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Berühmte Typografen der letzten 500 Jahre: Von Claude Garamond bis Jean-Francois Porchez

Der Begriff Typografie kommt aus dem Altgriechischen und setzt sich zusammen aus dem Wort „Typos“ für „geprägt“ oder „Form“ und dem Begriff „Graphein“ für „schreiben“. Frei übersetzt bedeutet es „Arbeiten mit Schrift“.


Typografen gehören in der Regel zu den großen „Unbekannten“ und sind nur Eingeweihten bekannt. Das mag daran liegen, dass es sich bei der Typografie nicht um „große“ Kunst handelt, die von schillernden Künstlern auf Vernissagen vorgestellt wird. Zum anderen ist das Ausarbeiten einer neuen Schrift wenig spektakulär, erfordert es doch monatelange Feinarbeit am heimischen Schreibtisch oder im Atelier.


Daher sollen hier einige Schriftdesigner und ihre „Werke“ vorgestellt werden die uns tagtäglich begleiten.


Claude Garamond 1499 - 1561

Französischer Schriftgießer, Typograf, Stempelschneider und Verleger.

Claude Garamond begann seine Karriere als Schriftgießer und Drucker. Diese sollten später als Garamond bekannt werden. Claude Garamond lernte zuerst den Beruf des Druckers und begann später auch als Schriftgießer zu arbeiten. Von seinem Lehrmeister Augereau inspiriert, entwarf er ab 1530 die ersten Schnitte seiner Antiqua, die später als Garamond bekannt wurde. 1540 erhielt er vom französischen König Francois I. den Auftrag für die Entwicklung einer Schrift.

In den folgenden Jahren entstanden drei Größen der Grec du Roi, die Garamond nach den Vorlagen von Angelo Vergecio anfertigte. Seine besondere Innovation besteht darin, dass er die erste Schrift mit arabischen Ziffern, die ähnliche Proportionen aufweisen wie die Kleinbuchstaben (Mediävalziffern). Die Garamond war daher maßgeblich an der Verbreitung der Zahlen verantwortlich.

(Die arabischen Ziffern galten als „Teufeldzeug“ da sie die Null enthielten. Da die Null keinen Wert hatte, angehängt an eine andere Zahl den Wert aber erhöhte, war sie den Zeitgenossen mehr als suspekt.)

Darüber hinaus begann er auch als Verleger zu arbeiten. Ab 1550 erfolgte eine Überarbeitung seiner Antiqua, wobei er diese um einen kursiven Schnitt erweiterte. 100 Jahre später wurde dieser Schnitt von Jean Jannon nachgeschnitten unter unter dem Namen Garamond herausgegeben. Noch heute gilt die Garamond als Vorbild für die Eleganz der französischen Renaissance-Antiqua.

Garamond pro Roman


Die Garamond ist charakteristisch für die Neuzeit, die mit der Renaissance einsetzte. Diese „Wiedergeburt“ charakterisiert eine Epoche großer Umbrüche, in der sich die europäische Kultur wieder an der Antike orientierte. Die Antiqua löste sich aufgrund der wegweisenden Arbeiten Garamonds von der Meißelschrift. Sie wirkt, dem Zeitgeist entsprechend, leicht und elegant. Die Garamond strahlt zeitlose Eleganz aus.

Die Garamond wird noch heute, teils in leicht abgewandelter Form,verwendet. Dazu zählt die Adobe-Garamond, die von Robert Slimbach für den digitalen Satz überarbeitet wurde.


John Baskerville 1706-1755

Britischer Typograf und Drucker

Seine Antiqua-Schriften sind Meilensteine der Typografie. Etwa um 1754 entwickelte er mit der Baskerville seinen ersten Schriftschnitt, der sich durch eine einfache Linienführung und Eleganz auszeichnete. Ebenso wie die 200 Jahre zuvor entwickelte Garamond wird die Baskerville heute noch verwendet.


Old face


William Caslon 1692 - 1766

Britischer Graveur und Typograf

Die Arbeiten von Caslon wurden maßgeblich von John Baskerville beeinflusst. Berühmt wurde er durch die gleichnamige Schrift, deren Lesbarkeit und besonderer Charakter ihres gleichen suchte. Die Caslon war derart populär, dass sie 1776 zum Erstdruck der Unabhängigkeitserklärung der USA verwendet wurde.


Gegen Ende des 18. Jahrhunderts geriet die Caslon jedoch in Vergessenheit, erfuhr aber in der Mitte des 19. Jahrh.....[read full text]

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Wieder in München arbeitete Renner als freischaffender Maler. Es entstanden zahlreiche Zeichnungen, Aquarelle und Grafiken. Der große Durchbruch gelang ihm jedoch nicht. Daher arbeitete er als freier Illustrator, unter anderem für das satirische Magazin Simplicissimus. Ab 1907 nahm er eine feste Anstellung als Illustrator und Grafiker an. Mit großem Elan erarbeitete sich Renner die praktischen und theoretischen Grundlagen der Buchgestaltung und Typografie ein.

Ab 1910 trat Renner dem Deutschen Werkbund bei. Ein Jahr später gründete er zusammen mit Emil Pretorius die Münchener Schule für Illustration und Buchgewerbe. Die Schule wurde 1914 mit der Debschitzschule zu den Münchener Lehrwerkstätten vereinigt. Renner wurde stellvertretender Direktor.



In den 20er Jahren war Renner zu einer Kapazität im Bereich der Typografie avanciert. So erhielt er von der Deutschen Verlagsanstalt in Stuttgart den Auftrag zur Buchgestaltung. 1924 entwarf er für den Drucker und Verleger Hegner eine moderne Schrift. Es entstand die erste Fassung der Futura, die als eine der innovativsten Schriften ihrer Zeit galt.

Ab 1925 begann Renner an der Frankfurter Kunstschule für kommerzielle Kunst und Typografie zu unterrichten. Im gleichen Jahr kehrte er nach München zurück und übernahm die Position des Oberstudiendirektors und Leiters der Grafischen Berufsschule in München. Zwei Jahre später wurde Renner zum Direktor der Münchner Meisterschule für Deutschlands Buchdrucker berufen, die unter seiner Führung Weltruhm erlangte.

Renner trug zur Revolutionierung der moderne Typografie bei, die sich am Futurismus, Dadaismus und Konstruktivismus orientierte. Im Zentrum von Renners Arbeit stand die Annäherung der Majuskel (Großbuchstabe), die sich an der Kapitalschrift orientierte und der Minuskel (Kleinbuchstabe), die ihre Wurzeln in den karolingischen Minuskel hat.

Die Annäherung beider Formen unter Berücksichtigung des Grauwerts fand in der Futura ihren vollendeten Ausdruck.

Renner propagierte zeitlebens eine neue Typografie, wobei ein typografischer Streit zwischen den Grotesk- und Antiqua-Anhängern entstand. Für die Nazionalsozialisten und dem Kampfbund für deutsche Kultur war die Grotesk Ausdruck eines „Kulturbolschewismus“, der bekämpft werden musste.

Grotesk-Schriften galten aufgrund ihrer Abstraktion von nun an als „entartet“. 1933 wurde die Fraktur von den Nationalsozialisten zur „deutschen“ Schrift erklärt und Renner als „Kulturbolschewist“ denunziert, als Schulleiter abgesetzt und inhaftiert. Aufgrund der Fürsprache einflussreicher Freunde kam er bald frei. Obwohl Renner suspendiert war, erhielt er vom Werkbund den Auftrag die deutsche Abteilung auf der 5. Triennale zu gestalten.

Im Jahr 1947 publizierte Renner das Buch „Ordnung und Harmonie der Farben“. Sein größtes Meisterwerk ist die Futura, eine der verbreitetsten und am häufigsten kopierten Schriften überhaupt.

Futura


Jan Tschichold 1902 -1974

Deutscher Kalligraf, Typograf, Schriftentwerfer, Gr.....

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Sabon


Tschichold erklärtes Ziel war die Einfachheit und Klarheit der Mittel: Die Reduzierung der Schriften auf eine wahre Schriftform und die Abschaffung des Ornaments. Seine Thesen wurden ebenso begrüßt wie bekämpft. Bereits nach wenigen Jahren konnte sich sein Stil durchzusetzen. Tschichold ließ sich 1926 in Berlin als selbständiger Zeichner nieder.

Im selben Jahr folgte er dem Ruf von Paul Renner an die neue Münchner Meisterschule. Hier unterrichtete er die Meisterschüler und die Berufsschüler in Typografie und Kalligrafie. 1935 erschien sein Buch „Typografische Gestaltung“, das einen Wendepunkt im seinem Leben markierte. Tschichold wandte sich vom Einfluss des Bauhauses ab und widmete sich der klassischen Typografie und der Schriftkunst.

Ab 1938 widmete sich Tschichold ganz der Buchtypografie.


Tschichold schrieb von 1933 bis 1946 eine große Anzahl an Fachartikeln. Im Sommer 1945 konnte ihn der englische Buchdrucker Oliver Simon und der Verleger der Penguin Books, Allan Lane als Typografen gewinnen. 1949 kehrte er in die Schweiz zurück. Inzwischen war eins von Tschicholds wichtigsten Büchern erschienen, das „Meisterbuch der Schrift“.

Ab 1955 war Tschichold Typograf im Hoffmann-La- Roche-Konzern in Basel. Sein Buch „Willkürliche Maßverhältnisse der Buchseite“ erschien 1962. 1967 entwickelte er seine bekannteste Schrift, die Sabon.




Rudolf Koch 1.....

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Die Sütterlin konnte sich in der damaligen Zeit aber durchsetzen und gilt bis heute als typisch deutsche Schrift.

Nach der Einführung ändere Sütterlin seine Schrift etwas ab um sie für den Schreibunterricht zu optimieren. Charakteristisch für die Sütterlin ist, dass die Worte aus einem einzigen Schriftzug bestehen. Die Süttelin wurde ca. 30 Jahre an deutschen Schulen unterrichtet und wurde erst nach 1945 allmählich von den Druckschriften abgelöst.


Hermann Zapf 1918

Hermann Zapf ist der erfolgreichste und bekannteste deutsche Schriftkünstler des 20. Jahrhunderts. Er wirkte als Typograf, Schriftdesigner, Kalligraf, Autor und Lehrer und entwarf rund 180 Druckschriften, darunter auch griechische, kyrillische und arabische


Bereits als Schüler interessierte sich Zapf für Drucktechnik und Schriften. Daher entwickelte bereist 1930 mehrere Geheimschriften, die aus einer Mischung aus nordischen Runen und kyrillischen Schriftzeichen bestand. Nach der Schulzeit wurde Zapf eine Ausbildung am Polytechnikum in Nürnberg verweht, da sein Vater Gewerkschaftsmitglied war und sich Ärger mit den neuen Machthabern einhandelte.

Anstatt Elektroingenieur zu werden, musste er eine Ausbildung machen. Da er zeichnerisches Talent besaß, wurde ihm eine Lithografen-Lehre angeraten. Nach langer Suche konnte er 1934 in einer Druckerei mit seiner Ausbildung beginnen – allerdings nicht als Lithograf, sondern als Retuscheur. Sein Talent für Kalligrafie blieb hier aber nicht unerkannt. Daher wurde er hauptsächlich mit Schriftarbeiten betraut. Im Jahr darauf wurden zwei Bücher zu seinen Inspirationquellen: Rudolf Kochs Buch „Das Schreiben als Kunstfertigkeit“ und ein Werk von Edward Johnston.

Auf der Grundlage dieser Bücher brachte sich Zapf selbst die Kunst d.....

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Ende der 50er Jahre erhielt Zapf von der Pierpont Library den hoch dotierten Auftrag, die Präambel der Charta der Vereinten Nationen kalligrafisch in Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch zu entwickeln.

Zapfs bekannteste Arbeiten sind die Zapfino und die Zapf Optima, die durch zeitlose Eleganz bestechen. Zapf entwickelte in einer Kooperation mit der URW Software & Type GmbH in Hamburg das Computerprogramm „hz-Programm“. Dieses Programm enthält mikrotypografische Veränderungen zum besseren Zeilenausgleich. Diese Algorithmen wurden für das Programm „InDesign“ lizenziert.

Die Zapfino editierte er und erweiterte sie um griechische und kyrillische Zeichen. Sie ist bei Linotype erschienen. Seit Anfang der 60er Jahre begann Zapf sich mit der Einbindung der Typografie in Computerprogramme zu beschäftigen. Da seine Ideen in Deutschland kein Interesse fanden, versuchte er es in den USA.

Nach einem Vortrag am Carpenter Center der Harvard Universität im Jahr 1964 erhielt Zapf Angebote zu unterrichten, die er zunächst ablehnte. Einen erneuten Auftrag konnte er nicht ablehnen und übernahm 1976 am Rochester Institute of Technology die erste Professur für typografische Computerprogramme.


Zapf Optima


Während seines Amerikaaufenthaltes knüpfte er Kontakte zu den großen Computerfirmen wie IBM und Xerox. In den 70er Jahren entwickelte Hermann Zapf ein Zeichensystem, das heute allgegenwärtig auf Computern präsent ist. In den Zapf Dingbats vereinte er alle wichtigen Piktogramme und Zeichen und bereicherte damit die grafischen Möglichkeiten der Computeranwender.

Eine Krönung seines künstlerischen Schaffens ist die Zapfino, eine der innovativsten und künstlerisch anspruchsvollsten Schriften der Neuzeit. Die Zapfino wurde mit dem TDC Type Design Award ausgezeichnet und wurde 1999 von der Linotype Library GmbH für Macintosh- und PC-Systeme aufbereitet. Zapf war damit nicht nur ein Meister der Feder, sondern auch Pionier im digitalen Zeitalter.....





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Seine bekanntesten Schriften sind: Regina, El Greco, Concorde, AG Buch, Garamond (Neuschnitt), Walbaum (Neuschnitt), Baskerville (Neuschnitt), Caslon (Neuschnitt)




Adrian Frutiger - 1928


Schweizer Grafikdesigner


Frutiger ist einer der bedeutendsten Typografen des 20. Jahrhunderts und zählt zu den Begründern der „Schweizer Typografie“

Frutiger ist berühmt für seine Kreativität und sein handwerkliches Können. Seinen Arbeiten begegnet man täglich, denn er entwarf neben Schriften auch Logos für viele öffentliche Institutionen. Frutiger wurde am 24. Mai 1928 als Sohn eines Webers in der Schweiz geboren. In Interlaken erlernte er den Beruf des Schriftsetzes. Anschließend publizierte er sein erstes Buch „Die Kirchen am Thuner See“, illustriert mit Holzschnitten .

Im Anschluss an seine Lehre studierte der ehrgeizige Frutiger Schrift und Grafik an der Kunstgewerbeschule der Stadt Zürich. Dort wurde er von seinen Lehrern Alfred Willimann und Walter Käch entscheidend geprägt: „[ .] man gibt nicht Schwarz hinzu, sondern man nimmt dem weißen Blatt Licht weg.

So verstand ich auch, dass das Wichtigste an der Schrift die Zwischenräume sind.“ Frutiger gelang der Sprung vom Bleisatz zum digitalen Design. Gemeinsam mit André Gürtler und Bruno Pfaffli gründete Frutiger Anfang der 60er Jahre sein eigenes Typografie- und Designstudio.

Für Frutiger steht das Gestalten unter ein und denselben Gestaltungsprinzipien - Die Lesefreundlichkeit und der Transfer von Inhalten. Für Frutiger gilt: „[ .] Lesbarkeit und Schönheit [liegen] ganz nahe beieinander. Die gute Schrift ist diejenige, die sich aus dem Bewusstsein des Lesers zurückzieht, um dem Geist des Schreibenden und dem Verstehen des Lesende.....

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