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Brückenbau im römischen Reich

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Ancient history

University, School

Phillip Melanchthon Gymnasium Bautzen

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1,2018

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Gladiatoren und Sklaven im Römischen Reich Gliederung Das Römische Reich 1.1 Die römische Legende 1.2 Kulturelle Errungenschafte­n der Römer 1.3 Architektur und Kunst Das Kolosseum 2.1 Aufbau des Kolosseums 2.2 Nutzung des Kolosseums 2.3 Einweihungsfeie­r „Brot und Spiele“ Die Gladiatoren 3.1 Lebensumstände der Gladiatoren 3.2 Kleidung und Bewaffnung 3.3 Ausbildung der Gladiatoren 3.4 Gladiatorenkämp­fe und Arten 3.4.1 Wasserspiele/Se­esc­hlachten 3.4.2 Wagenrennen 3.4.3 Tierhetzen 3.5 Geschichte der…
Warum kam es zum Schmalkaldische­n Krieg - Religionskrieg in der Frühen Neuzeit im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation *************** Historisches Institut Lehrstuhl Frühe Neuzeit Proseminar: Krieg in der Frühen Neuzeit Wintersemester ***** Leitung: ***** Warum kam es zum Schmalkaldische­n Krieg? ********* 3. Fachsemester Matrikelnummer: ****** Email: ******** Inhaltsverzeich­nis­ 1. Einleitung …1 2. Von Luther zur Protestation .2 3. Die Gründung des Schmalkaldische­n Bundes…. .5 4. Struktur und…
Brückenbau im römischen Reich

31


1. Einleitung


Was bewegt mich zu dem Thema „Brückenbau im Römischen Reich“? Ich bin fasziniert von all den Erfindungen und Wissenschaften, die die Römer schon vor über 2000 Jahren erfanden, hervorbrachten und nutzten. Die Römer lebten schon so luxuriös, wie es an einigen Orten der Welt noch heute nicht einmal der Fall ist. Jedoch nutzen wir, wenn auch mit fortgeschrittener Technik, Werkzeuge und Wissenschaften mit ähnlichen Grundlagen.

Nicht nur im Bauwesen oder der Wissenschaft konnten die Römer etwas überaus Großartiges vorweisen, nein auch in der Politik erwiesen sie sich als clever und schlau. Jedoch ist dies für meine Komplexe Leistung nicht von Bedeutung. Mein Ziel ist es, mit den erworbenen Kenntnissen andere darüber aufzuklären, wie die Römer Schluchten, Täler und Flüsse mit ihnen zur Verfügung stehenden Wissen und Mitteln überquerten.

Außerdem möchte ich eine Antwort auf die Frage finden, wieso heut noch Brücken aus der damaligen Zeit bestehen können.

Mir ist aus dem Geschichtsunterricht bekannt, dass die Römer diejenigen waren, die Erfindungen von den Griechen bzw. den Etruskern übernahmen und weiterentwickelten. Zudem setzten sie die Weiterentwicklungen und eigene Erfindungen in den Straßenbau, Bau von Brücken und von Aquäduk-ten um, so dass noch heute kunstvolle Bauten in verschiedenen Regionen Europas, die aus dem Römischen Reich stammen, existent sind (z.B. Pfeiler der Römerbrücke in Trier).

Aber wie schafften das die Römer? Inspiriert durch meine Gedanken und der Faszination des Fortschrittes in der Zeit der Römischen Reich, stieß ich auf der Suche nach Antworten auf den römischen Architekten Markus Vitruvius Pollio, kurz genannt Vitruv.

Vitruv lebte im 1. Jahrhundert v. Chr., absolvierte eine Ausbildung zum Architekten und diente später den Herrschern Gaius Julius Caesar und Imperator Caesar Divi Filius Augustus. Er war bei beiden verantwortlich für den Bau von Kriegsmaschinen und auch als Architekt eingesetzt. Nach seiner Zeit als Legionär befasste er sich mit zivilen Architekturen. Ihm haben wir durch seine 10 Bücher „De Architektura libri decem“ viele Überlieferungen zu verdanken, die uns heute darlegen, wie und mit welchen Mitteln in der Römischen Antike die kunstvollen Bauten errichtet wurden.

Außerdem weist er darauf hin, wie wichtig das Interesse, das Lernen der verschiedenen Wissenschaften und die praktischen Lehren für einen stabilen, langlebigen und effektiven Bau von Brücken und Aquädukten in der damaligen Zeit waren und auch noch für die heutige Zeit von großer Bedeutung sind.


Mit meiner Ausarbeitung möchte ich euch mit Hilfe von Vitruv einen Einblick über den Bau von Brücken und Aquädukten in der Zeit des Römischen Reiches übermitteln. Unter anderem beziehe ich mich dabei auch auf den Zeitabschnitt des Wirkens von Gaius Julius Caesar (100 v. Chr. – 44 v. Chr.).


Die in der Komplexen Leistung verwendeten Längenmaße Fuß (lat. pes) und Zoll (lat. uncia), beziehen sich auf damals geltende römische Längenmaße, welche ich aus dem Buch von Brigitte Cech „Technik der Antike“, Darmstadt: WBG, Wissenschaftl. Buchges.; 2010 S. 218 entnommen habe.


2. Der Brückenbau im Römischen Reich

Von der Beschaffung der Ressourcen bis zur Nutzung


2.1 Baustoffe


2.1.1 Grundbaustoffe/Traditionelle Baustoffe

Holz, Sand, Steine, Ton und Kalk zählten bereits im Römischen Reich zu den Grundbaustoffen, die auch beim Brücken- und Aquäduktbau Verwendung fanden. Noch heute werden diese Rohstoffe im Bauwesen eingesetzt.


Holz

Holz war einer der wichtigsten Rohstoffe im Römischen Reich. Es wurde zu Pfählen, Balken und Brettern verarbeitet und zum Heizen von Brennöfen im Bauwesen verwendet. Es spielte eine wichtige Rolle im Schiffs-, Brücken-bau und bei der Nutzung des Römischen Betons u. a. als Betonschalung, aber auch als Baugerüste sowie für die Herstellung von Werkzeugen.1, 2

Dichtes Holz war am geeignetsten, da es langlebig und beständig ist. Vitruv verweist in seinem 2. Buch auf die verschiedenen Baumarten und ihre Vor- sowie Nachteile. Er empfiehlt, bei weichem Untergrund Pfähle aus ange-kohlten Erlen- oder O.....[read full text]

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2.1.2 Opus caementitium

Opus caementitium ist eine der bedeutendsten Erfindungen der Römer. Es handelt sich dabei um ein Gemisch aus gelöschtem Kalk, Sand und Wasser sowie Zusatzstoffen.


Opus caementitium ist ein lateinischer Begriff aus den Worten „opus“ für Werk, Bauwerk, Bauteil bzw. Bauverfahren und „caementitium“ für behauene Steine, Bruchsteine und Zusatzstoffe. Dieses Gemenge wird auch als Römischer Beton bezeichnet und ist der Vorläufer des heutigen Betons.11

Bei der Herstellung von opus caementitium wurde Kalkgestein in einem Kalkofen erhitzt. Durch die Hitzeeinwirkung wird Kohlenstoffdioxid vom Kalkstein getrennt. Danach wird der Kalk mit Wasser gelöscht, infolge der Kalk zu weißem Pulver zerfällt.12 Hierbei verwies Vitruv auf eine lange Lagerung des gebrannten Kalks in Wasser, damit eine lange Haltbarkeit gegeben ist und Abplatzungen von Kalkteilen an Bauwerken verhindert werden.13 Der gebrannte Kalk wird mit Sand gemischt.

Anschließend wird zusätzlich Wasser hinzugefügt, so dass Mörtel entsteht. Dem entstandenen Mörtel werden Zusatzstoffe, z. B. Bruchstücke von Ton bzw. Ziegeln oder Puteolanerde (Puzzolan), beigefügt. Dabei ist zu unterscheiden zwischen den künstlichen Puzzolanen, welche aus dem Ton- bzw. Ziegelmehl gewonnen wurden und einen Anteil an natürlichen Puzzolanen enthalten können sowie der natürlich vorkommenden Puteolanerde. Puteolanerde ist verwittertes Lavagestein, welches bereits bei ca. 150 Grad trocknet und aus der Stadt Pozzuoli bei Neapel und anliegenden Gebieten nahe dem Vesuv gewonnen wurde.

Daher auch der Name Puteolanerde/Puzzolane. Das Puzzolan wurde durch enthaltene Mineralien (Quarz, Aluminium, Eisenoxyd) in Verbindung mit dem Kalk-Sand-Wasser-Gemisch beim Aushärten zu hartem, langlebigem und druckfestem sogenannten Römischen Beton.14

Beständiger Kontakt von opus caementitium mit Wasser in Form von Nie-derschlag oder Fluss- und Meerwasser erhält die Festigkeit, verhindert die Rissbildung und den starken Zerfall. Somit bestand mit der Verwendung von opus caementitium auch die Möglichkeit, ein stabiles Mauerwerk unter Wasser zu bauen, da es dort ebenfalls abbindet.15


Dies führte dazu, dass langlebige Brücken, Aquädukte und Hafenanlagen gebaut werden konnten.

Das opus caementitium wurde in vorbereitete Schalen, die aus vorher gemauerten Steinen oder durch eine Schalung aus Holzbrettern und -balken bestand, gegossen. Somit erhielt der Römische Beton seine Form. Die Holzschalung wurde nach Erhärten des Bauteils wieder entfernt und konnte erneut verwendet werden. Der Römische Beton wurde u. a. für Stadt-mauern, Speicherhäuser, Hafenanlagen, Aquädukte und Brückenbauten verwendet.16


Noch heute sind teilweise Bauten aus opus caementitium, dem Vorreiter des heutigen Betons, erhalten, z. B. die RundbogenbrückePont Julien“ in Frankreich17 und das AquäduktPont du Gard“ in Südfrankreich18, um einige .....

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Sie wurden überwiegend im Verhältnis 2:1 konstruiert und besaßen einen sehr flachen Schiffsrumpf. Je nach Größe konnten sie 70 t bis 500 t befördern.24

Der Seeweg wurde zuerst für militärische Zwecke und später auch für ein besseres Handelsnetzwerk genutzt. Somit erfolgten Eroberungskriege und ein schnellerer Transport von schweren Lasten und größeren Mengen über den Seeweg.25


Die Römer transportierten darüber Nahrungsmittel und Rohstoffe. Für den Brückenbau war dies ebenfalls eine geeignete Methode, um Baumaterialen zügig an ihren Bestimmungsort transportieren zu können.

So wurden Gestein, Marmor und Ziegel per Schiffe bzw. Kähne zu ihren Bestimmungsorten befördert. Aus Kostengründen wurde das Holz mittels Flößen über die Wasserwege transportiert.26


2.3 Arbeitsmittel/Technik/Werkzeuge/Maschinen


2.3.1 Holzbearbeitungswerkzeuge

Damit das Holz so eingesetzt werden konnte, wie es Architekten oder Bau-herren benötigten, wurde es von Sklaven und sonstigen Arbeitern bearbeitet und in die entsprechenden Formen gebracht. Dazu wurden Werkzeuge verwendet, die wir heute noch nutzen. Darunter zählen Äxte, Hämmer, Schleifen, Sägen, Spaltmesser, Bohrer und Dechseln.27 Alle diese Geräte wurden mit reiner Muskelkraft betätigt.

Sie bestanden meist aus Holz, Knochen, Eisen und Kupferlegierungen. Mit diesen Werkzeugen wurden Bäume gefällt, geteilt, geschliffen, ausgehöhlt und mit Löchern versehen. Dies geschah meist vor Ort, damit der lange mühsame Weg mit dem schweren Gepäck durch das Land erspart wurde.28



2.3.2 S.....

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In dem Ofen wurde dann das Kalkgestein (CaCO3) ca. 100 Stunden gebrannt. Bei diesem Prozess entweicht aus dem Gestein Kohlenstoffdioxid (CO2) und es entsteht gebrannter Kalkstein (CaO), der dann weiter verarbeitet wurde. Auch heute wird noch Kalkgestein gebrannt.31



2.3.4 Vermessungstechniken


2.3.4.1 Chorobat

Der Chorobat war ein im Römischen Reich genutztes Mess- bzw. Nivellier-gerät, welches zum Vermessen von Landschaften, Ermitteln von Horizon-talen und Gefällen im Brücken- und Aquäduktbau eingesetzt wurde.33


Es ist nur noch die schriftliche Überlieferung über den Aufbau existent. Vitruv beschrieb den Chorobat mit einem Holzbalken von 20 Fuß (5,92 m) Länge. An jedem Ende befanden sich je zwei Holzpfähle senkrecht zum Boden mit einer Länge von 5 Fuß (1,48 m).34 Bei einer Messung wurde der Balken in die Richtung gestellt, wo später ein Aquädukt oder eine Brücke verlaufen sollte.

Um den Balken in eine gerade Ebene auszurichten, wurden bei Bedarf die Holzpfähle mittels Holzstäbe verlängert. Die exakte Waagerechte wurde durch Lote und Markierungen, die am Messgerät angebracht waren, be-stimmt. Dabei sollten die Lote mit den Markierungen genau übereinander liegen, sobald sich der Balken in einer genauen horizontalen Lage befand. Bei Wind konnten die Lote durch die Pendelbewegungen nicht im Messver-fahren genutzt werden.

So wurde die mittig oberhalb des Balkens längs ein-gearbeitete Rinne mit Wasser gefüllt, welche die Funktion einer heutigen Wasserwaage erfüllte.35 Lt. Vitruv sollte diese 6 Fuß (ca. 1,78 m) lang, 1 Zoll (2,47 cm) breit und 1½ Zoll (ca. 3,71 cm) tief sein.36 Um auf langen Strecken eine gerade Horizontale zu schaffen, konnten die Römer das Chorobat a.....

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So konnten weitere rechtwinklige Abschnitte festgelegt werden.38, 39



2.3.5 Krane und Hebewerke

Die Römer nutzten für den Bau von Brücken Hebewerke, die Lasten von 150 kg bis 6.000 kg hoben. Archäologen und Wissenschaftler sind sich einig, dass die Römer auch Gewichte mittels Krane von 100 t heben konnten. Einen Beweis dazu liefern die Architrave (auf Säulen ruhende Tragbalken) des Tempels Jupiters in Rom, die 60 bis 100 t wiegen und sich in einer Höhe von 19 Metern befinden.

Hilfsmittel oder Vorrichtungen, die mit Muskelkraft betriebene Gewichte von über 10 t heben konnten, sind nicht überliefert.

Die Krane haben die Römer von den Griechen übernommen und weiterent-wickelt. Dabei orientierten sie sich vor allem an dem zusammengesetzten Flaschenzug von Archimedes. Beim Flaschenzug wird das Gewicht durch die Anzahl der Seilabschnitte geteilt. Fügt man nun eine Winde mit Hebel-stangen hinzu, wird das Gewicht, was angehoben wird, mit der Anzahl der Seilabschnitte, der Länge der Hebelstangen und dem Durchmesser der Winde dividiert.

Durch diese Rechnung wird die Zugkraft ermittelt.40


Mit diesem Wissen konnten die Römer ihre Krane und Flaschenzüge so konstruieren, dass nur ein Mann ein Gewicht von 150 kg anheben konnte. Der einfachste Kran wurde Trispastos (Abb. 4) genannt. Mit ihm konnte ein einzelner Arbeiter ein Gewicht von 150 kg anheben.41 Dabei verwendeten die Römer zwei gleichlange Holzbalken, die sie zu einem umgekehrten .....

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Tretrad aufgrund seines größeren Durchmessers eine wesentlich größere Übersetzung hat. Zum Vergleich: In Ägypten benötigte man beim Bau der Pyramiden 50 Mann für ein Gewicht von 2.500 kg.44



2.3.6 Die hölzerne Ramme

Um die riesigen hölzernen Pfeiler in den Flussgrund zu schlagen, konnten die Römer ihren einfachen Hammer nicht gebrauchen. Sie lösten das Pro-blem, indem sie eine riesige hölzerne Ramme (Abb. 6) bauten. Des Weiteren wurde auf einer der vier schrägen Seiten eine Rampe aus Holz angebracht. Diese umschloss man mit einem Holzgitter. An der Spitze der Konstruktion wurde ein Flaschenzug mit einem großen Granitstein daran befestigt.

Der Granitstein befand sich auf einer von einem hölzernen Gitter umschlossenen Rampe. Bei Gebrauch wurde ein Holzpfeiler an der Rampe befestigt. Anschließend wurde der Granitstein mittels des Flaschenzugs nach oben gezogen und wieder losgelassen. Dabei wurde von den Römern das Gesetz der Schwerkraft genutzt, denn der Granitstein fiel aufgrund seiner eigenen Masse und der Erdanziehung nach unten.

Dieses Prinzip des Hinaufziehens und des kontrollierten Fallenlassens durch das Gitter wurde je Pfeiler wieder-holt, bis alle an der gewünschten Stelle mit der bezweckten Tiefe standen. Um das Hilfsmittel auch auf See effektiv zu nutzen, wurde die hölzerne Ramme auf Flößen aufgebaut.45, 46



2.4 Ar.....

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