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Term paper
Political Studies

University, School

FILUM, Kragujevac, Serbien

Grade, Teacher, Year

1, Dr. Volic-Hellbusch, 2010

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Text by Fabienne D. ©
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Die Deutsche im Dorf Lesejournal Seiten 5-32 13.11.2010 45min Den Anfang des Buches finde ich ziemlich gewöhnlich. Zuerst wird einem die Hauptperson näher gebracht, anschließend die Umgebung in der er wohnt und die Geschichte spielt. Ich frage mich wieso man den Namen der Hauptperson nicht sofort erfährt? Christian scheint für unsere Hauptperson ein echter Glücksfall zu sein, aber ich weiß nicht warum die Hauptperson sich so viele Gedanken macht über das Tun und Handeln und ihre Traditionen mit Christian wie zum Beispiel das rausstellen der Kerze am Abend. Auf mich wirkt die Hauptperson eher ein bisschen weiblich obwohl es ja klar ein Junge ist. Otto taucht im Buch plötzlich nicht mehr als der Böse auf wie auf den ersten paar Seiten. Wieso? Von wo kommt die Pistole her und hat sie wohl einen Zusammenhang mit der Person die sie in den Tod getrieben haben sollen? Die Zeitsprünge irritieren mich ein bisschen und ich fände es besser nicht immer vor und zurück springen zu müssen. Wieso ließ sich die Hauptperson von Barbara wieder Scheiden wo er doch als Junge ständig von ihr schwärmte? Was hat es mit der neuen Dorbewohnerin F. Görres auf sich? Seiten 33-68 13.11.2010 45min Der Name der Hauptperson kommt endlich ans Licht. Sie heißt Simon. Plötzlich sind wir ziemlich zusammenhanglos in Berlin gelandet und erst nach ein paar Seiten ist ein Zusammenhang zu erkennen. Warum nimmt Simon den erneuten
Ernährung Themenzusammenf­ass­ung: - Ist die Naturküche oder besser gesagt ist die Gesunde Ernährung ein wesentlicher Beitrag: o zur Volksgesundheit oder ist diese Entwicklung nur eine Ernährungsmode ? - Wie wichtig ist Gesunde Ernährung für Jung & Alt ? - Was würden sie tun um Ihre Schüler von gesunder Ernährung zu überzeugen ? - Wie sollte die gesunde Schuljause auszusehen ? Inhaltsangabe: 1. Volksgesundheit 2. Moderne Ernährung 3. Richtige Ernährung für Kinder und Jugendliche 4. Die 10 Gebote der Ernährung 5. Gesunde Ernährung für Senioren 6. Gesunde Schuljause 7. Quellenangabe Volksgesundheit Volksgesundheit (auch Öffentliche Gesundheit oder Allgemeine Gesundheit, englische Public Health) bezeichnet im einfachsten Fall den Zustand der durchschnittlic­hen Gesundheit eines Volkes, nach anderer Literatur jedoch darüber hinausgehend die Nichtgefährdung des Funktionierens von Gesellschaft und Volkswirtschaft­, schließlich auch der Wehrfähigkeit, durch Verbreitung schlechter individueller Gesundheit. Zum Beispiel: Hygiene und Öffentliche Gesundheit verstehen sich als die Wissenschaft und Lehre von der Erhaltung und Förderung der Gesundheit sowie der Verhütung und Kontrolle von Krankheiten sowohl für den Einzelnen als auch für die Bevölkerung. Sie stehen neben der Heilkunst, der Wissenschaft und Lehre von der Erkennung und der Heilung von Krankheit. Obgleich laut der Rechtsprechung

Zetkin ging von einem grundsätzlichen Zusammenhang zwischen der „Frauenfrage“ und der „sozialen Frage“ sowie zwischen der „Emanzipation der Frau“ und der „Emanzipation der Arbeit vom Kapital“ aus.:

„Wir erkennen gar keine besondere Frauenfrage an - wir erkennen keine besondere Arbeiterinnenfrage an! Wir erwarten unsere volle Emanzipation weder von der Zulassung der Frau zu dem, was man freie Gewerbe nennt, und von einem dem männlichen gleichen Unterricht - obgleich die Forderung dieser beiden Rechte nur natürlich und gerecht ist - noch von der Gewährung politischer Rechte.

Die Länder, in denen das angeblich allgemeine, freie und direkte Wahlrecht existiert, zeigen uns, wie gering der wirkliche Wert desselben ist. Das Stimmrecht ohne ökonomische Freiheit ist nicht mehr und nicht weniger als ein Wechsel, der keinen Kurs hat. Wenn die soziale Emanzipation von den politischen Rechten abhinge, würde in den Ländern mit allgemeinem Stimmrecht keine soziale Frage existieren.

Die Emanzipation der Frau wie die des ganzen Menschengeschlechtes wird ausschließlich das Werk der Emanzipation der Arbeit vom Kapital sein. Nur in der sozialistischen Gesellschaft werden die Frauen wie die Arbeit in den Vollbesitz ihrer Rechte gelangen.“[26]

Später schrieb sie auch, dass die Weigerung der Männer, sich an der Hausarbeit zu beteiligen, als ein Haupthindernis der Massenorganisation der Arbeiterinnen entgegenstünde.

Sie hoffte auf technische Verbesserungen, die der Hausfrau die Arbeit erleichtern sollten, und natürlich auf die (teilweise) Übernahme der Kindererziehung durch öffentliche Einrichtungen. Von rein formaler Gleichberechtigung hielt sie nichts, aber verschieden oder anders zu sein, durfte nicht bedeuten, weniger wert zu sein und weniger Achtung zu verdienen.


5.4. Kritikerin des bürgerlichen Feminismus

Zetkin sah sich nicht als Feministin. Feministinnen waren für sie die Vertreterinnen der bürgerlichen Frauenbewegung –  mit anderen Worten – Sozialistinnen, die  ausschließlich Frauen als Mitglieder aufnahmen, was von Zetkin scharf kritisiert wurde. Sie vertrat die Meinung, dass es uneffektiv sei, Männer von Frauen zu trennen.

Sie stand der Forderung nach dem Frauenwahlrecht sogar kritisch gegenüber, denn wie schon erwähnt brachte das ihr zufolge ohne ökonomische Freiheit nichts. Zwar sah sie politische Rechte als wirksame Waffe im Kampf um die soziale Gleichstellung, doch sie mussten gleichzeitig dazu dienen, die Ausbeutung der arbeitenden Be.....[read full text]

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Clara Zetkin setzte sich für eine reine Scheidung von der bürgerlichen Frauenbewegung ein, die sie als „die oberen Zehntausend“ bezeichnete, der „Frauenrechtlerei“ beschuldigte und als reaktionär abstempelte, weil sie nicht nur die bürgerliche Ordnung stützen und für sich nützen wollte, sondern auch durch ihr mitmenschliches Eintreten für die Verbesserung der Lage der Arbeiterinnen diese vom Kampf gegen die Kapitalistenklasse abhalten wollte.

Die proletarische Frauenbewegung war demzufolge revolutionär.

Nun sollte das Parteiprogramm der proletarischen Frauenbewegung als Gesetzesinitiative in den deutschen Reichstag beantragt werden. August Bebel, einer der wenigen Männer, die sich für die Frauen einsetzten, musste es ertragen, dass er bei den Männern aller übrigen Parteien Heiterkeit für sein Anliegen erntete, als er 1895 einen entsprechenden Gesetzentwurf in den Reichstag einbrachte.

Denn außer der SPD, lehnten den Antrag alle anderen Parteien ab.


5.5. Gründerin des Internationalen Frauentages

Nach einigen Kontroversen wurde ein „internationales Frauensekretariat“ eingerichtet, an welches die Genossinnen der einzelnen Länder alljährlich zusammenfassende Berichte über die Frauenbewegung ihres Heimatlandes einsenden sollten. Als Sitz der Zentralstelle wurde Deutschland festgelegt und zur Sekretärin der Sozialistischen Fraueninternationale Clara Zetkin gewählt.

„Die Gleichheit“, eine Zeitschrift, die seit 1892 von Zetkin geleitet wurde, bestimmte man zum internationalen Organ der sozialistischen Fraueninternationale. Frauen erhielten die Zeitschrift nun kostenlos zur Weiterbildung und Information.

Auf der II. Internationalen sozialistischen Frauenkonferenz, die am 26. und 27. August 1910 in Kopenhagen stattfand, initiierte Clara Zetkin den Internationalen Frauentag. Über 100 Delegierten aus 17 Nationen, darunter zwölf aus Deutschland, nahmen den Antrag einstimmig an.

Durch den weltweiten Internationalen Frauentag, den sie als neues Agitationsmittel für das Wahlrecht und die politische Emanzipation der Frauen werteten, erhofften sich die Aktivistinnen, den außerparlamentarischen Druck zu erhöhen. Dabei ging es in erster Linie um das uneingeschränkte Frauenwahlrecht als Ausdruck für die politische .....

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Sie verwies darauf, dass die kraftvolle Bewegung von Millionen Proletarierinnen, die ihre politische Rechtlosigkeit als Unrecht empfinden, ein „untrügliches Zeichen“ dafür sei, „dass die gesellschaftlichen Grundlagen der bestehenden Staatsordnung morsch und ihre Tage gezählt sind.“[30]

Gleichzeitig stand der Tag im Zeichen des Kampfes gegen Militarismus und einen drohenden Weltkrieg. Die Frauen setzten damals große Hoffnung auf „das kämpfende Proletariat“ als sich immer weiter ausbreitende „Armee des Friedens“. Das Thema „Militarismus und Krieg“ begleitete in der Folgezeit viele Internationale Frauentage, denn die Bedrohung des Weltfriedens und die Notwendigkeit von Friedensaktionen hatten erst ihren Anfang.

Für den internationalen Frauentag wurde bis 1921 kein festes Datum festgelegt. Die II. Internationale Kommunistische Frauenkonferenz in Moskau unter Leitung von Clara Zetkin beschloss erst 1921 einstimmig, dass künftig der Internationale Frauentag einheitlich in der ganzen Welt am 8. März stattfinden solle.

Das Datum sollte an den 8. März 1917 erinnern, an dem die Textilarbeiterinnen in St. Petersburg unter dem Motto „Frieden und Brot!“ gegen das zaristische Russland gestreikt und damit zur Auslösung der Februarrevolution am 12. März 1917 beigetragen hatten.


5.6. Gegnerin des Ersten Weltkriegs

Durch den Ersten Weltkrieg, der Ende Juli 1914 begonnen wurde, kam es zu massiven Veränderungen bei der internationalen  sozialistischen Frauenbewegung. Die gesamte sozialistische Internationale, mitsamt der Fraueninternationale, löste sich in ihre nationalen Bestandteile auf.

Internationale Frauentage wurden in Deutschland von den Behörden verboten, Veranstaltungen fanden nur noch illegal statt, und die Teilnehmerinnen mussten mit Gegenmaßnahmen durch Staat und Polizei rechnen. Konsequenterweise stand im Zentrum des Internationalen Frauentages jetzt nicht mehr der Kampf um das weibliche Wahlrecht, sondern die Agitation gegen den Weltkrieg.

Allerdings waren die Frauenveranstaltungen Repressionen – auch durch die eigene Partei – ausgesetzt. Denn der durch die SPD mitgetragene „Burgfrieden“ duldete keine kritischen Veranstaltungen, und jede, die das Wort „Frieden“ benutzte, wurde als potenzielle Staatsfeindin behandelt.

Damit stellte sich die SPD auf die Seite der Kriegsbefürworter und gab ihre Rolle als pazifistische und internationale Partei auf.  Clara Zetkin jedoch blieb entschieden auf der .....

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Wegen Landesverrats wurde Clara Zetkin auf der Rückreise verhaftet, dann angeklagt. Eine Protestwelle und eine Kaution des Verlegers J. H. W. Dietz erzwangen ihre Freilassung.  Wegen ihrer Antikriegshaltung wurde Clara Zetkin während des Krieges mehrfach inhaftiert.

Aus Protest gegen die Kriegspolitik der SPD bei der Bewilligung der Kriegskredite schloss sich Clara Zetkin zunächst der Spartakusgruppe an. 1917 wurde sie Mitbegründerin der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD). Dadurch verlor sie ihre Stelle als Frauensekretärin im zentralen Parteivorstand und die Redaktionsleitung der „Gleichheit“, was für sie ein harter Schlag war. Doch sie gab nicht auf.

Am 22. März 1917 wurde der Gesetzentwurf für das allgemeine Wahlrecht „ohne Unterschied des Geschlechts“ durch Eduard Bernstein (SPD) und Genossen wieder im Reichstag vorgelegt und wieder abgelehnt.

Am 12. November 1918 war es so weit, denn die provisorische Reichsregierung, die aus SPD- und USPD-Mitgliedern bestand, verkündete nach dem Zusammenbruch des Kaiserreiches und dem verlorenen Krieg das freie, geheime aktive und passive Wahlrecht für Männer und Frauen über zwanzig Jahre. In der Erklärung des Rates der Volksbeauftragten an das deutsche Volk hieß es eindeutig: „Alle Wahlen zu öffentlichen Körperschaften sind fortan nach dem gleichen, geheimen, direkten, allgemeinen Wahlrecht [ .] für alle mindestens 20 Jahre alten männlichen und weiblichen Personen zu vollziehen.“[35] Damit war elf Jahre nach der Gründung der Sozialistischen Fraueninternationale das allgemeine und gleiche Wahlrecht durchgesetzt und damit eine Forderung der Frauenbewegungen erfüllt, für die sie, wenn auch von unterschiedlichen Standpunkten aus und mit unterschiedlichen Aktionen, jahrelang gekämpft hatten.

Im November 1918 sprach Clara Zetkin auf dem Marktplatz in Stuttgart vor der revolutionären Volksversammlung und wurde für die USPD als Abgeordnete in die württembergische Verfassunggebende Landesversammlung gewählt. Dort hielt sie als erste Frau in einem deutschen Parlament am 29. Januar 1919 eine Rede, in der sie der Regierung Revisionismus und die Unterdrückung der sozialen Revolution vorwarf.


5.8. Kämpferin bis zur letzten Stunde

Nach dem Ersten Weltkrieg konzentrierte sie ihr politisches Engagement nun ganz auf die kommunistische Weltbewegung.  Als Freundin von Lenin wurde sie in der Weimarer Republik nicht nur zur kommunistischen Spitzenfunktionärin und Berufspolitikerin, sondern auch zur führenden kommunistis.....

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Vor dieser zwingenden geschichtlichen Notwendigkeit müssen alle fesselnden und trennenden politischen, gewerkschaftlichen, religiösen und weltanschaulichen Einstellungen zurücktreten. Alle Bedrohten, alle Leidenden, alle Befreiungssehnsüchtigen gehören in die Einheitsfront gegen den Faschismus und seine Beauftragten in der Regierung!"[37]

Mit dieser Warnung begegnete sie dem Verrat der Sozialdemokraten. Danach kehrte Clara Zetkin wieder nach Moskau zurück.

Zu Beginn der Stalinzeit dachte sie über die Bildung einer parteilosen Frauenbewegung nach. Jedoch geriet sie als Gegnerin Stalins in politische Isolierung, obwohl sie weiterhin offizielle Ehrungen erhielt. Auch im hohen Alter und ziemlich krank blieb sie bis zu ihrem Tod 1933 in Archangelskoje politisch unermüdlich tätig. Ihr zu Ehren wurde ihre Urne an der Kremlmauer beigesetzt.


 6. Clara Zetkins Beitrag zur Frauenemanzipation

Clara Zetkin befasste sich während ihres Exils in Paris 1882 - 1890 mit der Problematik der Lohnarbeit von Frauen und der Arbeiterfrauen, verband diese mit der Politik der deutschen sozialdemokratischen Partei und erreichte 1889 ein Ziel, das zugleich auch den Ausgangspunkt darstellte.

Dies kommt in ihrer Schrift „Die Arbeiterinnen- und Frauenfrage der Gegenwart“ und in ihrem Vortrag bei der Gründungsversammlung der II. Internationale „Für die Befreiung der Frau“ zum Ausdruck. Ihr erstes gedruckte Werk war ein Essay mit dem Titel „Die Sozialdemokratie und die Frauenarbeit“, der in „Der Sozialdemokrat“, Nr. 1, 1885 erschien. Viele ihrer publizierten Aufsätze aus dieser Zeit bildeten die Problematik des Schutzes der Arbeiterinnen den Hintergrund.

Clara Zetkins Frauenemanzipationsgedanken der 1880er Jahre bis zum Ende ihres Exils kann in fünf folgendermaßen zusammengefasst werden:

I. Die Frauenfrage stellte für sie kein Kampf gegen Männer, sondern das objektive Ergebnis der wirtschaftlichen Entwicklung dar.

II. Sie setze sich gegen das Verbot der Frauenerwerbsarbeit und für die wirtschaftliche Unab.....

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Sie bekräftigte, dass der Kampf für die Emanzipation der Frau Teil des Kampfes für die Emanzipation der Arbeiterklasse, für die Erlösung der Ausgebeuteten ist. Das Begehen des 8. Märzes nährt sich aus dieser unbefriedigten Notwendigkeit einer Befreiung der Frauen. Verbunden mit dem Kampf gegen den Faschismus, den Kolonialismus, den Neokolonialismus, den Neofaschismus und den Krieg, - der Streit der Frauen der Welt für ihre Emanzipation wurde eine mächtige Kraft, die half, sich nicht nur der Massenbewegung im Ringen um die Entwicklung der Völker, die Gleichheit nicht nur der Frauen anzuschließen, sondern aller Rassen, für deren friedliche Koexistenz und den Frieden.

Sie hoffte auf die Realisierung einer sozialistischen Gesellschaft und leistete vom Standpunkt der proletarischen Frau aus während des Ersten Weltkriegs 1914 bis 1918 konsequenten Widerstand gegen den Krieg.

In der Zeit nach den Revolutionen in Russland und in Deutschland 1919 bis 1933 war Clara Zetkin Mitglied des Zentralkomitees der KPD und des Exekutivkomitees der Komintern. Von 1920 bis 1923 unterhielt sie sich mit W. I. Lenin über die Frauenfrage und kulturelle Probleme. Dies führte dazu, dass sie als Verantwortliche des internationalen Frauensekretariats den Internationalen Frauentag mit der russischen Revolution in Verbindung brachte und somit für eine weltweite Verbreitung sorgte.

Auf diese Weise vermittelte sie zwischen der Komintern und der Frauenbewegung in Westeuropa. Darüber hinaus nutzte sie ihre Erfahrungen mit dem Islam, die sie 1924 während einer Reise in den Kaukasus gemacht hatte, um die Frauenbewegung in Asien zu fördern. Deshalb entwarf sie in den späteren Jahren einen „Einstweiligen Aktionsplan der Sektion zum Studium der Theorie und Praxis der internationalen Frauenbewegung der Kommunistischen Akademie“. [38]


7. Was Clara Zetkin zu verdanken ist

In den 76 Jahren ihres erfüllten Lebens widmete Clara Zetkin fast 40 Lebensjahre dem Kampf für eine mächtige Front der demokratischen und friedliebenden Arbeiterfrauen.

Ihr ganzes Leben lang kämpfte Clara Zetkin um die ökonomische Unabhängigkeit der  Arbeiterinnen und aller Frauen. Sie setze sich für das Recht auf gleiche Löhne bei gleicher Arbeit, für die gewerkschaftliche Organisierung und Interessenvertretung sowie staatliche Kinderbetreuung.

Dank ihr gibt es heute überall Kinderkrippen und Kindergärten, d.h. Kindertagbetreuung, damit es den Eltern die Organisation erleichtert.

Der deutschen Sozialistin und Feministin Clara Zetkin verdanken wir die Initiative, einen internationalen Frauentag einzuführen, der bis h.....

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