sphäre von Institutionen, Beziehungen und Tätigkeiten als politisch gekennzeichnet“ (Lefort 1990: 283-284) sei und sich so von anderen unterscheide.

Was hierbei jedoch nicht beachtet würde, sei das Fehlen „die Gesellschaftsformation zu hinterfragen“ (Lefort 1990: 284), wobei sich die wahren „Wirklichkeitsausschnitte“ (Lefort 1990: 284) darstellen würden.

Die Kritik an den Sozialwissenschaften führt Lefort weiter: das Problem dieser sei ihr „Willen zur Objektivierung“ (Lefort 1990: 284), welcher allerdings den wichtigen Dingen wie „Klassen […], gesellschaftlichen Beziehungen […] keine Dimensionen des gesellschaftlichen Raums gibt, die ‚vor‘ ihrer Formgebung existierten......[read full text]

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(3.) Im späteren Verlauf seines Werkes bezeichnet Lefort den „Ort der Macht“ (Lefort 1990: 293) in der Demokratie als eine „Leerstelle“ (Lefort 1990: 293). Als Gegenbeispiel hierfür nennt er die Monarchie, in der ein Fürst die Macht verkörpere und die Macht repräsentiere (Lefort 1990: 292).

In der Demokratie sei das Gegenteil der Fall, die „Machtausübung ist nun einem Verfahren [Wahlen, d. Verf.] unterworfen, das sie in regelmäßigen Abständen erneut ins Spiel bringt“ (Lefort 1990: 293). So bleibt der Ort also leer und nicht darstellbar, da „kein Individuum [und] keine Gruppe“ (Lefort 1990: 293) diesen repräsentieren kann.

Später erfolgt noch folgendes Zitat von Lefort: „Die Einrichtung einer politischen Bühne, auf der sich jener Wettstreit abspielt, bringt jene Teilung zum Vorschein, die sogar konstitutive Bedeutung für die Einheit der Gesellschaft hat......

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