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Chancengleichheit im Klassenzimmer

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Educational Science / Pedagogy

University, School

Freie Universität Bozen

Grade, Teacher, Year

21, Keiner, Herzer, Baur, 2018

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Chancengleichhe­it in der Schule - Monoedukation und Koedukation Ich trage euch heute etwas über die Chancengleichhe­it in der Schule und im weiterem Leben von Mädchen und Jungen vor. Auch sogesehen als Koedukation und Monoedukation benannt.Koeduka­tio­n bedeutet erstmal im Allgemeinen die gemeinsame Bildung von Jungen und Mädchen bzw auch die Gemeinschaftser­zie­hung.Mon­oedukation bedeutet die getrennte Klassenführung für Mädchen und Jungen, aber zum Beispiel auch von Weißen und Schwarzen. Zuersteinmal frage ich…
Texterörterung Fördern mit Zwang Heinz Buschkowsky In den Kommentar „Fördern mit Zwang“ von Heinz Buschkowsky, welcher am 10.03.2011 in „Die Zeit Nr.11“ veröffentlicht wurde, schreibt der Autor über den zwingenden Bedarf, den Kindern in jungen Jahren durch finanzielle, politische oder sozialpädagogis­che­n Maßnahmen eine bessere Chancengleichhe­it zu gewährleisten. Heinz Buschkowski kritisiert vor allem die Verwendung der politischen Gelder und beachtet dabei stets die momentane Problemsituatio­n. Er meint, der…















Chancengleichheit im KlassenzimmerUmgang mit sozialer Ungleichheit, Diskriminierung und „abweichendem“ Verhalten





















Modul: Soziale, politische und inklusive Bildung

Chancengleichheit im Klassenzimmer

Umgang mit sozialer Ungleichheit, Diskriminierung und „abweichendem“ Verhalten


Inhalt


Unterscheidung von Normalität und Abweichung 2

Soziale Ungleichheit 3

Soziologische Ungleichheitsforschung 3

Gesellschaftliche Ursachen von Ungleichheiten 5

Folgen von Diskriminierung – Auswirkungen auf das alltägliche Leben 6

Rahmenrichtlinien 7

Förderung von Vielfalt und Abbau von Diskriminierung 11

Vielfalt anregen und fördern – Lernangebote und Lernarrangements 11

Unterschiedliche Wege 12

Kooperation mit Eltern 14

Die ‚psychoedukative Intervention‘ 15

Schulische Integration von Schülern mit Behinderung 18

Literatur 21


Der Lehrer hat den Rohstoff unseres Landes in der Hand“

Matthias Platzeck, (*1953), Brandenburg. Ministerpräsident


Unterscheidung von Normalität und Abweichung

Der Inhalt des Begriffes von Normalität wird wie selbstverständlich vorausgesetzt und jegliche Verhalten, die nicht der „Normalität“ untergeordnet werden können, werden meist als „Abweichung“ dargestellt. Beide Begriffe sind im alltäglichen Gebrauch als Gegenpole bekannt, deren Inhalte werden vom „gesunden Menschenverstand“ vorausgesetzt.
Auch in des Sozialwissenschaften wurde diese Unterscheidung nicht hinterfragt, es kristallisierten sich sogar spezielle Soziologien heraus, wie die ‚Soziologie abweichenden Verhaltens‘ und die ‚Soziologie sozialer Probleme‘.

Beide Wissenschaften beschäftigen sich mit dem Diagnostizieren sozialer Abweichungen und Problemen. ( vgl. Stehr, 2016, S. 225)

Durch die gesellschaftliche Herstellung von Normalität und Abweichung kommt es zweifelsohne zu Etikettierungprozessen: was von der Norm abweicht, wird mit etwas Negativem konnotiert. Weicht eine Person von der Norm ab, wird mit Behandlung, Medikamenten, Sanktionen dagegengewirkt. Auch die gesellschaftlichen Reaktionsweisen werden festgelegt und das Gegenwirken der zuständigen Institutionen definiert.

Man kann die beiden gegensätzlichen Begriffe einerseits als moralische Gegensätze betrachten, wobei die Vorgehensweise bei Normverletzung im Strafrecht verankert ist, andererseits als Funktionalitäts- und moralische Kategorien (vgl. Link et al. 2003), wobei die Normalitätsvorstellungen an die Disziplinierungsinstitutionen gerichtet sind. Diese beziehen sich größtenteils auf den Charakter, der Intelligenz, der Kooperationsbereitschaft u.v.m. und eine Abweichung birgt eine soziale Degradierung, auch wenn diese immer möglichst neutral formuliert scheinen mag.

Kommen diese Institutionen an ihre Grenzen, wenden sie sich an weitere Akteure: an die Behindertenheimen bis hin zur Psychiatrie oder an das Gefängnis, welche eine temporäre Ausschließung aus der Gesellschaft legitimieren.

Die Grenze zwischen Normalität und Abweichung ist sehr umstritten, vor Allem von Seiten der verschiedenen Institutionen, welche ständig das Ziel anstreben, bereits herrschende Kategorien abzuschaffen, neue herzustellen und dabei die Zuständigkeit der verschiedensten Problematiken an sich zu binden.


Soziale Ungleichheit

Sowohl materielle Aspekte als auch nicht-materielle Eigenschaften können zu einer sozialen Ungleichheit führen, welche unmittelbar benachteiligte Lebensbedingungen und Einschränkungen birgt. Dabei sind die nicht-materiellen Kriterien sehr vielseitig und nicht beeinflussbar; einerseits kann das Geschlecht eine Rolle spielen, oder die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe, aber auch sexuelle Vorlieben, körperliche oder psychische Merkmale kön.....[read full text]

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Soziologische Ungleichheitsforschungen beschäftigen sich mit der Analyse sozialer Ungleichheiten und deren Ursprung. Bereits Karl Marx hat die Entstehung von Klassen durch den Privatbesitz von Produktionsmitteln und somit die Zerstörung des Selbsterhalts der bäuerlichen Schicht als Auslöser der Klassenverhältnisse beschrieben. Eine solche Klassengesellschaft ist nicht nur für die Einkommensverteilung zuständig, sondern auch für die dadurch entstehenden Lebensbedingungen.

Die Marxsche Theorie ist Grundlage der soziologischen Ungleichheitsforschung.

Der Soziologe Max Weber (1922 – 2002) hat den klassentheoretischen Ansatz weiterentwickelt und Besitz- und Erwerbsklassen unterschieden. Zudem wurde durch Weber die Aufmerksamkeit auf eine Gliederung innerhalb der Schichten gelenkt.

Schichtungstheorien konzentrieren sich auf die Multidimensionalität sozialer Ungleichheiten und berücksichtigen dabei nicht nur die Auswirkungen von Berufspositionen, Einkommen, Ausbildung und sozialem Prestige, sie legen ein besonderes Augenmerk auch auf die Staatsangehörigkeit der Individuen.

Berufliche Positionen, persönliches Einkommen und Vermögen stehen zwar im Zusammenhang mit unterschiedlichen Lebensführungen, sie beeinflussen diese jedoch nicht in direktem Zusammenhang. Die Lebensführung und damit zusammenhängende Entscheidungen, wie beispielsweile Erziehung, kulturelle Vorlieben u.Ä. werden vielmehr von der eigenen Vergangenheit und der persönlichen Interpretation der eigenen Situation geprägt.

Diese wiederum resultiert aus politischen Einstellungen, religiösen Aspekten und der individuellen ökonomischen und gesellschaftlichen Geschichte. Diese Zusammenhänge werden anhand sozialistischer Milieutheorien untersucht und beschrieben.


Gesellschaftliche Ursachen von Ungleichheiten

Viele Begrifflichkeiten, wie die Unterscheidung von Mann und Frau, das Benennen von sexuellen Vorlieben (heterosexuell oder homosexuell), Behinderte und Nicht-Behinderte, psychisch Kranke und psychisch Gesunde u.Ä. dienen zur Etikettierung von Menschen und bringen sogleich ein soziologisches Unterordnen mit sich. Diese Beschreibungen stellen im eigentlichen Sinne keine Besser- oder Schlechterstellung dar, ziehen diese jedoch sehr wohl nach sich.

Beispielsweise ist es an sich nicht von Vorteil ein Mann zu sein, in unserer Gesellschaft werden einem männlichen Bewerber jedoch Vorteile zugeschrieben: bessere Berufschancen, höhere Einkommensmöglichkeiten, stärkeres Durchsetzungsvermögen. Nicht nur diese biologischen, nicht beeinflussbaren Merkmale, wie das Geschlecht oder das Alter sind für Ungleichheiten verantwortlich.

Durch eigene Entscheidungen und dem eigenen Verhalten können Faktoren abgeändert bzw. erlangt werden, wie beispielsweise durch die Berufsposition.


Folgen von Diskriminierung – Auswirkungen auf das alltägliche Leben

Individuen, welche unter sozialen Ungleichheiten leiden müssen, sind außerdem häufig von Vorurteilen, Diskriminierungen und Gewalt betroffen. In Familien, in Schulen, in der Ausbildung, am Arbeitsplatz und in der Öffentlichkeit werden diese Personen mit Vorurteilen konfrontiert, diskriminiert und des Öfteren kommt es sogar zu k.....

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Rahmenrichtlinien

Der Begriff der Bildung beinhaltet nicht nur das Vermitteln von Wissen, eine weitere wichtige Aufgabe des Bildungssystems ist die Prägung und Formung des Charakters sowie der Persönlichkeit der Lernenden und dies geschieht u. A. durch das Erlernen und Festigen von wichtigen Eigenschaften wie Solidarität, Selbstbestimmung und Mitbestimmung.

Klafki (1985) beschrieb Bildung als eine positive innere Einstellung gegenüber der realen Welt, welche ein sittliches Verhalten beinhaltet und zum Ziel eine demokratische Gesellschaft anbahnt, welche auf Gleichberechtigung und sozialer Gleichwertigkeit basiert.

Entwicklung der Persönlichkeit und der Gesellschaft sind somit Hauptziele von Bildung, wie die Befähigung der Lernenden, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und die eigenen Ziele bestmöglich zu erreichen.

»Räume definieren Denkräume…, in einer nicht bewusst gelebten Lebensform kann die Erfahrung der Aneignung der Welt nur als Strafe empfunden werden und selbst ungestaltet bleiben. Anstelle der Erfahrung von Werten tritt die von Unwerten. Aufbrechen lässt sich dies erst, wenn das Bildungssystem und seine Institutionen den Anspruch haben und durchsetzen wollen, nicht nur Fertigkeiten und Wissen, sondern eben auch Werte zu vermitteln…Für die Bildung von Werten gilt: Werte müssen selbst erlebt werden, sonst gibt es sie für den Einzelnen nicht« (Baumert u.a. 2002, S. 179; Hervorheb.

J.S.).

Soziale Kompetenzen müssen gezielt geschult und gefordert werden. Diese sind notwendig, um mit der Gesellschaft, den Mitmenschen harmonisch in Kontakt treten zu können und ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen. Diesbezüglich sind nicht nur Empathie, Toleranz und Einfühlvermögen notwendig, sondern auch die Fähigkeit, Konflikte ohne Gewalt lösen zu können, Kommunikation und Kooperation.

Soziale Bildung ist jedoch nicht nur für das Leben innerhalb der Gesellschaft wichtig, es werden auch wichtige persönliche Kompetenzen , wie das Selbstwertgefühl, die Flexibilität, das Durchhaltevermögen und die Eigeninitiative gefordert und gefördert. Außerdem ist es für die Schülerinnen und Schüler wichtig, verschiedene Soziale Tugenden, wie Höflichkeit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, .....

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Immer wieder erinnert man die Kinder daran, wie wichtig der Respekt ist, sei es den Lehrpersonen, als auch den Mitschülern, Verkehrsteilnehmern, den Mitmenschen gegenüber.

Die Auflistung der Situationen, in denen man mit den Kindern unterschiedliche Teilbereiche dieses weitläufigen Faches bespricht, könnte noch sehr lange weiter gehen. Jede Lehrperson hat beim Auftreten einer solchen Situation die Aufgabe, die Kinder auf ein korrektes Verhalten hinzuweisen, durch Reflexion gemeinsam richtige Verhaltensweisen zu erarbeiten und zu besprechen.

Dabei finde ich es sehr wichtig, nicht den Kindern Vorschriften zu machen und es dabei zu belassen, sondern sie sollten, durch die Führung von Seiten der Lehrperson, selbst zur Lösung des Problems, zu Konfliktbewältigung, zu einer angemesseneren Reaktion bzw. Verhalten auf eine bestimmte Situation kommen.

Schule bietet eine große Vielfalt an Erfahrungen und Handlungsmöglichkeiten, in erster Linie für Schülerinnen und Schüler, aber auch für Lehrpersonen und Eltern. Wie bereits erwähnt, geht es nicht nur um sachliches Lernen, auch das soziale Lernen findet je nach Klassenzusammensetzung täglich statt. Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, Kinder mit Behinderungen und Kinder mit speziellen Bedürfnissen werden gemeinsam unterrichtet, in dem ihnen ein Gefühl von Geborgenheit in einem Raum vermittelt wird, in dem sie sich frei entfalten und die eigenen Fähigkeiten ausbauen können.

Somit wird sowohl das schulische als auch das soziale Lernen gefördert, dies geschieht am besten wenn zwischen Lernende und Lehrende Vertrauen, Offenheit, Respekt und Anerkennung herrschen.


Förderung von Vielfalt und Abbau von Diskriminierung

Unterricht ist ein kooperativer Prozess, es werden nicht nur Inhalte verarbeitet, sondern Projekte durchgeführt, recherchiert, gemeinsam nach Lösungswegen gesucht (ob im Plenum, in Kleingruppen, als Partner- oder Einzelarbeit) und diese präsentiert, es wird experimentiert, bewertet, geprobt und vieles mehr.

Dies passiert in Gruppen von ca. 20 Kindern, die alle unterschiedlicher Herkunft sind, eine andere Lebensgeschichte hinter sich haben. Auch der eigene Lernrhythmus sowie die Effektivität der Lernmethoden sind bei jedem Kind individuell. Des Weiteren hat eine jede Lerngruppe ihre spezielle Dynamik und genau darin liegt meines Erachtens eine sehr wichtige und zugleich spannende Aufgabe und Herausforderun.....

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So können diese musikalischen Inhaltes sein, oder aber auch literarisch, mathematisch oder biologisch, es kann von Astronomie über Sport oder Theater bis hin zu Technik oder Kochen Thema der Einheiten sein. Auch kann eine Kooperation mit Vereinen, Betrieben oder sozialen Einrichtungen zustande kommen. So entstehen ‚neue Lernorte‘, welche einen wichtigen Beitrag bezüglich der Förderung der Kompetenzen und der Fähigkeiten der Schülerinnen und Schülern darstellen.

Je vielfältiger die Lerninhalte sind, desto konkreter kann man von einer ganzheitlichen Bildung sprechen und diese ist für die allgemeine Entwicklung und für viele wichtige Aspekte des Lebens im Erwachsenenalter von enormer Wichtigkeit, wie beispielsweise Teamfähigkeit, Selbständigkeit, Respekt. Außerdem gelingt es den Schülern und Schülerinnen durch ein größeres Ausmaß an Angeboten besser, Defizite in einzelnen Teilbereichen zu kompensieren.


Unterschiedliche Wege

Die Wege des Lernens müssen unterschiedlich gestaltet werden, damit eine Individualisierung des Lernens erlangt werden kann. Verschiedene Anreize dienen zur Förderung unterschiedlicher Fähigkeiten. Nicht nur die Schwächen und die Bedürfnisse der jungen Lernenden müssen gefordert werden, auch die Förderung der Schwächen und Interessen muss im Klassenverband Platz finden.

Angebotene Übungsformate können völlig unterschiedlich gegliedert werden, sie können sich jedoch auch am Schwierigkeitsgrad und in der Form der Durchführung unterscheiden.

Aussagen und individuelle Rückmeldungen von Seiten der Lehrperson können eine alternative Variante der Leistungsbewertung darstellen und können für Kinder oft verständlicher als das herkömmliche Zahlen-Notensystem sein, welches bei Jedem eine unterschiedliche Interpretation auslöst.

Eine Differenzierung von Inhalt und Arbeitstempo kann durch verschiedene Arbeitsweisen erlangt werden. Werden beispielsweise Lerntheken errichtet, können die verschiedenen Aufgaben nach Schwierigkeitsgrad und Komplexität gekennzeichnet werden, sowie Pflichtaufgaben und Erweiterungen. Stehen Lösungsblätter zur Selbstkontrolle bereit, bekommen die Lernenden ein schnelles Feedback, außerdem wird die Lernmotivation damit angeregt.

Auch der Wochenplan wäre eine weitere Form des offenen Unterrichts. Dieser wird selbstverständlich auch im Umfang und in der Komplexität individuell angepasst und nach Erledigung der Basisaufgaben stehen den Kindern erweiterte Übungsmöglichkeiten zur Verfügung. So erlangen sie durch entdeckendem Lernen die angestrebten Fähigkeiten. Auch das Mischverhältnis der Sozialformen zur Bewältigung der unterschiedlichen Übungen weckt das Interesse der Sch.....

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Gespräche sind einerseits für die Eltern wichtig, damit diese erfahren, wie sich ihre Kinder in der Klasse verhalten, welche ihrer Seiten sie zeigen, wie sie ihre Kinder für die Bewältigung des Schulalltages bestmöglich unterstützen können, was die Schule von ihnen erwartet. Andererseits erfahren die Lehrpersonen, ob es Problemmomente gibt, welche ihnen noch nicht aufgefallen sind.

Eine solche harmonische Zusammenarbeit fördert positiv das gesamte Schulklima, da sich so auch die Eltern als Teil der Schule fühlen.

Fordert es die Situation, werden je nach Bedürfnisse weitere Berufsbilder, wie beispielsweise Lehrpersonen oder Mitarbeiter für Integration, Sozialpädagogen, Sozialassistenten, Psychologen, Ergotherapeuten, Logopäden o.Ä. dem Helferkreis hinzugefügt. Auch dabei ist ein vertrauensvoller, offener Umgang von Seiten aller Beteiligten sehr wichtig. Nur so kann man für den betroffenen Schüler oder der betroffenen Schülerin ein friedvolles Umfeld gestalten, in dem er/sie sich sicher fühlen und somit leistungsbereiter, engagierter, motivierter dem Schulalltag begegnen kann.


Die ‚psychoedukative Intervention‘

Begegnet man Schülern oder Schülerinnen mit schwerem Problemverhalten, muss eine psychoedukative Allianz erstellt werden, um gemeinsam die Betreuung des Schülers oder der Schülerin zu planen. Dabei müssen das Wohl und die Entwicklung des oder der Betroffenen im Vordergrund stehen. Ein ständiger Austausch über die erzieherischen Maßnahmen und Strategien ist dabei essentiell.

Häufig führt eine psychoedukative Intervention anfangs zu einer Blockade, einer Ablehnung von Seiten des Schülers oder der Schülerin.

Diese Form der Intervention beruht darauf, das Auslösen bestimmter negativer Verhaltensweisen zu verstehen und diese durch geeignete Strategien mit gesellschaftlich akzeptierten Verhalten zu ersetzen.

Im Idealfall besteht die psychoedukative Allianz aus allen Personen, die für das Kind verantwortlich sind, d.h. neben der Eltern und Lehrpersonen, auch Psychologen, Ärzte, Ergotherapeuten usw. Die erste Aufgabe der Allianz besteht zunächst in einer individuellen Aufstellung der problematischen Verhaltensweisen und dazu die persönliche Auflistung der eigenen Gefühle, die beim Auftreten dieses Verhaltens ausgelöst werden.

Anschließend werden die erstellten Listen verglichen, dadurch entsteht eine gemeinsame Liste. Diese Liste wird im Anschluss auf reale problematische Verhalten reduziert, d.h. Verhaltensweisen, die dem Schüler selbst, anderen Personen oder Gegenständen schädigen oder ein Hindernis für seine persönliche Entwicklung darstellen. Auch werden Verhalten hervorgehoben, die zwar nicht schädigend oder für die Entwicklung blockierend sind, die jedoch nicht der Norm entsprechen und somit nicht gesellscha.....

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