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Pedagogy

University, School

Karl-Franzens-Universität Graz - KFU

Grade, Teacher, Year

2010/2011, hackl

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Text by Irene S. ©
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BILDUNGSTHEORET­ISC­HE ZUGÄNGE ZUM LEHRBERUF ABSCHLUSSARBEIT REFLEXION Positivistische­s Denken als Verblendung – alles hinnehmen wie es ist oder doch besser kritisch betrachten? SS 2011 Mag. Martin Steger 0811011 Innerhalb meiner Arbeit habe ich mich mit folgenden Themen beschäftigt: Positivismus, Heinz-Joachim Heydorn, der die Schule als Verblendung betrachtet und die Pisa-Studie als Beispiel. Als Abschluss möchte ich mich noch kurz zu Adornos Theorie der Halbbildung in Bezug auf die Schule äußern. Positivistische­s…
Bildungstheoret­isc­he Zugänge zum Lehrberuf Prüfungsfragen Fragenkatalog Theorie der Fachdidaktik Worin bestehen die neue Weltsicht des Renaissance-Hum­ani­smus, sowie der Streit zwischen Neu-Humanismus und Aufklärungspäda­g­ogik im 18. Jh. und was bedeuten sie für die Frage der Erziehung und Bildung? Ein Merkmal des humanistischen Denkens war das Bewusstwerden, in einer neuen Zeit zu Leben und sich dadurch von der als schlecht geltenden Vergangenheit abzugrenzen. Der Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit…

 š ž š ž š Bildungstheoretische Zugänge › ž › ž ›


Bildung: Begriff Pädagogisch und gesellschaftlich relevant, heißes Thema in den Medien


Geschichte


deutschsprachiger Raum: (kurz geschichtlich)

greift zurück auf Humanismus 14. – 16. Jhdt. –> man könnte aber auch überall anfangen

à blühende Zeit

à viele Künstler

à Großteil spielt es sich in Italien ab

à Zeit d. Aufklärung/Renaissance/Umbruchs

à bringt erste Ideen wie Demokratien ablaufen

à Frage: Was ist Bestimmung des Menschen? vorher war klar Gott hat Menschen erschaffen, leben ist Prüfung ob Himmel/Hölle nachher Erklärung nicht mehr gültig à was ist Ziel der Erziehung?

à greift auf antikes Denken zurück, vernünftiges Denken des Menschen wurzelt in der (altgriechischen) Sprache

à Griechische Sprache. Knochengerüst der menschlichen Vernunft

à warum griechisch?

à Kultur, Denken auf Griechisch bezogen

à antikes Rom orientiert sich kulturell zu Griechenland

à erlernen der Sprache ist Einführung in menschliche Zivilisation


à Renaissance: vor allem in Italien nimmt Idee der Antike wieder auf

à ab 15. Jhdt.: Humanisten (Gelehrte à heute Wissenschaftler) eher philosophische Wissenschenschaft

à sie haben „studia humanista“ betrieben …der menschlichen Dinge

à berühmter Humanist: Petraca

à Giovanni Pico delta Mirandola (1486) à Traktat über die Würde d. Menschen

·         Botschaft: Mensa ist sein eigener Bildhauer

·         Gott sieht man als jemanden der uns in einer freien Welt erschaffen hat, im 15. Jhdt. unvorstellbare, revolutionäre Meinung

Deutscher Neuhumanismus:

17. Jhdt.:

à kriegerische Zeit (Bsp. 30-jähriger Krieg)

à kulturelle Stagnation u. Krise der kulturellen Entwicklung

à es gab da schon sehr interessante Ideen


18. Jhdt:

à wieder Anknüpfung an die Antike

à Nachahnung der griechischen Werke in der Malerei u. Bildhauerkunst


Aufklärungspolitik

Jean-Jaques Rousseau 1712-1778

à wichtiger Vertreter

à pädagogisches Jhdt. 18. Jhdt.

à Emil: berühmter Erziehungsroman – kein wissenschaftliches Werk

à Erziehung nicht einfach Mittel sondern hat Ziel

à Kind ≠ kleiner Erwachsender

à Lernen aus Interesse an Sache (Kein Lob/Tadel)

à auch nicht bestrafen à die Welt an sich soll bestrafen

à Erzieher nicht als Autorität auftreten, er muss Welt so gestalten, dass Kind selbst bestraft oder so aussehen lässt

à hat etwas von schwarzer (manipulativer) Pädagogik

à Spiel: sehr wichtig

à idealtypisch ein Element des Bildungsprozesses

à Motivation für etwas (zu lernen) soll aus der Welt selber kommen


Philanthropen

à nehmen Ideen auf

à 2. Hälfte des 18. Jhdt.

à „Menschenfreunde“

à keine Autoritätsrituale (Schule mit Spiel und Spaß)

à moderne Sprachen, Mathematik, Naturwissenschaften à wichtig

à Vorrang der Gesellschaft vor Kind à Gemeinnützigkeit

à Ziel: Einordnung, Brauchbarkeit, Funktionieren als Glied d. Gesellschaft (Berufs- u. Standeserziehung)



Neuhumanismus vs.

Aufklärungspädagogik


= alte humanistische Einstellung

= neue moderne, technische Welt

Sprache im Vordergrund, sie ist Träger d. Vernunft, v.a. Latein/Griechisch

NaWi ist viel wichtiger, Sprache nicht so wichtig


Aneignung d. Überlieferung
Zuwendung zu Vergangenheit

Aneignung der gegebenen, realen, vorkommenden Welt

Kann auf alle Bereiche des Lebens angewandt werden

Kann auf alle Bereiche des Lebens angewandt werden

à Aufklärungspädagogie kritisiert:

à Mensch weltfremd erzogen (sie können über alles gescheit re.....[read full text]

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Ausgangsdiagnose:

à Trotz und mit Hilfe der modernen Information verbreite

à beides trägt dazu bei

Bildungsbegriff

à wird rekonstruiert

à was war innere Logik des Bildungsbegriffs?

à kritische Reflexion d. Bildungsbegriffs

à Arbeitsbegriff: was heißt Bildung?

à Bildung ist für einzelnen Menschen das was Kultur für die Menschheit
(Kultur nach d. Seite ihrer subjektiven Zuneigung à Originalzitat)


à was wollten sie mit Bildung?

à einerseits: sollte Bildung leisten: „Bändigung animalischer Menschen durch Anpassung aneinander“ à Originalzitat

à Bändigung d. animalischen Menschen: neugeborenes Kind hat etwas tierisches (unterscheidet sich nicht von höheren Primaten: 1. Lebensjahr kein großer Unterschied zwischen Baby und Schimpansen wenn gemeinsam aufgezogen)
Mensch kommt eigentlich als Tier auf die Welt, das menschliche eignet er sich erst später an  à das ist Aufgabenstellung der Bildung

à durch Anpassung aneinander: dass sie zusammenkommen ohne sich gegenseitig zu töten usw. à zivilisieren

à andererseits: „Rettung des Natürlichen gegen hinfällige menschliche Ordnung“ à Originalzitat

à Mensch lebt immer unter bestimmten Lebensumständen (Bsp.: Indianerstamm, Stadt, …)

à Dramatik der Bildung: nicht nur Mensch zu zivilisierter sondern Gesellschaft die Menschen zivilisiert zu kritisieren, weil sie selber unmenschlich ist
Gesellschaft kann nicht Menschen zivilisieren, weil Gesellschaft selber schrecklich ist

à Bildung einerseits Prozess der Zivilisierung aber gleichzeitig auch Gesellschaft kritisieren

à Warum Rettung d. Natürlichkeit? weil wir alle Natürlichkeit in uns tragen (z.B. Mitgefühl) die uns von Geburt an mitgegeben wurden

à deswegen Bildung so schwierig weil man in beide Richtungen denken muss


à Wenn man einen Teil weglässt à keine Bildung
wenn man 1. Teil weglässt à Kind einfach wachsen lassen, geht aber gar nicht da man was tun muss und dann ist das auch schon Erziehung

à wenn Gesellschaft nicht kritisiert dann einfach nur Anpassung (à Diktatur)

à Adorno sagt das ist nicht von ihm, schaut nur auf vorige Bildungstheorien

Bildung al.....

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à keine weiteren Auswirkungen/Zusammenhänge

Reale Funktion der Bildung

à da Bürgertum Bildung zweckfrei betrieben hat, haben sie trotzdem Zweck realisiert sie sind klüger geworden und somit Aufstieg des Bürgertums

à Idee: alle Menschen mit Bildung versorgen abgespielte Version: Volksbildung (nur beschränkte Bedingungen)
„Emanzipation des Proletariats (Bauerntum) durch Bildung unmöglich“

à Bildung nur in geistiger Welt nicht in realer Welt

à Halbbildung: besteht darin dass kulturelles Wissen an Menschen angepasst wird, nicht umgekehrt à Wissen muss sich nach Menschen strecken

à Bildung wird verändert damit sie zu Menschen passt, es muss sich Mensch nicht mehr ändern

à Phänomen dass nicht mehr Bildung Menschen herausfordert sich zu entwickeln, sondern dass sich Mensch gar nicht mehr entwickeln braucht.


Halbbildung

Kulturindustrie (20. Jhdt.)

à hängt mit Massenmedien zusammen somit wird Kultur massenhaft verbreitet

à 2 Phasen:

1.    Phase: Massenhafte Verbreitung von Hochkultur, bestehende Kultur in Massenmedien hineingearbeitet (Bsp.: aufnehmen und Schallplatten pressen und zu Hause abspielen)

2.    Phase: Neue Formen von Unterhaltungskultur, wir erzeugen neue Unterhaltungskultur möglichst schnell, .....

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à Menschen reagieren dann schnell gereizt u. böse – Unsicherheit weil sie eigentlich doch nichts wissen


Logik der Halbbildung

à nicht Vorstufe der Bildung sonder Feind

à weil weitere Bildung nicht zulässt (wirkt störend und blockierend)

à Halbbildung: es gibt Tendenz zur Halbbildung (=gesellschaftliches Phänomen)
es gibt aber auch immer Möglichkeit d. Bildung

à daher niemand von Halbbildung gefeit, auch nicht Autor dieses Aufsatzes


Heinz-Joachim Heydorn (1916-1974)

à Erziehungswissenschaftler! (meistens sonst Philosophen, weil Erziehungswissenschaft noch sehr jung)

à Ähnliche Ziele wie Adorn

à beide Uni Frankfurt

à Kritische Theorie (Vertreter beide)

à Der Widerspruch von Bildung und Herrschaft

à stehen in permanentem historischen Wiederspruch

Bildung = Emanzipation

à wenn man versteht wie Welt und man selbst funktioniert ist es nicht möglich beherrscht zu werden


à Bildung ist ein Zerreißen ursprünglicher Lebenszusammenhänge

à es muss zerrissen werden der Schleicher des „Nichterkenners“ das über uns hängt

à dann erst erkennen wir uns selbst


à Entsinnlichung durch Abstraktion à könnte Sinnlichkeit aufheben

à Durchbrechen des unmittelbaren Z.....

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à Ausbildung statt Bildung

à Hauptaugenmerk: sollen was lernen was verwertbar ist nicht wie sie glückliche Menschen sind


Historische Entwicklung der Qualifikationen

à Wandlung

à Industriearbeit (damals extrem dominant)

à seit 18. Jhdt. gibt es Phänomen der Industriearbeit

à Wandel darin: immer abstrakte, komplexe, wissenschaftliche

à alle möglichen technologischen Veränderungen

à gab noch keinen elektrischen Strom

à man kann damals alles sehen und unmittelbar wahrnehmen

à gab es bei Einführung der Elektrizität viele Tote weil Strom nicht wahrnehmbar ist und Menschen sich das nicht vorstellen konnten

à alle diese Fortschritte bewirken mehr Komplexität/Abstraktion/Wissen

à dadurch werden Menschen gebildet

à dieses Denken in gewissen Bereichen weiterentwickelt in anderen nicht


= = > Dadurch entwickelt sich Selbstvertrauen


Positivismus als Verblendung

à prinzipielle Herangehensweise an die Welt (nicht Philosophie gemeint)

à verwendet weil darauf hinweisen, dass es Art gibt zu denken sodass ich nur „Positive Objekte (im Sinne von vorhanden, anschaubar) /Unmittelbares wahrnehmen

à Bsp.: Digital – Analoguhr à Zeiger bewegt sich – woher kommt es u wohin geht es (Vorher-Jetzt-Nachher) Bewegung/Entwicklung

à zeigt immer das „Jetzt“ so als wäre noc.....

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Grundfiguren des Welt- u. Selbstverhältnisses

à Figuren soll ausdrücken, wir haben Denkmuster in der wir Welt und uns Selbst abbilden

1.    Autonomes Subjekt: sozialreferentielles Subjekt à unsere Subjektivität formt sich durch die anderen

2.    Narrative Gegebenheit von „Welt“ (Anlehnung an Kokemohr)
à wie wir Welt reflektieren immer in Form von Erzählungen

3.    Habitus – „strukturierende Strukturen“ (bezieht sich auf Bourdieu)
à Summe jener Gewohnheiten die uns gar nicht auffallen
àstrukturierende Strukturen: wir haben diese Strukturen aufgebaut die wir selber gar nicht merken, sie bringen weitere Strukturen mit sich


à Eins dieser drei Dinge können nicht bei Bildung aufgehoben werden

à muss in Rahmen der 3 Konzepte entstehen


Krise à Transformation

à Welt- u. Selbstverhältnis à subsumptionsresistente Erfahrung

à Erfahrungen lassen sich in Welt- u. Selbstverhältnis einordnen (Alle Menschen sind gut, ich gehe raus, Mensch lächelt mich an)

à subsumptionsresistente Erfahrungen: können nicht eingeordnet werden (alle Menschen gut gehe raus und jemand hat Scheibe des Autos eingeschlagen) ==> KRISE

à Möglichkeiten:

à 1. Bildung (à Figuren werden transformiert)

à 2. Bildungsabwehr (wäre nur möglich wenn ich Abschattung vornehme à Verdrängung)

à Bildung keine harmoni.....

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