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Political Studies

University, School

FILUM, Kragujevac, Serbien

Grade, Teacher, Year

1, Dr. Volic-Hellbusch, 2010

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Text by Fabienne D. ©
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Die Deutsche im Dorf Lesejournal Seiten 5-32 13.11.2010 45min Den Anfang des Buches finde ich ziemlich gewöhnlich. Zuerst wird einem die Hauptperson näher gebracht, anschließend die Umgebung in der er wohnt und die Geschichte spielt. Ich frage mich wieso man den Namen der Hauptperson nicht sofort erfährt? Christian scheint für unsere Hauptperson ein echter Glücksfall zu sein, aber ich weiß nicht warum die Hauptperson sich so viele Gedanken macht über das Tun und Handeln und ihre Traditionen mit Christian wie zum Beispiel das rausstellen…
Ernährung Themenzusammenf­ass­ung: - Ist die Naturküche oder besser gesagt ist die Gesunde Ernährung ein wesentlicher Beitrag: o zur Volksgesundheit oder ist diese Entwicklung nur eine Ernährungsmode ? - Wie wichtig ist Gesunde Ernährung für Jung & Alt ? - Was würden sie tun um Ihre Schüler von gesunder Ernährung zu überzeugen ? - Wie sollte die gesunde Schuljause auszusehen ? Inhaltsangabe: 1. Volksgesundheit 2. Moderne Ernährung 3. Richtige Ernährung für Kinder und Jugendliche 4. Die 10 Gebote der Ernährung 5. Gesunde Ernährung…

Es war Clara Zetkin, die den Delegierten die Position der proletarischen Frauenbewegung deutlich machte, nach der sie es als die Sache der Sozialdemokratie ansah, für die politische Gleichberechtigung der Frauen einzutreten. Die Formulierung im Parteiprogramm bezüglich des allgemeinen Wahlrechts hieß nun: „ohne Unterschied des Geschlechts[27]. Damit unterschieden sich die sozialistischen Frauen von ihren bürgerlichen „Schwestern“, die sich mit einem „beschränkten Wahlrecht“ zufriedengeben wollten, durch das die große Masse der Proletarierinnen weiter in politischer Rechtlosigkeit gehalten worden wäre.  „Beschränktes Frauenwahlrecht“– oder „Damenwahlrecht“ wie es Clara Zetkin nannte – hieß, dass das Wahlrecht für Frauen abhängig von Besitz und Einkommen gelten und dass nur die Frauen der besitzenden Klasse wählen und gewählt werden können sollten.

Das „Dreiklassenwahlrecht“, das bis 1919 für die Wahlen zum Preußischen Landtag galt und die Wähler nach ihrem direkten Steueraufkommen in drei Klassen einteilte, wäre dann auch auf Frauen ausgedehnt worden. Die Ungerechtigkeit des „Dreiklassenwahlrechts“ wird deutlich, wenn man sieht, dass 1908 die erste Klasse der am höchsten Besteuerten nur vier Prozent der Wähler betrug.

Die Klassengegensätze schlossen selbst ein zeitweiliges Zusammengehen oder auch nur eine Zusammenarbeit mit den bürgerlichen Frauenbewegungen aus. Denn der Emanzipationskampf der Proletarierinnen war kein Kampf gegen die Männer der eigenen Klasse, sondern ein Klassenkampf. Clara Zetkin setzte sich für eine reine Scheidung von der bürgerlichen Frauenbewegung ein, die sie als „die oberen Zehntausend“ bezeichnete, der „Frauenrechtlerei“ beschuldigte und als reaktionär abstempelte, weil sie nicht nur die bürgerliche Ordnung stützen und für sich nützen wollte, sondern auch durch ihr mitmenschliches Eintreten für die Verbesserung der Lage der Arbeiterinnen diese vom Kampf gegen die Kapitalistenklasse abhalten wollte.

Die proletarische Frauenbewegung war demzufolge revolutionär.

Nun sollte das Parteiprogramm der proletarischen Frauenbewegung als Gesetzesinitiative in den deutschen Reichstag beantragt werden. August Bebel, einer der wenigen Männer, die sich für die Frauen einsetzten, musste es ertragen, dass er bei den Männern aller übrigen Parteien Heiterkeit für sein Anliegen erntete, als er 1895 einen entsprechenden Gesetzentwurf in den Reichstag einbrachte.

Denn außer der SPD, lehnten den Antrag alle anderen Parteien ab.


5.5. Gründerin des Internationalen Frauentages

Nach einigen Kontroversen wurde ein „internationales Frauensekretariat“ eingerichtet, an welches die Genossinnen der einzelnen Länder alljährlich zusammenfassende Berichte über die Frauenbewegung ihres Heimatlandes einsenden sollten. Als Sitz der Zentralstelle wurde Deutschland festgelegt und zur Sekretärin der Sozialistischen Fraueninternationale Clara Zetkin gewählt.

„Die Gleichheit“, eine Zeitschrift, die seit 1892 von Zetkin geleitet wurde, bestimmte man zum internationalen Organ der sozialistischen Fraueninternationale. Frauen erhielten die Zeitschrift nun kostenlos zur Weiterbildung und Information.

Auf der II. Internationalen sozialistischen Frauenkonferenz, die am 26. und 27. August 1910 in Kopenhagen stattfand, initiierte Clara Zetkin den Internationalen Frauentag. Über 100 Delegierten aus 17 Nationen, darunter zwölf aus Deutschland, nahmen den Antrag einstimmig an. Durch den weltweiten Internationalen Frauentag, den sie als neues Agitationsmittel für das Wahlrecht und die politische Emanzipation der Frauen werteten, erhofften sich die Aktivistinnen, den außerparlamentarisc.....[read full text]

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In Stuttgart hielt Rosa Luxemburg, Clara Zetkins Freundin und Mitkämpferin, am 12. Mai 1912 eine Rede zu „Frauenwahlrecht und  Klassenkampf“, in der sie unter dem Motto „Her mit dem Frauenwahlrecht!“ die politische Rechtlosigkeit der Frauen scharf verurteilte. Sie verwies darauf, dass die kraftvolle Bewegung von Millionen Proletarierinnen, die ihre politische Rechtlosigkeit als Unrecht empfinden, ein „untrügliches Zeichen“ dafür sei, „dass die gesellschaftlichen Grundlagen der bestehenden Staatsordnung morsch und ihre Tage gezählt sind.“[30]

Gleichzeitig stand der Tag im Zeichen des Kampfes gegen Militarismus und einen drohenden Weltkrieg. Die Frauen setzten damals große Hoffnung auf „das kämpfende Proletariat“ als sich immer weiter ausbreitende „Armee des Friedens“. Das Thema „Militarismus und Krieg“ begleitete in der Folgezeit viele Internationale Frauentage, denn die Bedrohung des Weltfriedens und die Notwendigkeit von Friedensaktionen hatten erst ihren Anfang.

Für den internationalen Frauentag wurde bis 1921 kein festes Datum festgelegt. Die II. Internationale Kommunistische Frauenkonferenz in Moskau unter Leitung von Clara Zetkin beschloss erst 1921 einstimmig, dass künftig der Internationale Frauentag einheitlich in der ganzen Welt am 8. März stattfinden solle.

Das Datum sollte an den 8. März 1917 erinnern, an dem die Textilarbeiterinnen in St. Petersburg unter dem Motto „Frieden und Brot!“ gegen das zaristische Russland gestreikt und damit zur Auslösung der Februarrevolution am 12. März 1917 beigetragen hatten.


5.6. Gegnerin des Ersten Weltkriegs

Durch den Ersten Weltkrieg, der Ende Juli 1914 begonnen wurde, kam es zu massiven Veränderungen bei der internationalen  sozialistischen Frauenbewegung. Die gesamte sozialistische Internationale, mitsamt der Fraueninternationale, löste sich in ihre nationalen Bestandteile auf. Internationale Frauentage wurden in Deutschland von den Behörden verboten, Veranstaltungen fanden nur noch illegal statt, und die Teilnehmerinnen mussten mit Gegenmaßnahmen durch Staat und Polizei rechnen.

Konsequenterweise stand im Zentrum des Internationalen Frauentages jetzt nicht mehr der Kampf um das weibliche Wahlrecht, sondern die Agitation gegen den Weltkrieg. Allerdings waren die Frauenveranstaltungen Repressionen – auch durch die eigene Partei – ausgesetzt. Denn der durch die SPD mitgetragene „Burgfrieden“ duldete keine kritischen Veranstaltungen, und jede, die das Wort „Frieden“ benutzte, wurde als potenzielle Staatsfeindin behandelt.

Damit stellte sich die SPD auf die Seite der Kriegsbefürworter und gab ihre Rolle als pazifistische und internationale Partei auf.  Clara Zetkin jedoch blieb entschieden auf der Seite der Pazifisten. Sie widmete sich nun verstärkt dem Kampf gegen den Krieg, den sie als „Weltfurie“ bezeichnete.[31] Anfang November 1914 verfasste Clara Zetkin einen Aufruf „An die sozialistischen Frauen aller Länder“, in dem sie sich entschieden gegen den Krieg und für breite Fried.....

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Wegen Landesverrats wurde Clara Zetkin auf der Rückreise verhaftet, dann angeklagt. Eine Protestwelle und eine Kaution des Verlegers J. H. W. Dietz erzwangen ihre Freilassung.  Wegen ihrer Antikriegshaltung wurde Clara Zetkin während des Krieges mehrfach inhaftiert.

Aus Protest gegen die Kriegspolitik der SPD bei der Bewilligung der Kriegskredite schloss sich Clara Zetkin zunächst der Spartakusgruppe an. 1917 wurde sie Mitbegründerin der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD). Dadurch verlor sie ihre Stelle als Frauensekretärin im zentralen Parteivorstand und die Redaktionsleitung der „Gleichheit“, was für sie ein harter Schlag war. Doch sie gab nicht auf.

Am 22. März 1917 wurde der Gesetzentwurf für das allgemeine Wahlrecht „ohne Unterschied des Geschlechts“ durch Eduard Bernstein (SPD) und Genossen wieder im Reichstag vorgelegt und wieder abgelehnt. Am 12. November 1918 war es so weit, denn die provisorische Reichsregierung, die aus SPD- und USPD-Mitgliedern bestand, verkündete nach dem Zusammenbruch des Kaiserreiches und dem verlorenen Krieg das freie, geheime aktive und passive Wahlrecht für Männer und Frauen über zwanzig Jahre.

In der Erklärung des Rates der Volksbeauftragten an das deutsche Volk hieß es eindeutig: „Alle Wahlen zu öffentlichen Körperschaften sind fortan nach dem gleichen, geheimen, direkten, allgemeinen Wahlrecht [ .] für alle mindestens 20 Jahre alten männlichen und weiblichen Personen zu vollziehen.“[35] Damit war elf Jahre nach der Gründung der Sozialistischen Fraueninternationale das allgemeine und gleiche Wahlrecht durchgesetzt und damit eine Forderung der Frauenbewegungen erfüllt, für die sie, wenn auch von unterschiedlichen Standpunkten aus und mit unterschiedlichen Aktionen, jahrelang gekämpft hatten.

Im November 1918 sprach Clara Zetkin auf dem Marktplatz in Stuttgart vor der revolutionären Volksversammlung und wurde für die USPD als Abgeordnete in die württembergische Verfassunggebende Landesversammlung gewählt. Dort hielt sie als erste Frau in einem deutschen Parlament am 29. Januar 1919 eine Rede, in der sie der Regierung Revisionismus und die Unterdrückung der sozialen Revolution vorwarf.


5.8. Kämpferin bis zur letzten Stunde

Nach dem Ersten Weltkrieg konzentrierte sie ihr politisches Engagement nun ganz auf die kommunistische Weltbewegung.  Als Freundin von Lenin wurde sie in der Weimarer Republik nicht nur zur kommunistischen Spitzenfunktionärin und Berufspolitikerin, sondern auch zur führenden kommunistis.....

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Vor dieser zwingenden geschichtlichen Notwendigkeit müssen alle fesselnden und trennenden politischen, gewerkschaftlichen, religiösen und weltanschaulichen Einstellungen zurücktreten. Alle Bedrohten, alle Leidenden, alle Befreiungssehnsüchtigen gehören in die Einheitsfront gegen den Faschismus und seine Beauftragten in der Regierung!"[37]

Mit dieser Warnung begegnete sie dem Verrat der Sozialdemokraten. Danach kehrte Clara Zetkin wieder nach Moskau zurück. Zu Beginn der Stalinzeit dachte sie über die Bildung einer parteilosen Frauenbewegung nach. Jedoch geriet sie als Gegnerin Stalins in politische Isolierung, obwohl sie weiterhin offizielle Ehrungen erhielt.

Auch im hohen Alter und ziemlich krank blieb sie bis zu ihrem Tod 1933 in Archangelskoje politisch unermüdlich tätig. Ihr zu Ehren wurde ihre Urne an der Kremlmauer beigesetzt.


 6. Clara Zetkins Beitrag zur Frauenemanzipation

Clara Zetkin befasste sich während ihres Exils in Paris 1882 - 1890 mit der Problematik der Lohnarbeit von Frauen und der Arbeiterfrauen, verband diese mit der Politik der deutschen sozialdemokratischen Partei und erreichte 1889 ein Ziel, das zugleich auch den Ausgangspunkt darstellte. Dies kommt in ihrer Schrift „Die Arbeiterinnen- und Frauenfrage der Gegenwart“ und in ihrem Vortrag bei der Gründungsversammlung der II.

Internationale „Für die Befreiung der Frau“ zum Ausdruck. Ihr erstes gedruckte Werk war ein Essay mit dem Titel „Die Sozialdemokratie und die Frauenarbeit“, der in „Der Sozialdemokrat“, Nr. 1, 1885 erschien. Viele ihrer publizierten Aufsätze aus dieser Zeit bildeten die Problematik des Schutzes der Arbeiterinnen den Hintergrund. Clara Zetkins Frauenemanzipationsgedanken der 1880er Jahre bis zum Ende ihres Exils kann in fünf folgendermaßen zusammengefasst werden:

I. Die Frauenfrage stellte für sie kein Kampf gegen Männer, sondern das objektive Ergebnis der wirtschaftlichen Entwicklung dar.

II. Sie setze sich gegen das Verbot der Frauenerwerbsarbeit und für die wirtschaftliche Unab.....

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Sie bekräftigte, dass der Kampf für die Emanzipation der Frau Teil des Kampfes für die Emanzipation der Arbeiterklasse, für die Erlösung der Ausgebeuteten ist. Das Begehen des 8. Märzes nährt sich aus dieser unbefriedigten Notwendigkeit einer Befreiung der Frauen. Verbunden mit dem Kampf gegen den Faschismus, den Kolonialismus, den Neokolonialismus, den Neofaschismus und den Krieg, - der Streit der Frauen der Welt für ihre Emanzipation wurde eine mächtige Kraft, die half, sich nicht nur der Massenbewegung im Ringen um die Entwicklung der Völker, die Gleichheit nicht nur der Frauen anzuschließen, sondern aller Rassen, für deren friedliche Koexistenz und den Frieden.

Sie hoffte auf die Realisierung einer sozialistischen Gesellschaft und leistete vom Standpunkt der proletarischen Frau aus während des Ersten Weltkriegs 1914 bis 1918 konsequenten Widerstand gegen den Krieg. In der Zeit nach den Revolutionen in Russland und in Deutschland 1919 bis 1933 war Clara Zetkin Mitglied des Zentralkomitees der KPD und des Exekutivkomitees der Komintern.

Von 1920 bis 1923 unterhielt sie sich mit W. I. Lenin über die Frauenfrage und kulturelle Probleme. Dies führte dazu, dass sie als Verantwortliche des internationalen Frauensekretariats den Internationalen Frauentag mit der russischen Revolution in Verbindung brachte und somit für eine weltweite Verbreitung sorgte. Auf diese Weise vermittelte sie zwischen der Komintern und der Frauenbewegung in Westeuropa.

Darüber hinaus nutzte sie ihre Erfahrungen mit dem Islam, die sie 1924 während einer Reise in den Kaukasus gemacht hatte, um die Frauenbewegung in Asien zu fördern. Deshalb entwarf sie in den späteren Jahren einen „Einstweiligen Aktionsplan der Sektion zum Studium der Theorie und Praxis der internationalen Frauenbewegung der Kommunistischen Akademie“. [38]


7. Was Clara Zetkin zu verdanken ist

In den 76 Jahren ihres erfüllten Lebens widmete Clara Zetkin fast 40 Lebensjahre dem Kampf für eine mächtige Front der demokratischen und friedliebenden Arbeiterfrauen. Ihr ganzes Leben lang kämpfte Clara Zetkin um die ökonomische Unabhängigkeit der  Arbeiterinnen und aller Frauen.

Sie setze sich für das Recht auf gleiche Löhne bei gleicher Arbeit, für die gewerkschaftliche Organisierung und Interessenvertretung sowie staatliche Kinderbetreuung. Dank ihr gibt es heute überall Kinderkrippen und Kindergärten, d.h. Kindertagbetreuung, damit es den Eltern die Organisation erleichtert.

Der deutschen Sozialistin und Feministin Clara Zetkin verdanken wir die Initiative, einen internationalen Frauentag einzuführen, der bis heute noch aktuell ist. Auf diese Weise forderte sie die Einführung des Arbeitsschutzes für Frauen und Kinder und die Forderung nach dem Wahlrecht für Frauen.

Zu diesem Anlass gingen 1911 über eine Million Frauen auf die Straße. Und dank ihr war es am 19.Januar 1919 bei den Wahlen zur verfassungsgebenden Nationalversammlung endlich soweit: Die Frauen erhielten das aktive und passive Wahlrecht  und es wurde Teil der Verfassun.....

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Dies macht die damalige Forderung „Gleiches Geld für gleiche Arbeit“ auch weiterhin zu einem brandaktuellen Thema. In Deutschland gehört es immer noch zu den vordringlichen Aufgaben, Frauen existenzsichernde Vollzeitbeschäftigung zu ermöglichen ein gesellschaftliches Klima zu erzeugen, in dem Männer und Frauen in ihrer Familienarbeit gleichermaßen anerkannt sind.

Aber nur dank Clara Zetkin und ihrer Mitstreiterinnen sind Frauen heute in der Lage, um mehr Gerechtigkeit und Gleichstellung weiterzukämpfen. Trotz allen Nachteilen, die noch zu beseitigen sind, muss hervorgehoben werden, dass es heute Frauen in allen Bereichen gibt – und vor allem in der Regierung. Clara Zetkin war als eine der ersten Frauen von 1920 bis 1933 Abgeordnete des Deutschen Reichstages und dieses Erlangen ist bis heute so geblieben. Endlich dürfen Frauen arbeiten, auch wenn ihre Ehemänner dagegen sind.

Frauen dürfen jetzt sogar ihren Namen wählen. Das ehemalige Bild der Frau ist endgültig Geschichte geworden!


8. Literaturverzeichnis

Alois Ecker: Die Ideologie von den Geschlechterrollen. In: Beiträge zur Historischen Sozialkunde, 15. Jg., Nr. 3, 1985

Astrid Franzke [Hrsg.];  Clara Zetkin: "Ich kann nicht gegen meine Überzeugung handeln" : Clara Zetkin zum 150. Geburtstag. Leipzig : Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen 2008

Clara Zetkin: Der Gewerkschafts-Congreß in Lyon, in: Gleichheit (Wien), 8. Januar 1887

Clara Zetkin: Für die Befreiung der Frau! Rede auf dem Internationalen Arbeiterkongreß zu Paris, 19. Juli 1889

Clara Zetkin: in: Gleichheit, 21 (1911), 13

Clara Zetkin: Ausgewählte Reden und Schriften, Berlin 1957, Bd.1, S. 624.

Effi Böhlke: Clara Zetkin (1857-1933) und die internationale Solidarität. Studie im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung, November/Dezember 2009.

Erich Selbmann: 20 Frauen des 20. Jahrhunderts. Spotless Verlag. Berlin, 2002

Gerda Tornieporth: Studien zur Frauenbildung: ein Beitrag zur historischen Analyse lebensweltorientierter Bildungskonzeptionen. Beltz 1979

Gisela Notz:Her mit dem allgemeinen, gleichen Wahlrecht für Mann und Frau!“ Die internationale sozialistische Frauenbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts und der Kampf um das Frauenwahlrecht. Heft 80. Friedrich-Ebert-Stiftung. Historisches Forschungszentrum. Bonn (-Bad Godesberg), 2008

Inge Frick u.a. AutorInnen: Frauen befreien sich, Bilder zur Geschichte der Frauenarbeit und Frauenbewegung. K.....

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[6] Vgl. Bild, URL: , Stand: 10.1.2013

[7] „Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin“  (Übersetzung aus dem Französischen, v. Verf.)

[8] „Deklaration der Menschen- und Bürgerrechte“ (Übersetzung aus dem Französischen, v. Verf.)

[9] Marvin PerI: Intelektualna istorija Evrope. S. 383

[10] „Verteidigung der Rechte der Frau“ (Übersetzung aus dem Englischen, v. Verf.)

[11] Ebd.

[12] Ute Rosenbusch: Der Weg zum Frauenwahlrecht in Deutschland, S. 211

[13] Inge Frick u.a. AutorInnen: Frauen befreien sich, Bilder zur Geschichte der Frauenarbeit und Frauenbewegung. S. 107f.

[14] Ebd.          

[15] Ebd.

[16] Ebd.

[17] Ute Gerhard u. Ulla Wischermann: Unerhört: Die Geschichte der deutschen Frauenbewegung. S.115

[18] Inge Frick u.a. AutorInnen: Frauen befreien sich, Bilder zur Geschichte der Frauenarbeit und Frauenbewegung. S. 120

[19] Ebd. S. 114

[20] Vgl. Bild, URL: 1&action=showDetails, Stand: 9.2.2013

[21] Vgl. Bild, URL: ,
Stand: 2.2.2013

[22] Vgl. Bild, URL: ,
Stand: 9.1.2013

[23] Zit. nach: Astrid Franzke [Hrsg.];   Clara Zetkin: "Ich kann nicht gegen meine Überzeugung handeln" : Clara Zetkin zum 150. Geburtstag. S.4

[24] Zit. nach: Clara Zetkin: Der Gewerkschafts-Congreß in Lyon, in: Gleichheit (Wien), 8. Januar 1887

[25] Zit. nach: Clara Zetkin: Für die Befreiung der Frau! Rede auf dem Internationalen Arbeiterkongreß zu Paris, 19. .....

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