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Psychology

University, School

BORG Birkfeld

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Borderline - Störung Emotional instabile Persönlichkeits­stö­rung Emotional instabile Persönlichkeits­stö­rung Borderline = Grenzlinie Grenzbereich zwischen Neurose und Psychose Krankhafte, seelische Behinderung Menschen können ihre Gefühle nicht regulieren  reagieren oft über Stimmungsschwan­kun­gen Identitätsstöru­ng Instabilität in der Beziehungsgesta­ltu­ng Symptome Heftige emotionale Schwankungen, rasche Stimmungswechse­l Unüberlegtes Ausleben von Handlungsimpuls­en Verminderte Fähigkeit,…
Borderline Persönlichkeits­st­örung Was ist die Borderline Persönlichkeits­st­örung?Die Borderline-Pers­ön­lichkeits­störung ist eine der emotional instabilen Persönlichkeits­st­örungen. Sie ist der Ausdruck für eine Persönlichkeits­st­örung, die durch Impulsivität und Instabilität in zwischenmenschl­ich­en Beziehungen und im Selbstbild charakterisiert ist. Menschen, die unter der Borderline Persönlichkeits­st­örung leiden, sind in bestimmten Bereichen der Emotion und Kognition beeinträchtigt.­…

Borderline
Persönlichkeitsstörung

  1. Einleitung
  2. Häufigkeit und Geschichte
  3. Verlauf
  4. Diagnose

4.1                Symptome

4.2                Abwehrmechanismen

4.3                Gegenübertragung

  1. Ursachen
  2. Therapie

6.1                Nichtmedikamentöse Therapie

6.2                Pharmakotherapie

1.          Einleitung

Bei der Borderline-Störung handelt es sich um eine klar abgrenzbare psychische Erkrankung, die sehr verbreitet ist. Sie tritt häufiger auf als die Schizophrenie. Für Außenstehende ist diese Erkrankung schwer einfühlbar, weil das Verständnis für extreme Gemütsschwankungen innerhalb von Minuten und schwere, selbst zugefügte Verletzungen beschränkt ist. Zu dem wirken die Betroffenen häufig zu gesund um als krank zu gelten.


2. Häufigkeit und Geschichte

Die Diagnose Borderline-Persönlichkeitsstörung bedeutet eine tiefe Beeinträchtigung der Beziehung zu sich selbst und zu anderen Menschen. Der Begriff Borderline (=Grenzlinie) besagte ursprünglich, dass diese Störung zwischen Neurosen und Psychosen anzusiedeln ist. Doch es handelt sich bei Borderline um eine eigenständige Erkrankung, die Züge von anderen psychischen Erkrankungen in sich trägt.

An der Borderline-Störung leiden etwa 1 – 2 Prozent der Bevölkerung und zwei Drittel davon sind Frauen.

3. Verlauf

Die Patienten geraten sehr schnell in sehr heftige Gefühlszustände, die sie selbst nur schwer oder gar nicht kontrollieren können. Es kann zu einem intensiven Erleben von Verzweiflung, Einsamkeit, Ärger oder abgrundtiefer Angst kommen. Kleine Auseinandersetzungen können zu heftiger Wut führen. Die Erkrankten neigen dazu ihre Mitmenschen in „Schwarz“ und „Weiß“ einzuteilen: Entweder ist ein Mensch nur gut oder nur schlecht.

Grautöne wahrzunehmen fällt ihnen schwer. Dadurch können zwischenmenschliche Beziehungen in einem sehr kurzen Zeitraum äußerst intensiv, aber ebenso schnell wieder abgebrochen werden.


4. Diagnose

4.1 Symptome

4.1.1 Chronische, frei flottierende Angst:

Patienten mit einer Borderline-Störung betonen oft, dass sie vor nichts und niemandem Angst haben. Sie verstecken ihre Angst hinter einer scheinbar unverletzlichen Fassade, weil sie sich als angreifbar erleben würden. Häufig wird diese diffuse Angst vor nichts Bestimmtem so sehr verleugnet, dass sie nicht mehr bewusst wahrgenommen werden kann.

Die Angst muss als zentrales Symptom gesehen werden, weil sie der Motor für die Entstehung aller anderen Symptome und der Art der Abwehrmechanismen ist.

4.1.2 Multiple Phobien:

Phobien im Sinne einer Klaustrophobie oder Phobie vor großen Menschenansammlungen treten häufig kombiniert auf. Die Erklärung dafür ist, dass der Patient stets erwartet von anderen psychisch und/oder physisch verletzt zu werden und somit versucht solchen „Angriffen“ vorzubeugen, indem er Phobien entwickelt.

Sehr häufig sind außerdem Phobien, die den eigenen Körper, die .....[read full text]

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Depressive Borderline-Patienten (im Gegensatz zu depressiven Patienten im Rahmen einer Neurose oder Psychose) fordern zwar Hilfe von Außenstehenden ein, aber können diese dann nicht annehmen und entwerten sie somit. Die Hilfsbereitschaft lässt nach und die Meinung des Patienten wird bestätigt, dass niemand helfen wolle und er immer im Stich gelassen werde.


4.1.7 Sexualität:

Die Schwankungen des Gefühls- und Seelenlebens eines Menschen mit Borderline-Störung betreffen auch die Sexualität. Zur Entlastung der inneren Spannung werden unterschiedliche, sich auch widersprechende sexuelle Praktiken vollzogen. Dies geschieht ohne jegliche Intimität und ohne eine Beziehung zu dem Sexualpartner aufzubauen. Die Erkrankten leiden unter diesem Beziehungsmangel und stillen ihre Unruhe mit erneuten sexuellen Aktivitäten.


4.1.8 Psychosomatische Symptome:

Bei Borderline-Patienten können Kopfschmerzen, Magenbeschwerden, Hyperventilation oder zum Beispiel Herzschmerzen auf Grund von früheren schweren Konflikten, Problemen etc. auftreten. Überwiegend weibliche Borderline-Patienten weisen Essstörungen auf, die als Anzeichen auf Missbrauch in der Kindheit gelten.


4.1.9 Psychotische .....

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4.2 Abwehrmechanismen

4.2.1 Spaltung:

Die Spaltung ist der Hauptabwehrmechanismus der Borderline-Patienten.

Sie dient der Angstreduzierung: Wenn jemand nur gut oder nur böse ist, dann ist er einzuordnen, dann nimmt die Angst ab.

Zu einem „Guten“ wird Kontakt aufgenommen und der „Böse“ wird ignoriert. Ein Mensch kann zudem schnell von der guten in die böse Ecke geschoben werden, wenn er sich anders verhalten hat, als es die Borderline-Person erhofft hatte.

4.2.2 Primitive Idealisierung:

Bei diesem Abwehrmechanismus handelt es sich um infantile Reaktionen in einer vermeintlich keinen Schutz bietenden Welt. Manche Patienten bezeichnen die Beziehung zu ihren Eltern zu Beginn einer Therapie als völlig problemfrei. An Schwierigkeiten mit ihren Eltern erinnern sie sich erst im Laufe der Behandlung.

Ideale Eltern (und auch ideale Therapeuten) sind in den Phantasie- und Wunschbildern von Borderline-Patienten immer gut, immer verfügbar, alle Wünsche erfül.....

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4.3 Gegenübertragung

Gegenübertragungen sind Gefühle, die ein Patient im Gegenüber, also zum Beispiel im Therapeuten oder Pfleger, auslöst.

Patienten initiieren Situationen, in denen sie versuchen, eine nötige, aber versagte Hilfestellung zu erzwingen. (Suizidversuche, autoaggressive Handlungen à lösen zunächst Hilflosigkeit und dann Wut aus „Soll er sich doch umbringen“)


5. Ursachen

Ein großer Teil der Betroffenen erlitt in der Kindheit schwere Traumata. Sexuelle und körperliche Gewalterfahrungen gehören dazu, aber auch Vernachlässigung oder frühe Trennungen von den Eltern, etwa bei einem Todesfall. Aber nicht jeder Mensch, der ein Trauma erlitten hat, entwickelt eine Borderline-Störung und nicht jeder von Borderline Betroffenen hat ein Trauma erlebt.

Borderline-Betroffene haben eine Veranlagung für das Erleben sehr starker Emotionen. Negative Gefühle wie Traurigkeit oder Eifersucht werden ebenso wie positive Gefühle, etwa Freude oder Liebe, sehr viel stärker erlebt, als es bei den meisten Menschen der Fall ist. Außerdem halten diese Gefühle bei den Betroffenen sehr lange an, so dass sie teilweise unerträglich werden.

Viele der typischen Borderline-Symptome sind Versuche der Betroffenen, ihre Gefühle doch wieder in den Griff zu bekommen. Ein bestimmter Verhaltensstil der Umgebung ist an der Entstehung der Borderline-Problematik beteiligt. Betroffene wurden in ihrer Kindheit von ihrem sozialen Umfeld in der Wahrnehmung ihrer Gefühle und Eindrücke oftmals nicht unters.....

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Der Begriff „Dialektisch“ (Auflösung von Gegensätzen) bedeutet, dass die Betroffenen in der Therapie die Schwarz-Weiß-Malerei überwinden und stattdessen lernen, dass verschiedene Ansichten gleichzeitig richtig sein können. Außerdem bedeutet Dialektisch, dass es in der Therapie nicht nur um Veränderung geht, sondern auch darum, bestimmte Erfahrungen und Erlebnisweisen als gegeben zu akzeptieren.

Mit dem Wort „Behavioral“ wird betont, dass dieses Therapieverfahren ganz konkret am Verhalten der Betroffenen ansetzt und sich nicht in erster Linie mit dem Verstehen lebensgeschichtlicher Zusammenhänge beschäftigt.


6.1.2 Die übertragungsfokussierte Psychotherapie:

Aus der Tradition der Psychoanalyse entwickelte sich die übertragungsfokussierte Psychotherapie. Im Gegensatz zur klassischen Psychoanalyse werden nicht frühe Beziehungen analysiert, sondern es werden im „Hier und Jetzt“ aktuelle Beziehungsprobleme in der Beziehung zwischen Klient und Therapeut sichtbar gemacht.

Borderline-spezifische Wahrnehmungen und Verhaltensweisen können so bewusst gemacht und verändert werden. Hier soll im Verlauf der therapeutischen Behandlung ein stabiles und integriertes Selbstbild der Patienten aufgebaut werden. Gemeinsam mit dem Therapeuten arbeitet die betroffene Person zwischenmenschliche Konflikte auf. Dabei lernt sie, Teile ihrer Persönlichkeit anzunehmen, die sie bisher nicht wahrnehmen oder leben konnte.

Es handelt sich um eine Einzel-Gesprächstherapie, die auf einen längere.....

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