swopdoc logo
Admin area
Email:
Password:
Create account
Forgot your password?

Unsere Buchangebote im Druck - Vertrieben von Amazon - Seite 13

Formal stechen die unterschiedlichen Satzzeichen heraus, insbesondere die Bindestriche welche in den ersten zwei Strophen häufig vorkommen. Dass die Verslängen ab Strophe 2 stufenähnlich abnehmen kann mit der Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit des lyrischen Ichs interpretiert werden. Das weibliche lyrische Ich verweist bereits im Titel schon auf ihre Orientierungslosig­keit, was sie durch “wo“ zum Ausdruck bringt. Im Laufe der ersten Strophe wird diese Orientierungslosig­keit jedoch von Hoffnungslosigkeit und Qualen überdeckt, indem sich das lyrische Ich selbst zu den Toten zählt (Vgl.Z.3). Ihre Verzweiflung kommt besonders mit „Wo soll ich auch noch hin“(Z.4) als rhetorische Frage zum Ausdruck und verdeutlicht ihre kritische Lage, dass es keinen Ausweg mehr für sie gibt. In ihre Heimat wird sie nicht mehr zurückkehren können. In der dritten Strophe hebt sie mit einem Ausruf hervor, dass ihre „heilige Liebe“ (Z.7), womit ihre enge Liebe zu ihrer Heimat gemeint ist, ohne Bedenken zertreten und zerstört wurde. Diese Übeltäter spricht sie in der 2. Person Plural direkt an und es lässt sich stark vermuten, dass es sich hier um die Nationalsozialiste­n handelt. Ihre Liebe zur Heimat personifiziert sie mit „Gottes Ebenbild“ (Z.8), wobei letzteres auf die Bedeutsamkeit ihrer Liebe zur Heimat aufmerksam machen soll. Die letzte zweizeilige Strophe...

Ruth Langgässer
EUR 19.90 - PDF
EUR 25,00 - Buch

Selbst der Ehemann wird nonverbal ermahnt, wenn dieser sich anschickt lautlos zu lachen. Über das Kind erfahren wir, dass es soeben geboren ist. Der Sohn bringt Hoffnung, Stolz und Freude in die Familie, die ihm außer Geborgenheit wenig bieten kann. Die drei dunklen Könige tragen alte Uniformen und sind jeder für sich schwer vom Krieg gezeichnet. Einem sind die Hände abgefroren, der andere hat als Hungerfolge stark geschwollene Beine, die deshalb dick bandagiert werden müssen. Der letzte zittert so stark, da er große Ängste überstehen musste. Die „sonderbaren Heiligen“ mutieren zu „schönen Heiligen“, wie der Ehemann bemerkt, als er die Tür hinter ihnen wieder schließt. Alle drei haben die Regeln des „Leise seins“ befolgt, um das Kind in seinem Schlaf nicht zu stören. Zuletzt haben sie noch Geschenke verteilt. Einen über sieben Monate geschnitzten Holzesel für das Neugeborene, Zigarette an den Hausherrn und zwei gelbe Bonbons für die Mutter des Kindes. Die Beziehung des Ehepaares zueinander ist wegen ihres täglichen Existenzkampfes emotionsverarmt. Die Kommunikation miteinander ist eingeschränkt, teilweise auf nonverbale Verständigung beschränkt, da sie ihr Kind keinem Lärm aussetzen wollen, weil vermutlich dadurch nicht schlafen kann. Emotionen, nämlich Wut, zeigt der Ehemann nur im Hinblick auf ihre bitterarme Situation, wofür er am liebsten dem...

Ruth Langgässer
EUR 19.90 - PDF
EUR 25,00 - Buch

Dies ist ein entscheidender Punkt: wäre die Satzrhythmik im gesamten Gedicht gleich, würde der o.g. Effekt nicht erzeugt – der Leser würde in schnellem Textfluss durch die entscheidenden Verse geleitet, ohne innezuhalten. Daher nutzt Kästner die kurzen Sätze um das Fazit, die Folgen der, in den vorherigen Versen beschriebenen Ereignisse, oder Handlungen, auf den Punkt zu bringen. In der letzten Strophe unterbricht Kästner aber das Reimschema. Anstelle von ABAB finden wir dort ABAAB. Eingeschoben wirkt dabei der Vers „Am Abend saßen sie immer noch dort“. Wieder nutzt Kästner den Moment des „Erstaunens“: der Leser ist verwundert, dass das Pärchen nach Stunden immer noch im Café sitzt, obwohl es sich anscheinend nichts mehr zu sagen hat: „Und rührten in ihren Tassen“. Der Grund für dieses Stilmittel kann sein, dass in der vierten Strophe ohnehin ausschließlich kurze Sätze und ein zeilenübergreifen­der Vers vorkommen: den Leser innehalten zu lassen, versucht Kästner daher also wohlmöglich, durch die Veränderung des Reimschemas zu erreichen. Kästners Intention aber, für das Wählen kurzer Sätze, in der letzten Strophe könnte sein, dass er mit diesen Sätzen die besondere Endgültigkeit vermitteln wollte, die dem Erkenntnismoment des Endes einer Beziehung innewohnt. Dies vermittelt das Aneinanderfügen kurzer Sätze, weil es wirkt, als ob die erzählende...

Ruth Langgässer
EUR 19.90 - PDF
EUR 25,00 - Buch

Die Eigenschaften, die Faber an Maschinen schätzt, nämlich das logische Denken, die Rationalität, sowie die nicht vorhandene Beeinflussung durch Ängste, Emotionen und Hoffnung und Steuerung durch Fantasien (Vgl. S. 80.81), versucht er selbst auf sich zu projizieren, sich nach diesen Maßstäben zu richten und ein solch ähnliches Roboterverhalten zu imitieren. Er hat an sich den Anspruch gestellt, wie ein Roboter zu funktionieren und sich somit selbst in ein Bild gepresst, dem er unbedingt entsprechen möchte. So grenzt er sich gleich am Anfang des Monologs von den anderen Menschen ab, indem er sich die Frage stellt, „was die Leute eigentlich meinen, wenn sie von Erlebnis reden.“ (S. 25, Z.26-27). Er selbst „ (ist) Techniker und gewohnt, die Dinge zu sehen, wie sie sind.“ ( S. 25, Z. 27-28). Faber kann sich mit den anderen Menschen nicht identifizieren, da er im Gegensatz zu ihnen die Dinge realistisch und rational zu sehen versucht. Er merkt an, dass er durchaus sehen kann, wovon die anderen sprechen, da er „ja nicht blind (ist)“ (S.25, Z. 29). Ihm fehlt jedoch die Gabe sich in die Gefühle hineinzuversetzen, sie geschweige denn selbst zu fühlen. Er sieht zwar die Umgebung wie die anderen Menschen auch, ist aber nicht im Stande die gleichen Dinge wahrzunehmen. Walter Faber sieht zwar den „Mond über der Wüste von Tamaulipas“ (S.25, Z.30), versucht dieses aufkeimende Erlebnis, jedoch...

Ruth Langgässer
EUR 19.90 - PDF
EUR 25,00 - Buch

Erst als Hanna während den Verhandlungen lesen und schreiben lernt, scheint sie ihre Schuld zu verstehen und einzugestehen. Aus meiner Sicht ist ein Mensch erst dann schuldfähig, wenn sie ihrer Tat bewusst ist und moralisch wie auch psychisch in der Lage ist frei zu Denken und zu Handeln. Hanna konnte sich ihre Entscheidungen ohne jeglichen Einfluss frei aussuchen und ist deshalb in meinen Augen vollkommen schuldig. 5. Bernhard Schlink: Der Vorleser Analyse der Beziehung zwischen Hanna und Michael S.54 bis S.56 In dem Roman „Der Vorleser“ von Bernhard Schlink geht es hauptsächlich um zwei Personen. In dieser Analyse beziehe ich mich auf die Seiten 54 Z.8 – S. 56 Z.11. Dieses Kapitel handelt von einem verloren gegangenen Zettel, der die Beziehung von Hanna und Michael grundlegend verändert. Ein hauptsächlicher Wendepunkt der Beziehung ist, wie sich die Abhängigkeit voneinander verändert. Hauptsächlich wird die Umkehrung des Abhängigkeitsverh­ältnisses in dem 11. Kapitel im ersten Teil sehr deutlich. Da Hanna nicht lesen kann, was Michael nicht weiß, und er ihr einen Zettel hinlegt, auf dem steht, dass er Frühstück holen ist, wird Hanna das Gefühl nicht los, dass er sie verlassen hat (S.54 Z.14). Daraufhin schlägt sie ihn. In diesem Moment hat Hanna zum ersten Mal das Gefühl von Scham (S.54 Z.26). Sie traut sich nicht ihn ein zweites Mal zu schlagen. Sie schämt sich, da sie weiß,...

Ruth Langässer
EUR 19.90 - PDF
EUR 25,00 - Buch

„Zerbrochene Münder“, ein Symbol für Tod und vielen rollenden Köpfen. Ich glaube, wir können uns gar nicht richtig vorstellen, was damals geschah. Verwesung, Sterben und Geister toter Krieger. Aber dieses Gedicht wird nicht nur von Trauer und Blut beherrscht, „goldnen Ebenen“, ich   behaupte, diese Zeilen machen   das Gedicht noch düsterer. Mir selbst gefällt das Gedicht beim ersten Anblick nicht, umso mehr ich mich mit ihm auseinandersetzte, desto besser gefiel es mir. 12. Georg Trakl: „Im Winter“ Gedichtanalyse Das Gedicht „Im Winter“ von Georg Trakl, gedichtet in 1910, beschreibt eine winterliche Jagdzene. Es stammt aus der Zeit des Expressionismus. Georg Trakl ist ein bedeutsamer Vertreter dieser Zeit.  In diesem Gedicht geht es um die Folgen des Winters, wie grauenvoll und mörderisch er sein kann. Georg Trakl wurde am 3. Februar 1887 in Salzburg geboren. Er studierte Pharmazie. Während seinem Studium, fing er an Gedichte zu schreiben. Seine Werke handeln oft von Trauer und der Suche nach Gott. Seine Werke beinhalten viele Metaphern und Symbole. Trakl war sehr depressiv und drogenabhängig. Das Depressive in ihm kann man auch in dem Gedicht „Im Winter“ wiedererkennen. Nach seinen schlimmen Erfahrungen in der Schlacht bei Grodek-Lemberg starb er 1914, mit 27 Jahren, an einer Überdosis von Kokain. Es wird vermutet, dass er Selbstmord beging. Die Epoche...

Ruth Langgässer
EUR 19.90 - PDF
EUR 25,00 - Buch

Ihre Wandlung zum Bösen ist am Höhepunkt als sie ihrer Mutter den Schlaftrunk verabreicht. Zu diesem Zeitpunkt ist sie Faust komplett hörig, sie würde alles für ihn tun. Doch als sie bemerkt dass sie von Faust schwanger ist, ist sie todunglücklich und bereut ihr Verhältnis mit Faust zutiefst. Sie betet an Gott und sagt „Hilf rette mich von Faust und Tod“(Zwinger) danach erscheint ihr als einziger Ausweg ihr Kind zu töten. Was Gretchen von Faust unterscheidet, und am Ende sogar rettet ist ihre Liebe und Glaube zu Gott. Deswegen flieht sie nicht aus dem Kerker, und bekommt im Gegenteil zu Faust ihre Sünden von Gott vergeben. „Mephistopheles. Sie ist gerichtet!/Stimme (von oben). Ist gerettet! (V. 4611-4612). Durch diese Stärke die sie in diesem Moment beweist ist sie Faust erstmals überlegen und kann wieder auf die Seite des Guten wechseln. 6. Johann Wolfgang von Goethe: Faust I Analyse der Figurenkonstellati­on Faust und Mephisto In folgenden möchte ich mich mit der Figurenkonstellati­on Faust-Mephisto aus der Tragödie ,,Faust“ (erster Teil) beschäftigen. Das Werk wurde um 1800 von Johann Wolfgang von Goethe geschrieben und gilt heute als eines der bedeutendsten Dramen in der Literatur. Faust und Mephisto sind die Protagonisten des Werkes und treten dementsprechend am häufigsten auf. Die Beziehung zwischen Faust und Mephisto hat sich über den gesamten Verlauf der Handlung...

Ruth Langgässer
EUR 19.90 - PDF
EUR 25,00 - Buch

Literaturanalysen zur Epoche „Romantik“ Die Abitur & Hausaufgabenhilfe Interpretationen zu Joseph v. Eichendorff, Clemens Brentano, Heinrich Heine, Wilhelm Müller, Heinrich von Kleist Inhalt 1.           Achim von Arnim: „Ritt im Mondenschein“ Formale Analyse. 4 2.           Bettina von Arnim: „Auf diesem Hügel überseh ich meine Welt!“  Gedichtinterpretat­ion. 6 3.           Adelbert von Chamisso: „Peter Schlemihls Wundersame Geschichte“  Analyse der Figur Schlemihl 7 4.           Joseph von Eichendorff: „Abschied“ Gedichtanalyse. 12 5.           Joseph von Eichendorff: „Die zwei Gesellen“  Gedichtinterpretat­ion. 15 6.           Joseph von Eichendorff: „Die Stille“  Kurze Interpretation. 18 7.           Joseph von Eichendorff: „Wünschelrute“  Gedichtanalyse 1. 19 8.           Joseph von Eichendorff: „Wünschelrute“  Gedichtanalyse 2. 21 9.           Joseph von Eichendorff: „Der Unbekannte“ Analyse des Inhaltes und Aufbaus. 22 10.         Joseph von Eichendorff: „Sehnsucht“ Analyse der Form und Motive. 24 11.         Joseph von Eichendorff: „Sehnsucht“ Gedichtanalyse. 27 12.         Joseph von Eichendorff: „Im Abendrot“ Gedichtinterpretat­ion. 29 13.         Joseph von Eichendorff: „Lockung“ Gedichtanalyse. 31 14.         Joseph von Eichendorff: „Zwielicht“  Kurze Interpretation. 33 15.         Joseph von Eichendorff: „Frische Fahrt“...

Ruth Langgässer
EUR 19.90 - PDF
EUR 25,00 - Buch

Individuation und Identität bei John Locke und Gottfried Wilhelm Leibniz SE: G.W. Leibniz: Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand SS 10 Einleitung Die Frage nach der Individualität eines Lebewesens und seiner Identität beschäftigt Menschen und Wissenschaft seit langer Zeit. Es scheint immer (oder immer noch) faszinierend zu sein, dass jedes Wesen einmalig auf dieser Welt ist und kein zweites, diesem in allen Eigenschaften identisch, existiert. Die Beschäftigung mit diesem Thema ist allerdings erst im Laufe der Zeit und im Wandel der Gesellschaft zu solch einem breiten Spektrum geworden, wie wir es heute vorfinden. Je wichtiger das Individuum in der Gesellschaft wurde, je mehr der Einzelne zählte, je mehr die Wichtigkeit vom Jenseits ins Diesseits verlagert wurde, desto vielfältiger ist auch die Auseinandersetzung­ mit der eigenen Identität und Individualität geworden. Gerade in unserer modernen Gesellschaft ist es von vielen ein Bestreben, sich möglichst „individuell­“ von der Masse abzuheben. Dabei muss aber klar sein, dass es sich in der Auseinandersetzung­ mit dem Thema in der Wissenschaft um mehr drehen muss, als um „Alltagsindi­vidualität“ wie beispielsweise optische Merkmale (Frisur, Kleindung,…)­ Der Begriff der Identität ist mittlerweile ein Forschungsinhalt in vielen Einzelwissenschaft­en. In der Soziologie wird von kultureller...

Wolfram Adenauer
EUR 8.80 - PDF
EUR 10,99 - Buch

Dieses Bild wird allerdings im nächsten Quartett wieder zerstört. Vers 5 berichtet davon, wie der Mensch nicht nur sein eigenes Werk zerstört, sondern auch das Werk der Natur. Aber in Vers 6 rückt auch der Mensch in den Fokus der Vergänglichkeit, der noch «itzt so pocht und trotzt», aber dennoch «morgen zu Asch und Bein» wird. Gryphius zeigt auf, dass der Mensch zwar das Werk der Natur zerstören könne, sie ihn aber selbst im Laufe der Zeit vergehen lasse. Doch auch die Natur selbst vergeht im Laufe der Zeit durch eigenes Wirken: «kein Erz, kein Marmorstein». Angeblich wäre nichts Irdische ewig, so die Aussage Gryphius. Selbst das Glück, ein Gefühl, das im 8. Vers personifiziert wird, verschwindet und wird durch «donnernde Beschwerden» ersetzt. Die Beschwerden sind so mächtig, schnell und laut, dass sie «donnern». Durch diese Metapher wird das Leid, das das Glück ersetzt, deutlich beschrieben. Der Autor will dem Leser verdeutlichen, dass selbst Gefühle nicht ewig wahren und alles eitel ist. Die beiden folgenden Terzette unterscheiden sich deutlich von den Quartetten, was für Sonette typisch ist. Während in den beiden Quartetten noch die Eitelkeit bildhaft beschrieben wurde, neigen die Terzette dazu, ein Fazit zu ziehen und den Prozess des Verfalls irdischer Dinge zu bewerten und zu hinterfragen. Manch einer fühlt sich beim Lesen der Quartette an einen Film oder Bildserie erinnert,...

Ruth Langgässer
EUR 19.90 - PDF
EUR 25,00 - Buch






Legal info - Data privacy - Contact - Terms-Authors - Terms-Customers -
Swap+your+documents